Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gesund in den Sommer/durch den Winter oder Der-Abnehm-Thread
Rettungshase
19.03.2018, 17:29
Moin :)
Wie lang geht denn deine Nachtschicht?
Ich komme zu meinen 16-h-Nachtschichten immer gut gesättigt. Am besten mit lang sättigenden Hauptspeisen (mein aktueller Favorit: Sushi), aber sonstige, gern proteinreiche Mahlzeiten gehen auch.
Im Verlauf des Abends gibt es dann noch 500ml Proteindrink, womit ich idR gut bis halb5, 5 Uhr gesättigt hinkomme. Für den Notfall habe ich immer noch einen Proteinriegel in der Tasche und für die akuten Naschi-Gelüste Früchte-Mentos.
Ungesüßter Früchtetee ist auch eine gute Option, den Magen zu füllen, wenn man dazu Zugang hat im Dienst.
Das mit dem Proteinshake ist ne gute Idee, probiere ich auch mal aus- da hat man dann gleich noch was für den süßen Zahn :-) bin allerdings eh so der emotionale Esser, also bei Frust und Stress schlag ich zu -.- Versuch schon mir auf die Finger zu klopfen und mach mir dann abends statt Pizza nen leckeren großen Salat oder so
Rettungshase
19.03.2018, 21:28
(...) bin allerdings eh so der emotionale Esser, also bei Frust und Stress schlag ich zu -.- (...)
Hab ich mir gedacht ;)
Dann würden dir Ersatzbefriedigungen helfen. Mir hilft gut, einmal richtig tief durchzuatmen, ggf. Schläfenmassage und mit ein bisschen mehr Zeit eine kurze Achtsamkeitsübung zwischendurch.
Wenn du gern Salat isst, mach das ruhig.
Ich habe für mich den Schluss gezogen, dass mir "klassische" Salate nicht sehr zusagen und mit Käse und ordentlich Olivenöl kann ich kalorientechnisch genauso gut etwas essen, auf das ich Lust habe, statt mir einen Salat reinzuzwingen. Dafür haue ich meist am Folgetag doch gern richtig rein, weil man ja am Vortrag "nur ein bisschen Salat" hatte.
So, im Laufe meines "Projekts" treten dann ja immer wieder Fragen auf ;-)
Wie definiert Ihr für Euch (weiblich) eigentlich Normalgewicht? Ich weiss schon, dass der BMI nicht perfekt ist. Aber auf BMI-Grundlage - was findet Ihr "normal"? 20-25 oder 19-24? Man findet ja irgendwie alles ;-)
Nach welcher Abnahme hattet Ihr das Gefühl, dass es andere gesehen haben? Schon klar, dass das individuell ist und auch viel vom Startgewicht und so abhängt. Aber trotzdem ;-)
Hier fehlen mir jetzt noch etwa 500g bis zum ersten Etappenziel. Das wäre ja Unter 70kg und aktuell bin ich bei etwa 70,5kg... also morgens, nackt, nach WC :D Damit habe ich jetzt aber echt schon etwa 3kg abgenommen seit Aschermittwoch. Wobei der JEEEEEPER auf Schokolade so langsam echt gross wird und es die an Ostersonntag auch geben wird. Dann muss ich mal schauen, wie es weitergeht. Das nächste Zwischenziel wären dann 68kg. Das war das Gewicht, dass ich vor der ersten Schwangerschaft hatte. Vielleicht sollte ich schon versuchen, bis dahin erstmal durchzuziehen... mit 3 Tagen Pause Ende April, wenn ich meinen Ego-Super-Wellness-Urlaub gebucht habe. Und so ganz unrealistisch erscheint mir aktuell nicht mal mehr mein Fernziel von 65kg bis im Sommer...
Absolute Arrhythmie
23.03.2018, 06:37
Ich hatte mir zunächst als völlig willkürliches Ziel einen BMI von 20 gesetzt, was bei mir 62 kg entspricht. Start war bei 77 kg bei 175 cm. Mittlerweile (~65 kg aktuell) hab ich mein Ziel aber eher in Richtung Reduktion des Körperfettanteils (aktuell noch über 30% laut meiner Waage) geändert, wobei ich nach wie vor gern mal sehen möchte wie ich mit 62 kg aussehe. Bei der BMI-Kategorie gerade machen jede 500g einen echten Unterschied an Bauch und Hüfte (meine "Problemzone").
