PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Schamanenecke



Seiten : 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 [41] 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89

Feuerblick
10.10.2014, 18:34
Muri, wird eigentlich in Augenheilkunde auf die Note geschaut? Oder ist es wichtiger famuliert oder pj gemacht zu haben?Also zu meiner Zeit (:-)) ) wurde offensichtlich nicht auf die Note geschaut...meine Noten waren nämlich nicht sooo berauschend. Aber Ausbildung im Fach und Famulatur/PJ machen sich auf jeden Fall gut :-)

erdbeertoertchen
12.10.2014, 22:29
Gibts irgendwo ein übungsprogramm für oct Bilder? Kenne nur oct-Bilder. de, leider sind die nicht erklärt.

Feuerblick
13.10.2014, 05:57
Nee, aber was willst du denn genau üben? Nimm dir einfach eine Seite, die die einzelnen sichtbaren Schichten zeigt und dann erklärt sich der Rest von selbst.

erdbeertoertchen
13.10.2014, 09:41
Nee, aber was willst du denn genau üben? Nimm dir einfach eine Seite, die die einzelnen sichtbaren Schichten zeigt und dann erklärt sich der Rest von selbst.
Üben will ich nicht u,bedingt, ich hätte gerne einfach eine Überprüfung dessen, was ich mir dazu denke. Es könnte sein, dass wir in der Prüfung oct und angio Bilder oder andere bekommen.

Feuerblick
13.10.2014, 10:09
Ich denke nicht, dass du in einer Prüfung im Stex eine 1 a OCT-Befundung hinlegen musst. Die wollen vermutlich einfach wissen, wo genau das Ödem liegt (daher mein Rat mit den Schichten), ob du eine RPE-Abhebung von darüberliegender Flüssigkeit unterscheiden kannst und ob du Drusen oder ne CNV prinzipiell erkennst. Mehr wird man da nicht wollen. Und das sollte man im WWW finden. Ich finde den Atlas of Ophthalmology für sowas ganz nett: http://www.atlasophthalmology.com/atlas/frontpage.jsf?locale=de

Feuerblick
05.02.2015, 20:44
Eieieiei... liebe Mitschamanen, wusstet ihr, dass Glaskörpertrübungen und die hintere Glaskörperabhebung
1. unfassbar gefährlich sind?
2. gar kein physiologischer Prozess sind?
3. nur und ausschließlich durch furchtbare Cat-OPs und (tadaaaaaa) Augentropfen (natürlich besonders durch BAC) verursacht werden? und
4. an allem Elend einfach nur die Pharmaindustrie schuld ist, die natürlich keine Studien dazu machen und es auch nicht zugeben will?

Verdammt! Da entwickeln die JAHRE an einem sauteuren Medikament rum, das den Glaskörper ablösen soll und was muss man lesen? Es war einerseits total unnötig, weil Augentropfen mit BAC das wohl auch können und andererseits ist das auch noch brandgefährlich!! Echt jetz... :-wand
Und all die vielen HGA-Leute in der Praxis... Mensch, die sollten Lotto spielen. Haben DIE ein Glück, dass sie noch leben und ihr Augenlicht noch haben :-))

Manchmal ist es lustig, in anderen Foren mitzulesen. Bin ja sehr gespannt, ob diese Dame (?) auch hier auftaucht :-))

Muriel
05.02.2015, 21:47
Manche Dinge werde ich im kommenden Jahr wohl doch nicht vermissen ;-) Gibt es eigentlich zu Vitrocap mehr als Placebo taugliche Studien? Immerhin kann man den Leuten jetzt irgendwas an die Hand geben, wenn auch immer mit dem Zusatz "keine Ahnung, ob es wirklich was bringt, aber Sie können es ja mal versuchen".

Thomas24
05.02.2015, 22:53
Funkel, wo hast du diese -mir zu meiner Schande bislang gar nicht so präsent gewesenen- interessanten Pearls of clinical wisdom denn her?? Aus einem Optimetristenforum oder einer noch schmuddeligeren Ecke des Internets (zB SPON Leserkommentare?).

Feuerblick
06.02.2015, 04:38
@Muri: Ich kenne bisher keine...Hab mich aber auch schon länger nicht damit befassen müssen. Da aber die meisten GK-Trübungs-Jammerer sowieso ein supranasales Problem haben, sind Placebos doch super :-))

@Thomas: Ein Forum, in dem Patienten Ärzte fragen können :-))

Thomas24
07.02.2015, 11:55
Die Dame (?) könnte auch gerne im "Impfungen sind gefährliches Teufelszeug! Sanft heilen mit Geistheilung.e.V." Den Kassenwart machen.

Feuerblick
07.02.2015, 12:05
Äh ja... Das dachte ich auch. Allerdings ist sie nach Ablassen ihres 1000-Zeilers in Schweigen verfallen. Schade eigentlich. Ich fand es durchaus unterhaltsam, wie sie das Auftreten einer HGA anhand einer alten Studie über deren Häufigkeit und in vitro-Studien zur Gefährlichkeit von BAC zu einer Theorie verknüpft hat. :-)) Aber wenn das Gandorfer und die Ocriplasmin-Macher gewusst hätten. Oder mein Kollege, der zur HGA geforscht hat. ALLES umsonst!!! :-))

Thomas24
07.02.2015, 16:54
Hehe, genau! Wobei Jetrea bestimmt das genaue Gegenteil von "umsonst" ist;-)

