Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was wiegt ihr? Und was tut ihr dafür?
Mal eine Frage: ist es realistisch, in anderthalb Monaten 5kg abzunehmen? Wenn ja, wie stellt man das an? Die betreffende Person geht bereits alle 2 Tage eine Stunde laufen. Ich nehme also an, dass man vor allem was an der Ernährung drehen müsste.
Heerestorte
08.08.2015, 21:15
Dazu müsste man ein Defizit von ungefähr 1000 Kcal am Tag erreichen, da ja ungefähr 7000 Kcal ein Kg Körperfett sind.
Am besten ist also Verbrauch hochschrauben und Kalorienzufuhr runterschrauben.
Nur die Frage ob das eine gesunde Dauerlösung ist. Ich denke eher mal nicht.
Normal empfiehlt man ein Defizit von max. 500 Kcal um langfristig abzunehmen.
Es soll auch keine Dauerlösung sein, das Gewicht muss im Prinzip nur an einem einzigen Tag in zweieinhalb Monaten erreicht sein - danach ist wieder alles wurscht ^^
Zweieinhalb klingt ja schon anders als anderthalb ;-)
Heerestorte
08.08.2015, 21:33
Es soll auch keine Dauerlösung sein, das Gewicht muss im Prinzip nur an einem einzigen Tag in zweieinhalb Monaten erreicht sein - danach ist wieder alles wurscht ^^
Ja gut, dann ist das sicherlich möglich, ja :D
Mal eine Frage: ist es realistisch, in anderthalb Monaten 5kg abzunehmen? Wenn ja, wie stellt man das an? Die betreffende Person geht bereits alle 2 Tage eine Stunde laufen. Ich nehme also an, dass man vor allem was an der Ernährung drehen müsste.
das geht.
Ist aber doof.
Konsequente Ernährung und konsequenter Sport.
Ernährung - am Besten LowCarb. Viele kleine/halbe Mahlzeiten & vor allem
Quark + Früchte (da ist der Zucker). Salat + Fleisch (und würzen).
Regelmässig etwas Carb (Schokolade, Pizza, kleinere Portionen als sonst) mit einplanen - sonst dreht der Kopf hohl.
und Sport
jeden 2. Tag bis jeden Tag: Ausdauertraining. Radfahren, Walken, Laufen. Nicht überanstrengen, nicht auf Leistung, sondern auf Dauer im knapp suprabequemen Bereich.
Und nach den 2,5 Monaten dann belohnen - oder dabei bleiben mit zunehmend "normalen" Anteilen.
Oh, verschrieben. Es sind nur anderthalb Monate :-?
wofür eigentlich??
was ist es das wert, sich so selbst zu quälen?
Heerestorte
08.08.2015, 21:48
das geht.
Ist aber doof.
Konsequente Ernährung und konsequenter Sport.
Ernährung - am Besten LowCarb. Viele kleine/halbe Mahlzeiten & vor allem
Quark + Früchte (da ist der Zucker). Salat + Fleisch (und würzen).
Regelmässig etwas Carb (Schokolade, Pizza, kleinere Portionen als sonst) mit einplanen - sonst dreht der Kopf hohl.
und Sport
jeden 2. Tag bis jeden Tag: Ausdauertraining. Radfahren, Walken, Laufen. Nicht überanstrengen, nicht auf Leistung, sondern auf Dauer im knapp suprabequemen Bereich.
Und nach den 2,5 Monaten dann belohnen - oder dabei bleiben mit zunehmend "normalen" Anteilen.
Low Carb ist eigtl. nicht nötig, finde ich.
Für viele ist low carb auch einfach nichts, weil dann die ganzen schöben Sattmacher fehlen.
Habe es auch paar mal versucht, aber dann hatte ich immer richtige Hungerattacken.
Man kann locker Nudeln, Reis, Kartoffeln etc. essen. Die Kalorienbilanz muss halt stimmen.
Makronährstoffe muss man jetzt auch nicht soo beachten, wenn man einfach nur abnehmen will.
