Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der große Coronathread
Bei uns wurden und werden einfach auch viele mit milden Verläufen getestet, woanders nur die schwer kranken.
FirebirdUSA
17.03.2020, 19:11
In Deutschland wurde fast jeder getestet, auch ohne Symptome. Italien, Schweiz, etc. testen nur bei stationären Aufnahmen. Außerdem glaube ich, dass die echte Welle jetzt erst kommt, wir hatten bis vorgestern gar keinen Patient auf ITS inzwischen sind es min. 5. Bei ca. 100 Fällen im Landkreis+Umgebung, hätten wir ca 5%. Passt gut zu den Zahlen aus China zur Anzahl kritischer Fälle. Einschränkend liegen die aktuellen Zahlen des Kreises noch nicht vor.
Bonnerin
17.03.2020, 19:13
Bei uns wurden und werden einfach auch viele mit milden Verläufen getestet, woanders nur die schwer kranken.
Genau das. Italien testet doch nur bei "schweren Atemwegssymptomen", im Krankenhaus oder nach dem Tod, soweit ich weiß.
Wir haben jede Kontaktperson getestet, damit hatte man dann bei den Infizierten eine höhere Rate "gesunder" Leute.
Und wenn man nur die schweren Verläufe testet kommt halt das bias mit rein, dass von denen halt auch mehr Leute sterben. Bei uns wird das durch all die ambulanten Leute, die positiv sind, aber gering- bis asymptomatisch zu Hause sind abgeblockt.
Letzten Endes wird die wahre Zahl irgendwo dazwischen liegen, aber dann wäre man wieder bei flächendeckenden Tests überall und für jeden und das kann man nicht leisten.
Sagt mal, ich meine mich zu erinnern, dass ziemlich am Anfang als ganze Gruppen aus China zurück geholt und getestet wurden auch einige positive, aber komplett asymptotische dabei waren. Kann es sein, dass ein erheblicher Teil der Infektionen komplett asymptotisch verläuft? Würde ja irgendwie die exponentielle Ausbreitung ein bisschen mit erklären. Und auch die Frage, ob man vor Symptimbeginn infektiös ist oder nicht.
chondroklast
17.03.2020, 19:19
Heute KV -Rundschreiben erhalten, man will irgendetwas irgendwann an Schutzausrüstung zentral und staatlicherseits für die Praxen besorgen, aber es sei halt schwierig. Solange könne man doch die Patienten in einem Extraraum selbst Ihren Abstrich machen lassen und müsse sich nur auf 2 Meter Abstand halten, dann wäre das ja ungefährlich.:-??? Ich fühle mich langsam an die 3. Welt erinnert. Wobei man in Videos am Flughafen Ankömmlinge aus dem Iran mit FFP3 Masken sieht, scheint dort weniger Mangelware zu sein. Des weiteren schaut man hier schon nach unbelegten CTs zum Beispiel in Strahlenkliniken wo man in ein paar Wochen wohl die Diagnose per Thorax CT stellen will, weil die Testkits rar werden könnten.
Später kam die mail der Ärztekammer mit einem Apell eines Kollegen, weil einige jetzt wohl Ihre Praxen bereits dicht machen:
"...Mit Sorge beobachte ich, dass in meiner unmittelbaren Umgebung bereits erste Praxen aus „technischen Gründen“ geschlossen werden. Ich fürchte, weitere werden folgen. Andere haben bereits angekündigt, aufgrund der aktuellen Situation die Sprechstundenzeiten anzupassen und Spätsprechstunden zu streichen. Schließlich ist es zum Ende des Quartals leider auch üblich, „wegen Abrechnung“ oder urlaubsbedingt tage- oder sogar wochenweise zu schließen. Die Versorgung der Patienten müssen dann traditionell andere übernehmen.
