Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gesund in den Sommer/durch den Winter oder Der-Abnehm-Thread
Ich weiss ja - aber wenn ich dann nimmer so viel stille, dann verbrauche ich ja auch entsprechend viel weniger. Und dann wird das mit dem Defizit ja fast noch schwieriger...
Heerestorte
17.09.2017, 20:18
Ich finde intermittierendes Fasten auch gut.
Mein Problem ist halt, dass ich mich portionsmäßig oder was ich esse nicht so richtig einschränken kann/will :-))
So dumm es klingt, ein Zeitfenster in dem ich gar nichts essen darf, kann ich leichter aufrecht erhalten, als eines in dem ich nur gesundes Zeug essen soll. Habe ne Zeit lang immer nur von 18-24 Uhr gegessen.
Als Student hat das Zeitfenster gut gepasst; würde ich arbeiten, würde ich das Zeitfenster wohl auf 14-20 Uhr legen.
In der Hungerphase gibts dann nur schwarzen Kaffee/Tee und Sprudel.
Pro Woche habe ich so jeweils knapp einen Kilo verloren.
Aber ich habe es nie mehr als 2 Wochen am Stück gemacht.
Loreleye
17.09.2017, 20:28
Das stimmt, das FDDB zeigt bei vielen Produkten die Vitamine und Mineralien nicht an, jedoch bei allen anderen war es ausreichend bzw. nahezu ausreichend, bei Vit D und Jod nur ca 15-20%. Bei Vit. D hoffe ich auf die endogene Produktion, weil ich mit dem Kind sehr viel draußen bin. Bei Jod nehme ich sowieso Folio forte, da ist Jod mit dabei.
Ich mache mir nur Gedanken wegen meiner Tochter, sie wird dann auch zu wenig Jod haben, sie mag leider gar keinen Fisch, theoretisch muss es auch substituiert werden..
Aber isst du nicht auch Jodsalz? Also ich tracke Salz in meinen Rezepten zb gar nicht, von daher ist die Angabe von Natrium und Jod bei meinem fddb-Tagebuch schon mal Quatsch. Und dass die fddb-Macher selbst bei den Mikros ihre Schwächen haben, sieht man ja daran, dass es immer noch eine Angabe für aufgenommenes Chlor gibt :-))
Dafür verwenden doch heute eigenlich alle jodiertes Salz. Jede Bäckerei, wo Du Brot kaufst. Jedes Restaurant. Kantine. Alle...
Ich mache so halb intermittierendes Fasten, indem ich nicht frühstücke. Ich habe morgens auch keinen Hunger, trinke nur meinen Tee und esse erst mittags was. Da die Sprechstunde bis 13 Uhr geht und da natürlich auch immer mal länger, ist das meistens erst 13-13:30 oder auch mal 14 Uhr. Wann ich abends das letzte gegessen habe, ist nicht immer gleich, so 20-22 Uhr. So komme ich oft auf 14-16 h ohne Essen. Und komischerweise haue ich dann nicht rein, sondern bin immer schnell satt. Wenn ich frühstücke, habe ich mittags viel größeren (Heiß-)Hunger und esse auch mehr.
@Fr. Pelz: Kürbiskernöl liebe ich auch sehr! Da kommt viel Geschmack dran, ohne viel Menge zu haben.
WackenDoc
17.09.2017, 21:02
Ich hab mir vor 4 Jahren angewöhnt morgens zu frühstücken. Hatte mit der Bereitschaft zu tun und meist hab ich mir dann noch ein Vesperpaket gepackt. Und das hab ich so beibehalten. Ich ess jetzt zwar regelmäßig zu mittag,zur Not reicht es aber auch bis nachmittags, wenn das Mittagessen mal ausfallen muss.
Autofahrten sind ein Problem wegen der Langeweile.
