Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gesund in den Sommer/durch den Winter oder Der-Abnehm-Thread
Colourful
21.09.2017, 10:30
Immer wenn man selbst das Gefühl hat, dass es jetzt angemessen ist. Der Empfänger kann dann ja selbst schauen, was er mit der Frage und der Bekundung von Sorge anfängt.
Colourful
21.09.2017, 10:33
Wtf??
Nee, ist leider gar nicht so selten, dass vor dem Patienten in der dritten Person über den PAtienten geredet wird. Leider. Ich mache das nicht, spreche auch Stockdemente persönlich an. Aber hier auch der passende Disclaimer: ich arbeite in der Psychiatrie.
Üble Sache.
Wenn überhaupt, dann nur nach Ansage: "Frau XY, ich bringen den Kollegen/Chef gerade auf den neuesten Stand".
Und dann sicherlich nicht mit dem Wording wie bei Frau Pelzes Kollegen.
Ich finde tatsächlich, dass die Personen mit 19er BMI schon sehr dünn sind. Und ich finde es nicht grundsätzlich schlecht wenn Leute aufpassen. Denn es gibt manifeste Essstörungen.
Selbst im entfernten Bekanntenkreis erlebt. Durch Sport und wenig essen in die Magersucht gerutscht. Erst gab es viel Lob für die Abnahme, aber es wurde immer mehr. Und wann ist da der richtige Zeitpunkt um etwas zu sagen?
Ich widerhole mich gerne: Essstörungen haben tiefere Ursachen. Eine Diät ist vielleicht der BEGINN einer Anorexie, aber nie die URSACHE. Hab das heute mit einem Kollegen diskutieren müssen. Er meinte weibliches Geschlecht, hohe Intelligenz und das Arbeiten in einem medizinischen Beruf würde dafür prädestinieren. Aber das sind vielleicht Risikofaktoren oder Assoziationen, aber keine Gründe. Ich hab jedenfalls keine Anorexie und werde sie auch nie bekommen, dazu fehlt mir der Grundkonflikt. Und dann finde ich essen viel zu lecker und kotzen viel zu eklig.
Gehe mir jetzt meine Dominosteine holen...njam.
Absolute Arrhythmie
21.09.2017, 20:55
Ha, ich habe endlich raus gefunden wie ich die MyFitnessPal-App und die PolarFlow-App miteinander verbinden kann. So kann ich meine Laufuhr als Aktivitätstracker verwenden :-)
Sie ist zwar nicht sooo schön (und blau, war billiger als schwarz...), aber um mal über ein paar Wochen meinen Aktivitätsgrad heraus zu finden wird es schon reichen.
@Pelz: Natürlich ist eine Diät nicht der Auslöser für eine Essstörung. Aber das kann man von außen nicht wissen. Wie willst du unterscheiden, ob die Person gerade nichts isst und nur Wasser trinkt, weil sie nie etwas isst oder weil ihr Kalorienkonto für heute schon aufgebraucht ist. Das kann man nicht unterscheiden. Daher finde ich es nicht schlimm wenn man nachfragt.
@Miss - ich finde es auch nicht schlimm, wenn man nachfragt, ich glaube aber daran dass auch (oder gerade) hier der Ton die Musik macht. So wie Pelz es schildert kommen die Kommentare oder Nachfragen nicht besorgt rüber, sondern ein wenig boshaft und übergriffig. Aber das mag sich vom lesen so ergeben
WackenDoc
23.09.2017, 08:17
Yippieee- wieder 600g weniger. Und das trotz Dienstreise bzw. Lehrgang und Sportpause seit Dienstag.
Damit sind es jetzt 14,4kg innerhalb von genau 6 Monaten. ich hoffe mal, dass ich die letzten 6kg noch vor Weihnachten los werde.
Die ein oder andere Erkenntnis:
Ich habe eine Exceltabelle mit einer zugehörigen Kurve. Die hilft beim Visualisieren, gerade wenn es mal etwas hängt.
Wenn größere Gewichtsverluste angestrebt werden, helfen kleine Zwischenziele. Und ja, auch 2,5kg können gut mal einen Monat dauern.
Man braucht Geduld ohne Ende. Aber lieber mit weniger Einschränkungen, dafür mit weniger Rückschlägen.
Ich hab es mit viel Carb und ohne spezielle Diät geschafft. Auch keine NEM, Pulver oder sonstwas. Überwiegend gesunde Ernährung mit wenig Fett und viel selbst gekocht, wenig Kantinenessen, wenig Fertiggerichte, wenig Süßkram oder zusätzliche "Snacks". Dafür aber durchaus mal etwas Freiheit am Wochenende.
Mischung aus Ausdauer- und Kraftsport bzw. funktionelles Training.
Ich habe mir endlich eine Jeans gekauft für mein Zielgewicht. Zwischendurch habe ich mir mal eine in 27/30 gekauft und war schon total baff, dass die passt, da ich vorher 33/30 oder noch mehr hatte. Die ersten Hosen, die ich in der Hand hatte, waren auch viel zu weit, weil ich niemals dachte, dass eine 27 passt. Dann habe ich 4 in 36 und kleine 38 von meiner Schwester geerbt, mit denen ich zufrieden war. Aber die knuddeln seit Monaten am Bund mit dem Gürtel einfach zu doll. Das ist bei Jeans unbequem. So war ich gestern shoppen und habe die kleinste Hose gekauft, die sie da hatten. 25/30, niedriger Bund. Sie passt und sieht gut aus. Und ein Jäckchen habe ich mir in der Kinderabteilung in 158 gekauft. Kinderkleidung ist für Erwachsene echt viel billiger. Für wachsende Kinder kommt es mir immer sauteuer vor, aber wenn ich nach der Damenabteilung in die Kinderabteilung für mich selbst gehe, kommt es mir sehr günstig vor.