Das mag in normalen Zeiten noch irgendwie zu bewältigen sein, aktuell können wir uns das aber nicht leisten. Daher bitte ich Sie eindringlich: Verzichten Sie auf nicht notwendige Praxisschließungen. Selbst wenn ein Teil des Personals ausfallen sollte, lässt sich ein Notbetrieb sicher aufrechterhalten.
Natürlich sind wir in unseren Entscheidungen bezüglich der Praxisöffnungszeiten autark. Die Kassenärztliche Vereinigung xx-xxkann uns als Freiberuflern keine Urlaubssperre aussprechen. Aber diese Krise können wir nur gemeinsam bewältigen. Nur gemeinsam können wir sicherstellen, dass die medizinische Versorgung nicht kollabiert. Nur wenn wir alle unseren Beitrag leisten, werden wir diese Krise überstehen.
Auch kann es jetzt meiner Meinung nach keine Lösung sein, jeden Patienten mit Infektsymptomen pauschal ab- und auf andere Stellen der Zuständigkeit zu verweisen. Damit verlagern wir lediglich das Problem und belasten die ohnehin knappen Ressourcen des Versorgungssystems: Die Gesundheitsämter und die gerade erst eingerichteten Stellen (Fieberzentrum) zur Entnahme von Abstrichen arbeiten bereits an ihren Grenzen. Und wir können doch am besten – nach telefonischer oder persönlicher Anamnese – beurteilen, ob tatsächlich ein Verdachtsmoment besteht und eine Testung erforderlich ist. Oder ob bereits eine weiterführende Behandlung im Krankenhaus notwendig ist.
Also ich bitte Sie: Besinnen wir uns in diesen außergewöhnlichen Zeiten auf den Eid, den wir geleistet haben: Gehen wir mit gutem Beispiel voran und werden wir unserer Verantwortung gerecht, zu helfen, zu heilen und aufzuklären. Wir sollten nicht warten, bis der Katastrophenfall eintritt und wir per Gesetz dazu verpflichtet werden..."
Wenn man bedenkt, dass mein Bundesland nur eine 2-stellige Zahl an Infizierten hat klingt das irgendwie bedenklich...
Show must go on...:-nix
Moorhühnchen
17.03.2020, 19:28
Bei uns wurden und werden einfach auch viele mit milden Verläufen getestet, woanders nur die schwer kranken.https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/friedberg-ort28695/coronavirus-wetteraukreis-testet-nicht-mehr-13601784.html
Unser Nachbarkreis testet ab sofort gar nicht mehr.
I wir hatten bis vorgestern gar keinen Patient auf ITS inzwischen sind es min. 5..
Japp und das sind keine super alten kranken Leute.
Bandwurm
17.03.2020, 19:37
Gibt es Erklärungen warum die Mortalitätsrate bei uns so unfassbar niedrig ist?
Ohne jetzt Politikbashing zu betreiben, finde ich dass wir auch spät reagiert haben. Rein vom Gefühl hat Italien viel schneller Orte und Regionen abgeriegelt.
Und Zahlen zur Hospitalisierung und intensivpflichtigkeit wären wirklich interessant.
Hier gibt es einen guten Überblick:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html
Das Schreiben der KV Hessen heute klingt ähnlich verzweifelt.
Die 11en haben am Wochenende mehreren Patienten geraten, „dann halt einfach nach dem Wochenende in die Hausarztpraxis“ zu gehen.
und zwar HATTEN DIE LEUTE SICH ABSTREICHEN LASSEN, wussten das Ergebnis noch nicht, HATTEN NOCH SYMPTOME UND WOLLTEN ABGEHÖRT WERDEN.
