Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der große Coronathread
Christoph_A
07.12.2020, 12:45
Das wird völlig überbewertet, vor allem mit Blick in die deutsche Zukunft.
Den Satz musst Du uns jetzt aber bitte genauer erläutern. Wo schafft sich in Zukunft der deutsche Rechtsstaat ab? Hab ich da was verpasst?
Das wird völlig überbewertet, vor allem mit Blick in die deutsche Zukunft.
Es ist mir relativ egal, wie Du das bewertest, wichtiger ist für mich, wie das gewisse Gerichte bewerten.
Wir, in der Pampa, haben nun auch einen schweren Covid Verlauf....beim Kleinkind :-(
Hab gerade eine Bekannte getroffen, da ist mir jetzt auch klar, wieso die Zahlen nicht runtergehen. Das mit den Aerosolen ist Quatsch, ihr Immunsystem wird Corona auf jeden Fall abwehren und weil sie unter der Maske immer so hohen Blutdruck hat, hat ihre Kardiologin gesagt, sie soll lieber keine tragen. Ihr Mann wertet nebenbei Excellisten vom RKI aus, die angeblich jedem Toten eine identifizierbare Nummer zuweisen und man so genau sieht, dass heute jemand gestorben ist, der morgen wieder als lebendiger Fall in der Statistik auftaucht.
Da war ich beim Spaziergang so gut gelaunt weil ich einen Eisvogel gesehen habe und dann das...
GelbeKlamotten
07.12.2020, 14:04
Hab gerade eine Bekannte getroffen, da ist mir jetzt auch klar, wieso die Zahlen nicht runtergehen. Das mit den Aerosolen ist Quatsch, ihr Immunsystem wird Corona auf jeden Fall abwehren und weil sie unter der Maske immer so hohen Blutdruck hat, hat ihre Kardiologin gesagt, sie soll lieber keine tragen. Ihr Mann wertet nebenbei Excellisten vom RKI aus, die angeblich jedem Toten eine identifizierbare Nummer zuweisen und man so genau sieht, dass heute jemand gestorben ist, der morgen wieder als lebendiger Fall in der Statistik auftaucht.
Da war ich beim Spaziergang so gut gelaunt weil ich einen Eisvogel gesehen habe und dann das...
Klingt doch halb so wild. Wenn sie jung ist hat sie sehr wahrscheinlich recht, dass ihr Immunsystem gut mit Corona fertig wird. Solange der Kardiologe kein Attest ausgestellt hat, kommt sie ums Masketragen in den wichtigen Situationen sowieso nicht rum. Und ob alle Verstorbenen sauber aus den Zahlen der aktiven Infektionen rausgerechnet werden, da wäre ich mir auch nicht ganz sicher (spielt auch für das gesamtbild keine besonders große rolle).
Immerhin hat sie nichts von Gehirnchips und Massensterilisation erzählt.
Klingt doch halb so wild. Wenn sie jung ist hat sie sehr wahrscheinlich recht, dass ihr Immunsystem gut mit Corona fertig wird. Solange der Kardiologe kein Attest ausgestellt hat, kommt sie ums Masketragen in den wichtigen Situationen sowieso nicht rum. Und ob alle Verstorbenen sauber aus den Zahlen der aktiven Infektionen rausgerechnet werden, da wäre ich mir auch nicht ganz sicher (spielt auch für das gesamtbild keine besonders große rolle).
Immerhin hat sie nichts von Gehirnchips und Massensterilisation erzählt.
Sie dürfte so Mitte 50 sein, darfst du jetzt entscheiden ob das jung oder eher schon alt ist. Hat auch schon einen Schlaganfall gehabt.
Sie hat vom Kardiologen ein Attest bekommen, angeblich hatte sie dort einen Blutdruck von 200 wenn sie die Maske aufhatte. Mag ja auch alles sein (auch wenn da sicher die Psyche sehr mit rein spielt), das Gesamtbild ist halt schwurblerisch. Und nur weil sie noch nicht im QAnon-Sumpf steckt, ist das nicht "halb so wild" sondern ziemlich bedenklich, weil sie stellvertretend für den Großteil der Zweifler stehen dürfte.
Feuerblick
07.12.2020, 15:03
Bei den Aussagen hätte ich mit und ohne Maske Blutdruck bekommen...und die Dame aus Selbstschutz stehenlassen.
SARS-CoV-2 positiv; 40 Jahre, keine Risikokonstellation, 28 Beatmungstage, dann neurolog. Reha.
GelbeKlamotten
07.12.2020, 15:35
Sie dürfte so Mitte 50 sein, darfst du jetzt entscheiden ob das jung oder eher schon alt ist. Hat auch schon einen Schlaganfall gehabt.
Dann ist es tatsächlich ziemlich dumm, so leichtfertig zu sein...
GelbeKlamotten
07.12.2020, 15:37
SARS-CoV-2 positiv; 40 Jahre, keine Risikokonstellation, 28 Beatmungstage, dann neurolog. Reha.
