Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der große Coronathread
Ich bin überhaupt nicht Verfechterin des Sozialismus. Aber ich bin halt auch nicht der Meinung, dass Mensch mehr haben muss, als man braucht.
Und wenn das alle denken würden, würden sie auch nicht aus Deutschland fliehen müssen, denn als Arzt in Deutschland verdient man mehr, als man braucht.
John Silver
17.04.2020, 20:24
Das sagt sich leicht, wenn man in Brandenburg oder MeckPomm günstig wohnt und sich auf ein ordentliches Erbe von Oma und irgendwann auch Eltern wartet. Wenn man mit genau Nichts startet, in einer sehr teuren Ecke wohnt und nie groß erben wird, kommt man heutzutage mit einem Assi-Gehalt halt nicht.
Thomas24
17.04.2020, 20:27
Ist aber ein kapitalistischer Ansatz und es soll tatsächlich Leute geben, die nicht mehr wollen als die Generation vor ihnen.
Die gibt es, und zwar nicht zu wenige davon. Ist wohl eine Folge von langen Wohlstandsphasen ("Good times create weak men=> weak men create hard times, hard times create strong men=> strong men create good times"). Ich sehe die Gefahr, dass der fehlende Biss und Erfolgshunger (aka "Postmaterialismus") uns als Gesellschaft mal auf die Füße fallen, wenn wir von jüngeren, dynamischeren und technologie- affineren Gesellschaften eingeholt werden und global auf die hinteren Plätze durchgereicht werden.
Wenn wir nicht aufpassen, wird das überalterte Europa in 15 Jahren zum Disneyland für wohlhabende Touristen, noch relativ wohlhabend, aber eindeutig auf dem absteigenden Ast und politisch- militärisch und geostrategisch irrelevant (best Case Szenario). Im worst Case Szenario ist Europa 2035 nur alt, abseits der Zentren relativ ärmlich, vom Import ausländischer Technologien abhängig, und hat Phantomschmerzen, mal auf der Weltbühne eine ganz andere Rolle gespielt zu haben.
Hoffen wir, dass die Generation Y die kommende Dekade als Chance begreift.
Matzexc1
17.04.2020, 20:39
Die gibt es, und zwar nicht zu wenige davon. Ist wohl eine Folge von langen Wohlstandsphasen ("Good times create weak men=> weak men create hard times, hard times create strong men=> strong men create good times"). Ich sehe die Gefahr, dass der fehlende Biss und Erfolgshunger (aka "Postmaterialismus") uns als Gesellschaft mal auf die Füße fallen, wenn wir von jüngeren, dynamischeren und technologie- affineren Gesellschaften eingeholt werden und global auf die hinteren Plätze durchgereicht werden.
Wenn wir nicht aufpassen, wird das überalterte Europa in 15 Jahren zum Disneyland für wohlhabende Touristen, noch relativ wohlhabend, aber eindeutig auf dem absteigenden Ast und politisch- militärisch und geostrategisch irrelevant (best Case Szenario). Im worst Case Szenario ist Europa 2035 nur alt, abseits der Zentren relativ ärmlich, vom Import ausländischer Technologien abhängig, und hat Phantomschmerzen, mal auf der Weltbühne eine ganz andere Rolle gespielt zu haben.
Hoffen wir, dass die Generation Y die kommende Dekade als Chance begreift.
Volle Zustimmung, mir gefällt das Bild das du zeichnest überhaupt nicht. Ich finde unsere Situation dem Imperium Romanum gegen Ende ziemlich ähnlich.
Ich glaube wir können den Thread umbennen:
Wie wäre:
"Die wirtschaftlichen Grundlagen und die harte Realität der Zukunft im Vergleich zum angenehmen Wohlgefühl."
GelbeKlamotten
17.04.2020, 20:42
Ich bin überhaupt nicht Verfechterin des Sozialismus. Aber ich bin halt auch nicht der Meinung, dass Mensch mehr haben muss, als man braucht.
