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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der "ich schreibe gerade meine diss" Thread



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Weißes_Rössel
22.08.2015, 20:57
Ich muss immer noch meine Einleitung fertig schreiben und den Ergebnisteil.. und die Diskussion. Gar nicht mehr viel. Ich glaub, ich bin einfach zu blöd und muss sooooo viel arbeiten :'(.

Annaly
22.08.2015, 21:50
Das Zeug ist einfach anspruchsvoller als man manchmal meinen könnte :-oopss


Wow Milana, das klingt ja nach richtig Motivation und harten Bandagen! Ich drück die Daumen, dass du schnell fertig wirst!! Ich entschwinde jetzt in mein Bettchen und werd dann morgen gegen späten Mittag wieder ran. Vorher muss aber das super Wetter ausgenutzt werden:-love

Milana
22.08.2015, 21:52
Jap, es ist der absolute Endspurt! Ich bin seit 11 Uhr heute morgen dran und das Ende ist in Sicht. Montag kriegt mein Doktorvater das wieder, aber er wird hoffentlich keine Anmerkungen haben (er hat es ja schon korrigiert) und dann soll wenn alles nach Plan läuft auch demnächst gedruckt werden!
Und morgen will ich frei, deswegen muss jetzt noch rangeklotzt werden :compy:

Annaly
23.08.2015, 17:24
Und Milana, hast du es geschafft?

Ich habe es TATSÄCHLICH heute fertig bekommen, die Diskussion war nur bis zur Hälfte ziemlich ätzend. Dann ging es doch ganz flott (vielleicht hab ich die Anmerkungen auch einfach schneller verstanden und umsetzen können :-oopss) - PDF ist auch weggemailt :-top Jetzt erstmal zurücklehnen und für Oktober lernen, die Mutti ist eh noch eine Woche im Urlaub und bis dann was kommt... Wir werden sehen :)

ehem-user-19-08-2021-1408
23.08.2015, 22:24
Oh ja, das Gefühl kenne ich.
Zuerst läuft es ganz stockend und plötzlich kann man gar nicht mehr aufhören zu tippen.
Und ehe man sich versieht, ist es schon 4Uhr nachts.

erdbeertoertchen
31.08.2015, 18:09
oh man, meine Diskussion macht mir sorgen, was soll ich bloss schreiben?

Annaly
31.08.2015, 18:57
Nicht verzweifeln, erdbeertörtchen! :) Mir ging es am Anfang auch so und ich hab letztendlich dann einfach "Doktorarbeit Medizin Diskussion" gegoogelt und gelesen, was da so kam :-oopss - damit kann man sich zumindest mal Ideen holen. Grob gesagt kann man aber erst einmal noch eine ganz kurze Einführung in das Thema geben und deine Arbeit plus die Methoden (gut dafür? Grenzen?) und dann irgendwie versuchen das sinnvoll zu diskutieren (Wirkstoffe gegeneinander, verschiedene Populationen...) und immer schön mit Literatur verknüpfen.

haasi89
01.09.2015, 10:23
Hey ihr fleißigen Menschen, ich klinke mich jetzt hier mal ein und hoffe das hilft mir bei dem Großprojekt :)
Mal eine allgemeine Frage zu Beginn - wie lange denkt ihr etwa muss ich zum Schreiben rechnen? (experimentelle Arbeit)
Also Ergebnisse stehen, müssen wohl noch ein bisschen aussortiert werden, und ich hatte schonmal so Material & Methoden was zusammengeschrieben. Mir ist klar man kann das nicht so allgemeingültig sagen und natürlich können tausend Probleme auftreten die das in die Länge ziehen. Aber mal so grob über den Daumen gepeilt, wenn ich mich dahinter klemme, womit kann ich etwa rechnen?

Milana
09.09.2015, 20:02
Jetzt hat neben mir, meinem Doktorvater und einer PostDoc-Laborkollegin mein zweiter Gutachter die Diss gelesen - und tatsächlich noch einen richtigen Fehler in einer Abbildung gefunden (falsche Daten in falscher Spalte und daher an falscher Stelle)... Ups :-oopss

ehemaliger User_13052016-1
10.09.2015, 11:23
Ich glaube auch, dass die Diss nie 100 % fehlerfrei sein kann, egal wie viele Leute drüber schauen...Sind auch große Standardlehrbücher mit langer Geschichte wie der Herold oder der Harrison auch nicht...Hauptsache sehr fehlerarm, das sollte genügen hehe :) Finde auch immer wieder kleine Fehler in meiner Diss, dabei ist sie schon beim Dr. Vater :D

bugger
11.09.2015, 13:15
Noch einen Monat bis ich meine Forschung auf dem Jahreskongress der Neuroradiologen als Vortrag präsentieren "darf"... Session wird von meinem Chef moderiert, Vortrag dauert 5 Minuten und ich bin so nervös... Hat jemand da Erfahrungen? *bibber*

Annaly
11.09.2015, 15:30
Hachja, warten ist echt anstrengend. Kann die Mutti nicht schneller lesen? :-oopss Angeblich soll danach ja nur noch die finale Endversion von mir gemacht werden... Wenn sie jetzt nur endlich mal was von sich hören ließe :D

Annaly
11.09.2015, 15:34
Weil das Editieren nicht funktioniert: neuer Beitrag

bist der Fachmann für dein Thema, also kannst du selbstbewusst sein, du schaffst das.
Wenn dir Übung hilft: Vielleicht darfst du den Vortrag vorher scon mal dem Chef oder der ganzen Ärzteschaft der Abteilung (Frühbesprechung) präsentieren? Dann kann man gut herausbekommen, wo man zu verwirrend ist, wo für den nicht direkt forschenden Laien Schwierigkeiten bestehen könnten, ob man mit der Zeit zurecht kommt, die take home message ankommt etc pp.

