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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der "ich schreibe gerade meine diss" Thread



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Chamomilla10
10.02.2019, 13:46
Ich bräuchte mal einen Rat/Erfahrung..
Schreibt ihr direkt in einem Gesamtdokument oder habt ihr die Teile einzeln erstellt und dann zusammengeführt?
Im Moment habe ich für die einzelnen (größeren) Abschnitte jeweils ein eigenes Dokument erstellt und darin geschrieben. Beim Ergebnis-/Methodenteil ist das ja kein Problem, da man eh keine oder kaum Quellenangaben hat. Allerdings ist mir grad aufgefallen, dass das evtl. in der Einleitung bzw. im Diskussionsteil ungünstig sein könnte, weil ich mir nicht sicher bin, ob das dann mit dem Literaturverzeichnis (ich verwende Endnote, falls das wichtig ist) klappt, wenn ich die Teile in ein Gesamtdokument zusammenkopiere.. :-notify

Danke schonmal!

Matzexc1
10.02.2019, 13:51
Ich hab in einem Dokument geschrieben und das Literaturverzeichnis erstelle ich ganz am Ende, unter anderem weil mein Doktorvater immer nur kleine Häppchen zur Korrektur haben will.

Wichtiger ist das du bei allen Teilen das gleiche Programm verwendest. Open Office und dann Windows Office ist keine gute Idee

Differenzialdiagnose
10.02.2019, 16:51
Schreib’ Alles in einem Dokument. Am besten direkt mit der offiziellen Aufteilung welches das Promotionsbüro vorgibt. Genau so mit einem intelligenten Inhaltsverzeichnis und einem automatischen Literaturverzeichnis wie es z.B. über Word und Endnote in Kombination funktioniert.
Den ganzen Kram im Nachhinein einfügen und dann z.B. Seitenzahlen, Nummerierungen, Zitatenummern und Absätze insbs. manuell ändern ist absolut ätzend.

Erstelle‘ am besten ein Hauptdokument, pack‘ da die offizielle Formatierung, intelligentes Inhaltsverzeichnis und Abschnitte rein. Dann arbeitest Du Dich nacheinander vor. Du kannst ja auch manche Abschnitte nur mit Überschriften versehen und ansonsten leer lassen. Das siehst Du ja dann ansonsten in der Übersicht.
Genau so würde ich dann in diesem Hauptdokument über das Endnote-Plugin die Zitate und das automatische Literaturverzeichnis reinpacken.

Chamomilla10
10.02.2019, 17:02
Wow, das hilft mir echt weiter, vielen Dank!! :-)

Kandra
10.02.2019, 17:24
Ich bin gerade sehr positiv überrascht (und verwirrt ^^) von der Anzahl der Kommentare meines Betreuers in meinem Diskussionsteil. Die Diss diesen Monat fertig zu bekommen ist gerade sehr viel wahrscheinlicher geworden :)

Miss_H
10.02.2019, 17:40
Ich habe gar keine Lust in die Korrekturen rein zu schauen. Ich habe keine Lust mich damit zu beschäftigen, arbeiten nervt schon genug. Daher verdränge ich das im Moment einfach.

Differenzialdiagnose
10.02.2019, 18:04
Ich habe die Korrekturen vom Betreuer mittlerweile alle durch und seit Anfang Januar liegt mein verzapfter Erguss beim Doktorvater zur Einsicht. Momentan drehe ich Däumchen und harre der Dinge.

Chamomilla10
13.02.2019, 17:59
Kandra, das klingt doch richtig gut!

Sagt mal, ist das normal, dass man beim Schreiben so langsam vorankommt? Okay, ich hab mich mal an die Einleitung gewagt und es dauert halt allein dadurch schon etwas, dass ich immer dazwischen wieder in Quellen nachlese.
Ich hoffe, es stört niemanden wenn ich hier einfach ab und zu mal berichte (und evtl. ein bisschen jammere :-D), vielleicht motiviert mich das, voranzukommen.

Kandra
13.02.2019, 21:01
Ne bei Einleitung und Diskussion ist das glaube ich ganz normal, Literaturrecherche dauert nun mal. Ging mir auch oft so, dass ich irgendwo ne Quelle gesucht habe und als ich damit fertig war mal locker 1-2 Stunden vergangen waren. Deswegen hab ich sowas auch immer in meinen Urlaub gelegt. Während der Arbeit macht das überhaupt keinen Sinn, wenn man Abends nur mal ne Stunde Zeit hat.

Differenzialdiagnose
14.02.2019, 05:24
Ich find‘s da eher schwierig so Stückwerk zu betreiben. Wenn man x Wochen Pause macht zwischen den einzelnen Schreibstunden ist das schwieriger, weil man sich jedes Mal wieder neu einlesen muss. Wenn man im Thema ist kann man auch mit einer Stunde pro Tag produktiv sein.
Also jetzt nicht, dass ich nicht beide Stile betrieben hätte.. ;D

Wobei ich zum Beispiel M&M sowie die Einleitung recht flüssig an wenigen Tagen durchgeschrieben hatte. Da kam natürlich immer noch was irgendwo dazu, aber sonst ging das echt.
Übel fand ich die Diskussion, da man sich ja dort noch mehr überlegen muss was man mit seiner Arbeit überhaupt darstellen und werten will.


