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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aktuelle VKA-Tarifverhandlung 22/23 und 2024- Der Diskussionsthread



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SineNomine
18.01.2025, 07:53
Die Implosion wird kommen.

Wodurch soll es denn implodieren?

SineNomine
18.01.2025, 09:56
Ich habs nachgerechnet und komme zu dem Ergebnis dass unter einer angenommenen Inflation von 2% pro Jahr für die nächsten 2 Jahre diese 8% ziemlich genau zu einem reinen brutto-Inflationsausgleich führen.

Ich denke, dass wir die 2% Inflation nur haben werden, wenn wir gleichzeitig in eine Stagnation rutschen, im Prinzip stehen alle anderen Indikatoren (Energiepreise, Handelsschranken, politische Leitlinien) auf eine erneute Rückkehr der Inflation. Und der VKA wird sicher nicht nach 30 Monaten ankommen und uns nachträglich beschenken, wenn die Inflation doch höher war.

Ich kann mit der Tarif"einigung" jetzt auch nicht wirklich viel anfangen.


Edith meint: Aktuelle Inflationsrate im Dezember im Vergleich zu vorjahr bei 2,6%, wenn man davon ausgeht, dass der gemeine Arzt nicht im Homeoffice arbeiten kann und regelmäßig Pendelkosten hat wäre man da noch knapp drüber. Wird also einfach nur der nächste Reallohnverlust werden.

Arrokoth
18.01.2025, 10:58
Also 2020 bis 2024 haben wir fast 20% Inflation und der Tarif ist in dieser Zeit um 8% gestiegen, wenn ich mich nicht irre. Das ist schon ein sehr mageres Ergebnis für die nächsten 2,5 Jahre. Ich kenne auch einige Kliniken, die in den letzten 2 Jahren weiter Stellen abgebaut haben. Die Arbeit wird mehr. Und die Kliniken tun immer so, als müssten sie die Prozente nur aus Umsätzen wie in den Vorjahren stemmen. Dass aber auch ständig fleißig Ausgaben gestrichen werden, ist selten Thema.

anignu
18.01.2025, 14:59
2020 bis 2024 ... der Tarif ist in dieser Zeit um 8% gestiegen, wenn ich mich nicht irre.
Da irrst du dich.
Schau unter https://oeffentlicher-dienst.info/aerzte/kommunal/ nach, da kommt man auf:

2024a: 01.04.2024-30.06.2024 +4,0%
2023: 01.07.2023-31.03.2024 +4,8%
2022: 01.10.2021-30.06.2023 +3,35%
2021: 01.01.2021-30.09.2021 +2,0%
2020: 01.01.2020-31.12.2020 +2,0%
Die ersten 2% würde ich abziehen, das ist ja der Ausgleich für 2019. Also sind es immer noch 2+3,35+4,8+4 = 14,15
Und nimmt man dann die 4% noch mit, die ja rückwirkend gezahlt werden, kommt man auf 18,15 in der "billigen" Summenrechnung.
Bei 100*1,02*1,0335*1,048*1,04*1,04-100 kommt man auf 19,49

Bei der Inflation komm ich von 2020 bis jetzt auf 19,3% nach meiner Befragung von Statista.

Daher komm ich persönlich zu der Aussage, dass es ziemlich genau zu einem reinen Inflationsausgleich gekommen ist. Incl. eines vorweggenommenen Inflationsausgleichs für 2025 und 2026 unter der Annahme dass dieser 2% beträgt.

anignu
18.01.2025, 15:05
Die Arbeit wird mehr.
Ja und nein. Sie wird anders.

Ich war als Stationsarzt früher alleine auf Station und hatte bis zu 35 Patienten gleichzeitig zu versorgen. Aber die sind auch am Tag vor der OP gekommen für die Aufnahme und die Liegedauer war minimal länger. Heute jammern die Assistenzärzte je nach Fachrichtung und Durchsatz schon wenn sie 12 Patienten oder 20 Patienten betreuen müssen. Ich hatte auch Stress, viel Stress. Meine 35 Patienten waren teils schwer krank und es gab genug zu tun. Heutzutage ist es halt pro Patient dichter geworden, dafür mit weniger Patienten. Ich weiß nicht was ich besser find. 35 Patienten musst du dir auch erstmal merken, unterscheiden und organisatorisch stemmen können. Vor allem wenn sie krank sind.