Und zum Zweck:
Klingt irgendwie nach Abnehmen dafür, dass man bei einer Hochzeit o.ä. in ein Kleid passt, oder? :)
Low Carb ist eigtl. nicht nötig.
Für viele ist low carb auch einfach nichts, weil dann die ganzen schöben Sattmacher fehlen.
Habe es auch paar mal versucht, aber dann hatte ich immer richtige Hungerattacken.
Man kann locker Nudeln, Reis, Kartoffeln etc. essen. Die Bilanz muss halt stimmen.
ich glaube, dass Du und ich beide Recht haben.
Alle in der gängigen Literatur propagierten Ernährungsformen, die zu einer zügigen und konsequenten Gewichtsreduktion oder -stabilisierung führen sollen, arbeiten primär als Formen der Mangelernährung (in allen Nahrungsgruppen oder einiger Nahrungsgruppen) oder Trennkost (iss was Du willst, aber trenne die Nahrungsgruppen). Formal ist FDH = Kalorienreduktion die sinnvollste Form, ja.
Ich persönlich würde ja nie von meinen Haferflocken morgens abweichen. Und ich muss zugeben, dass ich oben genannte Ernährungsform zwar angewendet habe (und dann auch noch schrecklicherweise nur mit einer Obstform), aber nicht bewusst & nicht zielgerichtet, sondern als Anzeichen/Ausdruck anderer Probleme. Es ist eine Art der Ernährung, die man nur unter zwanghaftem Essverhalten und mit Konsequenz durchhalten kann.
Heerestorte
08.08.2015, 22:08
ich glaube, dass Du und ich beide Recht haben.
Ja, das ist auf jeden Fall der Fall ;) Viele Wege führen nach Rom :D
Ich meinte es halt so, dass low carb bestimmt gut ist, wenn man es denn durchhält.
Habe es leider nie so lange durchgehalten, bis der Katabolismus eingesetzt hat,
aber ich hätte es gerne mal so lange durchgehalten um zu schauen wie effektiv es ist.
Du hast es ja ausprobiert, nehme ich an? Hat es denn gut funktioniert mit der Fettverbrennung?
ich hab es nicht besonders freiwillig gemacht, sondern im Rahmen von fürchterlichem beruflichem Ärger, Lernstress, vielen Diensten und grossem Liebeskummer ein sehr konsequentes Ernährungs- und Bewegungsregime gefahren.
Ja, die Fettverbrennung hat gewirkt.
Ja, das Eiweiss hat satt gemacht.
Ich habe dazu Unmengen Tee getrunken und viele M&Ms gefuttert & war täglich 2h laufen/joggen (keine Zeit zum Lernen/Traurig sein).
Freiwillig würd ichs nicht wiederholen & bin froh, dass ich auch normal esse.
Heerestorte
08.08.2015, 22:20
ich hab es nicht besonders freiwillig gemacht, sondern im Rahmen von fürchterlichem beruflichem Ärger, Lernstress, vielen Diensten und grossem Liebeskummer ein sehr konsequentes Ernährungs- und Bewegungsregime gefahren.
Ja, die Fettverbrennung hat gewirkt.
Ja, das Eiweiss hat satt gemacht.
Ich habe dazu Unmengen Tee getrunken und viele M&Ms gefuttert & war täglich 2h laufen/joggen (keine Zeit zum Lernen/Traurig sein).
Freiwillig würd ichs nicht wiederholen & bin froh, dass ich auch normal esse.
Okay, danke für die Info. Schön, dass es dir wohl wieder besser geht :)
Autolyse
08.08.2015, 22:24
Dazu müsste man ein Defizit von ungefähr 1000 Kcal am Tag erreichen, da ja ungefähr 7000 Kcal ein Kg Körperfett sind.
Am besten ist also Verbrauch hochschrauben und Kalorienzufuhr runterschrauben.