Richtig angesprochen wurde ich nicht nach einer bestimmten Abnahme, sondern einfach nachdem mich die Leute einige Zeit nicht gesehen hatten. Das war bei mir zunächst nach den Semesterferien und etwa 8 kg Abnahme.
Ich finde eben meistens (jaaa, ich verallgemeinere schon wieder...) Leute mit einem BMI von 20 subjektiv schon wirklich sehr dünn bis dürr... Deswegen finde ich auch irgendwie 19 nicht normal... aber das ist halt wieder mal subjektiv und kommt ja auch noch auf andere Faktoren an.
Absolute Arrhythmie
23.03.2018, 07:43
Unter 20 möchte ich persönlich auch nicht, das ist schon meine Untergrenze. Ich hab halt mit BMI 21 schon noch ne handvoll Speck jeweils am Bauch und an jeder Seite der Hüfte, dazu super schlanke Beine und kaum noch Hintern :-D
Ersteres werd ich durch KFA- Reduktion hoffentlich noch los und letzteres lässt sich durch Krafttraining gut beheben.
Wenn ich mich selbst im Spiegel anschaue bin ich von dürr echt noch meilenweit entfernt :-)
Aber da stimme ich mit dir überein, dass muss jeder für sich selbst entscheiden. Kommt ja auch aufs Startgewicht an, ob man Sport macht, etc. Und auf die Verteilung. Wenn ich jetzt nen schlanken Bauch hätte und das Fett an den Beinen sitzen würde, wäre ich wahrscheinlich schon zufrieden und am Zielgewicht angekommen. Aber da sind meine Gene dagegen :-))
tragezwerg
23.03.2018, 08:52
Ich hatte zu Beginn des Studiums knapp nen BMI von 19...das war echt sehr dünn...wenn die Familienplanung erledigt ist fände ich irgendwas um 23 gut, das hatte ich in den Jahren vorm Kinder kriegen :-angel. Mit den 25 nach der ersten Schwangerschaft fühlte ich mich nicht mehr so wohl...mal sehen wo die Reise noch hingeht.
Ich hatte zu Studienzeiten wohl einen BMI knapp unter 30. Das war definitiv zu viel. Genau weiss ich es gar nicht, weil ich mich nicht mehr gewogen habe. Habe dann abgenommen bis zu einem BMI knapp über 23 und hatte den bis zur ersten Schwangerschaft. Nach der ersten Schwangerschaft stagnierte es dann so um BMI 25. Jetzt bin ich heute bei knapp über 24. Unter 23 war ich noch nie. Keine Ahnung, wie das wäre. Aber mein Ziel würde einem BMI von 22,5 entsprechen. Das ist halt irgendwie genau mitten im normalen Bereich und scheint mir daher erstrebenswert :-nix
Mein tiefstgewicht waren 65kg auf 1,72. Das war mitten im Examen, da war keine Zeit zum Essen :-oopss
In dieser Zeit hatte ich allerdings ständig Probleme mit nem zu niedrigen Blutdruck, das wurde erst besser als ich wieder bei 68/69kg war. Mittlerweile bin ich nach der Schwangerschaft wieder bei 70kg, mein Ziel ist es aber langfristig die 68 zu halten und wieder ein bisschen mehr Festigkeit in den Bauch zu bekommen :-blush weniger möchte ich gar nicht wiegen, das wäre mir zu viel Einschränkung und auf die ganzen Kreislaufprobleme habe ich auch keine Lust mehr.
ich hab mit 68kg angefangen, wobei da auch einige Muskeln dabei waren. Habe nämlich erstmal ein gutes 3/4 Jahr lang Muskeltraining betrieben bei unverändertem Essen, schätzungsweise war ich da leicht im Überschuss. Jetzt wird definiert, allerdings ist dabei leider auch etwas Muskelmasse bei drauf gegangen. Ich hab mir völlig willkürlich das Ziel von <60kg gesetzt, bei 59kg auf 1,68 läge mein BMI bei 20,7, tiefer will ich auch nicht. Ist aktuell auch fraglich ob ich da wirklich überhaupt hin will. Gerade bin ich bei 64,x je nach Tag. Aufgefallen ist es Leuten bis jetzt wenn sie mich länger nicht gesehen haben.