In den Notaufnahmen ist es tatsächlich mehr geworden. Das seh ich auch so. Aber auch hier findet als Gegenbewegung eine Professionalisierung statt und das Personal wird eher aufgestockt. Insofern ist es eben auch dort anders.

Insofern find ich diese Aussagen von wegen "wir müssen so viel mehr arbeiten als die Leute von vor 5 oder 10 Jahren" immer schwierig.

Und wenn ich mir Aussagen von Schichtlern anhöre von wegen "Schichtdienst ist so schlimm und so schwierig mit Kinderbetreuung vereinbar", dann kann ich auch da nur müde lächeln. Nein, ich mache keinen Schichtdienst. Ja, ich bin oft auch bei meinen Kindern abends. Aber wenn meine Frau keine Zeit hat die Kinderbetreuung zu garantieren, dann hab ich nicht nur die klassischen 40 Wochenstunden + Überstunden weil ich mal wieder nicht rauskomm zu organisieren sondern auch die 10 Rufdienste und dort komplett die ganzen 24h.
Ja, ein Schichtdienstler hat blöde Betreuungszeiten zu überbrücken. Aber ganz so easy ist das mit 10 Rufdiensten im Monat auch nicht, wenn die Leute mal drüber nachdenken würden und außerhalb ihrer Box denken...

Qwert1133
18.01.2025, 17:04
Ja und nein. Sie wird anders.

Ich war als Stationsarzt früher alleine auf Station und hatte bis zu 35 Patienten gleichzeitig zu versorgen[…]

Danke für diese Anekdote, die Intention dahinter erschließt sich mir nicht. Hab hier noch niemanden gesehen, der dir sagt dass du dich wegen 10 RDs mal nicht so anstellen sollst. Wäre ein viel sinnvoller Ansatz nicht zu sagen: SD, RD und BD wirken sich entscheidend auf die Lebensqualität aus und müssen grundsätzlich neu verhandelt werden? Unsere Arbeitsbedingungen sind nicht mehr zeitgemäß und es ist inakzeptabel dass wir für verpasste Reformen der Politik und die Sparzwänge der Bundesländer gerade stehen.

JAK1
19.01.2025, 08:10
Ganz unabhängig von den politischen Entscheidungen, wird die Medizin halt auch immer komplexer. Alleine dadurch wird jeder Behandlungsfall komplexer und komplizierter, braucht mehr Zeit. Man könnte einfach keine 35 Patienten mehr auf Station nach aktuellem Wissenstand behandeln.

Heerestorte
19.01.2025, 09:16
Das kommt ja wohl sehr auf die Fachrichtung an. Und abgesehen davon war es selbst bei uns, wo der Personalschlüssel deutlich besser ist, schon immer so, dass wenn eine Anzahl an Pflegekräften unterschritten wurde, Betten gesperrt wurden. Aber ob der Stationsarzt sich um 10 oder 30 Patienten plus 3 Außenlieger kümmert, das hat die Vorgesetzten nie interessiert...

Und das ist heute auch noch so, dass unsere UCH Station 30 Betten hat, die im dümmsten Fall komplett voll ist und es einen/ eine gibt, die sich darum kümmert. Man muss aber da natürlich auch sagen, dass unfallchirurgische Patienten (abgesehen von den Gomern) in der Regel auch eher jung und fit sind und die Multimorbidität sich meist in Grenzen hält.

Da ist so ne GCH wie bei anignu deutlich nerviger zu versorgen...

mirari
19.01.2025, 13:52
Da irrst du dich.
Schau unter https://oeffentlicher-dienst.info/aerzte/kommunal/ nach, da kommt man auf:

Die ersten 2% würde ich abziehen, das ist ja der Ausgleich für 2019. Also sind es immer noch 2+3,35+4,8+4 = 14,15
Und nimmt man dann die 4% noch mit, die ja rückwirkend gezahlt werden, kommt man auf 18,15 in der "billigen" Summenrechnung.
Bei 100*1,02*1,0335*1,048*1,04*1,04-100 kommt man auf 19,49

Bei der Inflation komm ich von 2020 bis jetzt auf 19,3% nach meiner Befragung von Statista.

