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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der "ich schreibe gerade meine diss" Thread



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Laelya
05.04.2015, 11:50
Ich tingel heute zwischen Wohnung für Besuch aufräumen und immer mal ein paar Seiten korrigieren ;-)
Ergebnisteil ist jetzt auch fast fertig korrigiert, fehlen nur noch 3 Seiten.

Dann noch die Diskussion und das Abstrakt anpassen und dann schaffe ich es vielleicht "meine" finale Version an meinen Betreuer zu schicken. Er will das Ding auch so schnell wie möglich weghaben.

Aber ich befürchte fast, dass mein zweiter Betreuer, der es erst danach bekommt, wieder alles auseinander nimmt...auch wenn es total dämlich ist. Hier wird sich dann um Peanuts gestritten. "ich finde den Satz blöd" "Ach der ist doch eigentlich okay" "nein der sollte 3 Zeilen weiter kommen" etc. ist ja nicht so, dass sie Inhaltlich vom Thema her was zu meckern hätten.....puh


ich mag einfach nicht mehr

Nessiemoo
09.04.2015, 12:57
das Wetter ist ja fast zu gut um in Pubmed zu hocken!

Laelya
10.04.2015, 09:23
so, alles durchkorrigiert.
jetzt wird noch das abbildungs- und tabellenverzeichnis angepasst und dann noch ein kleines zusatzkapitel für die Einleitung geschrieben und dann geht das ding wieder zurück an den Betreuer.

mal schauen was dann bei rauskommt

Sternenprinzessin
13.04.2015, 13:36
Nachdem ich mich ja schon ewig nicht mehr hier gemeldet habe und zwischenzeitlich kurz davor war, alles hinzuwerfen, gibt es gute Neuigkeiten. Zwei Abstracts für 2 Kongresse geschrieben, der Doktorvater hat beides abgenickt und eine Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift steht wohl auch in Aussicht (die zwar nur wegen seines Namens, aber hey ;) ) Joah, ich freu mich gerade total, dass der ganze Stress ja doch zu etwas zu führen scheint.

ehemaliger User_25062015
13.04.2015, 18:05
Ich darf mich vermutlichst auch bald in dieses Eck des Forums begeben..hatte heute ein Gespräch mit dem künftigen Doktorvater..der hat ein paar Möglichkeiten aufgezählt. Wird auf was statistisches hinauslaufen. Thema ist natürlich noch nicht fix, hab ein paar Tage Bedenkzeit. Was würdet ihr sagen, worauf sollte ich so achten? Datensätze sind scheinbar schon vorhanden.

Annaly
13.04.2015, 18:19
Das klingt doch gut, Sternenprinzessin!
Meine Doktormutter ist nach zwei Wochen Urlaub zurück und hat heute schnell mein Abstract druchgelesen, damit ich den Vortrag noch vor Ablaufen der Anmeldefrist einreichen kann. Mein erster Kongressbeitrag - yeah. Vermutlich werd ich vor Aufregung dann ganz viele hektische Flecken am Hals haben und alle Worte zusammenmixen. Hilfe. :-oopss

Hm Sanguis, prinzipiell habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Thema meist sekundär wird - die Betreuung und Verfügbarkeit von Hilfe/Ansprechpartnern spielt die größere Rolle. Hat er denn schon andere Arbeiten betreut? Kannst du davon jemanden mal ansprechen? Ist er viel unterwegs und eingespannt oder ist eh hauptsächlich in der Forschung?
Sonst kann ich dir zu statistischen Arbeiten leider nichts sagen - eine Freundin macht zwar eine, die wurde allerdings im Verlauf dann doch noch klinisch und weniger statistisch.

Nessiemoo
13.04.2015, 22:22
Hm, ich habe ein paar freunde die statistische Arbeiten machen... außer was Annaly gesagt hat - problematisch waren bei denen Ethikantrag, Arbeitsplatz (wo, ob, was...), Hoffnung auf Publikation - es ist gut das direkt zu klären. Andere Pflichten (alle unsere Doktoranten müssen 10 Gehtests am Tag machen, ein Tag pro Woche in Archiv verbringen etc...). Gibt es einen Statistiker, der dir hilft...wie viele verschiedene Punkte zu jedem Patienten solltest du ca. untersuchen - weil davon hängt maßgeblich ab, wann du fertig wirst.

Ich habe jetzt mein Methodik Teil fast fertig, bin noch mal am durchlesen und vollständigen...Dann werde ich mich an dem letzten Teil der Ergebnisse setzen.

Laelya
14.04.2015, 17:12
so meine komplette diss liegt nun wieder in der dropbox meines Betreuers.
bin zufrieden mit meiner Arbeit und hoffe er auch. jetzt noch zwei puplikationen verschönern und dann mach ich erstmal diss pause :-D für ein paar Wochen

Annaly
14.04.2015, 19:20
Glückwunsch, Laelya! Hoffentlich kannst du mit deiner kleinen Familie dann die Ruhe ausgiebig genießen und auch gedanklich Abstand von der Diss nehmen :) Die beschäftigt einen unterschwellig ja doch irgenwie mehr als sein muss...

ehemaliger User_25062015
14.04.2015, 21:30
Hm Sanguis, prinzipiell habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Thema meist sekundär wird - die Betreuung und Verfügbarkeit von Hilfe/Ansprechpartnern spielt die größere Rolle. Hat er denn schon andere Arbeiten betreut? Kannst du davon jemanden mal ansprechen? Ist er viel unterwegs und eingespannt oder ist eh hauptsächlich in der Forschung?


