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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der "ich schreibe gerade meine diss" Thread



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astrophys
17.12.2007, 10:25
bezahlt :-) :-) :-) hehe...


Offenbar ist meine Frage sehr ungewöhnlich, dabei gibt es ja auch Mediziner, die eine bezahlte Doktorarbeit durchführen.



Ich habe die Erfahrung gemacht, daß die interessanten Themen floppen (bei mir war es auch so)


Was heisst gefloppt? War die Idee dahinter Grundfalsch oder woran lags?

peter schlönzke
17.12.2007, 10:42
Also bei mir hat die Methode nicht funktioniert, aber leider auch nicht reproduzierbar nicht funktioniert..

Wenn dann noch der Doktorvater die Uni wechselt ( und as ist ja im Forschungsbereich recht häufig der Fall), dann kommt recht schnell der Punkt festzustellen, daß das so nichts wird.

Aber, wer wirkliche Forschungsambitionen hat, der findet sicher auch etwas spannendes

peter schlönzke
18.12.2007, 07:46
... und ich bin wieder dabei... wer noch?

Leidensgenossen an den Start..

Habe gestern in meiner Verzweiflung mit dem Bundesamt für Statistik telefoniert... der Herr hörte sich selber an, wie ein trockenes Diagramm.... hat mir aber auch nicht weiterhelfen können.

Es ist alles eine Crux.. und das kurz vor weihnachten

Gruß
peter

Hellequin
18.12.2007, 11:41
War heute zur Abwechslung im Labor und habe ein paar Screenshots von den Daten im Verarbeitungsprogramm. 3D-Bilder zum verschönern meiner Diss.
Und dann hätte ich gerne mal wieder etwas Motivation, das ich an meiner Methodikdiskussion weiterschreibe. Ich dachte ja damals die Ergebnissdiskussion wäre ätzend gewesen, aber die Methodikdiskussion suckt richtig. :-oopss

sodbrennen
18.12.2007, 12:39
Und dann hätte ich gerne mal wieder etwas Motivation, das ich an meiner Methodikdiskussion weiterschreibe.

Aber bitte nicht so die Diss schreiben, wie du's hier machst.
:-oopss

Hellequin
18.12.2007, 13:10
Aber bitte nicht so die Diss schreiben, wie du's hier machst.
:-oopss
:-sleppy

Fersenbein
18.12.2007, 22:15
ab morgen bin ich wieder mit dabei! ganz sicher! ich muß mir endlich mal die Zeit nehmen, mich kontinuierlich mit dem Kram zu befassen, sonst sitze ich da noch ewig dran. :-nix

peter schlönzke
19.12.2007, 07:01
Wie weit seid ihr denn? Ich diskutiere momentan ohne Ende, aber es gibt kein griffiges Ergebniss.....Alles sehr unbefriedigend und extrem ermüdend!

Außerdem ist es so schwer vergleichende Daten aus der "Normalbevölkerung" zu bekommen und überhaupt ist das wirklich maximal nervig!

Die Diskussion muss jetzt in der Erstfassung vor Weihnachten fertig werden. Dann kann ich die nach X-mas überarbeiten und dann eine Zusammenfassung zusammenstoppeln.
Wäre so froh, wenn ich schon so weit wäre....

Mitfühlende Grüße an alle Betroffenen!

Fersenbein
19.12.2007, 07:06
bei mir stehen M&M und Einleitung einigermaßen. Ergebnisteil bin grad dabei - bin aber mit dem da geschriebenen nicht sehr glücklich; hört sich einfach schlecht und unverständlich an. Diskussion habe ich schon ein paar Seiten, aber hauptsächlich Stichpunkte. Es gibt noch viel Arbeit... :-oopss

peter schlönzke
19.12.2007, 09:30
bin aber mit dem da geschriebenen nicht sehr glücklich; hört sich einfach schlecht und unverständlich an. Es gibt noch viel Arbeit... :-oopss

Das kann ich so unterstreichen! Ich habe ohnehin das Gefühl durch dieses stupide Kreuzstudium überhaupt nicht mehr formulieren zu können...

Außerdem hat meine Arbeit gar kein Ergebniss... und ich denke auch nicht, daß das irgendwen interessiert.

Ich vermute, mein Dr vater bekommt die absolute Krise, wenn der den Kram lesen muss!

Also weiter ran... Mit fehlt noch 1 Kapitel in der Diskussion, aber das muss ich verschieben, da mir soeben Fehler im ergebnisteil aufgefallen sind... Entzückend! Der garant für einen erfüllten Tag!

astrophys
19.12.2007, 09:50
Außerdem hat meine Arbeit gar kein Ergebniss... und ich denke auch nicht, daß das irgendwen interessiert.

