Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der "ich schreibe gerade meine diss" Thread
Relaxometrie
28.04.2016, 05:41
Die Prof meinte, dass die Dr.Arbeit wird ca 2 Jahren dauern, wenn ich kein Semester aussetzen möchte und voraussichtlich 2 volle Ferien und 2 bis 3 mal pro Woche muss ich im Labor verbringen !
Verdoppele die Zeit auf vier Jahre, und es wird langsam realistisch. Freue Dich dann über jeden Monat, den Du eventuell früher fertig bist.
@Relaxometrie dein Ernst?
Gott :/ ich hoffe es dauert nur 2 Jahren ich werde jeden Tag zum Labor in den Ferien und im Studium werde ich versuchen öfter hinzugehen, wenn das geht
Meinst du wird nicht reichen ?
Deswegen überlege ich, ob ich doch lieber klinisch mache ich glaube, dass klinisch nur auf deutsch und es wesentlich weniger Aufwendiger als experimentelle Arbeit
Das einzige, was ich nicht genau weiß, ob man sich nach dem klinische promovierten kann
Also ich kann eine Arbeit in der Medizingeschichte nur empfehlen (wenn man das entsprechende Interesse hat, sonst is es wahrscheinlich auch furchtbar...) :-) super Betreuung, da i.d.R. nicht viele Doktoranden vorhanden sind, man ist nicht von irgendwelchen Laborarbeiten oder seltsamen Betreuuern, die mit den Ergebnissen einfach abhauen, abhängig,...außerdem kann man sich sehr viele Bücher/Artikel nach Hause bestellen und ist dann unabhängig von Öffnungszeiten.
Medizingeschichte hab noch nie gehört, was ist das von eine Arbeit
Statstisch? Oder
Deswegen überlege ich, ob ich doch lieber klinisch mache ich glaube, dass klinisch nur auf deutsch und es wesentlich weniger Aufwendiger als experimentelle Arbeit
Das einzige, was ich nicht genau weiß, ob man sich nach dem klinische promovierten kann
Grob gesagt gibt es drei Arten der medizinischen Promotion: experimentell, klinisch und statistisch. Mit allen drei Möglichkeiten erlangt man den Dr. med.
Ich würde nicht darauf vertrauen, dass eine klinische Arbeit weniger aufwändig ist als eine experimentelle, das kann so sein, muss es aber nicht. Es gibt bei beidem diverse Einflussfaktoren, bei der klinischen z.B. müssen genügend Patienten mit entsprechenden Krankheitsbildern da sein und mitmachen. Bei experimentellen kann es natürlich (wie bei mir) sein, dass es zwei Jahre mit erfolglosen Experimenten dauert, bis irgendwas funktioniert. Mit Mehrarbeit im Labor kann man auch nicht alles kompensieren, meine Versuchsreihe lief geplant über 6 Wochen und die wäre auch nicht schneller gewesen, wenn ich doppelt so viel Zeit gehabt hätte.
Auch für klinische Arbeiten ist die Literatur vorwiegend auf englisch. Für deutsche Literatur kann man sich tatsächlich Medizingeschichte überlegen.
Überleg es dir gut, schau dir mehrere Arbeitsgruppen an und mach dann was dein Bauchgefühl sagt. Und ich stimme meinen Vorrednern zu: jetzt ist eine tolle Möglichkeit, dein Englisch aufzubessern, das kann man auch im Berufsleben immer gut gebrauchen :-)
Medizingeschichte hab noch nie gehört, was ist das von eine Arbeit
Statstisch? Oder
Ich kenne drei Freunde, die ihre Dissertation in der Medizingeschichte geschrieben haben bzw eine ist noch dabei. Alle diese Arbeiten sind eher geisteswissenschaftlich mit einem medizinischen Hintergrund. Mit Statistik hat keine was zu tun, außer Jahresangaben gibbet da keine Zahlen ;-)
Absolute Arrhythmie
28.04.2016, 14:27
Juchu, bald kanns los gehen mit der ersten Versuchsreihe :-) hab gerade die
Mäuse abgecheckt und es sind mehr als genug da. Man, ist das alles aufregend!
Ich fühle mich beim Lesen von Papern auch immer total blöd, aber ich glaub das ist am Anfang normal.
Ich habe eine gute Freundin, die über Jahre versucht hatte in der Medizingeschichte zu promovieren. Nach ca. 80 Seiten für das erste(!) Kapitel mit umfänglichen Korrekturen der Dr.mutter hat sie dann doch eingesehen, dass ihre Diss ein Werk epischen Umfangs werden würde und wahrscheinlich im nächsten Jahrzehnt nicht zu vollenden wäre. Hat dann abgebrochen und macht nun was retrospektives.
Ausnahmen bestätigen die Regel :-)) aber das mit den ständigen neuen Ideen vom Doktorvater kannte ich auch, war manchmal nervig, aber das ist ja wohl bei jeder Diss so :-)
Ich habe anhand einer Namensliste das Schicksal von ca. 30 Leuten in der NS-Zeit nachverfolgt und dann noch ein paar allgemeine Kapitel geschrieben, insgesamt waren es ca. 150 Seiten.