Daher komm ich persönlich zu der Aussage, dass es ziemlich genau zu einem reinen Inflationsausgleich gekommen ist. Incl. eines vorweggenommenen Inflationsausgleichs für 2025 und 2026 unter der Annahme dass dieser 2% beträgt.

Wir rechnen bei den Tarifverhandlungen natürlich in Arbeitnehmer-Brutto. Die Dinge aus dem Warenkorb der Inflationsrate zahle ich allerdings überwiegend aus meinem Netto. Um also einen tatsächlichen Inflationsausgleich in der für mich zählenden Währung "Reallohn/Kaufkraft" zu schaffen, müssten es schon ein paar Prozent mehr Brutto sein. So zeigt die oben zitierte Rechnung, dass wir die Inflation der letzten Jahre eben NICHT ausgeglichen haben (jedenfalls nicht in Reallohn) und mit dem aktuellen VKA-Angebot diesen Nichtausgleich weiter zementieren würden.

anignu
20.01.2025, 01:30
Mei, du kannst es auch umrechnen in Netto, wenn dir das gefällt.

Nehmen wir einfach mal 100.000€ brutto im Jahr 2020 und geben das in den https://www.brutto-netto-rechner.info ein. Nehmen wir mal Steuerklasse 1, Bayern, keine Kirche, keine Kinder und nehmen den durchschnittlichen KV-Zusatzbeitrag von damals von 1,1%. Kommen wir auf 53.343,12 €.
Gleiche Bedingungen im Jahr 2025, Betrag ist dann 119.490€ und KV-Zusatzbeitrag im Durchschnitt 2,5%. Kommt man auf 63.657,33 €. Das sind Exakt 19,3356% mehr und entspricht damit netto auch exakt der Inflation. Sogar mit steigendem Zusatzbeitrag, mit steigenden Beitragsbemessungsgrenzen etc.
Daher nochmal meine Aussage: es entspricht ungefähr dem Inflationsausgleich.

Diese Berechnungen sind jetzt nur ein Beispiel. Unter anderen Bedingungen (anderes Einkommen, andere Steuerklasse, +Kinder, andere KV usw) kommt man logischerweise auf andere Werte und ich hab einfach mal irgendwas eingegeben um das irgendwie vergleichen zu können. Aber das passt schon ungefähr.

Und natürlich kannst du nun hergehen und sagen "ich will aber noch dass mein persönlicher Warenkorb" der Inflation angepasst wird weil du vielleicht täglich ins Restaurant gehst und das deutlich teurer wurde. Aber damit könnte man sich auf gar nichts mehr einigen und daher ist diese durchschnittliche Inflationsrate von Statista schon gar nicht schlecht.

Aber ansonsten mach doch erstmal selbst irgendwelche Rechnungen auf und schreib diese nachvollziehbar hin, bevor du mir unterstellst dass ich falsch liege (mit meiner Aussage dass die Inflation ungefähr ausgeglichen wird).
Ich habs übrigens noch mit 60t€ SK1 -> 19,24%, 60t€ SK3 -> 18,87%, 100t€ SK3 -> 19,11% und 100t€ SK3 2Kinder -> 19,15% berechnet.

Und nicht falsch verstehen: ich hätte mir auch mehr gewünscht. Auf der anderen Seite sind das nur die reinen Brutto- oder Netto-Löhne die auf Basis des Tabellenentgelts anfallen über die wir ständig reden. Sämtliche Zuschläge sind ja immer noch deutlich stärker gestiegen weil in Prozenten mehr vom der Tabelle.

Vergleicht man da den Tarifvertrag Fassung 22.Mai 2019 mit dem was nun erreicht wurde fällt auf:
- Nachtarbeit 20% statt 15% und gültig von 20-6 Uhr statt 21-6 Uhr
- Bereitschaftsdienstentgelt stieg um 10%
- Begrenzung der Anzahl an Bereitschafts- und Rufdiensten wurde eingeführt
- zusätzliche LOA-Stufe wurde eingeführt
- Anzahl Urlaubstage stieg von 30 auf 31
- Erlangung von Zusatzurlaub für BD wurde einfacher
- im RD bekommt man neu +50% für Arbeit zwischen 0 und 6 Uhr.
- Verbesserungen bzgl. ständig / nicht ständiger Schichtzuschläge und höhere Pauschalen...