Und wenn das alle denken würden, würden sie auch nicht aus Deutschland fliehen müssen, denn als Arzt in Deutschland verdient man mehr, als man braucht.
Es denken aber nicht alle so, es werden nie alle so denken und es müssen nicht alle so denken.
Für die Produktivität einer Gesellschaft ist es essentiell, dass überdurchschnittlicher Einsatz auch überdurchschnittlich materiell belohnt wird. Das ist ein vielfach bewiesener Fakt. Da kannst du noch so viel mit „hätte, könnte, würde“ argumentieren.
Fehlende materielle Honorierung von Leistung führt zu abnehmender Produktivität und dadurch zu zunehmender Verarmung der Gesellschaft.
Thomas24
17.04.2020, 20:47
Ich bin überhaupt nicht Verfechterin des Sozialismus. Aber ich bin halt auch nicht der Meinung, dass Mensch mehr haben muss, als man braucht.
Und wenn das alle denken würden, würden sie auch nicht aus Deutschland fliehen müssen, denn als Arzt in Deutschland verdient man mehr, als man braucht.
Da fangen die Probleme doch an. Wer bestimmt denn, wie viel jemand "braucht"? Eben. Einzig die betreffende Person selber.
Ich verdiene auch sehr ordentlich. Trotzdem bin ich nicht der Auffassung, dass mir irgendjemand vorschreiben kann, was "genug" ist- schon gar kein Staat, der mir knapp 42% davon abnimmt.
Und warum ist es mir wichtig? Geld ist mir wichtig, nicht weil ich damit mehr konsumieren könnte (interessiert mich persönlich nämlich auch nicht besonders). Sondern weil mir ausreichend Geld 1. die Möglichkeit für meine Vorstellung von "Leben und Arbeiten in der Arschlochfreien Zone" ermöglicht und auch, 2. dass ich nicht aus finanziellen Gründen Dinge tun muss, auf die ich absolut keinen Bock habe. Und 3. weil ich damit die Menschen, die mir wichtig sind absichern kann und 4. die Lebensumstände sich jederzeit ändern können (z.B. Eltern werden pflegebedürftig, Unfall, Krankheiten etc.). Geld zu haben, bedeutet die Wahl zu haben. Geld ist nicht: mehr, mehr, mehr Konsum (ja, dazu kann man es benutzen), sondern: geprägte Freiheit.
Wenn mir der Staat oder sonst jemand also noch tiefer in die Brieftasche langen möchte, ist das kein Angriff auf meinen pontentiellen Konsum (der im Vergleich zu meiner peer Group eh recht bescheiden ist), sondern ein Angriff auf meine Freiheit, meine Unabhängigkeit und meine Wahlmöglichkeiten, wie ich mein Leben gestalten möchte. Das kann man sich als Bürger gefallen lassen, aber wenn zu viele die Nase voll haben, muss man wieder einen "antifaschistischen Schutzwall" aufbauen, um die Bürger im Land zu halten, oder erneut eine "Reichsfluchtsteuer" (die man dann Wegzugsbesteuerung nennen würde) erheben. Fun fact: es sind nur noch 18 Mio Steuerzahler im Land, die mehr einzahlen, als Sie rausbekommen. Irgendwann muss der Milchbauer auch aufpassen, dass die Kuh noch Milch gibt und sich nicht auf eine andere Wiese begibt.
Das sagt sich leicht, wenn man in Brandenburg oder MeckPomm günstig wohnt und sich auf ein ordentliches Erbe von Oma und irgendwann auch Eltern wartet. Wenn man mit genau Nichts startet, in einer sehr teuren Ecke wohnt und nie groß erben wird, kommt man heutzutage mit einem Assi-Gehalt halt nicht.