Gut, dass ich am Ende der Abnahme angekommen bin, denn kleinere Größen sind dann nicht mehr schnell im Handel zu finden.
Hoppla-Daisy
23.09.2017, 09:45
25 Inches? Somit Size zero. Bei welcher Größe?
Und da wundert sich mancher, wieso sich einige hier Sorgen machen?
Just my 2 cents
Moorhühnchen
23.09.2017, 10:21
Ich glaube, annekii ist noch um einiges kleiner als ich.... das kann ich gut nachvollziehen! :-top
Ich bin 1,60 m und wiege 55 kg. Das ist ein BMI von 21,5. Daran ist nichts zu dünn.
Super Annekii!
Ich hab mir jetzt auch kleinere Polos für die Arbeit bestellt, damit ich nicht immer so verloren aussehe.
Rettungshase
23.09.2017, 14:22
Vielleicht würde ein eigens geschaffener Ernährungs-Westentaschenpsychologie-Thread Abhilfe schaffen :p
@ annekii: Supergut!
Hast du den Eindruck, dass dein Körperfett gleichmäßig verteilt ist?
Ich bin aktuell bei Hosen auch bei 36/38 wieder angelangt (eher 38 aktuell). Dafür muss ich ganz bald mal neue BHs kaufen.
Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass ich v.a. am Oberkörper abgenommen habe. Das deckt sich aber mit meinem "Body type", den ich auch vorher schon hatte.
Ich habe letztens den Körperbautyp mal entdeckt und denke, dass ich schon immer ein H-Typ war. Ich hatte noch nie wirklich Taille, kein breites Becken, keine breiten Schultern oder sowas. Mit BMI 31 habe ich das Fett vor allem intraabdominell getragen. Ich habe auch vor allem dort abgenommen.
Bei 23 kg Abnahme habe ich 23 cm Bauchumfang verloren, 18 cm Taillenumfang, 6 cm Hüftumfang. Erst ganz zum Schluss ist es an der Brust weniger geworden.
Jetzt habe ich noch Fett am Bauch und etwas an der Seite, aber nur das subkutane, wo es einfach nur etwas rund und weiblich macht. Da habe ich den Eindruck, dass sich die Schicht nie in ihrer Dicke verändert hat. Die war und ist immer da.
Hoppla-Daisy
23.09.2017, 18:10
Krass, bei 1,60 (die ich auch habe) hätte ich mit nem BMI von 21 (den ich in jüngeren Jahren durchaus hatte) niemals in ne Jeans mit Size zero reingepasst! Da kann man doch mal wieder sehen, wie unterschiedlich gleiche Körpergrößen und BMI aussehen können.
el suenio
23.09.2017, 20:16
Ich hab aber auch das Gefühl, dass die Kleidungsgrößen immer verrückter werden. Ich hab mittlerweile schon mehrere Hosen in Kindergröße 152 :D Dabei hab ich nun wirklich keine besonders dünnen Beine und bin auch wesentlich größer als 1,52m (1,65m). Das kann ja gar keinem Kind in entsprechendem Alter passen.
Moorhühnchen
23.09.2017, 22:01
Ich hatte annekii jetzt irgendwie kleiner "in Erinnerung" ;-) ....
Und bei mir hat sich dieses Jahr sogar die Schuhgröße geändert - von ursprünglich 39 mußte ich bei 2 Paaren auf 37 umsteigen. Schon verrückt!
Ich habe letztens den Körperbautyp mal entdeckt und denke, dass ich schon immer ein H-Typ war.Was ist den ein H-Typ?
Toll, annekii! Ich glaube auch, dass die Hosengrößen anders geworden sind. Ich habe letztens Levi's bestellt und zumindest bei dem Modell war sogar 26/30 zu groß, also wäre ich wohl bei der Größe wie annekii gelandet. Mit 1,61m und 52,5kg (und Daisy, so kennst Du mich, zur Hochzeit hatte ich ein Kilo weniger und ich achte schon seit anderthalb Monaten auf nichts mehr ;-) ). Andere Modelle passen mir in 27/30.
Und annekii sieht darin gut aus. :-) Kleidung in 158 besitze ich übrigens auch. :-D
LG
Ally
Rettungshase
24.09.2017, 16:56
@ Moorhühnchen:
Es lohnt sich, sich mit den verschiedenen Körpertypen mal auseinanderzusetzen.
Dieses Video erklärt das ganz gut:
https://www.youtube.com/watch?v=djuJdzUV4QA
Wenn man sich nach bestimmten "Regeln", die für jeden Körpertyp speziell sind, kleidet, sieht man in der Regel deutlich schlanker aus und kann so seine Vorzüge betonen.
Diese Regeln sind natürlich nicht dogmatisch, aber wenn ich als Birnenform z.B. eine helle Hose und ein (dunkles) Oberteil trage, welches an meiner breitesten Stelle (= Hüfte) endet, sehe ich gleich um zwei Körpergrößen dicker aus.
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