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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gesund in den Sommer/durch den Winter oder Der-Abnehm-Thread



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Hoppla-Daisy
12.02.2017, 22:46
Das widerspricht sich ja nicht. Auch in einer Diät kann man sich bei der richtigen Auswahl der Lebensmittel satt essen. Ich habe in den letzten Monaten soviel frisch gekocht und neue Rezepte ausprobiert wie nie zuvor!
Ich weiß das wohl, wird hier ja ähnlich durchexerziert, Eigenkreationen inbegriffen ;-). Aber wenn ich lese, wie sich manche hier kasteien und quälen, um die Waage zu besiegen, wird mir immer ganz anders. Da frag ich mich manchmal, wo denn da der Genuss bleibt :-nix. Kalorienzählen ist nix für mich. Da werf ich zu schnell das Handtuch.

Five Stories Falling
13.02.2017, 00:05
...jeder muss halt die für sich geeignete Methode finden.
Du kommst anscheinend gut mit low carb zurecht, andere machen Weight Watchers, intermittierendes fasten, essen clean oder vegan usw.
Aber alle Ernährungsformen haben eins gemein wenn man Abnehmen will: Kalorien rein < Kalorien raus.

Und da finde ich persönlich hat das Kalorienzählen den Vorteil dass im Prinzip ALLE Lebensmittel erlaubt ist, solange sie in das - selbst gewählte - Kalorienbudget passen.


Davon abgesehen schadet es finde ich nicht sich generell etwas mit dem Kaloriengehalt und den Nährwerten diverser Lebensmittel zu beschäftigen.

ich zum Beispiel bin aus allen Wolken gefallen als ich mal die Werte von meinem Lieblingsteilchen (Streuseltaler :-love) vom Bäcker nachgesehen habe: das Ding hat 960kcal! Und das hab ich oft auf dem Heimweg von der Arbeit gegessen, zusätzlich zu meinen regulären Mahlzeiten. Das war dann mal mein halber Gesamtumsatz on top!

kekskruemel
13.02.2017, 08:42
Davon abgesehen schadet es finde ich nicht sich generell etwas mit dem Kaloriengehalt und den Nährwerten diverser Lebensmittel zu beschäftigen.

ich zum Beispiel bin aus allen Wolken gefallen als ich mal die Werte von meinem Lieblingsteilchen (Streuseltaler :-love) vom Bäcker nachgesehen habe: das Ding hat 960kcal! Und das hab ich oft auf dem Heimweg von der Arbeit gegessen, zusätzlich zu meinen regulären Mahlzeiten. Das war dann mal mein halber Gesamtumsatz on top!
Oh ja, das habe ich jetzt auch erlebt.

Ich habe auhc mit Kalorienzählen angefangen. Wobei ich es nicht bis auf die letzte Kalorie ausrechne, sondern leichte Rundungen (nach oben) vornehme. Aus ~54 werden halt 60.
Mir hilft es, weil ich dann sicher weiß, wie viel Platz ich noch habe an dem Tag. So kann ich mir entspannter mal was genehmigen, ohne im Hinterkopf ständig zu überlegen, ob ich jetzt überm Bedarf bin oder nicht. Ich brauche da für meinen Kopf was "handfestes" :-))

Ich habe ein im Vergleich zu vorher relativ großes Kaloriendefizit, hungere aber nicht. Klar kommt es vor, dass ich unterwegs bin udn dann tierisch Hunger bekomme. Das war aber mit zu vielen Kalorien auch so. Ich merke auch einfach, dass ich gar nicht so viel Hunger habe über den Tag.
Und nach Möglichkeit trinke ich erst mal ne Tasse Tee, bevor ich was esse. Das füllt schon mal den Magen.

Ich muss mir leider eingestehen, dass ich wohl vor allem zu den Langeweile-Essern gehöre. Abends ist es manchmal etwas schwierig.

Absolute Arrhythmie
13.02.2017, 08:48
Ich bin leider Langeweile- und Stress-Esser. Und Gemütlichkeits-Esser. Eigentlich würde ich am liebsten immer essen. Ich weiß auch nicht, wie ich es schaffen soll ein normales Essverhalten zu lernen. Essen hat bei mir wenig mit Hunger zu tun. Hunger habe ich fast nie, und wenn, dann bin ich enttäuschend schnell satt.

nie
13.02.2017, 09:18
Irgendwie krieg ich das mit dem Kalorienzählen nicht ganz geregelt.

