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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gesund in den Sommer/durch den Winter oder Der-Abnehm-Thread



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annekii
28.04.2017, 09:08
Irgendeine Wassereinlagerung... verschwindet wieder!

Rettungshase
28.04.2017, 09:12
Zum Gemüseschnippen: Wir haben mal diesen Nicer Dicer geschenkt bekommen. Ich will das jetzt nicht groß bewerben, aber damit finde ich es etwas einfacher, Gemüse zu würfeln, wenn ich viel davon brauche. Wenn das Ding eh schon mal draußen ist, schneide ich mir dann auch gleich noch etwas Obst fein vor.


Hab die Woche 400g abgenommen. Hm- irgendwie merkwürdig. Gestern war es noch fast ein Kilo weniger und den Tag davor auch noch weniger. Und ihc habe die letzten 2 Tage nicht zu viel gegessen und Sport gemacht.

Passiert. Diese Plateaus wollen doch oft einfach ausgesessen werden.
Hast du es mit dem Sport vielleicht ein bisschen übertrieben?

Eilika
28.04.2017, 09:21
Deswegen macht es ja eigentlich Sinn, sich mir einmal pro Woche zu wiegen... schaffe ich aber auch nicht so recht...

annekii
28.04.2017, 09:34
Ich finde, es macht genau deshalb eben keinen Sinn, nur einmal pro Woche zu wiegen :-peng Wenn ich die ganze Woche zwischendurch was niedrigeres sehe und dann am Sonntag (mein Wochenvergleichstag) mehr drauf habe, weiß ich, dass es nicht Fett sein kann, also wird es auch schnell wieder weg sein. Würde ich nur den Vergleich mit der Vorwoche sehen, wäre ich frustriert. Im Buch Fettlogik überwinden stand was zur Wiegefrequenz. Genau kriege ich es nicht mehr zusammen. Verglichen wurde tägliches Wiegen mit wöchentlichem, glaube ich. Ungefähr war es, dass tägliches Wiegen nicht schadet, evtl. sogar vorteilhaft ist, weil irgendeine (oder mehrere) Arbeit gezeigt hat, dass die Motivation bei den täglich Wiegern besser ist.

Ich wiege mich täglich und finde die Schwankungen echt spannend. Wobei mich meine Waage gerade nervt, weil sie einfach nicht den nächsten Einer zeigen will.

Rettungshase
28.04.2017, 09:41
Tägliches Wiegen ist auch nicht unbedingt verkehrt: s. Steinberg et al. (2015): Weighing every day matters: daily weighing improves weight loss and adoption of weight control behaviors.

Letzten Endes muss man gucken, womit man selbst am besten zurecht kommt.
Ich z.B. bin wie ein Schwamm und habe erhebliche Wasserschwankungen :) Es fällt mir leichter, die als solche zuzuordnen, wenn ich täglich wiege und kann es leichter in meine tägliche Routine einpflegen.

WackenDoc
28.04.2017, 10:49
Also ich hab einen offiziellen Wiegetermin pro Woche. Schau aber trotzdem jeden Tag nach. Dienstag gab´s noch einen anderen Grund dafür.
Vielleicht tatsächlich Wassereinlagerungen.
Ist nur etwas frustrierend 400g/2Woche- in der Osterwoche war´s ja +-0.

Ne zu viel hab ich nicht trainiert- sogar wegen Wetter und Terminen weniger gelaufen. Naja- hatte mich nur gestern so gefreut.

Rettungshase
28.04.2017, 11:49
Was ist denn eigentlich in euren Augen sinnvoll bzgl. Supplementierung von Vitaminen und Spurenelementen?
Habt ihr da vielleicht sogar eine gute Quellenangabe an der Hand?

P.S.: Falls es euch interessiert: Bezüglich der Normalität von Gewichtsschwankungen -> s. Anhang
Als ich mich früher härter eingeschränkt hab und noch an den Hungerstoffwechsel geglaubt hab, hätte ich mich von so etwas heftigst demotivieren lassen.

