Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gesund in den Sommer/durch den Winter oder Der-Abnehm-Thread
Colourful
30.12.2020, 10:14
Und was genau ist jetzt eigentlich an den plus 3kg so schlimm? Und warum genau ist es notwendig, 3600kcal an einem Tag zu verbrennen? Mit dem Threadthema "gesund" hat das ja eigentlich nicht mehr viel zu tun, oder? :-nix
Weil sie jetzt sehr fett ist und sicherlich knapp über 50kg wiegt, oder so!
Und jetzt der konstruktive Teil: Das Gewicht, welches du anstrebst, ist einfach eines, welches du nur mit großer Anstrengung halten kannst. Wenn du dir 2-3kg mehr erlauben würdest (und sicherlich genauso fit und sportlich wärest, das Gewicht niemandem außer dir selbst auffallen würde), dann hättest du das Problem nicht. Wenn es dir aber so wichtig ist, dieses Gewicht zu haben, dann musst du da immer wieder durch.
tragezwerg
30.12.2020, 10:24
Ich finde es ist ein schmaler Grat zwischen gesunder bewusster Gewichtskontrolle und einer zu starken Fixierung darauf. Im Studium hatte ich Phasen, in denen das Nachdenken über Gewicht und Essen viel zu viel Raum einnahm. Irgendwann wurde mir das bewusst, und 6kg mehr (jetzt um die 59kg) erlauben mir, zu essen was ich mag und das Gewicht dabei zu halten. Wollte ich leichter sein, müsste ich mich ständig kontrollieren und mäßigen, nur damit ich an der BMI-Normbereich-Untergrenze bin. Und dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade. Bringt mir unterm Strich ja nix, ein paar kg leichter zu sein, wenn ich ohnehin normgewichtig bin.
Mit dem Threadthema "gesund" hat das ja eigentlich nicht mehr viel zu tun, oder? :-nix
Das ist aber schon länger der Fall ...
][truba][
30.12.2020, 12:49
Weiß gar nicht wann ich mich das letzte mal gewogen hab. Macht einen doch nur Kirre.
Richte mich mehr nach meinem Gefühl. Solange ich mir meine Bewegung verschaffe, passt das schon.
Nur viele Tage ohne Bewegung machen mich mürrisch. Diese Schwankungen wird es immer geben. Viel getrunken, Zyklusveränderungen, nach dem Essen gewogen, mehr Muskeln bekommen usw. usf.
Weil sie jetzt sehr fett ist und sicherlich knapp über 50kg wiegt, oder so!
Und jetzt der konstruktive Teil: Das Gewicht, welches du anstrebst, ist einfach eines, welches du nur mit großer Anstrengung halten kannst. Wenn du dir 2-3kg mehr erlauben würdest (und sicherlich genauso fit und sportlich wärest, das Gewicht niemandem außer dir selbst auffallen würde), dann hättest du das Problem nicht. Wenn es dir aber so wichtig ist, dieses Gewicht zu haben, dann musst du da immer wieder durch.
Das ist eben nicht so bei mir. Mein Problem ist das Halten, egal bei welchem Gewicht. Ich koche, backe und esse einfach zu gern. Und wenn ich schon halten muss, dann lieber bei dem Gewicht, bei dem die Hosen nicht kneifen.
Und davo- ich hab nicht gesagt, dass es gesund wäre, 3600kcal/Tag zu verbrennen. Es ist gesund, Normalgewicht zu haben und im Normalgewicht eben nicht skinny fat zu sein, sondern eben auch einen normalniedrigen Körperfettanteil zu haben. Es gibt diverse Tumorentitäten, deren Inzidenz schon bei skinny fat ansteigt. Ein erhöhtes Krebsrisiko kann man nicht als gesund bezeichnen, oder? Aber wenn das schon in einem Medizinerforum als Fixierung bezeichnet wird, lässt das schon das gesellschaftliche Problem erahnen.
pineapple
30.12.2020, 14:29
Oh Mann- hab mich das erste Mal seit den Feiertagen gewogen. Plus 3 Kilo... Dabei hab ich weder wirklich Massen an Plätzchen gefuttert, noch sonstiges Weihnachtsessen. Wir hatten Curry an Heiligabend (ok mit frittierten Papadums und Naan) und an den Feiertagen kalorienarmen Bohneneintopf- dazu hab ich den Sport durchgezogen, allein mit dem 30km Lauf am Sonntag hab ich 1800kcal verbrannt und an dem Tag insgesamt 3600... Ach Mann. Das einzige, was ich echt mehr esse, ist Brot, weil ich jetzt immer mein eigenes backe und das echt verdammt gut schmeckt.