Nur die Frage ob das eine gesunde Dauerlösung ist. Ich denke eher mal nicht.
Normal empfiehlt man ein Defizit von max. 500 Kcal um langfristig abzunehmen.
Ich habe mal mit einer Gruppe Ringern im Frühjahr Kilos gemacht. Das war vielleicht pervers.
3.000 Kilokalorien gegessen und durch zweimal am Tag stundenlang Laufen und Rennrad fahren 10.000 verbraucht. In den Pausen dazwischen dann noch Intensivtraining für Arme und Rumpf dazu, damit man ja keine Muskulatur abbaut. Ich habe mich noch nicht so beschissen gefühlt wie nach der Hungerwoche auf dem Sauwaldhof, aber es ging ganz klar dahin. Aber sehr effektiv, waren tatsächlich fast 7kg weg nach einer Woche.
Okay, danke für die Info. Schön, dass es dir wohl wieder besser geht :)
danke. :-)
gell! Ausserdem gibts so viel gutes essen.
von daher. wer es unbedingt ausprobieren will, "mal eben" ein paar Kilo loswerden zu wollen. Bitte sehr. Ist aber scheisse. Lieber langfristig und entspannt dran arbeiten :-)
zurück zum thema:
mit moderatem und gerne essen, moderatem aber konsequenten bewegen und wenig qual bei stabilen minus 7kg zum vorjahr (es waren minus 12 zeitweise für die interessierten).
Viele kleine/halbe Mahlzeiten
Man muss aber auch wirklich aufpassen, dass daraus keine viele mittlere Mahlzeiten werden; wenn man dazu neigt, sind vielleicht 3 fixe Mahlzeiten ohne Naschen zwischendrin besser zu realisieren (am Ende muss eine Minusbilanz stehen).
Ich bin jmd. der bei Stress/Trauer eher weniger isst, da ergeben sich die viele kleine Mahlzeiten, weil der Appetit reduziert ist, oder man zu beschäftigt ist, automatisch. Mir würde es aber mit "gesundem Appetit" viel schwerer Fallen, mich viele Male über den Tag Mahlzeiten auszusetzen und dabei jedes Mal auf die Menge zu achten; dann lieber auf die Uhr schauen, bis ich wieder normal Essen kann und dazwischen zB Kaffee.
Der_Medicus
09.08.2015, 10:44
Hier haben ja schon viele geantwortet. Kann ja auch noch meinen Senf dazu geben.
Es kommt m.M.n. auf das Startgewicht, die Ernährung und den Trainingszustand an. Grade am Anfang der Abnahme geht es ja meist recht schnell mit den Kilos. Aber wenn man schon einiges optimiert hat, wie z.b. mehr Sport und gesünderes Essen, dann sind 5kg in 6 Wochen echt viel.
Im Endeffekt läuft es aber auf ein Kaloriendefizit hinaus. Muss man dann schon etwas krasser machen, wenn man 833g pro Woche an Gewicht verlieren will. Ist machbar, aber super duper gesund ist es sicher nicht.
Ich persönlich liebe KH auch viel zu sehr, als das ich darauf verzichten wollte. Und von zu viel Eiweiß bekomme ich Verdauungsprobleme :-D Ich persönlich esse lieber eine recht traditionelle Ernährungsform, also nicht Low Carb, High Carb, Low Fat etc oder was es da sonst noch so gibt.
Und von wie oft man essen sollte ist auch recht individuell. Zu große Mahlzeiten bereiten mir Magenschmerzen, aber ich kenne auch Leute, die nur 1 bis 2 mal am Tag eine große Mahlzeit essen und damit gut zurecht kommen.
Und zum Zweck:
Klingt irgendwie nach Abnehmen dafür, dass man bei einer Hochzeit o.ä. in ein Kleid passt, oder? :)
Nein, es geht um ein Gewichtslimit von bestimmten Lasttieren. :-D
Colourful
10.08.2015, 18:20
Kamele? Esel? Ist ja spannend! Kläre uns mal auf!
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