Ich kochte zum Beispiel öfter mal größere Mengen, die ich dann über mehrere Mahlzeiten verteilt esse. Dann weiß ich zwar, wie viel Kalorien die Mahlzeit insgesamt hat aber nicht wirklich, wie viel meine Portion aktuell jetzt hat. Nochmal extra abwiegen und dann via Dreisatz runterrechnen?

Oder auswärts essen? Macht ihr das einfach gar nicht oder "schummmelt" ihr dann? Oder grob schätzen?
Bei mir scheitert das halt spätestens in der Mensa, da kann ich dann ja nur schätzen, was ich da esse.

Absolute Arrhythmie
13.02.2017, 09:25
Ich schätze, bzw fddb kennt echt viele fertige Mahlzeiten.
Bei essen für mehrere Tage würde ich zum wiegen und ausrechnen tendieren.

kekskruemel
13.02.2017, 09:33
ich würde auch zu hause wiegen und rechnen, wenn ich eine größere Menge für mehrere Portionen koche.
Auswärts essen fällt bei mir quasi flach. Ich sitze zu hause am Schreibtisch und gehe nicht in die Mensa. Vorteil für mich. Wüsste jetzt auf Anhieb auch nicht, wie man das regeln könnte :-nix

McBeal
13.02.2017, 10:11
Ich schließe mich mal langsam hier an, die Werte von annekii und Five Stories Falling kommen mir sehr bekannt vor. :-) Ich bin 1,61m "groß" und derzeit zeigt die Waage 61kg an. Langfristig möchte ich gern auf 54/55kg kommen, mein Nahziel sind aber erstmal 58kg. Ich achte derzeit auf die Lebensmittelauswahl, versuche, mich viel zu bewegen (mache gerade viel für die Rückbildung) und stille auch noch fast voll, daher sind große Diäten derzeit nicht gut. Mein Mann macht gerade Low Carb, was die Sache etwas vereinfacht. ;-)
Nach den anderen beiden Kindern habe ich auch immer mit fddb abgenommen, daher werde ich das wohl wieder nutzen.

LG
Ally

annekii
13.02.2017, 21:27
Man kann in der FDDB-App gut größere Mengen als eine Liste/Rezept eingeben und dann sich den Teil abwiegen oder sagen, dass man halt 1/4 oder so gegessen hat.

Ich habe seit dem Abnehmen gemerkt, dass ich genussvoller esse. Auch wenn hier einige mein Essen als Selbstgängeln wahrnehmen, ist es das eben bei mir nicht. Das ist ja das gute am Kalorienzählen. Man darf alles, aber insgesamt nicht zuviel. Und so sucht man sich halt seinen eigenen Weg.

Eilika
14.02.2017, 07:27
Ab Mai oder so... dringend nötig! Erinnert mich dran ;-)

McBeal
14.02.2017, 07:32
Viel zu früh, Eilika! Jetzt bereite Dich erstmal auf die anstehende Crashdiät vor. ;-)

LG
Ally

Muriel
14.02.2017, 07:49
Interessanterweise habe ich nach Kind 3 am schnellsten abgenommen. Nach K1 war mein vorheriges Gewicht nach einem knappen halben Jahr wieder da, dann habe ich in den drei Jahren bis zur nächsten Schwangerschaft langsam mein Gewicht um ca 3kg hochgeschraubt. Nach K2 ging gar nix und ich hatte noch ewig 7kg mehr als vorher, was ja insgesamt dann ca 10 waren. In die dritte Schwangerschaft bin ich dann aber mit dem gleichen Gewicht gestartet wie in die zweite, das war drei Monate nach Geburt wieder da. Und letzten Sommer sind auf einmal diese +3kg von vor fünf Jahren auf einmal gepurzelt. Und ich habe weder bei der Zu- noch bei der Abnahme irgendetwas anders gemacht. Keine Ahnung wie mein Körper so tickt.