Milana
11.09.2015, 15:40
Oah, ich kann mich heute mal wieder null konzentrieren, bin ständig abgelenkt, total hibbelig und zappelig. Gnah :D Dabei sind die letzten Sachen eigentlich nur ein Ding von vielleicht drei Stunden... und jetzt sitze ich schon wieder seit gestern dran und komme garnicht voran.

Bonnerin
11.09.2015, 16:27
Ich habe am 23. und 24. zwei "Probetage" im Labor und freue mich auch schon darauf :-)
Wenn die gut laufen werde ich mir zum nächsten Sommersemester ein Urlaubssemester für meine Diss nehmen. Die Betreuung ist wohl super und das Thema auch ziemlich interessant. Bin gespannt, was mich jetzt praktisch so erwartet, ein unverbindliches Vorgespräch hatte ich schon im Semester.

davo
11.09.2015, 16:41
Ich beneide dich! Eines meiner Ziele für dieses Semester ist, ein gutes Thema mit gutem Betreuer zu finden...

bugger
11.09.2015, 16:47
@davo:
Ich würde mir mal ein paar kleine, exotischere Fächer anschauen. Ich selbst bin in der Neuroradiologie, vorher hatte ich mich drei Monate in der Onkologie versucht.
Ich schätze es sehr, dass ich jeden im Institut kenne und habe das Gefühl, dass es da auch ein wenig lockerer zugeht. Oft haben die Wissenschaftler dort nicht viel Kontakt zu Medizin-Studenten und freuen sich, wenn sich jemand für ihr Thema interessiert.

In welche Richtung soll es denn bei dir gehen? Und Labor oder eher Computer?

LG
Bugger

Bonnerin
11.09.2015, 16:48
[...]

davo
11.09.2015, 17:18
Mir ist bei uns bis dato kein Forum für Themen aufgefallen. Mein Eindruck war bisher eher, dass man da direkt zu den Kliniken gehen muss. Aber ich hab mich auch noch nicht wirklich informiert - das wollte ich erst nach dem Physikum machen. Ich möchte meine Doktorarbeit jedenfalls gerne in einem Fach der direkten Patientenversorgung schreiben, und da gibt es eine Handvoll Fächer, die mich besonders interessieren... aber mir ist auch bewusst, dass es auch in anderen Fächern oft interessante Themen gibt, und hätte kein Problem damit, eine interessante Doktorarbeit in einem Fach zu schreiben, das beruflich keine Priorität für mich hat. Noch wichtiger, als dass das Fach stimmt, ist mir, dass mich das Thema fasziniert - und dass der Betreuer "erfolgreich" ist, also viele Doktorarbeiten wie geplant abgeschlossen werden. Labor ist eher nichts für mich, aber falls ich etwas wirklich spannendes im Labor sehe, würde ich mich auch umstimmen lassen. Eine klinische Doktorarbeit wäre mein Favorit... gerne auch mit etwas anspruchsvollerer Statistik. Falls es das gibt :-)) Und den positiven Eindruck in den kleineren Fächern hatte ich auch schon des öfteren. Mich würde z.B. Strahlentherapie recht faszinieren, nur um mal ein konkretes Beispiel zu nennen - ist das exotisch genug? :-)) Ich werd mich im Oktober dann einfach mal umhören. Bonnerin, ich halt dir die Daumen, dass sich der positive Eindruck bei deinen Labortagen bestätigen wird! :-top

KirstenP
11.09.2015, 20:51
Bonnerin, das ist ein guter Plan, von Anfang an mit einem Urlaubssemester zu planen. Mein Ehrgeiz, alles parallel schaffen zu wollen, hat mir letztes Jahr das Genick gebrochen. Mittlerweile sehe ich es viel entspannter, bin immer noch sehr ehrgeizig, das, was ich mache, gut zu machen, jedoch Stück für Stück. Das nimmt unheimlich viel Druck raus und lässt auch lange Labortage gut überstehen.

Davo, bist du nicht schon promoviert? Die meisten Mediziner würden sich wohl den Stress nicht mehr antun, da die Diss ja meist, wenn man ehrlich ist, fürs Ego, sich Doktor nennen zu dürfen, gemacht wird und es den Patienten ja eigentlich total egal ist bzw nicht wahrgenommen wird, was für ein Dr das ist ;-) Hauptsache da stehen diese beiden Buchstaben auf dem Namensschild :-D