In meinem ersten Job war ich Alleinverdiener und hab meiner Freundin die Ausbildung finanziert. Vor meinen Medizinstudium hatte ich etwa 500 Euro auf dem Konto, musste während des kompletten Studiums arbeiten, brauchte trotzdem einen Studienkredit und hatte am Ende 48.000 Euro Schulden. Jetzt bin ich im zweiten WBJ an einer großen Klinik in einer deutschen Großstadt, hab Frau (grad in Elternzeit) und Kind und fühle mich mit meinem Assigehalt trotz allem, trotzdem ich 1000 Euro jeden Monat für den Kredit abdrücken muss, schon irgendwie wohlhabend. Weil ich einfach alles hab, was ich brauch.
Das Erbe meines Vaters musste ich wegen Schulden ausschlagen, das meiner Mutter hat grad für die Beerdigung und das drumrum gereicht. Großeltern haben auch nix bzw sind schon nicht mehr da.
Es ist eine reine Frage der eigenen Ansprüche. Meine sind gering. Wenn ich natürlich unnützes Zeug brauche (und nur davon lebt der Kapitalismus) dann reichts von und hinten nicht.
Kurzum, Deine Aussage ist falsch.
Ich finde das Ziel am Ende des Berufslebens ein Eigenheim zu haben und gut leben zu können jetzt nicht so krass. Aber finanzier mal ein EFH in akzeptabler Lage mit nur einem Arztgehalt. Viel Glück beim Abstottern eines 50 Jahre Kredits. Demgegenüber in anderen Ländern Europas die ständig Geld haben wollen weit über 70% Eigentumsquote...
Matzexc1
17.04.2020, 21:00
Es ist eine reine Frage der eigenen Ansprüche. Meine sind gering. Wenn ich natürlich unnützes Zeug brauche (und nur davon lebt der Kapitalismus) dann reichts von und hinten nicht.
Alle Achtung und Respekt vor dir, ich weiss nicht ob ich das hingekriegt hätte
Was bezeichnest du als unnützes Zeug? Ich kauf auch nicht das 1000€ Smartphone oder trinke mal 100€ Flaschen Wein, ich finde deine Aussage das der Kapitalismus von unnützem lebt sehr verallgemeinernd
Eieiei, der Untergang des Abendlandes kombiniert mit dem Klischee des faulen Südländers und der gelben Gefahr, außerdem Turbokapitalismus vs Wohlfühl-Sozis vs. "der Staat nimmt mir alles weg". Und Generation Y wird auch noch geschimpft. Ihr lasst auch kein Klischee aus, was fehlt denn jetzt noch?
Thomas24
17.04.2020, 21:05
Eieiei, der Untergang des Abendlandes kombiniert mit dem Klischee des faulen Südländers und der gelben Gefahr, außerdem Turbokapitalismus vs Wohlfühl-Sozis vs. "der Staat nimmt mir alles weg". Und Generation Y wird auch noch geschimpft. Ihr lasst auch kein Klischee aus, was fehlt denn jetzt noch?
Na, ein Sixpack kaltes Corona ;-)
Vielleicht kann man diesen Themenstrang auch einfach abspalten. Ich denke zwar, dass Kackbratze, Freak und Matexc es gut auf den Punkt gebracht haben, aber es artet gerade ein bisschen aus. Es gibt sicher User, die sich im Corona Kontext lieber was medizinisch relevantes lesen möchten
Interessante Abwege, die die Diskussion hier so nimmt :-?.
Macht Geld frei? Auf den ersten Blick vielleicht schon, auf den zweiten sicher nicht. Mein persönlicher Eindruck ist, dass Geld lediglich den Wunsch nach mehr Geld triggert und in keinster Weise frei (oder glücklich) macht.
Ich finde diese Geld-Diskussionen hier oft sehr befremdlich, weil dabei oft die Wertschätzung, die man fühlt, in Geld festgemacht wird. Und das gleichzeitig bei sehr großem Gejammer darüber, es sei zu wenig. Dabei ist nicht das Geld zu wenig, sondern die Wertschätzung. Wenn ich das Gefühl habe, ernst genommen zu werden bei meiner Arbeit und geschätzt, dann kommt es auf das Geld nämlich gar nicht so an. Ganz objektiv gibt es schließlich kaum einen Beruf, bei dem zuverlässig so gut verdient wird wie als Arzt. Wenn aber das Dienstzimmer nicht geputzt wird, der Dienstplan sich täglich ändert und man meine Meinung nicht hört, dann fühle ich mich zu wenig wertgeschätzt und unterbezahlt.