Mein Körper ist so birnenförmig, meine Po/Oberschenkelregion ist also meine breiteste Stelle und da würde ich gerne noch an Umfang verlieren, der Rest ist eigentlich okay. Leider schmelzen die Reiterhosen erst als letztes weg :D eigentlich liegt mein Fokus also auch eher darauf den KFA zu reduzieren anstatt stur nach der Waage zu gehen.
Ich bin ja mit deutlichen Übergewicht (BMI fast 29, 76 kg auf 1,63 m) gestartet und mein Ziel wars erstmal aus dem Übergewicht rauszukommen. Weil das eine Abnahme von über 10 kg bedeutet und ich bisher immer schnell mit meinem Abnehmversuchen gescheitert bin, hab ich mir erstmal kleinere Zwischenziele gesteckt statt mir direkt 10 kg vorzunehmen.
Wollte dann erstmal unter 70 kg kommen und als ich das erreicht hatte, dann 65 kg, was einen BMI < 25 wäre. Zu diesem zweiten Etappenziel fehlen noch ~ 1,5 - 2 kg. Würde schon gerne mal unter 60 kg kommen, weiß aber noch nicht wie ich meine Abnehmtatik sinnvoll ans PJ anpassen kann. Aktuell will ich bis nach dem Examen die 65 kg knacken, dann fahr ich in Urlaub und danach schaue ich dann wo ich stehe und was meine nächsten Ziele sein werden.
Ich bin vom Körperbau so ziemlich das Gegenteil von AA. Mein Bauch war selbst im Übergewicht verhältnismäßig "flach" und an Bauch/Hüfte hab ich auch am meisten abgenommen. Da ist zwar immer noch Speck aber es ist wirklich signifikant weniger geworden. Dazu kommen 5 cm weniger Armumfang und ein wesentlich schmaleres Gesicht. An den Beinen habe ich dagegen fast gar nichts verloren, die sind immer noch sehr kräftig und unter Strich ists vielleicht ein knapper Zentimeter weniger Umfang bei fast 10 kg, die ich mittlerweile abgenommen habe.
Angesprochen wurde ich übrigens fast gar nicht. Von meinen Kommillitonen und Kollegen, die mich regelmäßig sehen, hat bisher keiner was gesagt. Meine Tante, die ich nur alle paar Monate mal sehe, war die erste Person, die was gesagt hat. Das war bei ca. 5 kg weniger. Sonst haben nur zwei Kolleginnen war gesagt, die mich das erste Mal mit knapp 8 kg weniger wieder gesehen haben. Meine Familie und enge Freunde wussten von meiner Abnehmplänen und sagen halt auch, dass man es schon sieht. Ob es ihnen auch so aufgefallen wäre, weiß ich halt nicht. Ist auch gut möglich, dass meine männlichen Kollegen nur nix sagen weil sie Männer sind und die da halt nicht so den Fokus drauf haben ;-)
Bei mir scheints beim Abnehmen und nur "ganz oder gar nicht" zu geben. Ich dümpele immer 10 - 14 Tage auf ähnlichem Gewicht rum und plötzlich gehts schlagartig innerhalb weniger Tage steil nach unten. Nachdem ich Anfang März wieder so einen Tiefstand hatte, hänge ich seitdem wieder ca. 500 g (mal bisschen mehr, mal weniger) über Tiefstand und warte auf den nächsten großen Rutsch.
Klingt ja aber insgesamt super, nie! Hier jetzt gut 3kg in knapp 40 Tagen. Ich finde ja 500g pro Woche eigentlich eine ziemlich gute Grössenordnung. Mein nächstes Zwischenziel mit den unter 70 ist jetzt ja auch nur noch etwa so viel weg. Vielleicht schaffe ich das sogar bis Ostern, das wäre toll. Und dann die nächsten 2-3kg bis Ende Mai...
Habe jetzt gerade mal bei unserer Ernährungsberatung hier im Spital nachgefragt und die machen mir nächste Woche mal eine Körperfettmessung. Der Körperfettanteil ist sicher ziemlich hoch - nimmt mich einfach Wunder.
Ich hatte mir selbst am Anfang das Ziel BMI 21,0 gesetzt. Gestartet bei BMI 31 und KFA von 46,2%. Aufgehört habe ich bei BMI 21,5 und KFA von 24,5%.