Was sagt denn dein Doktorvater dazu? Normalerweise macht man ja solange mit der Doktorarbeit weiter, bis die Ergebnisse gut genug sind und ein paar Veröffentlichungen dabei herausgekommen sind (oder zumindest in der pipeline). Welche Kriterien bestimmen denn wann bei euch zusammengeschrieben wird?

peter schlönzke
19.12.2007, 11:16
Was sagt denn dein Doktorvater dazu? Normalerweise macht man ja solange mit der Doktorarbeit weiter, bis die Ergebnisse gut genug sind und ein paar Veröffentlichungen dabei herausgekommen sind (oder zumindest in der pipeline). Welche Kriterien bestimmen denn wann bei euch zusammengeschrieben wird?

Naja, das Weitermachen ist nur begrenzt möglich, weil ich einen bestehenden Datensatz habe ( das ist nun wirklich keine hochakademische Arbeit :-blush ) und mein Doktorvater die Ergebnisse für ausreichend befunden hat.
Nur gefallen mir meine Diskussionen nicht... es ist nie etwas konkretes, das resultiert.... Und so verweise ich immer auf Studien in der Zukunft, empfehle Änderungen am Fragebogen und sowas.. Frei nach dem Motto:" Ich weiß es nicht, aber da könnten sich doch andere mal mit beschäftigen.." :-oopss
ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß das reicht.

Frustig! Aber mittlerweile will ich das bloß noch vom Tisch haben!

Ich gehe jetzt erstmal neuen Kaffee kochen :-keks

Fersenbein
19.12.2007, 12:55
SO!
Jetzt habe ich alles, was ich außer dem Arbeit weiterschreiben noch vorschieben kann gemacht. Ich habe keine Ausrede mehr.
KAFFEE!!! Das ist eine gute Idee Peter. Ich geh mir auch erst mal neuen Kaffee machen :-))

Blondi
19.12.2007, 21:56
Was soll das heißen, dass die interessanten Themen floppen? Wonach soll man sich denn dann richten?

Und wie schafft man es, ohne Excel und ohne Statistik auszukommen? Ich kann mir irgendwie gar nicht vorstellen, wie das gehen soll...

Übrigens war ich auch noch bei den Neurologen, und da hat der Prof gemeint, es würde zwei Jahre dauern, er sei aber dahinter, dass man schon während des Fortgangs der Arbeit alles schreibe und nicht erst hinterher, das gäbe es bei ihm nicht; ich hatte den Eindruck, dass der extrem viel verlangt und hart dahinter ist, dass sich seine Leute aufarbeiten; er bot auch an, alle Famulaturen in seinem Haus zu machen und jederzeit dabei ins Labor/an Patientenakten zu können. Nur hatte sein Ton etwas Militärisches...irgendwie macht mich das skeptisch, auch die Angabe mit den 2 Jahren. Er klang wie jemand, den man nicht zufrieden stellen kann...

Egal...ihr würdet also empfehlen, etwas zu nehmen, wo man zu Hause arbeiten kann und das nicht so interessant ist. Welche Zeitangaben soll man außerdem machen? Die der Profs muss man ja angeblich mit 2 multiplizieren...soll man dann sagen, dass man nur ein halbes Jahr investieren will, wenn man nach einem Jahr fertig sein will? Oder macht das einen schlechten Eindruck?

Und wie ist das nochmal genau mit den Computerkenntnissen und der Statistik?

DANKE!

peter schlönzke
20.12.2007, 07:22
Was soll das heißen, dass die interessanten Themen floppen? Wonach soll man sich denn dann richten?

Und wie schafft man es, ohne Excel und ohne Statistik auszukommen? Ich kann mir irgendwie gar nicht vorstellen, wie das gehen soll...

Übrigens war ich auch noch bei den Neurologen, und da hat der Prof gemeint, es würde zwei Jahre dauern, er sei aber dahinter, dass man schon während des Fortgangs der Arbeit alles schreibe und nicht erst hinterher, das gäbe es bei ihm nicht; ich hatte den Eindruck, dass der extrem viel verlangt und hart dahinter ist, dass sich seine Leute aufarbeiten; er bot auch an, alle Famulaturen in seinem Haus zu machen und jederzeit dabei ins Labor/an Patientenakten zu können. Nur hatte sein Ton etwas Militärisches...irgendwie macht mich das skeptisch, auch die Angabe mit den 2 Jahren. Er klang wie jemand, den man nicht zufrieden stellen kann...

