Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der "ich schreibe gerade meine diss" Thread
Meinst du hmmm
Ich weiß nicht, ich hoffe auch das er nichts dagegen hat .... mein Fehler ich sollte vielleicht nicht so viele kurze vorziehen, aber ich habe ehrlich die Hoffnung verloren ne Diss zufinden es auch mega schwer was zufinden wo man Interesse hat
Es handelte sich um eine Retrospektive Studie von ca.300 Patienten Daten .... das thema scheint interessant sein und ich kann nächtes Jahr schon anfangen.
Hat jmd schon Retrospektive Studie durchgeführt wie ist eure Erfahrungen damit
Das klingt doch gut. Damit wirst du sicherlich kein Summa cum laude, keine großen Ehren und ähnliches dir erarbeiten, aber dafür solltest du relativ sicher deinen Titel erlangen. Wenn du jetzt großer internistischer Professor werden willst, solltest du es dir überlegen.
kommt drauf an wie die studie angelegt ist. auch eine retrospektive arbeit kann sehr umfangreich werden.
Atya kannst du uns mehr darüber erzählen?
Der prof. meinte das ist nicht ganz aufwendige Studie die Daten sind vorhanden und wenn ich im März anfangen möchte, dann wird das circa bis Dezember 2017 dauern hängt von der Zeit, die ich zur Verfügungen habe .Er will auch für mich ein Stuhl mit PC vorbereiten :)
Ja ich muss überlegen man kann wahrscheinlich nur den Titel bekommen mehr nicht.Ich muss auch keinen Semester aussetzen aber wenn es geht wird natürlich Sinnvoll meinte er !!!
Es muss auch noch von der Ehtikkom genehmigt werden
Hat jmd hier so eine Studie durchgeführt
wenn es dir wirklich nur um den titel geht, versuch das. wie ich lese, bist du im fünften semester. falls die betreuung nicht passt und das projekt entgegen der erwartung schlecht abgesteckt ist, wird sich das schnell zeigen und du könntest dir noch etwas anderes suchen. hoffen wir natürlich mal nicht :)
viel erfolg!
neben einstieg ins PJ heisst es jetzt für mich auch wieder einstieg in die doktorarbeit. befürchte, die letzten 20 seiten fühlen sich wie die ersten 50 an.
es muss einiges wieder neu erarbeitet werden und ein blick in pubmed zeigt: die mitstreiter waren nicht untätig...;-)
viel erfolg! wie schon loewin erwähnt, du bist "gerade mal" im 5. semester, du hast noch viel zeit für doktorarbeit :)
Noo
Bin im 7 Semster schon!
Mir geht's nicht nur wirklich um den Titel sonderen auch wo mir am besten Spaß bringt und nicht das ich mich langweile!
Manchmal überlege ich auch das ganze überhaupt nicht zumachen wozu ? Am Endeffekt bin ich auch Arzt und ich darf iwann später eine Praxis aufmachen ... viele die ich kenne machen ihre Dr.Arbeit im experimentellen Bereich nicht weil die später in die Forschung gehen wollen oder was weiß ich, sondern nur weil ihren besten Freunden das auch machen und so iwie fühle ich das ganze wie eine Infektion!
Ich würde schon von einer experimentellen Arbeit abraten, wenn man eh nicht später Karriere machen will. Es ist im Durchschnitt wesentlich mehr Arbeit und bei uns haben da auch gefühlt mehr abgebrochen als es zu Ende gebracht.
Zum Thema Spaß: Meiner Meinung nach sollte man sich bewusst sein, dass man während jeder Promotion sein Thema, seine Arbeit verfluchen wird. Es kann zeitweise richtig gut laufen und Spaß machen, aber wegen eines Spaßfaktors zu promovieren finde ich doch irgendwie falsch.
SarahManning
19.11.2016, 07:15
Zum Thema Spaß: Meiner Meinung nach sollte man sich bewusst sein, dass man während jeder Promotion sein Thema, seine Arbeit verfluchen wird. Es kann zeitweise richtig gut laufen und Spaß machen, aber wegen eines Spaßfaktors zu promovieren finde ich doch irgendwie falsch.
Weswegen sollte man denn promovieren? Wegen Geld und Titel?
Das ist bei den meisten wahrscheinlich so, der Spaßfaktor ist sicher häufig optionaler Zusatz.
Der Titel macht bei uns ja fast kein Gehaltsunterschied aus, anders als in den meisten anderen Fächern. Das ist natürlich nicht der Punkt.
Das Ziel des Titelerwerbs sollte schon ein Punkt sein. Ich fand das immer sehr aufbauend, wenn ich manche Tage stundenlang relativ monotone Tabellenarbeit gemacht habe, dass es eben nur eine kurze Zeit ist, der Titel aber lebenslang einem zustehen wird. Und auch im Labor gibt es langweilige Routinearbeiten, die wahrlich keinen Spaß machen!