Die letzten Wochen haben ziemlich an mir gezehrt, weil alle krank waren und ich doppelt und dreifach arbeiten musste. Sport quasi nicht möglich, weil nie Zeit, aber erstaunlicherweise habe ich in dieser Zeit nicht zugenommen wie früher immer, sondern habe abgenommen! Ich habe aber regelmäßig gegessen, aber mein Pensum war wohl zu hoch. Auf jeden Fall bin ich gerade bei einem BMI von 20,9 und KFA von 23,2%. Das gefällt mir immer noch, muss aber nicht tiefer sein.
Bei mir waren es knapp 25 kg Abnahme. Die ersten Kommentare kamen erst nach über 10 kg! Aber das eine Kilo, was ich jetzt in den letzten Wochen abgenommen habe, scheint bei einem niedrigen BMI deutlich sichtbarer zu sein, weil mich alle ansprechen, ob ich noch mehr abgenommen hätte.
Mein Mann ist schon immer sehr dünn und hat im Rahmen der Influenza fast 4 kg abgenommen, das sah man auch sehr deutlich. Mir kommt es so vor, als ob man dünner mehr Abnahme schon bei kleinen Zahlen sieht.
Das sehen von wenigen Kilo bei wenig Gewicht kann ich bestätigen. War nie im Übergewicht, aber mein Gesicht sah mit +5 kg deutlich anders aus, Hosen haben trotzdem gepasst.
Ich habe sehr großen Respekt vor euch, es erfordert so viel Durchhaltevermögen, das muss zum Glück nicht aufbringen, aber ich glaube ich würde es auch nicht schaffen.
Anne1970
24.03.2018, 10:17
Ich finde eben meistens (jaaa, ich verallgemeinere schon wieder...) Leute mit einem BMI von 20 subjektiv schon wirklich sehr dünn bis dürr... Deswegen finde ich auch irgendwie 19 nicht normal... aber das ist halt wieder mal subjektiv und kommt ja auch noch auf andere Faktoren an.
Aus medizinischer Sicht hast du völlig recht. Es besteht m.E. die Gefahr, dass die vernünftigen Relationen verloren gehen. Unter BMI 20 bekommt man z.B. keinen vernünftigen BU -Vertrag (wenn überhaupt). Denke, das sagt genug. Bin gerade wegen einer BU für meinen Sohn ( Geburtstags-Geschenk zum 25. :grins:) entsprechend beraten worden.
Jetzt bin ich bei 69kg und wenn ich mir mich mit einem angeblichen Idealgewicht von 63kg vorstelle (laut irgendeiner bmi-berechnungsseite), dann wäre das für mich nicht erstrebenswert :-blush
So passe ich problemlos in Größe 38 und habe keine Kreislaufprobleme :-) so kann es gern bleiben.
Anne1970
24.03.2018, 16:03
:-top
Ja das ist echt subjektiv. Ich schwanke zwischen BMI 19,8 und 20,3. Finde es im großen und ganzen ok so, aber der Bauch ist halt nie flach wegen der Rektusdiastase und wenn ich nur etwas gebläht bin, zwicken die Hosen und Außenstehende überlegen sicher, ob ich schwanger bin. Und meine Beine und Oberarme werden anlagebedingt nie schlank sein, von daher seh ich nie dürr aus (außer vielleicht für den doofen Kollegen, der mich mal als Skelett bezeichnet hat, weil er so ein mediterranes Frauenbild schön findet).
Also ich bleib erstmal so (bzw würde mir auch 1-2kg mehr Muskeln erlauben, aber so schnell geht das ja leider nicht. )
Rettungshase
24.03.2018, 18:33
Die Großmutter meines Freundes, die wir nur selten sehen, hat kürzlich zu einer dritten Person über mich gesagt: "Hase sieht ja schrecklich aus! Da ist ja gar nichts mehr an der dran."
Lästig...
Ich war gestern auf einem Kongress, wo ich es kalorienmäßig hab krachen lassen (meine schlechte Laune hat nicht dazu beigetragen, den Appetit auszusitzen), sodass ich mit üppigem > 650kcal-Hotel-Frühstück (es waren eigentlich "nur" ein Käsetoast, ein Nutellatoast, ein Brötchen mit Ei und Käse), Kartoffelsalat mit Würstchen, Nachmittags-Snickers und abends Pizza und Eis ordentlich über meinem Bedarf gefuttert hatte.
Vor 1,5 Jahren hätte ich gesagt: "Naja... war vielleicht bissl mehr."
Aber ich finde bemerkenswert, dass ich zu keinem Zeitpunkt so richtig satt gewesen bin.
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