Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der große Coronathread
GelbeKlamotten
14.11.2020, 14:40
Und wenns so wäre? Sehe das Problem nicht.
Ja, wenn du kein Problem damit hast, durch eine Impfung potentiell deine DNA verändern zu lassen, dann ist alles paletti. Ab zur Impfung, bestimmt werden auch aktuell noch Studienteilnehmer gesucht.
Man schätzt übrigens, dass etwa 15% aller Krebserkrankungen durch Onkoviren verursacht werden (meist DNA -Viren).
Relaxometrie
14.11.2020, 14:51
Und wenns so wäre? Sehe das Problem nicht.
Eine ziemlich armselige Antwort, an der ein völliges Desinteresse an der Bereitschaft, sich mit dem Impfstoffthema auseinanderzusetzen, erkennbar ist :-((
Ja, wenn du kein Problem damit hast, durch eine Impfung potentiell deine DNA verändern zu lassen, dann ist alles paletti.
Du meinst, dass dann irgendeine somatische Zelle halt solange konstitutiv SPIKE-Proteine exprimiert bis sie vom Immunsystem erledigt wird?
Und welche Zelle ist das? Könnte es sein, dass mein immunsystem dann alle meine Gallenwege angreift zB? Oder, dass das Spike als normal anerkannt wird, weil es in jeder Zelle ist, sodass ich keine immunantwort auf Sars cov 2 kriegen könnte?
roxolana
14.11.2020, 15:16
Tatsächlich gehören Autoimmunreaktionen zumindest zu den theoretischen Bedenken gegen die mRNA-Impfstoffe. Das lässt sich auch nicht durch eine zweimonatige Phase-3-Studie entkräften. Auf der anderen Seite scheint das Virus selbst ja auch eine Autoimmunreaktion hervorzurufen, stellt sich also die Frage nach Pest oder Cholera.
Kannst du irgendwelche biologischen Mechanismen benennen, durch die diese Komplikationen vorstellbar würden, und - Zusatzfrage - inwiefern unterschiede sich da ein mRNA Impfstoff von einer Infektion mit einem RNA-Virus?
Tatsächlich gehören Autoimmunreaktionen zumindest zu den theoretischen Bedenken gegen die mRNA-Impfstoffe. Das lässt sich auch nicht durch eine zweimonatige Phase-3-Studie entkräften.
Das trifft doch aber meines Wissens auf jede Art von Impfstoff zu?
Ja, wenn du kein Problem damit hast, durch eine Impfung potentiell deine DNA verändern zu lassen, dann ist alles paletti. Ab zur Impfung, bestimmt werden auch aktuell noch Studienteilnehmer gesucht.
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Selbst im unwahrscheinlichen und wenig plausiblen Fall der Reserven transkribierung verändert sich ja nicht die gesamte DNA des Organismus sondern eines umschriebenen Zellverbandes. Und genau das passiert auch bei Sonneneinstrahlung. Oder Fehlern in der Mitose. Also ständig. Ein onkogenes Potential ist also a priori nicht völlig auszuschließen. Aber die Gefahr einer Infektion ist absolut real und die Möglichkeit eines schwerwiegenden Verlaufes ist nach momentaner Kenntnisgabe auch bei jungen Menschen plausibel und definitiv vorhanden und damit deutlich wahrscheinlicher, als eine nachhaltige DNA-Mutation durch artifizielle mRNA.
Damit empfinde ich die Impfung als sinnvoll und werde sie gern nutzen. Die prinzipiell nicht auszuschließende Möglichkeit eines Gesundheitsschadens, hast du bei den meisten präventiven Methoden. Egal ob Impfung, Koloskopie oder ähnlichem.
Ich kenne mich mit RNA-Impfstoffen nicht aus. Aber wenn die in bestimmte Zellen geschleust werden müssen, haben die ja ein gewisses Transportsystem und sind nicht nur Virus, das irgendwo reingeht. Und wenn dieses Transportsystem bestimmte Zellen bevorzugt und dann zu einem großen Teil bestimmte Organe in irgendeiner Weise beschädigt werden, wäre das ungünstig.
Ich bin nicht dagegen, weiß nur zu wenig und um gegensatz zu einer Maske habe ich bei Sachen, die mir gespritzt werden sollen, doch noch gewisse Vorbehalte.
Melina93
14.11.2020, 15:30
Eine Koloskopie mit einer neuwertigen, politisch durchgeboxten Impfung für ein immunologisch noch nicht ausreichend verstandenes Virus zu vergleichen ist aber auch mutig bzw unpassend.
Mich stört nicht einmal, dass der Impfstoff potentiell DNA verändern könnte. Da kenne ich mich im Bereich der Genetik und Immunologie auch zu wenig aus um eine feste Meinung zu haben. Aber dass der Impfstoff jetzt vielleicht unter anderen Bedingungen und Standards durch kommt, glaub ich schon. Und damit ist es eigentlich unmöglich überhaupt valide Aussagen zu treffen. Und folglich kann auch keiner sagen, dass es "harmloser" ist als die Infektion selbst.