Eilika
14.02.2017, 08:37
Ich habe jetzt mit etwa 3kg mehr gestartet als bei B und bin jetzt schon bei meinem damaligen Schwangerschaftsendgewicht von 85kg. Langfristiges Ziel ist wieder u70 bei 171cm...

McBeal
14.02.2017, 09:58
Ich bin bei jedem Kind mit ziemlich genau einem Kilo mehr gestartet. Beim ersten ging es am Schnellsten runter, allerdings war ich da auch nach der Rübi ziemlich schnell wieder im Fitnessstudio. Den Vertrag habe ich dann in der zweiten Schwangerschaft gekündigt, weil mir klar war, dass das erstmal nichts mehr wird.
Ich nehme aber auch immer nach der Geburt erstmal zu, weil ich nur rumsitze und stille, Sport ja noch nicht geht und ich ordentlich Nervennahrung brauche. Nach ein paar Monaten geht das dann alles schneller, man kann sich wieder mehr bewegen und die Nervennahrung kann rationiert werden. So lief und läuft es bei mir.

LG
Ally

annekii
14.02.2017, 10:05
Ich bin mit 65 kg in die erste Schwangerschaft gestartet, hatte nach der Stillzeit 60 kg und bin dann 5 Jahre später mit 73 kg in die zweite Schwangerschaft gestartet. Das habe ich mir ganz alleine angefuttert...

Absolute Arrhythmie
14.02.2017, 18:44
Puh, langsam lässt das ewige ans-Essen-denken nach. Hatte heute echt lange essensfreie Intervalle und hab gut durchhalten können.
Aber kennt das jemand, dass man bei niedrigkalorischer/low carb Ernährung ständig kalte Hände hat?

Ich hab vor, jetzt jeden abend ein kurzes high intensity Krafttraining einumzulegen. Von gestern hab ich ganz schön Muskelkater, mal sehen wie lang ich das durchhalte.

Heerestorte
14.02.2017, 18:46
Ich habe nur Aggressionen festgestellt, als ich auf low carb war. Nie wieder mache ich das :-))

Wenn die Prüfungsphase rum ist, probier ich es nochmal mit intermittierendem Fasten.
Anders, als durch Essenszeitfenstereinschränkungen, kann ich mich nicht bremsen...

Colourful
14.02.2017, 20:44
Heerestorte - das geht mir auch so.

Absolute Arrhythmie
14.02.2017, 21:58
Ich mache auch kein richtiges low carb - das kann ich gar nicht während der Klausurphase. Aber in den letzten Tagen hatte ich immer so unter 200 g KH.

nie
16.02.2017, 12:35
Ich habe nur Aggressionen festgestellt, als ich auf low carb war. Nie wieder mache ich das :-))


Geht mir genauso. ;-)
Ohne Kohlenhydrate hab ich auch echt ziemlich schnell wieder Hunger. Und ich hab wirklich einen Haufen KH-freie Rezepte ausprobiert und nicht nur von Hühnchen mit Salat gelebt.
Ansonsten hilft mir tatsächlich auch eher eine Essenzeitbeschränkung. Meine Kilos kommen weniger von den Hauptmahlzeiten sondern eher von der Zwischendurchnascherei. 3 feste Mahlzeiten am Tag (inkl. kleiner Süßigkeit zum Nachtisch) funktioniert bei mir ziemlich gut.

Hab mich leider seit Herbst etwas hängen lassen. Sowohl im Bezug auf Ernährung als auch beim Sport. Schwimmen mache ich jetzt wenigstens wieder so einmal die Woche aber beim Rest siehst mau aus. Von meinem fitten Sommerkörper ist leider auch nichts mehr übrige, wurde alles durch Winterspeck ersetzt. Hab mich lange nicht gewogen aber es dürfte auch der Großteil der Kilos wieder drauf sein. Aber jetzt wo die Erkältung und der Prüfungsstress weg ist, wird sich das wieder ändern.
Ist eigentlich immer so bei mir: im Frühjahr/Sommer bin ich aktiv, ernähre mich ganz gut und komme gut in Form. Im Winter geht dann alles wieder den Bach runter.