Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der große Coronathread
ehem-user-02-08-2021-1033
17.11.2020, 10:55
Theoretisch 3 Minuten.
Spannender Stundensatz... Komme da rechnerisch auf 300 Euro... Selbst mit 2 "Einsätzen" am Tag (um in der Sprache des Notarztes zu bleiben) kommt man da auf 600 Euro. Das macht in der Woche auf 5 Arbeitstage 3000 Euro und im Monat 12.000 Euro...
Jetzt Mal ne blöde ernstgemeinte Frage: warum studiert man(Frau) dann? Rein betriebswirtschaftlich betrachtet...
Aber im Ernst: spannendes Thema, allerdings trägt es nicht zur Seriosität der Diskussion bei. ;-)
GelbeKlamotten
17.11.2020, 13:01
Die Tagesschau titelt heute als Schlagzeile:
++ Höchststand bei positiven Tests ++
Bei 14.419 Neuinfektionen, damit weniger als an den Dienstagen der beiden vergangenen Wochen.
Wie sie darauf kommen? Tja, die Positivrate ist erwartungsgemäß durch die etwas veränderte Teststrategie geringfügig höher als zuvor.
Es ist so langsam wirklich einfach nur noch lächerlich, wie die Zahlen immer genau so hingebogen werden, wie man sie gerade braucht.
Spannender Stundensatz... Komme da rechnerisch auf 300 Euro... Selbst mit 2 "Einsätzen" am Tag (um in der Sprache des Notarztes zu bleiben) kommt man da auf 600 Euro. Das macht in der Woche auf 5 Arbeitstage 3000 Euro und im Monat 12.000 Euro...
Jetzt Mal ne blöde ernstgemeinte Frage: warum studiert man(Frau) dann? Rein betriebswirtschaftlich betrachtet...
Aber im Ernst: spannendes Thema, allerdings trägt es nicht zur Seriosität der Diskussion bei. ;-)
Verstehe nicht ganz, was du jetzt von mir wissen willst? Warum ich studiert habe und nicht nur Massagen anbiete?
Zum einen habe ich das mit den Massagen erst während dem Studium angefangen, zum anderen braucht man ja leider in unserer Gesellschaft einen "Vorzeigejob". Sieht man ja auch hier im Forum, wie einige Leute auf einen ganz normalen Nebenjob reagieren, weil er nicht in ihr von den Eltern übernommenes Weltbild passt.
Außerdem ist Bildung nie schlecht, auch für einen selbst. Ein Medizinstudium dürfte wahrscheinlich das Studium sein, aus dem man die größten persönlichen Vorteile ziehen kann. Wenn ich sehe wie wenig der Durchschnittspatient über seinen eigenen Gesundheitszustand weiß und wie wenig die Leute von ihren chronischen Erkrankungen verstehen, die sie oft schon seit vielen Jahren haben, dann bin ich echt froh dass es mir nicht so geht bzw. gehen wird.
Außerdem sind solche Stundensätze wie gesagt nicht beliebig anwendbar, da brauchst du schon Gäste, die unbedingt zu dir wollen. Als Angestellte in einem Massagestudio kommt man nicht mal auf ein Drittel davon (Bzw. sind das dort aus rechtlichen Gründen inzwischen auch keine Angestellten mehr, sondern offiziell Selbstständige, die Zimmermiete bezahlen, das macht die Situation nicht wirklich besser).
Abgesehen davon: Diesen Stundensatz bekommst du vielleicht als junges knackiges Mädel, aber nicht mehr als 45 jährige nach 2 Kindern. Als Ober- oder niedergelassene Fachärztin steigt dann Gehalt mit dem Alter in diesen sexuellen Jobs sinkt es halt irgendwann stark.
GelbeKlamotten
17.11.2020, 13:12
Abgesehen davon: Diesen Stundensatz bekommst du vielleicht als junges knackiges Mädel, aber nicht mehr als 45 jährige nach 2 Kindern. Als Ober- oder niedergelassene Fachärztin steigt dann Gehalt mit dem Alter in diesen sexuellen Jobs sinkt es halt irgendwann stark.
Das stimmt, wobei es in dem Fall schon sehr gut möglich wäre, mit 40 finanziell auf Dauer ausgesorgt zu haben (zumindest ohne Kinder). Ich kenne zumindest zwei Frauen, die das schaffen, bzw. auf sehr gutem Weg dorthin sind. Die meisten haben allerdings leider nie gelernt, mit Geld umzugehen. Dann wird es zum Problem.
Ein "normaler" Job ist aber tatsächlich auch eine Absicherung. Es sind ja auch Ereignisse denkbar, bei denen Aktien, Gold und Immobilien auf einen Schlag ihren Wert größtenteils verlieren. Dann hat es große Vorteile, Ärztin zu sein und nicht mit 40 völlig ohne Berufsausbildung dazustehen.
Warum sieht man @GelbeKlamotten im halben Forum Beiträge über irgendwelche Jobs schreiben, in denen Frauen entweder leichtbekleidet arbeiten oder unmittelbar sexuelle Tätigkeiten gegen Bares ausüben? Gibt es da irgendwo ein nicht verarbeitetes, intrinsisches Bedürfnis?
Feuerblick
17.11.2020, 14:43
Keine Ahnung... aber könnten wir BITTE wieder zum Thema zurückkommen?