Heute Morgen fühlte sich der Narzisst in mir wieder gebauchpinselt (und ist ehrlicherweise nicht jeder Operateur ein wenig narzisstisch?)- Omis und Opis noch z.T. Mit HBW oder 0,05 zur Phako aufgenommen (ja...hier gibt's keine ambulanten Catschnitzer), heute in der Visite mit strahlendem Gesicht sc 0,8 lesend- in diesen Augenblicken liebe ich unser Fach, und die ganze See aus kondensierter ****, die man in Deutschland durchschwimmen muss, um intraokulare Ophthalmochirurgie ohne Vitamin B lernen zu können/ dürfen, ist nicht mehr so schlimm:-)

Feuerblick
07.02.2015, 16:59
*gacker* Ich stelle mir das gerade bildlich vor, wie du gebauchpinselt wirst :-))

Thomas24
07.02.2015, 17:06
*gacker* Ich stelle mir das gerade bildlich vor, wie du gebauchpinselt wirst :-))

"Ich kann sehen! Ich kann wieder SEHEN!!" :-love

Muriel
07.02.2015, 17:37
Ja, so was ist echt toll!
Und zum Jetrea, hm, überzeugt bin ich da ja bisher überhaupt nicht von. Habe nicht eine einzige Lösung eines VMTS dadurch gesehen. Zugegebenermaßen haben wir bisher nicht viele Patienten damit gehabt (also,wir selber machen das nicht, aber eben Nachsorge aus den Kliniken). Irgendwas um 15 müssten es gewesen sein, aber wie gesagt, bei keinem hat es zu einer Lösung geführt. Mehrere hatten MAF entwickelt. Auf einer Fortbildung letztens wurde dann auch der wabbelige GK postop, der die ppV und das Peeling wohl deutlich erschwert, kritisiert. Wie sind Eure Erfahrungen?

Feuerblick
07.02.2015, 17:43
Ich hab es nur im Rahmen der Zulassungsstudie erlebt und da hatten wir von allen Studienpatienten zwei mit GK-Lösung. Eine davon hat das Verum bekommen, beim zweiten weiß ich es nicht, da war ich nicht direkt involviert. So wirklich überzeugt hat es mich auch nie, aber unsere Operateure haben sich zumindest nicht über Probleme bei der ppV beschwert :-nix
Kommt vermutlich sehr auf die Patientenauswahl an. Sobald auch nur ne minimale Gliose vorhanden ist oder der Patient pseudophak herumläuft, braucht man das teure Zeug eigentlich gar nicht mehr ausprobieren.
Was ich aber beobachte, ist, dass das Zeug gerade bei niedergelassenen Operateuren beliebt ist und dass die Indikation (siehe oben) häufig zumindest zweifelhaft ist. Würde mich mal interessieren, ob da studientechnisch noch was kommt, was nicht von den "Fans" von Ocriplasmin initiiert wurde.

Muriel
07.02.2015, 17:49
Es hieß auf der FoBi, dass insbesondere in den ersten Tagen (ich habe keine Größenordnung mehr im Kopf, ob das jetzt eher 3 oder 15 waren) der GK einfach "schlecht" zu operieren sei, dass das aber eben das Zeitfenster der auftretenden MAF sei, die man zügig dann angehen sollte. Bin echt gespannt, wie sich das noch alles entwickelt. Von den Niedergelassenen macht es hier übrigens keiner.

Thomas24
07.02.2015, 17:53
Mich persönlich hat es auch nicht besonders überzeugt- selbst bei sorgfältiger Patientenselektion löst sich die VMT wohl nur in knapp der Hälfte der Fälle. Habe von anderen Vorderabschniitsoperateuren auch schon gehört, dass die Zonula Post Jetrea wohl "wabbeliger" wird, was die Catop erschwert. Naja, vielleicht ist die Injektion eines Medikamentes, das im wesentlichen eine enzymatische Auflockerung von Bindegeweben (inkl. Zonula) verursachen soll, auch kein allzu smarter Ansatz.:-nix

Feuerblick
07.02.2015, 17:55
Hier in der Ecke sind die großen operativen Praxen da schon gut dabei. Wobei im Moment da Flaute herrscht, scheint mir. :-nix
Bin auch gespannt, was bei den nächsten Kongressen so berichtet wird. Die letzte Veranstaltung, bei der überhaupt etwas berichtet wurde, war ein Lunch-Symposium. Insofern nicht wirklich objektiv. Dass man da überhaupt zugegeben hat, dass es manchmal nicht funktioniert, fand ich schon mutig :-))

Feuerblick
07.02.2015, 17:57
Mich persönlich hat es auch nicht besonders überzeugt- selbst bei sorgfältiger Patientenselektion löst sich die VMT wohl nur in knapp der Hälfte der Fälle. Habe von anderen Vorderabschniitsoperateuren auch schon gehört, dass die Zonula Post Jetrea wohl "wabbeliger" wird, was die Catop erschwert. Naja, vielleicht ist die Injektion eines Medikamentes, das im wesentlichen eine enzymatische Auflockerung von Bindegeweben (inkl. Zonula) verursachen soll, auch kein allzu smarter Ansatz.:-nix
Jaaa, diese Überlegung kam mir schon damals. Aber wenn es wirklich gut funktioniert hätte, hätte man diesen Nachteil ja notfalls noch akzeptieren können. :-nix Schon klar, dass die Patienten die Idee, dass sie nur eine einzige Spritze statt OP in ITN brauchen, total toll finden...