Thema ist soweit auch nicht das wichtigste für mich. Ja er hat schon andere Arbeiten betreut, bzw. spielt auch Doktorvater für andere Arbeiten soweit ich das verstanden habe. Ich denke aber, dass die wirkliche Betreuung der Arbeit ein anderer übernehmen wird. Wieviel er tatsächlich in der Forschung tätig ist weiß ich nicht, allerdings ist er wohl viel mit Lehre beschäftigt.

Hab jetzt auch noch einen anderen angeschrieben aus nem anderen Institut, vllt springt da was "besseres" bei raus.

Sternenprinzessin
23.04.2015, 19:45
Ist es eigentlich normal, dass man sich selbst, nachdem man das Thema schon längere Zeit bearbeitet, immer noch relativ "dumm" fühlt? Und wie geht ihr mit Motivationskrisen bzw. dem berühmten "Writer's block" um?

Heidi31
23.04.2015, 20:11
Kann ich voll und ganz nachvollziehen. Je länger ich mich mit dem Thema befasst habe umso banaler kam mir meine Arbeit vor.
Also ich hab mir einen festen Termin gesetzt, bis dahin wollte ich dann den und den Teil fertig haben. Klingt vielleicht ein bisschen albern, aber ich habe in der Endphase immer jemanden neben mich gesetzt, der mich zurecht gewiesen hat, wenn ich mal wieder abseits der Diss im Internet unterwegs war. Das hat mir wirklich sehr geholfen.

Nessiemoo
24.04.2015, 08:48
Jap, das mit dumm fühlen kenn ich.

Mit Writer's Block...da habe ich den Schreibkurs der Uni gemacht und da waren ein paar gute Tipps dabei:
"Kommt weg von der Idee des "idealen Satzes". Einfach das hinschreiben was man denkt, danach kann man es 10 Mal verändern, aber erstmal hinschreiben, egal wie albern das klingt." Das hilft mir immer.

Ich habe mir einfach fest vorgenommen, jeden Tag mind. ein neues Wort reinzuschreiben, weil naja...es bleibt eigentlich nie bei dem einen Wort und es zwingt mich zumindest jeden Tag das Word Dokument zu öffnen und mich mit dem Thema zu beschäftigen. Irgendwannmal habe ich dann auch angefangen, mir ein internes Stundenplan zu machen. "Jetzt schreibe ich eine Stunde lang."

Gesocks
24.04.2015, 10:16
Ich stehe ja noch ziemlich am Anfang, habe auch mein Thema noch so gar nicht überblickt, aber ich hoffe schonmal, irgendwas geiles, publizierbares zu finden und 'ne Publikationspromotion draus machen zu können. Das ist so der einzige Wermutstropfen, in den anderen AG's wäre ein Paper wohl ziemlich safe gewesen (dafür deutlich länger oder zeitlich gar nicht klar einzugrenzen, komischer Betreuer usw.).

Zaphir
24.04.2015, 14:08
Thema ist soweit auch nicht das wichtigste für mich. Ja er hat schon andere Arbeiten betreut, bzw. spielt auch Doktorvater für andere Arbeiten soweit ich das verstanden habe. Ich denke aber, dass die wirkliche Betreuung der Arbeit ein anderer übernehmen wird. Wieviel er tatsächlich in der Forschung tätig ist weiß ich nicht, allerdings ist er wohl viel mit Lehre beschäftigt.

Hab jetzt auch noch einen anderen angeschrieben aus nem anderen Institut, vllt springt da was "besseres" bei raus.

Ansonsten mal nachfragen wie es mit Publikationen aussieht, ob welche geplant sind und in welchem Rahmen. Aber eig muss man sagen, dass die Arbeit durch den aufgebrachten Aufwand des Betreuers steht und fällt. Ist die Studie Wichtig für den Betreuer? Ist er bereit Zeit darin zu investieren? Welche Zeit Vorstellung hat der Doktorvater (diese 2x/3x nehmen für die Echtzeit) Ich würde dort die Arbeit annehmen, wo es menschlich auch gut mit dem Betreuer passt, weil der wird einen eigentlich durch die ganze Arbeit bringen :-meinemeinung

ehemaliger User_25062015
24.04.2015, 14:21
Das ganze ist geplatzt, nachdem für gestern ein Termin ausgemacht war, ich jedoch eine Stunde gewartet habe und von den Schwestern gesagt bekommen habe, dass das typisch für ihn ist und ich mich auf ne weitere Stunde warten einstellen solle. Das ist keine Basis für ne Doktorarbeit, drum verzichte ich gerne auf diese Zusammenarbeit. Nun gehts wieder von vorne los mit suchen. Dabei würd ich so gerne endlich anfangen -.- Die Zeit vergeht schließlich schneller als man gucken kann..

Nessiemoo
24.04.2015, 14:29
Oh nein, das ist extrem doof. hat mit mir aber auch ein Prof gemacht.

ehemaliger User_25062015
24.04.2015, 14:31
Naja, bin froh, dass das gestern erst das Gespräch zur Themabesprechung war und ich somit noch keine Arbeit da reingesteckt habe.

-Julchen-
24.04.2015, 15:49
@Sanguis: Aber besser du hast das gleich vorher noch gemerkt! Wenn ihm nichtmal ein Vorgespräch mit einer potentiellen Doktorandin wichtig ist wird er sich nie in deine Arbeit reinhängen! Und ich fand, die Betreuung ist wirklich der entscheidende Faktor bei der Doktorarbeit und bestimmt quasi wie gut du vorankommst!

davo
24.04.2015, 16:13
Gibt es in der Medizin eigentlich auch Profs die ihre Doktoranden auch wirklich selbst betreuen? Bin von meiner VWL-Promotion ziemlich verwöhnt in Sachen Betreuung, hatte damals mindestens jede zweite Woche, meist jede Woche eine volle Stunde mit dem Prof selbst, nicht mit irgendeinem Assistenten...