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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der "ich schreibe gerade meine diss" Thread



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Absolute Arrhythmie
07.11.2016, 10:43
Ich habe einen Vormittag einer TA über die Schulter geschaut, bevor ich mich entschieden habe. EIn längeres Praktikum würde ich auch nicht machen.

JanApp
08.11.2016, 14:44
ok, naja scheint ja dann nicht so wichtig zu sein. Wisst ihr eigentlich, ob man bei so einem linearen Paneldatenmodell auch Ramseys RESET Test und so ne explanatory variables correlation matrix basteln muss? THX :-)

Miniwini
10.11.2016, 11:12
Ich glaube mindesten cum laude ist eine Voraussetzung für Habilitation/ eigene Drittmittel beantragen. Wenn man das nicht vorhat, ändert es nicht. Hier ist aber die Note v.a von Publikationen abhängig, für Cum Laude reicht ich glaube ein Poster - wenn du deine Nicht Ergebnisse trotzdem irgendwo präsentierst...

Poster?


Das spielt doch auch für die Note ne Rolle.. in manchen Promotionsordnungen ist festgelegt dass man zB für ne magna cum laude Erstautor einer Publikation sein muss

Publikation?

Wie kriege ich das hin, dass meine DA iwo als Poster ist oder irgendwo publiziert wird? Ich meine die is doch eigentlich viel zu lang dafür? Sorry Leute ich kenne das grade nicht ...



Ach, wie cool. Und dann noch das Kolloq, oder?!

Ich hoffe, er gibt Gas beim Korrigieren. Bei einer Freundin hat's fast ein Jahr gedauert... :-((

Ein Jahr Bearbeitung? Wow, dann wirds echt nichts bis Ende des Studiums.. wollte so ums HEX fertig werrden und dann während des PJ die Disputation machen... Aber wenn nach Fertigstellung noch 1 Jahr korrigiert wird ...


Entschuldige, hatte sehr viel zutun die Woche :)
Klingt ja sehr spannend dein Thema. Wie weit bist du?
In der Ortho/Unfall über Gonarthrose. Finde mein Thema supertoll.

Ich bin grad mittendrin in den Experimenten, Immunhistochemische Färbungen... sehr zeitaufwändig. Nebenher schreibe ich auch noch den Methodenteil (natürlich auch Material, aber das ist ja nur eine Auflistung), da habe ich jetzt auch so aufgeholt, dass ich immer von der Methode schreibe, die ich gerade auch mache...

Und natürlich die Einleitung. Das finde ich zum schreiben, das aufwändigste. Für nahezu jeden Satz ein beweisendes Paper zu finden ist anstrengend!

hbl58
10.11.2016, 14:30
Du sollst natürlich nicht deine Diss verpapern, aber eben aus den Ergebnissen ein Paper schreiben. Bei uns heißt das, dass die Note um eine höher gestuft wird.

Miniwini
10.11.2016, 19:52
Du sollst natürlich nicht deine Diss verpapern, aber eben aus den Ergebnissen ein Paper schreiben. Bei uns heißt das, dass die Note um eine höher gestuft wird.

Und ich nehme an am erfolgreichsten wäre es dann in English? Und bevor ich die Arbeit abgebe?

Kandra
10.11.2016, 20:04
Und ich nehme an am erfolgreichsten wäre es dann in English? Und bevor ich die Arbeit abgebe?

Da sollte dich dein Betreuer eigentlich bei unterstützen. Du machst doch eine experimentelle Diss oder? War da eine Publikation echt noch nie im Gespräch? Ich hab bei mir manchmal das Gefühl, dass das Paper viel wichtiger als die eigentliche Diss ist ^^ (für meinen Doktorvater ist es das vermutlich auch ^^)

Brit2
11.11.2016, 06:52
Poster - ist nichts anderes als eine hübsch farbig professionell aufgearbeitete Zusammenfassung der Ergebnisse.
Poster werden angefertigt, wenn man selbst einen Vortrag auf einem (oder mehreren) Kolloqien hält - noch besser - wenn man vom Betreuer (allein oder mit ihm zusammen) für eine Dienstreise/Konferenz vorgeschlagen wird. Den großen Vortrag hält dann dort der Chef (meist), man selbst aber hat die Möglichkeit, sein Poster selbst im Foyer etc zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen ... gern künftige Kollegen und Chefs treffen. Der Fuß in der Tür sozusagen.

Soweit mir bekannt ist, muss man zwingend Erstautor bei einer Publikation sein (Journal Artikel), soll das zur Promotion gehören. Weil nur der Erstautor später diese Pubplikation in seiner eigenen Publikationsliste führt. Der Name des Betreuers und weitere Mitbearbeiter stehen als Co-Autoren gelistet.
Ich versteh grad nicht wirklich, wieso das Thema "in welcher Sprache soll die Diss verfasst sein" nicht von Anfang an geklärt ist. Bevor man mit irgendwas startet (oder ich habs falsch verstanden jetzt - dann sorry und bitte einfach vergessen)

hbl58
11.11.2016, 08:55
Ähm zu der Erstautorenschaft: NEIN!.
In deine Publikationsliste kommen natürlich alle Papers, wo du drauf stehst. Sonst hätten manche Eminenzen ja auch keine 400+ Originalartikel, das kann nun wirklich keiner im Leben selbst schreiben.
Der Erstautor ist sicher die wichtigste Position für den Anfänger. An manchen Unis muss man z.B. um nur mit einer Publikation promovieren zu können, also keine lange Dissertation verfassen zu müssen, Erstautor sein. Bei uns reicht es aber z.B. mitten drin zu stehen, um für seine Diss die Note aufbessern zu können.
Richtig wichtig wird es erst, wenn du habilitieren willst. Da brauchst du eine Mindestanzahl an Erstautorenschaften (meist so 5-10). Dies ist auch der Grund, warum viele Doktoranden eben keine Erstautorenschaft kriegen, weil der Betreuuer sich da durchsetzt und sich an die Position setzt.

