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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der "ich schreibe gerade meine diss" Thread



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Differenzialdiagnose
06.11.2018, 16:17
M&M fand ich ganz gut, weil's relativ schnell von der Hand geht und man sich gut beim Schreiben der Promo einfinden kann. Einleitung und Ergebnisse sind dann nochmal ein bisschen mehr Arbeit. Zusammenfassung ist ja gefühlt nur Wiederholen vom Blabla davor.

Schwierig fand ich jetzt am Ende noch mal die Diskussion zu schreiben. Da bin ich auch mal gespannt was der Betreuer zu sagt.

Absolute Arrhythmie
06.11.2018, 17:22
Seh ich auch so. Hab M&M jetzt zu 90% fertig (muss für den Rest nochmal mein Laborbuch rauskramen und ein paar Sachen im Labor nachschauen), aber das ging echt flott von der Hand. Bei den Ergebnisse hoffe ich auch dass es schnell geschrieben ist, da warte ich aber noch auf die Rückmeldung vom Betreuer... Und der Rest - naja, mal abwarten. Immerhin ist ein Anfang gemacht :-))

Nessiemoo
07.11.2018, 13:03
Mir wurde jetzt angeboten ein Paper zu schreiben, das würde eben zu einer besseren Note führen. Ich dachte es wird einfach, ich muss ja "nur" meine Doktorarbeit, die ja schon außer paar Korrekturen, komplett steht, übersetzen und abkürzen. Es ist aber viel schwieriger als ich dachte. Monat später habe ich vielleicht so...Hälfte von der Einleitung und viertel von der Methodik stehen, ich muss fast jedes Wort in Wörterbuch nachgucken. Und wenn ich zeit habe, zu schreiben, kann ich mich null konzentrieren. Manchmal denke ich, ich solls einfach lassen.

Chamomilla10
08.11.2018, 20:13
Heute mein Thema vor der Arbeitsgruppe präsentiert, Exposé ist auch fertig und an die Doktormutter verschickt. Bisher positives Feedback und ich fühl mich beim Betreuer, Doktormutter und generell in der Gruppe gut aufgehoben. :-)

Obscura
17.11.2018, 08:19
Gibt's hier jemanden (im Zweifelsfall: der jemanden kennt...), der seine Doktorarbeit in Medizinethik oder -geschichte geschrieben hat? Die Forensuche habe ich bereits bedient, aber da kam nicht viel Aktuelles bei herum.

Migole
17.11.2018, 16:33
Gibt's hier jemanden (im Zweifelsfall: der jemanden kennt...), der seine Doktorarbeit in Medizinethik oder -geschichte geschrieben hat? Die Forensuche habe ich bereits bedient, aber da kam nicht viel Aktuelles bei herum.

Ich glaube Salzi hat ihre in Geschichte geschrieben. Kann mich aber auch irren.

ehem-user-11022019-1151
27.11.2018, 22:31
Ich habe eine Frage an die, die im Labor arbeiten. Habt ihr als Laborbuch einfach ein ganz normales Notizbuch genommen und das dann in A4 oder eher A5?
Oder gibt es spezielle fancy Teile, die man sich unbedingt kaufen muss?

Kandra
27.11.2018, 22:37
Ich habe mein Laborbuch vom Labor gestellt bekommen.

Migole
27.11.2018, 23:35
Ich habe mein Laborbuch vom Labor gestellt bekommen.

Same. Ist ein A4 Hardcover mit recht vielen Seiten.

Miss_H
28.11.2018, 05:20
Ich habe mein Laborbuch vom Labor gestellt bekommen.
So war es bei mir auch. DINA4 und jeder hatte das gleiche. Werden auch im Labor dauerhaft gelagert. Wichtig fände ich, dass man nicht ungesehen Blätter entfernen kann wie bei einem College Block.

Kandra
28.11.2018, 10:54
Jetzt habe ich mal eine Statistikfrage (haben wir eigentlich einen Statistik-Fragethread?): Ich habe die Anzahl der erreichten Populationsverdopplungen meiner Zellen gemessen und man sieht eine deutliche Varianz der erreichten Verdopplungen zwischen zwei Gruppen (einmal minimal 14 und maximal 19 und in der anderen minimal 7 und maximal 22). Jetzt würde ich das natürlich gerne vergleichen und auf Signifikanz testen. Mann-Whitney-U etc geht aber nicht, weil die mindestens 3 Variablen pro Gruppe brauchen ^^ Hat da jemand eine Idee zu?

ehem-user-11022019-1151
28.11.2018, 16:13
Okay, alles klar, danke euch. Ich frage nächste Woche mal im Labor nach.