Moorhühnchen
17.09.2017, 21:37
Und komischerweise haue ich dann nicht rein, sondern bin immer schnell satt. Wenn ich frühstücke, habe ich mittags viel größeren (Heiß-)Hunger und esse auch mehr.Das kenne ich auch! Frühstücke ich morgens, kann ich die Uhr danach stellen: um 10:17 Uhr habe ich dann meistens solchen Hunger, daß ich unleidlich werde. :-)) Meine PJ'ler fürchten diesen Hungerast!! ;-)
Nach 3 Wochen frei habe ich die letzte Woche das Frühstücken mal wieder sein lassen und mich lieber nochmal im Bett rumgedreht. Trotzdem muß ich mich mit dem Essen gehen ja leider nach unserer Pausenablöse richten - und die kommt halt manchmal schon um 11 Uhr.
Für morgen habe ich mir mal wieder Ofengemüse (Zucchini, Aubergine, Paprika, Zwiebeln) gemacht und nen Halloumi reingeschnibbelt.
Leider frühstücke ich eigentlich für mein Leben gern, besonders wenn ich Gesellschaft habe. (gell, Meuli?) ;-)
Aber es ist auch die Mahlzeit am Tag, auf die ich am ehesten verzichten kann, weil ich a) ein absoluter Morgenmuffel bin und b) eigentlich morgens keinen Hunger habe. Trotzdem sitze ich morgens so gern da und futtere.... insgesamt eß ich ja mittlerweile sowieso sehr gern (war ja nicht immer so). :-oopss
Rettungshase
17.09.2017, 21:38
Zum Autofahren habe ich zu Pendelzeiten immer gern einen großen Tee nebenher getrunken; Roiboos-Orange z.B. hat mich gut gesättigt und beschäftigt.
WackenDoc
18.09.2017, 17:05
Hotelfrühstück ist echt mau. Nur Zuckermüsli. Dafür wenigstens Vollkornbrot, Lachs (wenigtens etwas, wenn auch fettreich), normales hartgekochtes Ei.
Auf dem Lehrgang braucht man mind. 2 Kaffee pro Dozent und gibt als Snack tatsächlich Joghurt mit Obst oder nur Obst, nachmittags Kuchen, Mittagessen war auch gut. JEtzt hoffe ich ,dass der Regen mal aufhört, dass ich mich noch etwas draußen bewegen kann.
Loreleye
18.09.2017, 21:28
Stimmt, dann wird das Jod aus dem Salz nicht berücksichtigt, dann wäre es auch bestimmt ausreichend. .
Ich habe mal "Dinner cancelling" ausprobiert, es war effektiv, aber schwer durchzuhalten. Jetzt streiche ich immer wieder das Frühstück, es tut ganz gut, um auf die negative Bilanz zu kommen.
Habe gestern im Dienst eher aus Versehen zu wenig gegessen- dafür waren wir eben beim Asiaten und es gab ne große Portion Reis, Frühlingsrollen, gebackenes Gemüse und Tofu in Erdnusssoße. Keine Ahnung, wieviel das war, aber ist ja auch egal :-)
Dafür musste ich mir gestern schon wieder anhören, ich sähe "abgemergelt und gar nicht gut" aus. (Schwester 1)
Schwester 2 sagte, während ich grad was mit einem Kollegen diskutiert hab, im Vorbeigehen "Na Sie werden ja auch immer dünner"
Echt zum Kotzen. Hab kurz an mir gezweifelt, ob es mir vielleicht WIRKLICH nicht gut geht und ich es nur noch nicht bemerkt habe...
Aber das ist ja Quatsch. Mir machts nur echt keinen Spaß mehr, darüber zu diskutieren und schon gar nicht mit Leuten, die ich kaum kenne.
Colourful
19.09.2017, 20:10
Na ja, vielleicht machen die sich einfach Sorgen. Und nimm das doch nicht persönlich.
Sie kennt Dich einfach anders, da fällt es eben auf.
Ich habe ja in den letzten Monaten auch meine Schwangerschaftskilos ins noch ein paar mehr aus den letzten Jahren über Bord geworfen. Da mich aber jeder so kennt, wurde ich bisher weder von Familie noch Kollegen darauf angesprochen.
