Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der "ich schreibe gerade meine diss" Thread
Ja panisch
05.05.2019, 16:20
hey ihr. darf ich fragen, welches programm ihr zum schreiben genutzt habt? hab gehört, word versage erfahrungsgemäß kurz vor ende. hab momentan eines, das nicht abstürzen wird und wirklich bis zum Ende durchält, allerdings ist es in der bedienung relativ anspruchsvoll. es ist nur durch programmierung zu bedienen.
danke für eure hilfe
pashtunwali
05.05.2019, 17:30
das mit word hab ich ja noch nie gehört..hatte eigentlich auch vor mit word zu schreiben (+endnote für die literatur)
Ja, Word spielt bei langen Dokumenten und vielen Bildern häufig verrückt. Trotzdem würde ich dabei bleiben, da der Dokumentenaustausch mit Betreuer/Dr.vater in der Medizin immer über Word-Dateien läuft und die meisten die "Änderungen-verfolgen"-Funktion von Word nutzen. Es nervt sehr viele Änderungen manuell ins andere Programm übernehmen zu müssen wenn man in Word einfach auf "Änderungen akzeptieren" drücken könnte.
Günstig ist es, Kapitel primär in einzelne Dateien zu schreiben und am Ende das Gesamtwerk (vor Erstellung des Literaturverzeichnisses logischerweise) in eine Datei zu kopieren.
Arrhythmie
05.05.2019, 20:19
Hatte Word und Endnote. Gute Kombi. Word ist gegen Ende paar mal abgestürzt, aber natürlich hab ich alle paar Minuten Sicherungskopien gemacht... Auf verschiedene Festplatten :-wow
Melli1992
11.05.2019, 10:48
Kennt sich von euch jemand mit dem Thema "Überlebenszeitanalyse" bzw. "Kaplan-Meier" in SPSS aus? Ich verzweifele gerade damit ….
agouti_lilac
21.05.2019, 13:31
Mein Betreuer hat mir gestern Nachmittag eine veränderte Version meiner Diss geschickt mit der Bitte, die bis heute Nachmittag (unser Treffen) anzuschauen. Ausgemacht war, dass ich bis zu dem Treffen an "meiner" Version feile. Jetzt habe ich zwei Versionen hier, alles durcheinander, vieles umgestellt, Querverweise stimmen nicht mehr,... . Aargh!
Das Positive: es geht vorwärts! Fleissarbeit... . Hoffentlich schläft mein Kindchen jetzt noch ein bisschen. :-blush
agouti_lilac
22.05.2019, 12:41
Hmm, jetzt befinde ich mich in einem Konflikt:
eigentlich wollte ich die Arbeit spätestens im November eingereicht haben (Ende meiner Elternzeit) und dann so im 2. Quartal 2020 verteidigen.
Nun meinte mein Betreuer, dass die Oberen es gerne sähen, wenn die Diss veröffentlicht und erst danach eingereicht werden würde. Das bedeutet nach Ende der Diss noch mindestens ein Jahr auf die Veröffentlichung warten und dann einreichen, auf die Gutachten und den Termin warten... . Würde sich halt auch auf die Note auswirken.
Mein Vertrag geht noch bis 06/20; mir wurde aber schon signalisiert, dass er nochmal verlängert werden könnte (Wissenschaftszeitvertraggesetz).
Wenn ich so lange warten muss, vergesse ich doch wieder alles, muss dann nochmal aktuelle Literatur checken, habe Hickhack mit dem Vertrag, kommt mir in die Quere mit dem Lernen auf den FA... .
Eigentlich ist mir die Note relativ egal, ich will die Diss vom Tisch haben und meine Ruhe haben. :-P
Eigentlich ... .
Was sagt ihr?
Mein Vertrag geht noch bis 06/20; mir wurde aber schon signalisiert, dass er nochmal verlängert werden könnte (Wissenschaftszeitvertraggesetz).
Das heißt, du wärest auch mit Verlängerung noch in den sechs Jahren Frist vor Promotion?
Puh. Schwierig.
Einerseits habe ich aus eigener Erfahrung vollstes Verständnis dafür, dass du endlich abschließen möchtest.
Andererseits... die Höheren Mächte glücklich zu machen ist ja je nach Situation durchaus ein Argument für sich.
(Wie ist denn die Situation bei euch? Können die Höheren Mächte es sich überhaupt erlauben, deinen Vertrag nicht zu verlängern, so lange sie dich eben halten können? ;-) )
agouti_lilac
22.05.2019, 18:25
Das heißt, du wärest auch mit Verlängerung noch in den sechs Jahren Frist vor Promotion?
Jein. Bis Vertragsende werde ich 7 Jahre dort beschäftigt gewesen sein, allerdings circa 22 Monate im Beschäftigungverbot/Elternzeit. Und man hat ja 2 Jahre pro Kind, aber zählen da meine 3 Monate BV mit rein?
Puh. Schwierig.