Miniwini
11.11.2016, 14:55
Da sollte dich dein Betreuer eigentlich bei unterstützen. Du machst doch eine experimentelle Diss oder? War da eine Publikation echt noch nie im Gespräch? Ich hab bei mir manchmal das Gefühl, dass das Paper viel wichtiger als die eigentliche Diss ist ^^ (für meinen Doktorvater ist es das vermutlich auch ^^)

Nein, kam tatsächlich noch nicht zur Sprache :-oopss


Ich versteh grad nicht wirklich, wieso das Thema "in welcher Sprache soll die Diss verfasst sein" nicht von Anfang an geklärt ist. Bevor man mit irgendwas startet (oder ich habs falsch verstanden jetzt - dann sorry und bitte einfach vergessen)

Die Sprache der Diss ist in Deutsch, das ist abgeklärt. Kann ich mein Paper dann nicht auf Englisch schreiben? Ich dachte mir nur 4 Seiten Englisch kriege ich hin, aber keine 150 Seiten...

hbl58
11.11.2016, 15:41
Natürlich kannst du das Paper auf Englisch schreiben. Das solltest du eh, weil deutsche Journals meistens nicht viel wert sind. Du solltest aber wie gesagt, vorher mit deinem Betreuer reden, da er es vielleicht selbst schreiben will.

Miniwini
11.11.2016, 17:42
Ja das hätte ich eh gemacht, mache jetzt aber erstmal die Ergebnisse fertig, nicht das überhaupt nichts rauskommt :D

JanApp
13.11.2016, 11:14
Wie zitiert man eigentlich so ein Paper, dass in 2014 verfasst wurde und in 2016 oder 2017 in einem Journal veröffentlicht wird? Ich nutze Harvard Style in LaTeX. Ich muss das halt vorher in so ne Datenbank einpflegen. Bitte um Hilfe. :)

Kandra
13.11.2016, 11:39
Wenns noch nicht veröffentlicht ist, kannst du es noch nicht zitieren, würde ich sagen.

JanApp
13.11.2016, 11:41
Also das Paper ist bei Researchgate hochgeladen in 2014. Ist das dann ein Working Paper?

hbl58
13.11.2016, 12:45
Ist es bereits "epub ahead of prind" im Journal? Dann kannst du das im Journal zitieren und die doi dahinter schreiben.

Brit2
14.11.2016, 08:02
Wie zitiert man eigentlich so ein Paper, dass in 2014 verfasst wurde und in 2016 oder 2017 in einem Journal veröffentlicht wird? Ich nutze Harvard Style in LaTeX. Ich muss das halt vorher in so ne Datenbank einpflegen. Bitte um Hilfe. :)


Autoren (in press). Titel Artikel, Name Journal.

Brit2
14.11.2016, 08:06
Ähm zu der Erstautorenschaft: NEIN!.
In deine Publikationsliste kommen natürlich alle Papers, wo du drauf stehst. Sonst hätten manche Eminenzen ja auch keine 400+ Originalartikel, das kann nun wirklich keiner im Leben selbst schreiben. .

Grundsätzlich so richtig. Aber sämtliche Pubs wo man selbst nicht Erstautor ist, sind "wertlos" - so die Aussage Chefin hier (Frau Prof). Und in JEDER Veröffentlichung zu einer Diss steht der Doktorand als Erstautor (gerne davon ausgehend noch 1-2 angelehnte Pubs dan mit Chefins Name als Erstautor ...)

hbl58
14.11.2016, 08:46
Da seid ihr aber eine krasse Arbeitsgruppe. Bei uns an der Uni kriegen sehr wenige Doktoranden die 1. Autorenschaft. Wertlos sind die Papers ja wirklich nicht, wenn man mittendrin steht. Von meinen 14 Publikationen sind ich auch nur 3 Ertsautorenschaften dabei.

davo
14.11.2016, 08:57
Dass man insgesamt oft nicht Erstautor ist, ist logisch. Aber bei Papers aus der eigenen Doktorarbeit wärs ja wirklich eine maximale Frechheit, wenn man nicht Erstautor wird. Das wäre für mich völlig inakzeptabel, und gegen alle Regeln wissenschaftlicher Ethik.

hbl58
14.11.2016, 09:12
Wie gesagt, das ist bei uns der Regelfall, da es für die meisten Doktoranden eh egal ist. Die meisten wollen eh nicht später forschen, sodass damit argumentiert, dass der Betreuer die Erstautorenschaft dringender braucht. Der Doktorand schreibt nicht das Paper und kriegt eben die 2. Stelle meistens. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das an anderen Unis sooo anders sein wird.