Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der "ich schreibe gerade meine diss" Thread
klingelpütz
25.09.2014, 19:41
Oh je. Ist noch jemand hier der für eine Seite Diss eeeeewig (z.B. einen ganzen Tag) braucht ?? Sogar Material und Methoden hat bei mir mehrere Tage gedauert, und ich rede nur von einer Art "first draft" !!
Bin ich zu langsam oder gehts euch genauso??
Ich habe teilweise einen halben Tag an einem Satz gesessen :-wand
Ich war so froh, die erste Fassung eingereicht zu haben beim Betreuer, aber je mehr Zeit vergeht, bis ich was höre, desto weniger habe ich Lust, mich noch mal daran zu setzen. Denn zu denken, es sei jetzt alles erledigt, ist wahrscheinlich naives Wunschdenken. Und auf die Verteidigung habe ich auch keine Lust, alles doof.
Ich habe teilweise einen halben Tag an einem Satz gesessen :-wand
Ich war so froh, die erste Fassung eingereicht zu haben beim Betreuer, aber je mehr Zeit vergeht, bis ich was höre, desto weniger habe ich Lust, mich noch mal daran zu setzen. Denn zu denken, es sei jetzt alles erledigt, ist wahrscheinlich naives Wunschdenken. Und auf die Verteidigung habe ich auch keine Lust, alles doof.
:-keks hab irgendwie auch gedacht, dass das ganze mehr fluppt
klingelpütz
25.09.2014, 19:56
Wenn das Ding erst mal verteidigt ist (Wann auch immer...), bin ich wahrscheinlich stolz und froh, das durchgezogen zu haben, aber im Moment, selbst wenn ich derzeit ja gar nichts machen muss, nervt es nur und ich ärger mich, mir diesen Klotz ans Bein gebunden zu haben.
Ich bin auch extrem langsam. Ich habe vor der Hex-Lern-Phase etwa drei Monate lang so ziemlich ausschließlich geschrieben (nur ein paar Blockpraktika nebenbei) und bin vielleicht zur Hälfte fertig mit der ersten Fassung... :-((
Gut, ich muss gestehen dass ich bewusst auch meinen "letzten freien Sommer" vor PJ und Arbeitsleben zu genießen versucht habe, aber ich saß durchaus viel an der Dr.Arbeit und mir ging es ähnlich wie dir, rirateme, eine Seite am Tag war eher die Regel als die Ausnahme, manchmal, wenn die Literatursuche schwierig war, noch deutlich weniger. Wenn ich dran denke dass ich den Rest neben dem PJ schaffen muss, wird mir ganz anders.
Wenn ich höre dass man die komplette Arbeit neben dem PJ in zwei Monaten (!!!) runterschreiben kann, kann ich jedenfalls echt nur meinen Hut ziehen, Laelya...
klingelpütz
25.09.2014, 20:02
Es gibt einfach extrem disziplinierte Menschen. Ich hatte einen Kommilitonen, der konnte sich sagen "heute lerne ich von 8-16h mit einer halben Stunde Mittagspause" und dann hat er da acht Stunden konzentriert gesessen und wirklich etwas geschafft. Bewundernswert!
Ich bin auch extrem langsam. Ich habe vor der Hex-Lern-Phase etwa drei Monate lang so ziemlich ausschließlich geschrieben (nur ein paar Blockpraktika nebenbei) und bin vielleicht zur Hälfte fertig mit der ersten Fassung... :-((
Gut, ich muss gestehen dass ich bewusst auch meinen "letzten freien Sommer" vor PJ und Arbeitsleben zu genießen versucht habe, aber ich saß durchaus viel an der Dr.Arbeit und mir ging es ähnlich wie dir, rirateme, eine Seite am Tag war eher die Regel als die Ausnahme, manchmal, wenn die Literatursuche schwierig war, noch deutlich weniger. Wenn ich dran denke dass ich den Rest neben dem PJ schaffen muss, wird mir ganz anders.