Schubbe
04.12.2018, 21:33
Kandra: Eigentlich sollte der Wilcoxon signed-rank test genau das richtige sein, um herauszufinden, ob ein signifikanter Unterschied zwischen den (mittleren) Verdopplungsraten vorliegt. Oder geht es dir explizit darum zu zeigen, dass sich die Varianz verändert hat (z.B. Levene-Test)? Was meinst du mit 3 Variablen pro Gruppe: Messpunkte, Freiheitsgrade oder etwas ganz anderes?

Nessiemoo
04.12.2018, 22:37
Sooo, 4. Korrekturrunde, aber nur minimale Veränderungen und danach gehts ans Druckerei ^.^ Und das Paper ist auch schon fast fertig.

medilin90
06.12.2018, 10:06
Hallo liebe Mitschreiber,

ich schreibe gerade an meiner Dissertation. Habe bereits Ende 2013 angefangen (oh Gott das ist ja schon ewig her, ich weiss). Leider habe ich es zum Ende des Studiums nicht geschafft. Arbeite jetzt Vollzeit und versuche mich nebenbei immer wieder zu motivieren. Diese Motivationshochs halten aber nur kurzzeitig an. Hatte zwischendurch Phasen, wo ich mal mehr geschafft habe. Ich möchte meine Arbeit bis April 2019 einreichen, das wurde so auch mit meinem Chef und meinem Doktorvater so besprochen. Aufgeben ist für mich keine Option. Ein Grossteil der Einleitung, M & M, und ungefähr die Hälfte vom Ergebnisteil habe ich bereits verfasst. Mir fehlen noch die Diskussion und eine abschließende Überarbeitung. Wie realistisch ist das? Habt ihr Tipps und Tricks, wie man das nebenher bewerkstelligen kann. Für einen regen Austausch wäre ich sehr dankbar :D

Viele Grüße und ein frohes Schaffen

Nessiemoo
06.12.2018, 14:14
Also an dem Punkt wie du war ich vor zwei Jahren... Sorry. (Davon ca 6 Monate Korrekturen durch Dr Vater). Also ich glaube das ist nur machbar wenn du dich wirklich jeden Tag für 2-3 h hinsetzt (und produktiv und motiviert arbeitest), und an Wochenenden konsequent jeden Tag 8-10 h schreibst, vielleicht auch Urlaub nimmst und dein Betreuer/ Dr Vater rasch die Arbeit liest. Ansonsten, v.a wenn deine Motivationsprobleme wie meine sind, wo ich an manchen Tagen nur paar Wörter geschrieben habe, unrealistisch. Und dann hat man doch eine Auslandsreise geplant, und da ein Geburtstagsfeier, und man dann hat man Dienste, und dann ist man völlig fertig nach den Diensten, und braucht doch mal einen freien Tag.

medilin90
06.12.2018, 14:55
Vielen Dank für deine Rückmeldung, Nessiemoo! Wie hast du es geschafft, dich zu motivieren? Es hilft ja nichts, sich Motivationstrainer zu holen oder Bücher zu wälzen diesbezüglich, das hilft ja einem auch nur kurzzeitig :) Ich habe halt wie so oft das Gefühl, wenn ich es jetzt nicht mache, werde ich es nie abschließen, und das ist einfach zu schade, ich habe schon so viel Zeit und Nerven investiert und möchte das für mich jetzt einfach mal abhaken. Bezüglich der Korrektur meinte mein Doktorvater, er würde lieber alles am Stück lesen, als dass ich ihm kapitelweise was schicke.

Nessiemoo
06.12.2018, 15:16
Ich kann deine Gefühle komplett verstehen. Was bei mir einigermaßen gut geklappt hat (hat ja trotzdem ewig gedauert, also wahrscheinlich bin ich nicht die beste Person um da Ratschläge zu verteilen), ist vorzunehmen, dass ich wirklich jeden Tag, egal was, mind. irgendetwas an meiner Dr Arbeit machen muss, auch wenn es ein Wort, oder ein halber Satz ist. Dann kommt man nicht so aus dem Thema raus, und wenn man schon einen halben Satz geschrieben hat, kommt da meistens noch paar raus.

medilin90
06.12.2018, 16:39
Ich habe mir jetzt einen Wochenplan erstellt, wo ich meine Arbeitszeiten und die Freizeitblasen eingetragen habe. So hat man einen guten Überblick, wo man die 2-3 Stunden, die man braucht, einplanen kann. Es hilft einem schon ungemein weiter, wenn man sich mit jemandem austauschen kann, der das selber auch durchgemacht hat. Ich danke dir. [-::-]

elastic
06.12.2018, 16:48
Viel arbeiten, viel Geld sparen, Arbeit kündigen, Diss fertig schreiben. Oder sowas wie "Elternzeit" mit dem Chef besprechen, halbtags arbeiten.