Ich arbeite bewusst nur angestellt in Teilzeit, ich brauche nicht mehr Geld, aber bei meiner Arbeit werde ich sehr geschätzt und - und das widerspricht der "alles Waschlappen ohne Leistungsbewußtsein"-These - ich kann Medizin machen auf einem sehr hohen Niveau praktisch ohne kaufmännische Vorgaben. Man schätzt mich und meine Meinung, meine Vorschläge werden gehört und ich bin sehr flexibel in meiner Arbeit. Das Geld reicht trotzdem plus TZ-Gehaltes meines Mannes für 3 Kinder, Eigentumswohnung in schickem Metropolen-Viertel so aus, dass wir nicht jede Ausgabe überdenken müssen und Rücklagen bilden können.
Ich habe keine fundierte Meinung zur Post-Corona-Zeit und misstraue allen, die vorgeben, zu wissen, was da kommt. Kommt Zeit, kommt Rat, mein Wert misst sich nicht im dem Geld, das ich besitze oder bekomme.
Und noch kurz zum Thema: Wir tragen (infektionsfern) alle MNS während der Arbeit, Mitarbeiter werden außerdem sehr niedrigschwellig abgestrichen.
Matzexc1
17.04.2020, 21:09
Na, ein Sixpack kaltes Corona ;-)
Vielleicht kann man diesen Themenstrang auch einfach abspalten. Ich denke zwar, dass Kackbratze, Freak und Matexc es gut auf den Punkt gebracht haben, aber es artet gerade ein bisschen aus.
Ich stelle nun eine virtuelle Runde meines besten Whiskys wahlweise Rum oder Tequila in den Raum und schliesse mich dieser Aussage an.
Der Thread sollte mehr das Thema Corona haben, auch wenn die wirtschaftlichen Folgen auf ein Wirtschafts- und Finanzsystem treffen das maroder ist als öffentlich zugegeben wird und uns alle diese Folgen treffen.
Was bezeichnest du als unnützes Zeug? Ich kauf auch nicht das 1000€ Smartphone oder trinke mal 100€ Flaschen Wein, ich finde deine Aussage das der Kapitalismus von unnützem lebt sehr verallgemeinernd
"Unnütz" ist natürlich sehr dehnbar. Ich meine es geht darum, dem Volk ständig irgendwelchen Mist anzudrehen, den kein Mensch brauch. Z. B. der ganze Schrott aus "Höhle der Löwen", braucht kein Mensch.
Ich hab als Assi je nach Dienstaufkommen 3.000 bis 3.500 Euro. Wofür soll ich denn das alles ausgeben? Und das jeden Monat?!
Abiturient2010
17.04.2020, 21:15
In den begehrteren Bereichen Deutschlands (ja, keiner wird gezwungen da zu wohnen,
manche müssen es aber wegen Verflechtungen im Hinblick auf Job/Familie/Partner etc.) muss man teilweise schon an die 2000€ warm inkl. aller NK für ne akzeptable (keineswegs luxuriöse) 4-Zimmer-Wohnung latzen.
Wohne ich außerhalb, spare ich zwar bisschen was, brauche aber wiederum wahrscheinlich ein Auto, wenn nicht sogar zwei, was die Ersparnis wieder auffrisst. Wohne ich in vergleichsweise günstigen, aber immer noch teuren Stadtvierteln dieser A-Städte, korreliert dies leider meist negativ mit der Qualität der Objekte sowie manchmal leider auch der persönlichen Sicherheit zu später (oder früher) Stunde.
Wo nach dem Abzug einer solchen Miete bei einem durchschnittlichen Assistentengehalt dann noch so viel Spielraum eine Familie zu ernähren ist sehe ich leider nicht.