WackenDoc
28.04.2017, 12:30
Solange du keine Extremdiäten machst ist es nicht erforderlich. Eine gute Ernährung- auch hypokalorisch- hat genug Obst, Gemüse, Milchprodukte, Fisch/Fleisch etc. dass man da nichts supplementieren muss.

Naja- ich sag mir jetzt besser bissschen als gar nichts, zumal der Fettgehalt langsam sinkt. Beim Laufen werde ich langsam besser. klamotten sitzen nicht mehr so spack.
War nur etwas enttäuscht. Aber vielleicht kann ich mich dann in einer Woche umso mehr freuen.
Und ich will endlich aus dem Bereich von Adipositas Grad II raus.

abi07
28.04.2017, 16:25
Aber da Fett die meisten Kalorien der Makronährstoffe hat, läuft eine Kalorienrestriktion fast immer über eine Fettrestriktion. Würde ich nicht empfehlen, haben inzwischen übrigens auch die Kardiologen (siehe Weltkongress) mitbekommen. Lieber den Löffel Olivenöl mehr (gerne auch täglich oder mehrmals täglich) und dafür woanders was einsparen.

*milkakuh*
28.04.2017, 17:04
Letzentlich ist es doch egal wo man einspart. Jeder muss da seinen eigenen Weg finden. :-) Ich glaube jedem hier ist klar, dass man seine Nährstoffe irgendwoher bekommen muss und es sagt ja auch gar keiner, dass man gar kein Olivenöl benutzen soll. :-) Ich hab gestern Abend zum Beispiel auch Avocado gegessen - so lange es ins Gesamtkonzept vom Tag passt ist doch alles gut.

Und das was annekii meint ist doch einfach, dass man sich überhaupt mal bewusst machen sollte wie viel man so von allem benutzt. Müssen es denn 3 EL Öl sein, wenn einer auch reicht? Genau solche Veränderungen sind es doch auch, die langfristig einen Erfolg zeigen. Öl war da jetzt ja auch nur eins von vielen Beispielen.

annekii
28.04.2017, 17:17
Die meisten Kalorien spare ich bei den Kohlenhydraten ein. Aber ich hatte auch eindeutig zuviel Fett und das musste ich erstmal lernen. Der Schwapp Öl war wesentlich größer als nötig. Ich habe ja am Anfang nur aufgeschrieben und konnte mir da das Verhältnis KH, Fett und Eiweiß anschauen. Hoher KH-Anteil, hoher Fettanteil, kaum Eiweiß war das meiste.
Ich habe in jedem Essen auch Fett und zwar gute Öle, wenig erhitzt, kaum frittiertes, gerne auch über Nüsse, Leinsamen und Co.

Rettungshase
28.04.2017, 19:57
Da ich jetzt den ganzen Tag im Keller hocke und sonst auch nicht allzu oft ungeschützt in der Sonne bin, werde ich wohl Vitamin D supplementieren.

Auch in FLÜ benannt: Wenn es um die reine Diätform geht, haben Johnston et al. 2014 gezeigt, dass es grundsätzlich egal ist, wie man sein Gewicht verliert, sei es durch Kohlehydrat- oder Fettrestriktion ("Comparison of weight loss among named diet programs in overweight and obese adults: a meta-analysis." in JAMA).
Das stützt m.E. weiter die These der Kalorienrestriktion, die entscheidend ist. Wer Lust hat, kann sogar mit Mäcces-Fraß und Cola abnehmen, solange es nur beim Defizit bleibt ;)

][truba][
28.04.2017, 20:17
Ich mach einfach so viel Sport, dass es mitm zunehmen gar nicht geht, solange man nur einigermaßen auf bissel Salat achtet.

ehem-user-11022019-1151
28.04.2017, 20:53
Gestern bin ich in meinem Fettlogikbuch auf den Vergleich "Ein großer Apfel vs. 200ml Cola" gestoßen. Abgesehen von dem ein oder anderen Vitamin ist der Unterschied geradezu marginal.