Bei Dir müssen sie sich wahrscheinlich erstmal dran gewöhnen. Genauso, wie ich letzte Woche beim Friseur war und 20cm Haare gelassen und neue Strähnchen bekommen habe - darauf hat mich auch niemand angesprochen, ich sehe halt endlich wieder so aus wie vor der Zeit, in der ich zu nichts gekommen bin. ;-)
LG
Ally
kartoffelbrei
20.09.2017, 17:55
Dafür musste ich mir gestern schon wieder anhören, ich sähe "abgemergelt und gar nicht gut" aus. (Schwester 1)
Schwester 2 sagte, während ich grad was mit einem Kollegen diskutiert hab, im Vorbeigehen "Na Sie werden ja auch immer dünner"
Echt zum Kotzen. Hab kurz an mir gezweifelt, ob es mir vielleicht WIRKLICH nicht gut geht und ich es nur noch nicht bemerkt habe...
Aber das ist ja Quatsch. Mir machts nur echt keinen Spaß mehr, darüber zu diskutieren und schon gar nicht mit Leuten, die ich kaum kenne.
Passend dazu: https://fettlogik.wordpress.com/fotoprojekt-zu-duenn/
Wobei ich sagen muss, dass ich da vielleicht garnicht so anders reagiert hätte bei manchen der Bilder in dieser Bildergalerie, grade diejenigen mit einem jetzigen BMI von 19, die man mit höchstens leichtem Übergewicht mal kennenlernte (die 12-15 kg, die da einige abgenommen haben, machen sie ja auch nicht direkt adipös), da kann ich schon nachvollziehen, dass die Omma oder Nachbarin in Sorge gerät, dass man so "vom Fleisch fällt" in deren Augen war man ja vorher wahrscheinlich auch nicht dick ;-) Wir haben ja in der Gesellschaft schon irgendwie eine kollektive Körperschemastörung.
Stimmt Kartoffelbrei, da sollte ich mal mitmachen :-D
Heute kam übrigens "Du hast abgenommen, oder?"
Ich "Ja, jetzt hab ich genau Idealgewicht für meine Größe"
Kollege:"Ja das glaub ich das sieht auch gut aus. Mehr muss aber nicht runter"
Habe beschlossen, mich drüber zu freuen. Ist halt ein großes Haus. Bald haben hoffentlich alle alles gesagt.
Ja Milana, das ist das Problem. Ich hab auch öfter Patienten (nicht unbedingt Tumorpatienten, eher Leute mit Gallenkoliken) die sich Sorgen machen, dass sie ja kaum noch was essen und schon abgenommen haben- aber halt immer noch übergewichtig sind. Man muss dann echt gucken, wie man den richtigen Ton trifft.
Mein Chef und OA waren heute zb total unsensibel, am Bett einer 20-jährigen adipösen Patientin nach Cholezystektomie folgte über ihren Kopf hinweg dieses:
Chef:"Und wie lief die OP?"
OA: "Naja, bei BMI 42 mussten wir das lange Instrumentarium holen lassen. Damit gings aber ganz gut"
Chef:"Naja sie wär ja auch was für Adipositaschirurgie, was?"
OA "Definitiv"
Da hab ich mich doch etwas fremdgeschämt.
Colourful
20.09.2017, 19:45
Etwas fremdgeschämt?! Also das ist wieder so ein Fall für : das geht gar nicht!!
Bin zwar Psychiaterin und eh sensibel für alles und jeden, aber das geht nicht.
Ich finde tatsächlich, dass die Personen mit 19er BMI schon sehr dünn sind. Und ich finde es nicht grundsätzlich schlecht wenn Leute aufpassen. Denn es gibt manifeste Essstörungen.
Selbst im entfernten Bekanntenkreis erlebt. Durch Sport und wenig essen in die Magersucht gerutscht. Erst gab es viel Lob für die Abnahme, aber es wurde immer mehr. Und wann ist da der richtige Zeitpunkt um etwas zu sagen?
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