Offensichtlich setzt aber auch ausnahmslos jede Kalorie an. Bis zu meinem Geburtstag am 2. werden es 14 ungetrackte Tage sein, danach muss ich wieder damit anfangen.
ich glaube es ist gar nicht möglich, innerhalb von 14 Tagen 3kg zuzunehmen. Da müsstest du schon bettlägrig und zwangsernährt sein. Ich glaube tatsächlich, dein Körper ist durch die stark begrenzte und kontrollierte Energiezufuhr ziemlich aus dem Gleichgewicht. Ich würde wahrscheinlich einen Monat eine Ruhepause ohne Diät aber mit Sport einelgen. So lange am Stück soll man eh nicht abnehmen... Danach verlierst du bestimmt wieder flot an Gewicht, wenn du es nicht übertreibst mit Defiziten.
Das meiste wird Wasser sein, wenn es in der kurzen Zeit hochgegangen ist.
Ich bin nach wie vor in der Hosenkneifphase.... und wie ich nun bemerkt habe, auch in der verschärften Oberschenkelscheuerphase, denn 2 meiner Hosen sind durch. *gefaelltmirnicht*. Aber ich kriege die Kurve nicht, da sind so viele Faktoren, bei denen ich Essen als Ausgleich genieße. Irgendwann krieg ich es wieder hin.
Naja es ist im Dezember langsam hochgegangen, an den Wochenenden hab ich halt Plätzchen gegessen und nur noch auf null getrackt also weder Defizit noch Überschuss gehabt. Aber ich denke ja, dass ich einfach noch weniger verbrauche als die 1800kcal plus Sport/Tag. Da hatte ich sozusagen meine Ruhepause. Aber ja, ich werde mal gucken, ob es vielleicht ein bisschen Einlagerungsbedingt ist, das ist halt nicht immer gut auszumachen, auch weil ich schon wieder seit 3 Monaten in der zweiten Zyklushälfte rumhänge.
Ich darf einmal höflich darauf hinweisen, dass Frauen mit Unterernährung oft eine Amenorrhoe haben.
Dass diese totale Fixierung auf Kalorien und andauernde Kontrolle der Essenseinnahme nicht gesund ist, sollte man eigentlich nicht gesondert hervorheben müssen, oder?
Nachdem der Elefant im Zimmer in diesem Thread so oft nicht angesprochen wird... obwohl er so offensichtlich ist...
Nachdem der Elefant im Zimmer in diesem Thread so oft nicht angesprochen wird... obwohl er so offensichtlich ist...
Naja, es wird in regelmäßigen Abständen angesprochen. Und genau so regelmäßig wird gesagt, dass es bei einem persönlich nix mit Fixierung aufs Essen/ gestörter Eigenwahrnehmung zu tun hat. Aus diesem Grund hat der Thread auch schon zahlreiche Mitglieder verloren.
Daher weise ich nur darauf hin, wenn bei Personen dieses Verhalten neu ist.
Aber dass es deutlich mehr Leute gibt, die sich ein paar mehr Gedanken um Ernährung machen sollten, sollte man vielleicht auch sagen, oder? Ich bin nicht untergewichtig, will es nicht sein und werde es auch nie werden. Ich esse gern und suche nach Wegen, das tun zu können ohne dick zu werden, obwohl ich offensichtlich anlagebedingt dazu neige (alle meine Verwandten kämpfen entweder mit ihrem Gewicht oder haben es aufgegeben und sind adipös, selbst meine jüngeren Geschwister müssen ordentlich aufpassen und wären ohne aufpassen schon über BMI 25, meine Schwester macht IF und viel Sport, mein Bruder zählt zumindest episodisch Kalorien). Das ist schon großer Mist- aber ja, ich werde aufhören, hier zu schreiben, damit andere wieder schreiben wollen. -.-
Naja. Ich weiss ja nicht, wo Du momentan stehst. Aber Du hast ja sicher keinen BMI über oder auch nur nahe 25… ist er überhaupt über 20 momentan?
Ich habe mich seit drei Wochen nimmer auf die Waage getraut. Jetzt sind ja auch hier Schwimmbad und Fitness zu. Von daher nix Sport... Gnarf
vanilleeis
30.12.2020, 18:13
Zumal der BMI gerade bei sehr sportlichen Menschen nicht besonders aussagekräftig ist-aber das weisst du ja alles.
Colourful
30.12.2020, 18:24
Ach, es kommt halt immer so super unnötig zwanghaft rüber, ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht pathologisch ist.