Ein gewisses Geschichtsinteresse sollte vorhanden sein und alte Schriften entziffern können sollte man auch :-))
Wie schön das Labor aussah heute
Nächste Woche werde ich Probetag mit dem Betreuer machen und dann geht es hoffentlich bald los
Ich habe immer noch groß Schreck von Englisch. Mein Betreuer meinte heute zu mir ich soll nach ca.6 Monaten eine Verfassung auf englisch präsentieren 😕
Hey
Hat hier jemand Erfahrung mit klinische Doktorarbeit?
Ich weiß es gleich aufwendig wie experimentell aber die frage ist, ob man viel Englisch braucht und wenn ja, wo genau? Ich meine PatientenAufklärung und Daten aufheben kann man ja auf deutsch oder?
Ich war heute im Labor und habe 0 Verstanden. Die Betreuerin kam aus China und sie kann nur englisch meine Doktormutter hat gesagt ohne Englisch kann man nicht weiter :(
Ich werde englisch lernen und habe mich für einen Kurs im August beworben aber ich denke nicht, dass ich innerhalb paar Monate diese Sprache gut beherrschen werde
Und der andere Prof hat ssich garnicht mehr gemeldet, als ich ihm gesagt habe, dass ich nicht gut in englisch bin ... nervig 😤
*milkakuh*
04.05.2016, 16:28
Ich bin zwar selber noch ganz am Anfang aber ich fürchte, dass man für fast jede Doktorarbeit zumindest englische Literatur lesen können muss. Ich glaube du solltest wirklich zuerst deine Englischkenntnisse verbessern und dann weitersuchen. Vielleicht kannst du an der VHS ja auch schon früher einen Englischkurs besuchen? Es hilft auch Filme und Serien konsequent auf Englisch mit Untertitel zu schauen und englische Bücher zu lesen. Fachartikel lohnen sich auch. Du bist ja auch erst im 5. Semester, oder? Da ist ja wirklich noch nichts verspätet.
Meine Englischkenntnisse sind auch nicht so gut. Aber mit der Zeit kommt man da rein. Es ist natürlich auch nicht gut dich direkt mit einer Betreuerin aus China zusammen zu stecken. Du kennst die Methoden nicht und die Kommunikation ist nicht so einfach. Da waren Probleme schon vorprogrammiert. Englische Artikel lesen musst du immer, außer vielleicht in deutscher Medizingeschichte. Ich glaube du hast es auch noch nicht so richtig versucht. Wenn dir jemand Literatur gibt erstmal den Abstract lesen und verstehen. Wenn du das hast, kannst du dich ans Paper setzen. Das wird schon irgendwie.
Ich habe mich heute das erste Mal an einer qPCR versucht, hat sogar geklappt :) 2 der 7 Marker machen zwar nicht das was sie sollen, aber immerhin hat man was gesehen. Wieviel Schiss man immer hat, dass man bei der Vorbereitung der Primer mal eben 1.500 Euro in den Sand setzt weil man irgendwas falsch macht..
Man darf sich einfach nicht überlegen was das alles kostet. Wobei Primer wohl nicht so teuer sind. Die Sonden sind aber mega teuer oO Bei mir ruht die Arbeit im Moment, ich bin aber auch nicht so traurig. So kann ich was Lernen.
Nessiemoo
04.05.2016, 19:35
Atya, also je nachdem wie wenig du Englisch kannst, ist es natürlich sehr schwierig. Aber ich kenne einige, die erst ein ganzes Jahr lang intensiv Englisch gelernt haben (da ist Sprachlabor der Uni am besten, da es etwas intensiver und teilweise Fächerspezifisch), und erst dann mit der Doktorarbeit angefangen haben, und auch da am Anfang noch parallel Englisch weitergelernt haben.
Danke für die Antworten
Ich bin gerade im 6 Semester und wenn ich ein Jahr für Englisch investierte, dann werde ich im 8,9 Semester und vielleicht es zu spät mit der Doktorarbeit anzufangen
Außerdem bei mir an der Uni es ganzzzz schwer was zufinden :/
Ich habe jetzt experimentell gefunden ohne Semester auszusetzen aber dauert ca. 2 Jahren die Arbeit im Labor und dann kommt das Schreiben noch dazu
Meine Freundin erzählt mir über ihre Betreuerin und wie das alles aufwendig ist mit der Experimente
Während die andere Freundin hat eben klinische Dr.Arbeit angefangen und sie muss paar mal pro Woche hin (2-1mal)und es nicht sooo wie experimentell meinte sie weniger Aufwand und wenig Englisch
KirstenP
08.05.2016, 21:19
Leider nein. Es ist das einzige Gerät am Campus und halt schon uralt. Ich hoffe das Problem lässt sich beheben. Das nächste Gerät steht in der Nachbarstadt. Das ist aber total ungünstig für mich, da ich meine Schnitte am Abend in Lösung stelle und am nächsten Tag entfärbe und neu färbe. Das wäre dann nicht möglich.
Wie ist es hier denn eigentlich weitergegangen?
Leider noch kaputt. Es muss geklärt werden wer die Reparatur bezahlt...
*milkakuh*
12.05.2016, 13:57
Oh man, bei mir wird es jetzt auch so langsam ernst. Direkt meine erste E-Mail war ein Volltreffer und vielleicht fange ich sogar schon im Juni mit der Datenerhebung an. :-oopss Ein bisschen Angst macht mir das Projekt ja schon. Werde mich in den nächsten Tagen ins Thema einlesen. Arbeitet hier jemand mit R?
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