Bonnerin
14.11.2020, 15:37
Ich denke nicht, dass eine Zwangsimpfung gegen Covid umsetzbar sein wird. Das wird spätestens vor dem Bundesverfassungsgericht oder EUGH gekippt und bis zum Prozessende darfs ja eh nicht durchgeführt werden. Eben WEIL es ein mRNA-Impfstoff ist und Langzeitfolgen absolut nicht abzusehen sind wird ein Zwang nicht durchzusetzen sein. Bin da ganz bei Feuerblick, wenn die so krass und das Gelbe vom Ei sind, warum gabs bis jetzt noch keinen Einzigen? Gabs überhaupt schonmal vorher clinical trials mit mRNA-Impfungen?
Ich muss schauen, wo ich den Bericht finde, aber ich habe generell ein sehr mieses Gefühl bezüglich Covid-Impfung und Langzeitwirkung.
Anscheinend sind die AK bei Patienten mit unkomplizierten Verläufen ja danach kaum nachweisbar gewesen und schnell wieder unter die Nachweisgrenze abgefallen. Viele AK, die persistierten, hatten wohl nur Leute mit schweren Verläufen. Darum also die Frage, die noch ungeklärt ist: signifikante AK nur bei schwerem Verlauf? Oder halt eine Begünstigung von schwereren Verläufen wegen der Vielzahl von AK? Falls letzteres der Fall wäre könnte eine Impfung gegen Covid langfristig viel mehr Schaden als Nutzen bringen.
Und ja, ich habe offiziell Angst, wie sich diese Schnellverfahren-Impfung und etwaige Gefahren auf die Bevölkerung und die generelle Impfbereitschaft auswirken könnten.
Ich kenne mich mit RNA-Impfstoffen nicht aus. Aber wenn die in bestimmte Zellen geschleust werden müssen, haben die ja ein gewisses Transportsystem und sind nicht nur Virus, das irgendwo reingeht. Und wenn dieses Transportsystem bestimmte Zellen bevorzugt und dann zu einem großen Teil bestimmte Organe in irgendeiner Weise beschädigt werden, wäre das ungünstig.
Nun werden Impfstoffe aber normalerweise in Muskelgewebe und nicht in die Gallengänge eingebracht. Und das "nur Virus" wird regelmäßig systemisch u.a. auch im Liquor nachgewiesen.
Ich bin nicht dagegen, weiß nur zu wenig und um gegensatz zu einer Maske habe ich bei Sachen, die mir gespritzt werden sollen, doch noch gewisse Vorbehalte.
So gehts sicherlich jedem, aber ich sehe nicht, wohin der Austausch auf dem Niveau führen soll.
Cool und dann krieg ich Myositis oder was? Oder Myokarditis? Alles toll...
Soll zu nichts führen, einfach Gedanken äußern zu Dingen, die einen betreffen könnten
Evidence based
14.11.2020, 16:02
Eine direkte Impfpflicht wird es auch nicht geben. Auch nicht für medizinisches Personal. Die indirekte Impfpflicht halte ich da für wahrscheinlicher. Nach dem Motto Immunitätsnachweis. Keine Impfung = keine Berufsausübung; keine Impfung = kein Zutritt zu Großveranstaltungen etc. Damit ist es nicht direkt verpflichtend, aber um am Leben teilzunehmen, letztendlich schon. Das wird vor Gericht auch schwieriger anzufechten sein.
Es geht hierbei auch um viel Geld. Die Regierung wird sich so ein Disaster wie bei der Schweinegrippe nicht nochmal erlauben. Irgendwie muss man dafür sorgen, dass die Millionen gekauften Dosen irgendwem reingejagdt werden.
Feuerblick
14.11.2020, 16:03
@Bonnerin: Irgendwo (Freiburg?) wurde das mit der Langzeitimmunität kürzlich untersucht. Habs nur überflogen, aber offenbar sind die Antikörper zwar nicht mehr messbar, eine Immunität besteht aber dennoch. Müsste ich jetzt raussuchen. War nur ne kleine Studie, aber immerhin.
Für alles andere einfach mal abwarten.
Es ist aber schon ein Unterschied, ob es konkrete Verdachtsmomente und schlüssige Überlegungen bzgl UAW gibt, oder eher verständliche diffuse Unsicherheit und ein „mulmiges Gefühl“. Letztere sind zwar durchaus auch in Betracht zu ziehen, aber sollten nicht entscheidend sein, denn dann landen wir bei gefühlten Wahrheiten.