Btw.: Es wurde durchaus in „den Medien“ darauf hingewiesen, dass die Zahlen heute geringer sind als an den letzten Dienstagen. Aber manche Leute lesen ja immer nur das, was zu ihrer vorgefassten Meinung passt.
GelbeKlamotten
17.11.2020, 15:47
Btw.: Es wurde durchaus in „den Medien“ darauf hingewiesen, dass die Zahlen heute geringer sind als an den letzten Dienstagen. Aber manche Leute lesen ja immer nur das, was zu ihrer vorgefassten Meinung passt.
Das kann durchaus sein. Aber „Höchststand bei positiven Tests“ als Titelstory der Tagesschau finde ich trotzdem absolut unpassend. Das wurde sicherlich nicht von jemandem geschrieben, der eine neutrale Berichterstattung im Sinn hatte.
Feuerblick
17.11.2020, 16:12
Vielleicht hat sich da auch einfach beim Formulieren der Überschrift jemand blöd ausgedrückt ODER den Inhalt nicht verstanden. Das kommt in Redaktionen mal gar nicht so selten vor. Und nicht selten formuliert man etwas, gibt es raus und stellt dann fest, dass es Mist war. Ergo... Nein, ich denke nicht, dass es da um Panikmache oder nicht neutrale Berichterstattung ging.
vanilleeis
17.11.2020, 16:42
Weiss jemand, warum der Antigentest zwangsläufig als tiefer Nasenabstrich (nasopharyngeal) erfolgen muss und kein reiner Rachenabstrich geht? Die sind so wahnsinnig unangenehm, so fies waren meine ganzen PCR-Abstriche bisher nicht und das kann ich mir nicht vorstellen, bei meinen Kindern zu machen
roxolana
17.11.2020, 17:22
Ich vermute, weil die Sensitivität bei oropharyngeal geringer ist und man bei dem Schnelltest nicht noch mehr an Sensitivität ggü. der PCR einbüßen will. Der Nal von Minden Test ist aber grundsätzlich auch für die oropharyngeale Anwendung zugelassen. Ich habe meine Kinder schon nasopharyngeal getestet, das geht je nach Alter teilweise ganz gut.
vanilleeis
17.11.2020, 18:08
gelöscht
Thomas24
17.11.2020, 19:12
Na, das klingt ja nach einem richtig anwenderfreundlichen Produkt...
Sagen wir mal so, als der Gatte mich abstrich, hatte ich äußerste Mühe, ihm nicht gepflegt ein Knie in die Eier zu treten...
roxolana
17.11.2020, 19:55
Also ich habe schon ein paar Abstriche bei mir selbst gemacht und meine ersten Abstriche waren definitiv die unangenehmsten, da ich die falsch gemacht habe. Man sollte mit dem Tupfer leicht nach unten zielen, sonst streicht man am Ende die Nasenmuscheln ab und nicht den Nasopharynx. Wenn man den ersten leichten Widerstand überwunden hat, lässt sich der Tupfer eigentlich auch bei Kindern problemlos bis ganz nach hinten schieben. Mit der Technik kann ich sowohl mich als auch K1 schmerzfrei und ohne Tränen abstreichen. Aber letztendlich ist die Schmerzschwelle ja bei jedem etwas unterschiedlich und auch die Tupfer sind unterschiedlich flexibel oder kratzig. K1 fand die Rachenabstriche jedenfalls bisher deutlich unangenehmer als die nasopharyngealen.
Rachen lässt mich halt würgen, tut aber im Gegensatz zur Nase nicht weh. Aber ok, wer weiß, was man da alles optimieren könnte.
denkstdu
17.11.2020, 20:25
Na das klingt ja super und ich habe am Freitag die ehrenvolle Aufgabe eine Anleitung zum Schnelltest in ner Firma zu geben.Eigentlich wollte ich dass sie es gegenseitig einmal üben damit sie es einmal auch erfahren haben wie das ist. Aber ich denke nach den Schilderungen macht das glaube ich kaum jemand noch freiwillig bei einem anderen.
Der Abstrich durch die Nase sollte eigentlich auch nicht weh tun. Ist aber wirklich Übungssache und ich bin froh, dass ich durch die vielen FEES- Untersuchungen mit der Nasenpassage gut klar komme.
@denkstdu
Vielleicht bei sich selbst abstreichen üben. Das geht ganz gut, da man merkt, wo man ist, wo Widerstand kommt und es unangenehm ist, da soll man dann ja auch nicht weiter bohren, sondern die Richtung ändern.
WackenDoc
17.11.2020, 20:36
@denkstdu: Mein Chef und ich lehnen sowas ab. Bzw. wir versuchen es irgendwie zu vermeiden. Selber haben wir auch keine Schnelltests- Lieferschwierigkeiten. Und wir sind gerade nicht wirklich traurig drum. Die Frage ist ja- was machst du mit nem positiven Test?
Achso und jetzt noch die ganz schlechte Nachricht: In der Schweiz gibt es keine Intensivbetten mehr.
Ich habe beide Kinder nasopharyngeal gestern abgestrichen - beide sind schreiend mit dem Stäbchen in der Nase weggerannt; 10 Sekunden war es aber trotzdem nicht drin. Ich bin mir auch bei den Ergebnissen mit den Schnelltest nicht sicher. Das fiebernde Kind habe ich danach nochmal für die PCR abgestrichen.
Den Artikel über die Schweiz den ich gelesen habe, wurde im Gegensatz zum Titel über Verlegung außerhalb der Katone berichtet. Also ganz dicht scheint es nicht zu sein.
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