Soweit, so gut. aber die Dummbatzen kommen in die Sprechstunde, sagen nix und sitzen dann vor uns und rücken erst am Schluss mit der Nummer raus. Wieso ist das so schwer, zu kapieren, was Isolation bedeutet? WOLLEN DIE, dass die Praxis zumacht? 🤬🤬🤬🤬
Bonnerin
17.03.2020, 19:47
Sagt mal, ich meine mich zu erinnern, dass ziemlich am Anfang als ganze Gruppen aus China zurück geholt und getestet wurden auch einige positive, aber komplett asymptotische dabei waren. Kann es sein, dass ein erheblicher Teil der Infektionen komplett asymptotisch verläuft? Würde ja irgendwie die exponentielle Ausbreitung ein bisschen mit erklären. Und auch die Frage, ob man vor Symptimbeginn infektiös ist oder nicht.
Siehe der Science-Link, den ich heute morgen geteilt habe.
Laut Schätzungen sind 80-90% komplett asymptomatisch oder so leicht, dass man nicht daran denken würde, wirklich krank zu sein. Und ja, laut deren Angaben ist das Hauptproblem, dass man auch asymptomatisch hochinfektiös ist und damit andere anstecken kann.
Die Dunkelziffer ist also viel, viel höher als alles, was das RKI sagt, wobei die das auch zugegeben haben am Wochenende (ich glaube, sie sprachen von "4 von 5 Infektionen sind asymptomatisch").
roxolana
17.03.2020, 19:49
Sagt mal, ich meine mich zu erinnern, dass ziemlich am Anfang als ganze Gruppen aus China zurück geholt und getestet wurden auch einige positive, aber komplett asymptotische dabei waren. Kann es sein, dass ein erheblicher Teil der Infektionen komplett asymptotisch verläuft? Würde ja irgendwie die exponentielle Ausbreitung ein bisschen mit erklären. Und auch die Frage, ob man vor Symptimbeginn infektiös ist oder nicht.
Laut diesem Pre-Print hier waren 42% der evakuierten Japaner asymptomatisch: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.02.03.20020248v2
WackenDoc
17.03.2020, 19:57
@nitas: Vor allem müssen die Leute mal kapieren, dass man nicht mit jedem Sch*** beim Arzt untersucht werden muss. Solange man nicht schwerer krank ist, sieht man halt zu, dass man ne Krankschreibung für daheim auskurieren bekommt und gut ist.
Hier gibt es einen guten Überblick:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html
Das ist ein sehr guter link und mit wichtigen Infos.
Ganz im Ernst, die meisten haben es kapiert.
aber diese -Verzeihung- überlagerten Dauerpatieten, die nun glauben, seit November 2019 chronisch an Corona zu leiden und JETZT endlich findet jemand die Erklärung für ihre Dauererkältung... das nervt mich total.
Es gibt echt genug, die einfach nur versuchen, ihren sekundären Krankheitsgewinn mit dieser neuen Nummer bißchen aufzupimpen.
Bei uns in der Praxis bei den Patienten häufig eine ungesunde Mischung aus Sorglosigkeit gepaart mit gefährlichem Halbwissen. Highlight des Tages:“Habe vor 3 Tagen Ibuprofen genommen und jetzt Husten, das macht doch jetzt Corona, was machen wir denn jetzt?!“
Und dann schickt uns das Gesundheitsamt auch noch nen symptomatischen Patienten aus Risikogebiet einfach so in die Sprechstunde.
Hoffe in den Kliniken geht es koordinierter zu, sonst sehe ich schwarz für die nächsten Wochen.