Das alles kann man dem Marburger Bund als positiv ankreiden. Ich bin trotzdem maßlos enttäuscht, weil ich das Gefühl hab dass ihnen die Gruppe der Rufdienstler einfach so am ... vorbei geht.

2021 gab es bereits die Forderungen:
"Schließt sich, wegen Inanspruchnahmen in der Rufbereitschaft, die mehr als die Hälfte der Ruhezeit betragen oder weil nicht mindestens die Hälfte der ungekürzten Ruhezeit zwischen 00:00 und 06:00 Uhr liegt, eine erneute Ruhezeit an die Beendigung der Rufbereitschaft an, so erfolgt deswegen kein Zeit- oder Entgeltabzug gegenüber dem Arzt/ der Ärztin."
Einfach dass man nicht noch zusätzlich bestraft wird wenn man eh schon arbeiten muss. Daraus wurden die 50%, meiner Meinung nach viel zu wenig.
"Die Pauschale gemäß § 11 Abs. 3 Satz 2 beträgt für die Tage Montag bis Freitag das Dreifache, für Samstag, Sonntag sowie für Feiertage das Sechsfache des auf eine Stunde entfallenden Anteils des Tabellenentgelts der jeweiligen Entgeltgruppe und -stufe."
Wurde geopfert auf dem Basar.
"Die Regelungen zu stundenweiser Rufbereitschaft (§ 11 Abs. 3 Sätze 7 bis 9) werden gestrichen."
Wurde nie wieder erwähnt. Da geht es um die Verarsche, dass man, wenn man eh schon zu viel arbeitet nach der regulären Arbeit und damit nicht auf zusammenhängende 12h Rufbereitschaft kommt, die Pauschale auch noch deutlich gekürzt bekommt.

Und es gibt noch so viel mehr, was man verbessern könnte. Aber wenn nicht mal diese Minimalziele seit Jahren irgendwie versucht werden durchzubekommen, man den aktuellen Abschluss dann noch als "Einstieg in die Novellierung von Schicht- und Bereitschaftsdienst" nennt und damit ausdrückt dass es in den nächsten Jahren dort weiter geht, dann enttäuscht mich das einfach. Ich glaub halt langsam das wird nichts mehr im RD.

Arrokoth
20.01.2025, 18:09
Was würde das bedeuten? Der Assi und der OA fangen um 8 Uhr an zu arbeiten. Um 16 Uhr geht der OA nach Hause, der Assi hat noch 16 Stunden Bereitschaftsdienst. Um Mitternacht muss der OA rein und operiert mit dem Assi bis 8 Uhr morgens Notfälle. Beide müssen am nächsten Tag in den Freizeitausgleich. Der Assi bekommt 8 Stunden von den 24 gearbeiteten Stunden abgezogen. Der OA bekommt 8 Stunden auf die 16 gearbeiteten Stunden oben drauf?

anignu
21.01.2025, 00:54
Ja zum Beispiel. Wobei dies schon ein Extrembeispiel ist. Da muss ja schon sehr viel passieren dass man tatsächlich 8h durchoperiert. Realistisch sind ja andere Szenarien:
dass man z.B. von 2-6Uhr operiert, dann 11h Ruhezeit einhalten soll und man somit die 4h bekommt bei 8h abgezogen.
Oder dass man von 3-5 Uhr operiert, dann 5,5h Ruhezeit einhalten soll um dann wieder um 10:30 Uhr auf der Matte zu stehen. Das schafft man körperlich fast nicht weil man nach einem Nachteinsatz zwischen 3 und 5 Uhr nach einem kompletten Arbeitstag erstmal zu fertig ist und bekommt dann auch noch viele Stunden abgezogen. Schafft man es immerhin um 12 Uhr wieder auf der Matte zu stehen (man muss ja auch heimfahren und wieder in die Klinik fahren), hat man sich die Nacht um die Ohren geschlagen, bekommt die 2h für die Nacht und dafür 4h am Tag abgezogen.
Das ist doch alles nicht gesund.
Es kommen aber auch immer wieder Dinge vor wie: 3 minütige Telefonanrufe um 22 Uhr, 0 Uhr, 2 Uhr und 4 Uhr. Dafür bekommt man dann 1h angerechnet und darf um 9:30 Uhr wieder auf der Matte stehen wofür einem dann wiederum 2h abgezogen werden obwohl man die Nacht mies geschlafen hat.
Usw...