Meine Primärmotivation war es, das wissenschaftliche Arbeiten zu lernen. Denn das heisst eben auch Studien einschätzen zu lernen. Naja und ich muss zugeben, dass es mich genervt hat als Mediziner von den NaWis immer als kleines Licht abgestempelt zu werden. Da wollte ich doch immerhin den medizischen Doktor machen.
Das mit dem kleinen Licht stimmt aber zum Teil leider.
Einige medizinische Doktorarbeiten haben einen geringen bis keinen wissenschaftlichen Anspruch.
SarahManning
19.11.2016, 08:36
Meine Primärmotivation war es, das wissenschaftliche Arbeiten zu lernen. Denn das heisst eben auch Studien einschätzen zu lernen. Naja und ich muss zugeben, dass es mich genervt hat als Mediziner von den NaWis immer als kleines Licht abgestempelt zu werden. Da wollte ich doch immerhin den medizischen Doktor machen.
Bei uns war das ein Schein und hieß dann "Epidemiologie". Und bei NaWis herrscht ein gewisses Maß an Konkurrenzdruck. Daher das Lästern. (Ist bei peer reviews später sicher auch nicht anders.)
Bei uns war das ein Schein und hieß dann "Epidemiologie". Und bei NaWis herrscht ein gewisses Maß an Konkurrenzdruck. Daher das Lästern. (Ist bei peer reviews später sicher auch nicht anders.)
Entschudige, aber das Fach Epidemiologie hat leider keinen großen Impact im Studium. Sonst gäbe es ja nicht die Kritik, dass die Mediziner im Studium da große Schwächen haben.
Über kurz oder lang wird ja dann wahrscheinlich die Pflichtabschlussarbeit für jeden Mediziner (Dr. Arbeit-light) eingeführt. Da ist der BVMD ja schon hinterher.
SarahManning
19.11.2016, 10:38
Meine Primärmotivation war es, das wissenschaftliche Arbeiten zu lernen. Denn das heisst eben auch Studien einschätzen zu lernen.
[...]
Entschudige, aber das Fach Epidemiologie hat leider keinen großen Impact im Studium. Sonst gäbe es ja nicht die Kritik, dass die Mediziner im Studium da große Schwächen haben.
Über kurz oder lang wird ja dann wahrscheinlich die Pflichtabschlussarbeit für jeden Mediziner (Dr. Arbeit-light) eingeführt. Da ist der BVMD ja schon hinterher.
Die Pflichtdoktorarbeit wird das Verständnis von Medizinstudenten für klinische Studien etc. wahrscheinlich nicht unbedingt verbessern. Wenn man in der Hinsicht Schwierigkeiten hat, wird man sich eine theoretische Arbeit suchen, z.B. in der Medizinethik oder -geschichte (z.B. eine Biographie) und muss dann auch keine Studien auswerten.
Ich halte das für eine schlechte Idee. Damit werden die Gründe, warum weniger als 50% der Studenten keine Dr. Arbeit anfertigen, nicht angegangen. Zudem wird es eben den Standard noch weiter absinken.
Pflichtdoktorarbeit finde ich auch nicht gut. Zwang ist dabei kein gutes Mittel.
So wie es in Österreich ist, wäre ja auch denkbar irgendwann. Aber dann sicherlich nicht als "Dr. med.".
Im Moment sind die Mediziner die einzigen Akademiker in Deutschland, die während ihres Studiums keine einzige wissenschaftliche Arbeit verfassen müssen. Jeder Sozialpädagoge, Biotechnologe oder Maschinenbauer hat mindestens eine Bachelorarbeit geschrieben und damit zumindest mal ein wenig das wissenschaftliche Arbeiten (kennen) gelernt. Warum soll es da für die Mediziner eine Ausnahme geben?
Und den Dr. med. als Berufsdoktorat finde ich auch vollkommen in Ordnung, für die meisten Menschen ist man ja als Arzt eh Herr oder Frau Doktor. Wer richtig forschen will, kann dann ja noch einen PhD machen.
PS: Es heißt übrigens DIE bvmd ;) (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland)
Man hat in den letzten Jahren immer neue Fächer ins Medizinstudium reingestopft. Die Folge: Das Niveau sinkt. Logisch, der Tag hat halt nur 24 Stunden. Dasselbe würde auch bei einer Zwangs"doktor"arbeit passieren.
Da finde ich das US-Modell sinnvoller: Fokus aufs Wesentliche. Unterschiedlichen Unis unterschiedliche Schwerpunkte ermöglichen. Nicht jeder Medizin-Absolvent muss unbedingt Schmerztherapie und Palliativmedizin und HNO und Psychiatrie und GTE und Med. Soz. gemacht haben. Bis zum Studienabschluss sind diese ganzen Details ohnehin wieder weg.
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