schnix25
17.03.2020, 20:45
Die Frage wird ja sein wie es nun weiter geht. Wenn die Aussage vom RKI stimmt, dass sich das ganze 2 Jahre hinziehen soll, wird man kaum diese Maßnahmen lange beibehalten. Wenn nach den nun getroffenen Maßnahmen sich in 2 Wochen ebenfalls keine Änderung der Infektionszahlen abzeichnen, muss man sich auch fragen wie man eigentlich weitermachen will. Wenn man sich die Zahlen in Deutschland anschaut, ist es schon sehr fraglich warum die Mortalität bei uns so sehr verschieden ist von den Nachbarländern. Wenn man dies nur darauf zurückführt, dass hier mehr getestet wird, bedeutetet das aber eben im Umkehrschluss auch, dass die Gefahr insgesamt momentan zu hoch eingeschätzt wird. Insbesondere wenn man davon ausgehen muss, dass die Dunkelziffer der Infizierten deutlich höher liegt, aber die Dunkelziffer bei den Toten wohl eher als gering angesehen werden muss. Bei allen Abschottungsmaßnahmen, die momentan durchgeführt werden und aktuell auch erstmal richtig sind bis man die Lage gut einschätzen kann, darf man auch nicht vergessen, dass es auch andere kranke Patienten gibt, die ebenfalls an ihrer Krankheit versterben. Ein Staging kann man mal ein paar Wochen verschieben, aber lange funktioniert das nicht. Zumal ja auch die Termine in der Zukunft alle vergeben sind. Umso länger nun die Maßgabe gilt alles elektive abzusagen, umso länger wird die Warteschlange, die ja so schon bei manchen Untersuchungen bei Monaten liegt. Hier wird aktuell teilweise finde ich über das Ziel hinausgeschossen. Alle Untersuchungen und Therapien, die keinen Einfluss auf Intensivbetten haben, sollten meiner Meinung nach weitergeführt werden, auch wenn sich dadurch natürlich ein paar mehr Patienten in der Klinik aufhalten, ggf. eben mit der Maßgabe, dass keine Patienten mit Fieber und Husten oder aus einem Risikogebiet elektiv untersucht werden dürfen.
Das wird ja auch so kommen, davon bin ich überzeugt.
Aber wenn ich mir ansehe, WARUM der Großteil unserer hausärztlichen Patienten immer und immer und immer und immer und immer wieder zu den Fachärzten rennt („... Blabla.... stabiler Befund aus nephrologischer/kardiologischer/pneumologischer/neurologischer Sicht... Blabla..... haben wir eine Kontrolle in drei bis sechs Monaten angeraten ....“ 😳
und die Kardiologen schicken Patienten aus „prognostischen Gründen“ bei völlig fragwürdigen Symptomen zur Coro und die Orthopäden zur Arthroskopie. Natürlich auch, weil die Patienten das so wollen. Die wollen wichtig sein und krank.
Stagings, gefährliche Verläufe jeder Erkrankungsentität müssen laufen, bzw. abgearbeitet werden. Ist doch logisch?!?!
(„... Blabla.... stabiler Befund aus nephrologischer/kardiologischer/pneumologischer/neurologischer Sicht... Blabla..... haben wir eine Kontrolle in drei bis sechs Monaten angeraten ....“
und die Kardiologen schicken Patienten aus „prognostischen Gründen“ bei völlig fragwürdigen Symptomen zur Coro und die Orthopäden zur Arthroskopie. Natürlich auch, weil die Patienten das so wollen. Die wollen wichtig sein und krank.
Sind halt Verdünnerscheine und Volkswirtschaft. Ob das tatsächlich evidenzbasiert besser ist als jährliche Kontrollen oder gar noch später, ist ja erstmal egal. Eigentlich schade, dass nicht aufgrund von Wissenschaft entschieden wird, sondern meist aufgrund von bisherigen Vorgehensweisen.
*milkakuh*
17.03.2020, 21:04
@schnix25: Ich sehe aber vor allem kurzfristig Probleme ausreichend Blutkonserven und Schutzkleidung/Desinfektionsmittel zur Verfügung zu haben, um ohne Einschränkungen weiter zu machen...