Kannst du das vielleicht bitte etwas weiter ausführen​? :)

Fr.Pelz
28.04.2017, 20:55
Ich bin jetzt auch wieder hochmotiviert abzunehmen bzw meine Ernährung gesünder zu gestalten. Eigentlich ist es krass, dass das Essen mit dem ich so aufgewachsen bin (und meine Mutter hat eigentlich auch bewusst gesunde Lebensmittel ausgewählt, auf Bio geachtet) schon relativ weit weg ist von den Ernährungsempfehlungen bzgl z.B Gemüseanteil.
Habe heute mal auf fddb mein Essen getrackt und bin bei 85% des Tagesbedarfs gestoppt. Bin trotzdem super satt. Habe auch einen guten Proteinanteil von 64g. :-)

Rettungshase
28.04.2017, 21:18
@ Cantabile:

Der wesentliche Unterschied liegt bei Ballaststoffen und Vitaminen; die Makros sind nahezu identisch. In der Tagesbilanz - so die Autorin - macht es keinen Unterschied, ob man einen großen Apfel à 200g oder ein Glas Cola à 200ml + Vitamintablette nimmt.
Natürlich sättigt der Apfel aufgrund der Ballaststoffe etwas nachhaltiger, aber ich spreche ja von dem, was unterm Strich rauskommt.

Für mich ist das hilfreich, da es Diäten entmystifiziert. Ich nasch gern mal Schokolade. "Früher" hätte ich mir dann gedacht: "Nee, du machst ja Diät/stellst deine Ernährung um; iss lieber mal einen Apfel." Dann wäre der Apfel nicht sehr genussvoll gewesen, die Lust auf Schokolade noch da, der Frust über den Verzicht präsent und die Kalorien trotzdem drin.

Quelle: fddb

kekskruemel
29.04.2017, 07:14
Ja, das war früher für mich auch schwierig. Diät war immer Verzicht. Den ich schwer durchhalte über so lange Zeit. Und ich wusste nie, wie ich denn nach der Diät essen kann/soll, damit ich a) nicht wieder zunehme und b) nicht permanent auf alles verzichten muss.
Seitdem ich im großen und ganzen nur auf das Kaloriendefizit achte, esse ich auch Süßes, wenn es in mein Tagesbudget reinpasst. Oder in Ausnahmefälle bin cih halt auch mal drüber.

Colourful
29.04.2017, 17:16
[truba][;1994559']Ich mach einfach so viel Sport, dass es mitm zunehmen gar nicht geht, solange man nur einigermaßen auf bissel Salat achtet.

Das hab ich früher auch mal gemacht. Aber mit Kleinkind, Arbeit und Diensten ist das bei mir momentan wirklich vorbei. Na ja, zum Glück bin ich da eh neurotisch genug, dass ich, wenn meine engste Hose beginnt zu kneifen, eh beginne weniger zu essen. Ist halt so.

Hoppla-Daisy
30.04.2017, 10:20
30621
Ich fand das immer wieder ziemlich motivierend! :-))
Und alle zwei Tage wiegen brauche ich einfach, damit ich diese Erfolgserlebnisse auch feiern kann.... da fällt mir ein, ich muss wieder. Urlaube und Prüfungsvorbereitung und neuer Job sind eine gaaaanz miese Mischung für's Gewicht :-(

WackenDoc
30.04.2017, 11:05
Ich hab mir jetzt eine schöne Excel-Tabelle gebastelt und das ganze mit einer Grafik visualisiert.

Minimum der Skala das Zielgewicht, eine Fläche das jeweilige Zwischenziel und dadrüber das IST. Das druck ich jetzt 1x/Woche mit den neuen Werten aus.