Was meint Ihr:

Nach welcher Zeit sollte/könnte man mal freundlich beim Korrekturlesenden bzw. Betreuer anfragen wie weit es ist?

Arrhythmie
14.02.2019, 08:16
Ab nächster Woche hab ich 4 Wochen Zeit mich täglich stundenlang mit dem Schreiben zu befassen. *Freude* Aber dann bin ich in 4 Wochen hoffentlich mit der 1. Version durch und kann es abgeben.

Gesocks
14.02.2019, 18:02
[...] Nach welcher Zeit sollte/könnte man mal freundlich beim Korrekturlesenden bzw. Betreuer anfragen wie weit es ist?
Ich frage direkt beim Abschicken, wie lang es wahrscheinlich dauern wird. Wenn gar keine Reaktion kam finde ich es auch nicht verkehrt oder unhöflich, nach einer Woche anzufragen "Hast du's bekommen? Kannst du absehen, wie lang du brauchen wirst?"

Differenzialdiagnose
14.02.2019, 18:04
Also der Betreuer hat's gelesen und korrigiert. Liegt nun beim Doktorvater, der's liest. So rum.

Cingulum123
20.02.2019, 11:14
Hallo, ich sitze gerade auch an meiner Doktorarbeit. Hauptsächlich nach Feierabend, weil ich schon angefangen habe zu arbeiten. Ich komme mehr schlecht als recht voran. Habt ihr irgendwelche Tipps zur Motivation? Meine Zeit läuft dummerweise auch bald ab, ich muss mich echt ranhalten.

h3nni
20.02.2019, 11:24
Was ist mit der Pomodoro-Technik? Immer mal 25 min Schreiben, 5 Min Pause usw usf. Gibts sogar apps, die dabei das Handy sperren wie z. B. Forest

Cingulum123
20.02.2019, 11:47
Hab ich noch nie von gehört, aber klingt nicht schlecht. Ich stehe sowieso zwischendrin ständig auf um Kaffee zu machen, Waschmaschine an zu stellen etc. Nicht, weil das wirklich sein müsste sondern als Fluchthandlung. Wenn ich mir das offiziell erlaube, ist vielleicht das Gewissen besser.

Differenzialdiagnose
20.02.2019, 15:17
Die ablaufende Zeit sollte doch Motivation genug sein. :D
Ansonsten, wenn schon möglich, Urlaub nehmen und dort stringent durchschreiben?

Nina272
22.02.2019, 09:42
Hallo zusammen,

apropros Prokrastination: Ihr würdet mir sehr helfen, wenn ihr an meiner Studie teilnehmt!

https://ww3.unipark.de/uc/MA_Ahrens_AE16/09ad/

Ich weiß, nicht ganz die feine Art, sich in ein Forum einzumogeln, ABER: Meine Masterarbeit befasst sich mit dem Einfluss von Stereotypen und Karrierezielen auf das Belastungserleben bei Promovierenden, Postdocs und Professoren*innen.
Ihr in diesem Forum seid also meine Zielgruppe.

Es geht darum zu erheben, inwieweit eine Belastung empfunden wird und in welchen speziellen Bereichen der Promotionstätigkeit dies der Fall ist aber auch, ob dies vom Selbstbild der Person abhängt. Falls ihr es euch noch nicht denkt: Mein Fachgebiet ist die Psychologie.
Ziel der Arbeit ist letztlich herauszufinden, für wen eine Promotion interessant ist und welche Inhalte einer Promotion, jemanden vielleicht davon abhalten zu promovieren.

Herzlichen Dank,
Nina :-winky

Kiddo
22.02.2019, 22:15
Ich weiß nicht, wie die anderen das sehen, ich finde die Anfrage hier im Forum unpassend. Vor allem doppelt....

Chamomilla10
26.02.2019, 20:10
@Arrhythmie: wie läuft's? Ist richtig gut, wenn man sich länger am Stück damit befassen kann, dann ist man auch mehr im Thema drin!

Was ich am Wochenende gelernt hab: Nie, nie, niemals ein Dokument mit demselben Namen an 2 verschiedenen Orten abspeichern!! Hab dann an dem einen weitergearbeitet und mich am nächsten Tag irgendwann gewundert, wo der ganze Text hingekommen ist! (hatte das andere Dokument mit demselben Namen geöffnet). Hat unnötig für großes Drama hier gesorgt, hab ewig versucht, das alte Dokument wieder zubekommen, mich dann schon damit abgefunden, dass es nix bringt und ich den Teil nochmal schreiben muss. Und DANN hab ich das 2. Dokument entdeckt.. :-keule:-keule immerhin ein happy end :-))