Wenn ich höre dass man die komplette Arbeit neben dem PJ in zwei Monaten (!!!) runterschreiben kann, kann ich jedenfalls echt nur meinen Hut ziehen, Laelya...
ich denke mal, dass es auch stark vom thema selbst abhängt (klar von der art der arbeit auch). aber ich find zb, sobald man med. psychologie drin hat kann man ne extra woche für literaturrecherche einplanen -.- ich hasse definitionen mittlerweile
also ich hatte vor der studienphase alle paper zusammen gesucht, und hatte handschriftlich in meinem Diss-Heft (was ich mir angelegt hatte) jedes paper mit eigenen Worten zusammen gefasst und mir Zeilen notiert die ich zitieren werde. dann kam die studienphase und ich hab nüscht gemacht.
dann hat das pj gestartet und zwar mit dem wahltertial Radio. und da hatte ich einfach die Möglichkeit neben dem befunden (wenn mal gerade kein bild da war) etwas für die diss zu schreiben. hatte also immer ein block dabei und hab dann einfach alles runter geschrieben. angefangen mit dem methodenteil, dann Ergebnisse, dann Einleitung und ganz zum Schluss Diskussion. Zu hause hab ich das am Wochenende abgetippt und dann mit den rausgesuchten zitaten der paper ergänzt. das reine schreiben kam damit auf 2 Monate....aber....das gesamte Grafiken einbinden, bearbeiten und Format aufwüschen hat auch nochmal zeit gebraucht
ich war im wahltertialeinfach so freudig erregt, weil das arbeiten so viel spaß gemacht hat, das ich viel nebenbei geschafft habe, in den anderen teritalen hab ich dann gar nichts mehr gemacht.
Miss_Verständnis
25.09.2014, 23:54
Danke euch für eure Antwort. Also ich bin zuversichtlich. Mein Betreuer wird mich auch gut unterstützen.
@Laelya: mein Wahlfach hat mich auch irre motiviert, allerdings war ich da regelmäßig bis nach 19 Uhr in der Klinik und bin danach einfach aufs Sofa gefallen. Hätte da irgendwie keine Zeit gehabt für Dr Arbeit.
DrHonigtau
26.09.2014, 08:45
... Ich war so froh, die erste Fassung eingereicht zu haben beim Betreuer, aber je mehr Zeit vergeht, bis ich was höre, desto weniger habe ich Lust, mich noch mal daran zu setzen. Denn zu denken, es sei jetzt alles erledigt, ist wahrscheinlich naives Wunschdenken. Und auf die Verteidigung habe ich auch keine Lust, alles doof.
Genau so geht es mir auch! War froh meine 1.Fassung getippt zu haben und seitdem warte ich auf Resonanz! Worst Case wäre natürlich "Gefällt mir gar nicht...schreib die Diskussion neu etc.!" :-)).
Aber ich denke auch, dass da noch einige Arbeit vor mir liegt mit Korrekturen und die Arbeit aktuell zu halten.
Runtergeschrieben habe ich die Arbeit auch eigentlich recht schnell. Wie schnell weiß ich gar nicht mehr genau, vielleicht ähnlich wie die Vorredner mit ca. 2 - 3 Monate. Aber das ist halt alles ohne Gewähr wenn es den Lesenden nicht gefällt! :-D
Ich würd auch so gern jetzt mit dem Schreiben anfangen :(
Aber im Gespräch letzte Woche wurd mir dann aufgetragen, noch mal zwei neue und zwei andere weitere Antikörper zu benutzen um das ganze hieb- und stichfest zu machen für die Publikationen. Sprich mindestens 15 weitere volle Tage im Labor abhängen. Echt frustrierend, wenn man dachte, man wäre quasi fertig und müsste ggf nur was wiederholen für Signifikanzen oder so... Manno... Und die neuen AK sind jetzt auch nicht wirklich so besonders freundlich, wie ich das dieses Wochenende mal ausprobiert hab.
So. Ich musste meinen Frust mal rauslassen :(
KirstenP
09.10.2014, 19:17
Wie habt Ihr es gemacht, bzw. habt Ihr das überhaupt irgendwie gemacht, Euch Stichworte als Gedankenstütze während der Datenerhebung zu notieren? Mein Betreuer meinte zu mir, ich solle zwar nicht richtig etwas schreiben, aber Dinge, die mir während der Laborarbeit wichtig erscheinen oder später als Erinnerung dienen können, in ein Heft schreiben. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht so recht, was er damit genau meint oder wie mir das helfen soll.
klingelpütz
09.10.2014, 19:39
Ich habe heute eine kurze Nachricht bekommen, dass der erste Eindruck ganz gut sei. Das macht Hoffnung...