Einerseits habe ich aus eigener Erfahrung vollstes Verständnis dafür, dass du endlich abschließen möchtest.
Andererseits... die Höheren Mächte glücklich zu machen ist ja je nach Situation durchaus ein Argument für sich.
(Wie ist denn die Situation bei euch? Können die Höheren Mächte es sich überhaupt erlauben, deinen Vertrag nicht zu verlängern, so lange sie dich eben halten können? ;-) )
Nee, können sie sich eigentlich nicht erlauben. :-)) Können überhaupt froh sein, dass ich promoviere. :-D Gibt auch schon FÄ, die ohne Dr.-Titel sind und immer noch arbeiten dürfen - die Zeiten sind hart. :-)):-))
Pro-Argumente für das längere Verfahren mit der Veröffentlichung vorher wären eigentlich nur bisschen Ego und die Höheren Mächte hinter sich haben (wer weiss ;-)). Hmm.
Jein. Bis Vertragsende werde ich 7 Jahre dort beschäftigt gewesen sein, allerdings circa 22 Monate im Beschäftigungverbot/Elternzeit. Und man hat ja 2 Jahre pro Kind, aber zählen da meine 3 Monate BV mit rein?
Wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, zählt ein Beschäftigungsverbot mit.
(Klarstellung, ich meine, dass das Beschäftigungsverbot zur Elternzeit zählt, also eben nicht mit der Befristung verrechnet wird. Danke, Autolyse, nach deinem Post ist mir aufgefallen, dass ich hier ein wenig ambivalent formuliert habe ;-) )
Ist das denn tatsächlich so zwingend, dass die Publikation veröffentlicht sein muss, BEVOR du einreichst?
Oder ist der Gedanke, eine "Publikationsdissertation" draus zu machen?
Autolyse
22.05.2019, 21:56
Zählt wie Elternzeit nicht mit (§ 2 V Nr. 3 WissZeitVG).
agouti_lilac
26.05.2019, 12:25
Danke ihr beiden.
Ist das denn tatsächlich so zwingend, dass die Publikation veröffentlicht sein muss, BEVOR du einreichst?
Oder ist der Gedanke, eine "Publikationsdissertation" draus zu machen?
Zwingend nicht, nein. Es wäre aber wohl gerne gesehen, meinte mein Betreuer (OA bei uns). Wir veröffentlichen anscheinend recht wenig/zu wenig im Vergleich mit Anderen.
Ich muss gestehen, ich verstehe Gesetzestexte einfach nicht. Ich lese und verstehe nur Bahnhof und steige dann ziemlich schnell aus. Gut, dass ich niemals nie auch nur den Wunsch hatte, was in der Richtung zu werden. :-D
][truba][
26.05.2019, 16:32
Also, ich hab hier so ein Ding rumliegen und ich finde diese Thematik und die Arbeit einfach schlecht.
Ich denke, ich hab in 40 Seiten eigentlich alles gesagt was man aus diesem Thema rausholen kann.
Mein Betreuer meinte zuletz noch immer "Dass das eine sehr gute Arbeit (im Sinne von Datenerhebung) ist" und ich meine Promotion auf ca. 60 Seiten Strecken muss aber ich kann einfach nichts rausholen, wo es nicht rauszuholen gibt.
Gelesen hat er sie auch noch nicht um mir mal zu sagen, wo ich noch was "strecken" kann.
Sorry, musste nur mal Dampf ablassen.
irgendetwas künstlich aufzublasen ist doch totaler käse :(
Das mit dem strecken kenne ich. Naja die Anzahl der Quellen und der Seiten habe ich geschafft. Eigentlich sollte darauf dir letzte Korrekturrunde folgen. Jetzt liegt die Arbeit seit Monaten bei mir. Ich denke ich werde sie nur fertig stellen wenn ich den Job wechsel und mir Zeit dafür nehme.
Mir wurde von meinem Chef in gleicher Situation die Pistole auf die Brust gesetzt: "Bis zum xx einreichen und Du bekommst ne Kiste Champagner oder ich eine von Dir" ;-) Ich sag mal: Ich hab ihn bekommen ;-) Lag da allerdings nicht seit Monaten sondern mittlerweile vier Jahren :-oopss
mathematicus
28.05.2019, 17:32
Gibt es hier Leute, die erst kurz vor/nach Abschluss des Studiums (oder eben später, also als Arzt) mit der Promotion begonnen haben?
Ich hab im PJ angefangen. Zählt das?
agouti_lilac
28.05.2019, 20:32
Meine aktuelle Diss (die 2.) habe ich nach der Hälfte der WB-Zeit begonnen.
][truba][
30.05.2019, 04:16
Ich sitze seit 4.30 Uhr dran, weil ich nicht mehr schlafen konnte. so nutzt man dienstfreie tage gut :-D Jetzt weiß ich, warum alle sagen, man sollte es im studium zum großteil fertig machen
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