Ich esse übrigens ganz überwiegend vegan und glutenfrei und vermeide Industriezucker, bin aber trotzdem "dick". Aber dieses dicke Gewicht ist halt auch meins, damit bin ich halt auch fit und gesund und stark. Dann ist mir das Gewicht an sich ziemlich egal.
Und ja, Skinny fat ist sicherlich auch nicht gut, aber Anorexie tötet auch so richtig schön und oft.
Ich bin bin selbst nicht immer sicher, ob ich das zu zwanghaft sehe, aber nachdem ich bei einem BMI von 31 bereits einen Homa-Index von 6 oder so hatte und merke, dass ich auch bei Normalgewicht auch diese Glukosetoleranzstörung behalte (--> viel KH --> extremer Heißhunger durch zu viel Insulinausschüttung und relativ schnellen BZ-Abfall) und nur bei konsequent KH-armer und auch Kalorien-angepasster Ernährung nicht mehr zunehme und nicht mehr ständig zwischen hoch und tief schwanke, ist es schwierig, ein Normalmaß zu finden. Gefühlt will der Körper halt mehr, kriegt er auch in allen schwierigen Momenten, da das meine Natur ist. Aber ich habe halt auch eine gute Disziplin dagegen. Ist das dann schon zwanghaft? Ich denke immer, ich habe halt beides. Das unkontrollierte und das zu disziplinierte, damit bleibt es halt im Griff. Momentan überwiegt das Plus, aber es gibt auch die anderen Zeiten. Das Plus ist aber auch so logisch, denn das Angebot ist dauernd da. Wenn ich morgens mit dem Rad zu Arbeit fahre und am Bäcker vorbei komme, könnte ich die ganze Auslage futtern beim Geruch aus dem Laden. Wenn da kein Bäcker wäre, würde mir der Verzicht gar nicht auffallen.
Mein Credo ist, genug Zeit für täglich wirklich leckeres und dennoch kalorienangepasstes Essen investieren und damit Ausnahmen mit Schoko und Kuchen (oder gerade STOLLEN, ... den kann ich fast im Ganzen essen, v.a. wenn es einer mit Marzipan ist) oft einbauen zu können.
Ja, das ist durchgeplant und kontrolliert, aber an die Stelle vom Prädiabetes will ich nie wieder und sicher nicht zum DM2, und schon gar nicht mit 42.
Mir ist schon klar, dass die meisten hier nicht mich gemeint haben, sondern Fr. Pelz, aber ich sehe da vieles gleichförmig, nur dass ich wegen multipler anderer Probleme und Aufgaben nicht in der Lage bin, Diskussionen zu führen.
Heerestorte
30.12.2020, 23:14
Pelz, hast du mal deinen KFA bestimmen lassen? Wie hoch ist der?
Ich habe das mal in einer Doku gesehen, finde sie aber gerade nicht wieder... Da ging es um Fettanlage. Sofern ich das noch richtig weiß, ist KF außen nicht schlimm, was das Krebsrisiko und Risiko für andere Erkrankungen betrifft, sondern nur das viszerale Fett. Da war in der Doku auch eine Frau, die IIRC grad so adipös war, aber in der Hinsicht eigentlich relativ gesund, weil sie eigentlich nur außen Fett hatte und innen kaum welches.
Vllt ist das bei dir auch so, Pelz? Also dass du das ganze Fett einfach außen anlagerst, "innen" aber richtig gesund und clean bist...
Ich habe ja auch immer noch einen BMI von 26,6 und war auch schon bei einem BMI über 29. Und sobald ich mich nicht regelmäßig wiege und „intuitiv“ esse sind halt ganz schnell die Kilos drauf. Dementsprechend muss ich da schon ein Auge drauf halte und finde mich eigentlich auch zu jung um dauerhaft einen BMI im übergewichtigen Bereich zu haben.
Ich habe schon gar nicht das Ziel einen niedrigen BMI zu erreichen sondern wäre schon mit oberem Normalgewicht zufrieden. Mein Viszeralfettanteil ist tatsächlich auch im Normbereich, das Fett sitzen halt eher an Oberschenkeln, Hüften und Armen. Hab zwar auch Bauchspeck aber einen eher flachen Bauch im Vergleich anderen in meinem BMI Bereich.
Ich hab jetzt zu Weihnachten nichts auf dem Teller liegen lassen und früher oder später wird auch alles an Keksen gegessen sein, was hier so rumliegt aber ich muss das schon sehr rationieren damit ich nicht eher 80 kg als 70 kg wiege.
Ich bin halt seit meinem 20.Lebensjahr dauerhaft im Übergewicht und auch vorher schon immer im oberen Normalgewicht gewesen, da ist mit ausreichend Bewegung und abwechslungsreicher Ernährung nicht viel zu reißen.
Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die als intuitive Esser einfach von Natur aus in der Lage sind, Normalgewicht zu halten. Meine Mutter gehört auch zu diesen Menschen. Da fällt es einem manchmal schwer nachzuvollziehen, dass Normalgewicht für andere Menschen wirklich Arbeit ist.
Choranaptyxis
31.12.2020, 00:19
@nie mir geht es da ähnlich wie dir. Und ja, ich denke mir oft auch, das ist Arbeit.
Intuitiv würde ich mich automatisch übergewichtig einpendeln. Zwar nicht adipös, aber zunehmen würde ich bestimmt. Bin jetzt seit langem endlich im Normalbereich, aber immer noch im oberen Bereich. Die nächsten 3kg, die noch runter sollen, habe ich vertagt, ich brauche etwas Pause vom Abnehmen. Muskeln sind zwar auch da, aber das sagt die Waage ja leider nicht und so ganz einreden möchte ich es mir auch nicht. Achte jetzt aufs Kochen etc. einfach mehr, und weiß, wie ich z.B. beim Frühstück halbwegs kalorienarm bin, sodass abends auch mal mehr erlaubt ist. Dadurch muss ich zwar nicht Tracken um zu halten, aber ich muss da dauerhaft mitdenken und darauf achten.
Leider habe ich auch die Apfelform, aber sozusagen das meiste unter der Haut (halt keine Taille wie in der Familie leider oft der Fall, wirkt gleich breiter). Sehe immer noch die Kinnlade der Physiologie-Dozentin beim Schallen, die völligst erstaunt war, dass die Organe top aussehen und wohl alles in der Haut sitzt, obwohl sie das ob meines Aussehens total anders erwartet hat).
Um endlich mal den Ansatz einer Taille zu sehen, müsste ich vermutlich niedrig normal werden, und das schaffe ich absehbar nicht. Das ist irgendwie schon deprimierend, weil dieser Wunsch nicht zeitnah erfüllt werden wird.
Colourful
31.12.2020, 07:46
Okay, dann seid ihr da anders gepolt als ich, ich esse (meist gesundes Zeug), wenn ich Hunger habe und höre auf, wenn ich satt bin. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal wirklich zu viel gegessen habe, aber momentan stille ich auch noch recht viel und mache gerne recht viel Sport.
@Pelzi
Wenn du sowieso die Arbeit mit dem tracken hast, auch wenn du etwas mehr wiegst, dann verstehe ich das besser. Ich bin naiverweise davon ausgegangen, dass das bei dir bei etwas mehr Gewicht dann auch nicht so wäre.
@Annekii
Ja, aber ich habe bei dir da nie den Eindruck, dass das sehr zwanghaft ist, eher vernünftig, denn Diabetes zu bekommen ist halt denkbar schlecht.
ninakatharina
31.12.2020, 08:24
Ich hab früher auch getrackt. Ich hatte als Jugendliche eine Bulimie und leider bekommt man das Kreisen der Gedanken um essen, Sport, abnehmen nicht ohne weiteres (vielleicht nie?) los. Das Tracken war mein Schlüssel zu mehr Kontrolle und hat mir geholfen, Ess/Brechanfälle ganz zu überwinden. Ich habe damit auch nicht abgenommen, sondern mein Gewicht von (sehr durchtrainierten) 59-61 kg (auf 171) gehalten. In meiner 1. Schwangerschaft hab ich dann 21 kg zugenommen, ohne darauf irgendeinen Einfluss zu haben, regelmäßige Mahlzeiten waren halt das einzige, das gegen die Übelkeit half...6-7 kg habe ich davon leider "behalten", allerdings jogge ich wesentlich weniger als früher und habe mit dem Tracken aufgehört, weil ich es irgendwann als "Geisel" empfunden habe. Jetzt sind zu Beginn des 7. Monats der Schwangerschaft 12 kg mehr drauf. Ich hoffe, dass nicht mehr allzu viel dazu kommt, sonst muss ich wohl nächstes Jahr irgendwann mal ernsthaft diäten. Und ich wollte eigentlich nie wieder Tracken und mich derartig Geiseln.
Ziel wären so 65 kg irgendwann wieder zu haben, weniger muss gar nicht sein, ich denke eher, dass das wieder irgendwas antriggern würde.
Deshalb springen meine "ES-Sensoren" bei anderen Posts auch an. Dieses stressen, weil man über Nacht mal. 1,2 Kilo zugenommen hat, die nach einer weiteren Woche ohnehin wieder weg sind und eher an übermäßiger sportlicher Betätigung oder Zyklus-Schwankungen oder was auch immer kommen... Das kenne ich von mir selber nur zu gut.
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