-Julchen-
14.10.2014, 12:18
So, ich melde mich zurück an der Doktorarbeitsfront :-stud Das Examen ist geschafft, mündlich kommt erst in einem Jahr. Bis Ende des Jahres würde ich das Ding gerne einreichen. Vorher muss ich noch die Korrekturen von meinem Betreuer einarbeiten. Im Moment sitz ich davor und hab das Gefühl, ich weiß garnichtmehr worums eigentlich ging.... Die Arbeit lag jetzt ein halbes Jahr nur im Eck.
Sternenprinzessin
16.10.2014, 15:43
Oh man, ich fühle mich gerade echt mies. Heute morgen schreibt mir mein Doktorvater eine Mail, dass drei Stunden später eine Konferenz ist mit einem Professor, der Experte auf dem Gebiet ist, in dem ich promoviere. Naja, ich war aber bis dahin im Seminar und habe die Mail erst eben gelesen. Habe ihm den Sachverhalt erklärt und mich entschuldigt, fühle mich jetzt trotzdem schlecht. Habt ihr Tipps, wie ich mich jetzt weiter verhalten soll?
Wenn er dir 3 Stunden vor dem Termin ne Mail schreibt, kann er doch kaum erwarten, dass du 1. die Mail noch rechtzeitig liest und 2. da auch Zeit hast. Du hast ihm ne Mail geschrieben und das ganze erklärt, ich würde mich da jetzt sonst nicht weiter anders verhalten wie sonst.
Oh man, ich fühle mich gerade echt mies. Heute morgen schreibt mir mein Doktorvater eine Mail, dass drei Stunden später eine Konferenz ist mit einem Professor, der Experte auf dem Gebiet ist, in dem ich promoviere. Naja, ich war aber bis dahin im Seminar und habe die Mail erst eben gelesen. Habe ihm den Sachverhalt erklärt und mich entschuldigt, fühle mich jetzt trotzdem schlecht. Habt ihr Tipps, wie ich mich jetzt weiter verhalten soll?
stimme Kandra da völlig zu, vor allem solltest du dir keine Gedanken darum machen. Du weißt gar nicht wie viele unnötige Gedanken man wegen der Doktorarbeit verschwendet, was gar nicht nötig gewesen wäre (''Ist mein Doktorvater sauer oder wieso antwortet er nciht auf meine Mail'' ; ''Ist das schlecht wenn ich nicht am 200€-Seminar teilnehme'' (jaja meist wirds finanziert, aber auch nicht immer). Und meistens ist überhaupt nichts, also mach dir keinen Kopf.
Sternenprinzessin
17.10.2014, 09:59
Danke für eure Antworten. Mir geht es jetzt auch wieder besser, war gestern nur ziemlich emotional aufgewühlt. Ich hätte an dem Treffen ja auch wirklich gern teilgenommen. Nun ja, vielleicht ergibt sich ja irgendwann noch einmal die Möglichkeit, besagten Professor treffen. Ich wünsche euch allen erstmal ein schönes Wochenende :)
Miss_Verständnis
19.10.2014, 19:30
''Ist mein Doktorvater sauer oder wieso antwortet er nciht auf meine Mail''
Haha!! Das ist ja herrlich. GENAU diese Gedanken habe ich seit ca 2 Wochen!! :-))
Miss_Verständnis
19.10.2014, 19:50
So, ich melde mich zurück an der Doktorarbeitsfront :-stud Das Examen ist geschafft, mündlich kommt erst in einem Jahr. Bis Ende des Jahres würde ich das Ding gerne einreichen. Vorher muss ich noch die Korrekturen von meinem Betreuer einarbeiten. Im Moment sitz ich davor und hab das Gefühl, ich weiß garnichtmehr worums eigentlich ging.... Die Arbeit lag jetzt ein halbes Jahr nur im Eck.
Könnt ihr die Arbeit schon vor Ende des Studiums einreichen? Ich glaube bei uns geht das nicht...
papiertiger
20.10.2014, 14:30
Hmpf. "eine DIN A 4 Seite" ist nicht unbedingt deckungsgleich mit "100-150 Wörter" - doof, wenn auf einem Infozettel das eine und auf einem anderen das andere steht und man deswegen mal eben einen Abstract von 350 auf 150 Wörter zusammenstreichen muss.
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