chondroklast
17.03.2020, 21:11
Die Frage wird ja sein wie es nun weiter geht. Wenn die Aussage vom RKI stimmt, dass sich das ganze 2 Jahre hinziehen soll, wird man kaum diese Maßnahmen lange beibehalten. Wenn nach den nun getroffenen Maßnahmen sich in 2 Wochen ebenfalls keine Änderung der Infektionszahlen abzeichnen, muss man sich auch fragen wie man eigentlich weitermachen will. Wenn man sich die Zahlen in Deutschland anschaut, ist es schon sehr fraglich warum die Mortalität bei uns so sehr verschieden ist von den Nachbarländern. Wenn man dies nur darauf zurückführt, dass hier mehr getestet wird, bedeutetet das aber eben im Umkehrschluss auch, dass die Gefahr insgesamt momentan zu hoch eingeschätzt wird. Insbesondere wenn man davon ausgehen muss, dass die Dunkelziffer der Infizierten deutlich höher liegt, aber die Dunkelziffer bei den Toten wohl eher als gering angesehen werden muss. Bei allen Abschottungsmaßnahmen, die momentan durchgeführt werden und aktuell auch erstmal richtig sind bis man die Lage gut einschätzen kann, darf man auch nicht vergessen, dass es auch andere kranke Patienten gibt, die ebenfalls an ihrer Krankheit versterben. Ein Staging kann man mal ein paar Wochen verschieben, aber lange funktioniert das nicht. Zumal ja auch die Termine in der Zukunft alle vergeben sind. Umso länger nun die Maßgabe gilt alles elektive abzusagen, umso länger wird die Warteschlange, die ja so schon bei manchen Untersuchungen bei Monaten liegt. Hier wird aktuell teilweise finde ich über das Ziel hinausgeschossen. Alle Untersuchungen und Therapien, die keinen Einfluss auf Intensivbetten haben, sollten meiner Meinung nach weitergeführt werden, auch wenn sich dadurch natürlich ein paar mehr Patienten in der Klinik aufhalten, ggf. eben mit der Maßgabe, dass keine Patienten mit Fieber und Husten oder aus einem Risikogebiet elektiv untersucht werden dürfen.
Wir liegen einfach ca. 2 Wochen hinter Italien und die realen Fallzahlen hier sind wahrscheinlich bis Faktor 10 höher, die meisten asymptomatisch. Solange man nicht wie in China den totalen Shutdown macht und die Leute wirklich an jeder Straßenbahnhaltestelle auf Fieber kontrolliert und öffentlich Einrichtungen und Plätze regelmäßig desinfiziert wird sich nicht so viel an dem exponentiellen Wachstum ändern. Die letzten 3 Monate hat sich die hiesige Presse darüber belustigt und das Ende des chinesischen, iranischen usw. Regimes herbeigeträumt, das RKI geschlafen und Spahn in die Kameras gelächelt, Bertelsmann Klinikschließungen empfohlen. Das Problem ist seit 3 Monaten bekannt und es war genügend Zeit Zentrallager mit Masken und Desinfektionsmitteln, Beatmungsplätze und Notafallpläne zu etablieren. Bis vor einer Woche wurde das Schließen der Grenzen noch als Teufelswerk verurteilt und dadurch der Untergang der Wirtschaft/Freiheit prophezeit. Ehrlich gesagt kann ich Spahn und seiner Boygroup überhaupt nichts abgewinnen und irgendwelche NDR-Blogs und Laberrunden bei Anne Will kann man sich sparen. Drosten ist der neue Jogi Löw, die meiste Zeit mit Medien-Posing beschäftigt, Spahn gibt den Skifahrern die Schuld und in Berlin will man ein neues KH mit 1000 Betten hochziehen (Kommt es schneller als der Airport und woher das Personal??).
Nein, es ist eigentlich unerträglich noch die Nachrichten zu lesen und der noch am Bett tätige Arzt/Schwester kann es ausbaden, nachts die Morphinperfusoren für die ohne ITS Bett bestücken, den Sauerstoff auf 7Liter drehen und die Totenscheine ausfüllen. Leider wird es nicht nur die multimorbiden ohnehin Infausten treffen sondern auch so manchen jungen Patienten und es waren 3 Monate Zeit Vorkehrungen zu treffen.
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.