Melina93
14.11.2020, 16:14
Eine direkte Impfpflicht wird es auch nicht geben. Auch nicht für medizinisches Personal. Die indirekte Impfpflicht halte ich da für wahrscheinlicher. Nach dem Motto Immunitätsnachweis. Keine Impfung = keine Berufsausübung; keine Impfung = kein Zutritt zu Großveranstaltungen etc. Damit ist es nicht direkt verpflichtend, aber um am Leben teilzunehmen, letztendlich schon. Das wird vor Gericht auch schwieriger anzufechten sein.
Es geht hierbei auch um viel Geld. Die Regierung wird sich so ein Disaster wie bei der Schweinegrippe nicht nochmal erlauben. Irgendwie muss man dafür sorgen, dass die Millionen gekauften Dosen irgendwem reingejagdt werden.
Ich bin keine Juristin, aber auch das wäre sicher anfechtbar. Ich darf doch nicht benachteiligt (aka von meiner freien Berufswahl oder Teilnahme an Veranstaltungen ausgeschlossen) werden, weil ich nicht geimpft bin. Damit würde ja meine Autonomie eingeschränkt werden, denn ich darf ja immer noch selbst Risiko und Nutzen einer medizinischen Intervention abwägen. Vielleicht muss man dann einen negativen Abstrich nachweisen etc, aber einen Immunitätsausweis erachte ich als zu weit in die Persönlichkeitsrechte eingeschritten.
Und wenn uns das medizinische Personal in zwei, drei Jahrzehnten mutiert wegfällt, ist doch langfristig auch niemandem geholfen.
GelbeKlamotten
14.11.2020, 16:17
Es ist aber schon ein Unterschied, ob es konkrete Verdachtsmomente und schlüssige Überlegungen bzgl UAW gibt, oder eher verständliche diffuse Unsicherheit und ein „mulmiges Gefühl“. Letztere sind zwar durchaus auch in Betracht zu ziehen, aber sollten nicht entscheidend sein, denn dann landen wir bei gefühlten Wahrheiten.
Ich sehe da letztlich keinen so großen Unterschied. Ob nun generelle Unsicherheit oder Angst, die auf einem angenommenen (nicht beobachteten) Pathomechanismus beruht, ist zweitrangig.
Ich sehe ein Medikament dann als sicher an, wenn in Studien ausreichend gezeigt wurde, dass es das in der klinischen Praxis auch ist. Ob hier nun irgendjemand wild rumspekuliert was die konstitutive Expression irgendeines Proteins für Folgen haben oder nicht haben kann, ist fernab jeglicher Relevanz.
Ein Impfstoff, der auf einem neuen, noch nie wirklich eingesetzten Verfahren beruht und innerhalb eines knappen Jahres zur Zulassung gebracht wird, inzentiviert durch die Aussicht auf Umsätze im mehrstelligen Milliarden-Dollar-Bereich und unter zusätzlichem politischen Erfolgsdruck, lässt bei mir bis zum Beweis des Gegenteils die Alarmglocken läuten.
MissUmbrella
14.11.2020, 16:44
.....
habichnicht
14.11.2020, 16:56
Miss Umbrella, warum hast Du Deinen Beitrag gelöscht? Ich wollte Dir gerade antworten: Boris Palmer war mutig und hat in Tübingen als Testperson an der CureVac-Studie teilgenommen. Ob er zur Verum- oder zur Placebogruppe gehört, weiß er noch nicht.
Cool und dann krieg ich Myositis oder was?
Eine Entzündungsreaktion an der Injektionsstelle ist zu erwarten und notwendig, ja. Wenn du eine systemische Entzündung der Muskulatur in Aussicht stellst, verweise ich auf meine erste Antwort an dich.
Man kann ggü neuen Impfstoffen sicher skeptisch sein, aber solche vermeintlich wissenschaftlichen Einwände sind dann doch verzichtbar und, mit Verlaub, einen Teil der Fragen, die hier so ganz clever aufgeworfen werden, hätte man sich durch eine kurze Recherche selbst beantworten können.
Ich sehe ein Medikament dann als sicher an, wenn in Studien ausreichend gezeigt wurde, dass es das in der klinischen Praxis auch ist. Ob hier nun irgendjemand wild rumspekuliert was die konstitutive Expression irgendeines Proteins für Folgen haben oder nicht haben kann, ist fernab jeglicher Relevanz.
Wenn ich freundlich daran erinnern darf, dass die Spekulationen hinsichtlich reverser Transkription und onkogener Viren von dir aufgeworfen wurden. Und wenn auch theoretischen Überlegungen in empirischen Wissenschaften nur eine untergeordnete Rolle beim Beweis von Vermutungen zukommt, sind sie dennoch mitunter zum Widerlegen von Thesen geeignet. Das ist durchaus nicht äquivalent.
Ich finds weiterhin spannend, weshalb der mRNA-Impfstoff unabsehbare Risiken birgt, eine Infektion mit dem entsprechenden RNA Virus aber scheinbar nicht.
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