Wenn man dann noch die übliche Empfehlung im Hinterkopf hat, dass man zumindest 10-20% seines Gehalts als Altersvorsorge zurücklegen sollte...
Abgesehen davon finde ich es auch absolut keine übertriebene kapitalistische Erwartungshaltung, auch ohne üppige Erbschaften am Ende seines Erwerbslebens ein bescheidenes Eigenheim zu besitzen, wie freak1 bereits anmerkte.
Wohnt man natürlich in Gebieten, in denen die o.g. 4-Zimmer-Wohnung 800€ warm kostet, verstehe ich die Aussage "der Verdienst reicht doch bei weitem fürs Leben aus". Dann aber bitte nicht für alle verallgemeinern.
Zum Thema:
Weil bei uns die extra eingerichtete Corona-ITS nur zu 25% ausgelastet ist wird sie wieder eingestampft und statt dessen das OP Programm wieder auf 100% hochgefahren. Bei uns ist Corona also durch!
roxolana
17.04.2020, 21:32
Eieiei, der Untergang des Abendlandes kombiniert mit dem Klischee des faulen Südländers und der gelben Gefahr, außerdem Turbokapitalismus vs Wohlfühl-Sozis vs. "der Staat nimmt mir alles weg". Und Generation Y wird auch noch geschimpft. Ihr lasst auch kein Klischee aus, was fehlt denn jetzt noch?
Gut auf den Punkt gebracht, danke.
Ich hab als Assi je nach Dienstaufkommen 3.000 bis 3.500 Euro. Wofür soll ich denn das alles ausgeben? Und das jeden Monat?!
Wenn du nicht in Dresden wohnst sondern Hamburg/Berlin/München gehen schnell mal 1500-2000€ für die Wohnung drauf. Bleiben noch ~2000€ für alles andere, inklusive Urlaub, Handy, Waschmaschine und sparen für die Rente.
Eine Familie kannst du dir als Alleinverdiener von dem Gehalt in einer der genannten Großstädte höchstwahrscheinlich nicht leisten, bzw. wenn dann nur auf Hartz IV Niveau. Und dafür hast du 6,5 Jahre studiert mit 1,x Schnitt? Mit den Arbeitszeiten?
Klischee des faulen Südländers
Das die Südländer faul sind habe ich nie gesagt. Das die Eigentumsquote in Italien oder Griechenland viel höher ist als in Deutschland ist aber FAKT. Genauso, dass die Steuerzahlmentalität in in den beiden genannten Ländern eine völlig andere ist als in Deutschland. Solange die Länder in Europa nicht konsequent Steuern eintreiben und erheben wie in Deutschland und die Abgangenquoten angeglichen sind, sehe ich es ehrlich gesagt nicht ein warum wir die Schulden für diese Ländern übernehmen sollen. Aber das ist wieder eine anderen Diskussion.
geisterhome
17.04.2020, 22:30
Es denken aber nicht alle so, es werden nie alle so denken und es müssen nicht alle so denken.
Für die Produktivität einer Gesellschaft ist es essentiell, dass überdurchschnittlicher Einsatz auch überdurchschnittlich materiell belohnt wird. Das ist ein vielfach bewiesener Fakt. Da kannst du noch so viel mit „hätte, könnte, würde“ argumentieren.
Fehlende materielle Honorierung von Leistung führt zu abnehmender Produktivität und dadurch zu zunehmender Verarmung der Gesellschaft.
Das Problem sind doch auch nicht die besserverdienen Angestellten, die bezahlen alle entsprechend Steuern auf ihr Lohneinkommen und leisten im Normalfall auch entsprechend viel, das sind tragende Saeulen der Gesellschaft und selbst wenn Manche ein paar 100.000 Euro im Jahr bekommen ist das meiner Meinung nach kein Problem. Die haben sicherlich mehr als zum Leben braucht aber das ist Pipifax im Vergleich zu dem was die wenigen Superreichen staendig aus der Gesellschaft abziehen.
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