Egal...ihr würdet also empfehlen, etwas zu nehmen, wo man zu Hause arbeiten kann und das nicht so interessant ist. Welche Zeitangaben soll man außerdem machen? Die der Profs muss man ja angeblich mit 2 multiplizieren...soll man dann sagen, dass man nur ein halbes Jahr investieren will, wenn man nach einem Jahr fertig sein will? Oder macht das einen schlechten Eindruck?

Und wie ist das nochmal genau mit den Computerkenntnissen und der Statistik?

DANKE!

Das war nun nicht als Pauschalaussage gemeint! Es gibt sicherlich auch schöne Experimentelle Arbeiten, die glatt laufen. Nur sind bei einer Arbeit, für die Du ins Labor musst viel mehr Faktoren für den Fortgang der Arbeit verantwortlich, als bei einer Heimarbeit.

Ich habe damals meinem 2. ( und zum Glück letzten) Dr vater im Kennenlerngespräch erzählt, daß die experimentelle Arbeit gefloppt ist und ich nun etwas schnelles brauche, das machbar ist.
Er hat mir das nicht negativ ausgelegt, mich mit einer Datenbank versorgt und ich schreibe grade am letzten Kapitel dazu.

Womit ich vorsichtig wäre sind Arbeiten, bei denen stillschweigend erwartet wird die Famulaturzeit dort einzubringen.
Ich würde dringend empfehlen die Famulaturen zu nutzen um herauszufinden welches Fach Du später machen möchtest. Dafür sind die da und um Erfahrungen zu sammeln.

Die Computerkenntnisse kommen von ganz alleine, wenn Du eine bestimmte Funktion brauchst. Ich bin da auch nicht so fit, habe aber bisher noch alles lernen und herausfuinden können, was ich brauche.

Ich wünsche viel Spaß bei der Auswahl

Blauer Engel
20.12.2007, 08:26
Hallo,

ich gesell mich mal dazu, bin auch gerade dabei ein Thema zu suchen und bin in konkreten Gesprächen. Also ich steh zwar vor ähnlichen Gedanken wie Blondi,
aber letztlich muß ich sagen, ich wähl ein Thema, welches mir richtig Spaß macht! Mich interessieren die ganzen Aussagen der anderen nicht, denn ich glaub man findet immer einen, der mit einer experimentellen auf dem Bauch gelandet ist und genauso kenn ich welche , die mit einer experimentellen richtig gute Erfahrungen gemacht haben.
Ich such mir ein Thema, das mir Freude macht! Denn wenn irgendwas mal schief geht -und das wird es - dann muß ich mich irgendwie noch motivieren, daß ich dies Thema ja mir mal freiwillig ausgesucht habe. Welches Design das nun ist, ja das seh ich hinterher bzw das seh ich dann ja, wenn ich den entsprechenden Doktorvater angespreche.

Fersenbein
20.12.2007, 18:43
es gibt tatsächlich schöne experimentelle Arbeiten, die "einigermaßen" glatt laufen und wo auch richtig was bei rauskommt. Aber: man sollte nicht erwarten, dass man so eine Arbeit in einem Jahr schaffen kann. Das Einarbeiten in die Methodik, die Experimente, das Auswerten, evtl. das Mitarbeiten am Paper - das sind schon Dinge, die eben einfach auch viel Zeit brauchen.
Also wenn du , Blondi, wirklich nur ein Jahr investieren willst, dann solltest du dich auch genau nach solchen Angeboten umschauen. Das macht auch keinen schlechten Eindruck, denn nicht jede Arbeit, die vergeben wird, ist darauf ausgelegt, dass man sich Nächte im Labor vergnügt. Und wenn dir ein Prof beim Kennlerngespräch nicht ganz koscher ist (militärischer Ton etc.), dann laß es lieber!!

cKone
23.12.2007, 12:25
So, heute werde ich mit dem Material/Methoden-Teil anfangen.
Der soll noch dieses Jahr komplett stehen...
Macht euch mal auf viele Nachfragen im LaTeX Thread gefasst

PhineasGage
24.12.2007, 09:17
Wir habens ja eigentlich schon gut, dass unsere med. Promotionsarbeiten relativ kurzgehalten sind ( was den Papierverbrauch angeht natürlich)....dennoch nervt es mich, alles breit und tief zu diskutieren.

Warum dürfen Männer nicht einfach einen kürzeren Diskussionsteil haben als promovierende Frauen? Wäre doch wie im realen Leben.... :-))

apple
26.12.2007, 08:42
Warum dürfen Männer nicht einfach einen kürzeren Diskussionsteil haben als promovierende Frauen? Wäre doch wie im realen Leben.... :-))
... weil sie auch mal üben sollen, sich in ganzen Sätzen auszudrücken :-D