Es gibt so viele Beispiele die mir bisher passiert sind und die sowas von keinen Spaß machen und einen einfach auch körperlich fertig machen. Und ich darf ja auch 10 oder mehr Rufdienste am Stück machen. Hab mal in so einem Block in 6 Nächten (Nacht für mich = zwischen 0 und 6 Uhr) operiert. Um dann am nächsten Tag wieder auf der Matte zu stehen. Waren meist nur Kleinigkeiten. Leistenabszess mit akuter Blutung, Patchausriss, septische Patienten bei DFS und solche Dinge. Nicht aufschiebbare Dinge halt. Und das Problem ist dass man da in keinerlei Erholung reinkommt und dann noch dauernd Stunden abgezogen bekommt wenn man sich überhaupt nur an die gesetzlichen Ruhezeiten hält.

SineNomine
21.01.2025, 12:42
Das timing ist im übrigen auch interessant. Aktuell Urabstimmung bis Februar, dann wieder Große Tarifkommission. Bei einem im Juli 2024 ausgelaufenen Tarifabschluss.

TaraTamm
21.01.2025, 19:50
Erhält man das Geld aus der rückwirkenden Tariferhöhung auch dann, wenn man zu dem Zeitpunkt nicht mehr im VKA Haus beschäftigt ist?

Dooly
21.01.2025, 21:06
Es wäre wirklich cool, wenn du uns dazu auf dem Laufenden hältst. Das haben hier im Forum schon mehrere gefragt, keiner hat upgedatet. Jemand hatte früher mal einen alten Artikel verlinkt:

Der MB sagt „ja“ und berichtet von entsprechenden Urteilen (https://www.marburger-bund.de/niedersachsen/meldungen/geld-vom-alten-arbeitgeber), nennt aber (unverständlicherweise) leider nicht die Aktenzeichen.Jedenfalls scheint es nicht ganz trivial und man muss den Wortlaut des TV abwarten. Bei der Einmalzahlung im TdL Vertrag 2022 wurde die Gruppe der Berücksichtigten schön klein gehalten.

ypb94
04.02.2025, 13:09
Morgen wird es dann spannend, gell? Die gängigen Tarifrechner haben schon mal alles eingestellt vorläufig ;)

Dooly
04.02.2025, 17:45
Ich mein es wurde Ende der Woche angekündigt. Absehbar isses.

Während die Urabstimmung läuft haben Verdi und dbb auch gestartet. Ich kann mir vorstellen, dass selbst die tariflich ganz unten angesiedelten Beschäftigten dieses Mal schlechter rauskommen, als ihr mit dem MB. https://zusammen-geht-mehr.verdi.de/++file++6793ec9da709c004e59c8acf/download/4041_140_03_FBL_TB_Forderungen.pdf
Die VKA bat eine Sonderseite zu der Tarifrunde angelegt: https://tarifrunde-2025.vka.de/ Verdi ist (s. o.) unter gewohnter Adresse zu finden. Hatte auch mehrmals zufällig von Warnstreiks gelesen aber bemerkt hab ich das nicht und auch nicht weiter verfolgt.

PS: frisch vom MB Bundesverband Insta Account:
33696

ypb94
04.02.2025, 19:39
70% für Annahme und Aussetzung des Streiks.

https://www.marburger-bund.de/bundesverband/meldungen/mehrheit-fuer-Streikaussetzung-sondierungsergebnis-wird-umgesetzt

Dooly
12.02.2025, 17:50
https://www.marburger-bund.de/bundesverband/pressemitteilung/grosse-tarifkommission-stimmt-fuer-annahme-des-tarifabschlusses-mit?fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAAaate28SrAD7la9A5Axck 6Jl8k9oiRlCdrb82fD9ulgzIkj93q6ks_V9uPs_aem_8tQd2Ox z8CPTifGkWom3RQ Zur Vollständigkeit die aktuelle Mitteilung zur Annahme.

Bettina1711
23.02.2025, 20:49
Erhält man das Geld aus der rückwirkenden Tariferhöhung auch dann, wenn man zu dem Zeitpunkt nicht mehr im VKA Haus beschäftigt ist?

Dazu kann ich nichts finden, weiß jemand schon zufällig genaueres?