Fangen wir jetzt wieder an, aus Sensationslust jeden tragischen Einzelfall aufzuzählen? Und gleichzeitig beschweren sich die Leute über Bild Links?
Hallo liebe Kollegen,
ich arbeite in einem mittelgroßen Kreiskrankenhaus in einem Hotspot. Derzeit betreuen wir um die 60 COVID-Patienten auf Normalstationen und einige auf den Intensivstationen. Das Virus hat sich auch auf die Ärzteschaft ausgebreitet, wir haben aktuell einen Krankenstand im Haus von 40%.
Nun, die COVID-Stationen müssen ab sofort von Assistenzärzten aller Fachrichtungen von 16-08:00 Uhr besetzt werden, inklusive Neuaufnahmen. Mein Problem: ich bin seit vier Jahren in der Pathologie, habe also seit Ewigkeiten keinen (lebenden) Patienten mehr gesehen und mein Innere-Tertial war auch grauenhaft. Nadeln legen, Blutentnahmen trau ich mir ja noch zu, aber viel Inneres-Wissen ist natürlich verloren gegangen, vor allem Dosierungen und die „einfachen“ Dinge, wie symptomatische Therapien.
Heute wurde mir mitgeteilt, dass ich übermorgen Dienst machen muss, da der geplante Arzt erkrankt ist. Habe mich natürlich schon im Vorfeld mit dem Krankheitsbild auseinandergesetzt, allerdings stellen sich ganz praktische Fragen, wo mir hier vielleicht geholfen werden kann … So langsam steigt die Panik in mir auf :/
- Was tu ich bei akuter Dyspnoe? Lorazepam? Morphin? Inhalation? Gut zureden und auf die BGA schauen?
- Jedem Patienten erstmal Flüssigkeit geben? Hab etwas Sorge bei Omis mit Herzinsuffizienz …
- Paracetamol zur Fiebersenkung ab wann? Wieviel? Überhaupt notwendig?
- Antikoagulation mit Clexane (Dosierung gewichtsadaptiert?)?
Ich weiß, für klinisch tätige Ärzte ist das sicherlich banal, ich bitte dennoch um Verständnis für meine blöden Fragen … Ja, ich habe auch Medizin studiert, aber vieles ist einfach weg. Natürlich habe ich auch einen Hintergrund (der wird sich schon mal auf eine unruhige Nacht gefasst machen müssen…), aber bei jeder Kleinigkeit will ich ihn auch nicht rausklingeln.
Oder vielleicht habt ihr einen Tipp, wo man solche Infos herbekommen kann – wir werden quasi allein gelassen mit all dem und ich wünsche niemanden ins KH eingeliefert zu werden mit COVID und von einem Pathologen behandelt zu werden…
Danke im Voraus!
Hier findest Du aktuelle Leitlinien zu symptomatischen CoVid19 Patienten, vielleicht hilft Dir das weiter?
https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/113-001.html
Hoppla-Daisy
07.12.2020, 16:18
Hallo liebe Kollegen,
ich arbeite in einem mittelgroßen Kreiskrankenhaus in einem Hotspot. Derzeit betreuen wir um die 60 COVID-Patienten auf Normalstationen und einige auf den Intensivstationen. Das Virus hat sich auch auf die Ärzteschaft ausgebreitet, wir haben aktuell einen Krankenstand im Haus von 40%..........
Ich finde es gar nicht banal, und du hast mein vollstes Verständnis! Es zeugt eher von einem gehörigen Maß an Verantwortungsgefühl, dass du dich in diese unbekannte Materie - wenn schon verlangt - irgendwie einarbeiten möchtest und nach Hilfe fragst. Dennoch hast du mein Mitgefühl. Ich bin derzeit im Langkrankenstand und muss demnächst wieder "ran". Da könnte es auch durchaus sein, dass ich als Urologin einspringen muss. Das dürfte dann auch spannend werden - und nein, ich würde mich derzeit dann auch nicht unbedingt als Ärztin im Dienst haben wollen. Es ist echt schon erschreckend, wie schnell man Dinge "vergisst", die man nicht jeden Tag für seine Arbeit braucht. Aber es ist ja kein Hexenwerk, was man nicht schnell wieder drauf hat, denke ich. Also, nur Mut!
S-Acetyl-Methionin
07.12.2020, 16:31
Ich weiß nicht, ob hier "nur Mut" die richtige Botschaft ist. Ich würde vielleicht eher sagen "nur nicht zu viel Mut".
Bevor ich Gefahr laufe einen Patienten mit Atemnot unklarer Ursache mit Morphin und NaCl-Infusionen umzubringen, würde ich bei JEDER unklaren Situation sehr niederschwellig den Hintergrund anrufen. Im Zweifelsfall muss der halt dann dauerhaft da sein. Wenn man einfach mal drauflosarbeitet, steht man schneller vor Gericht als einem lieb ist. Und dann heißt es ganz sicher nicht "Kein Problem, das konnten Sie als Pathologe ja nicht wissen.", sondern dann heißt es "Sie hätten doch jederzeit Ihren Hintergrund anrufen können, warum haben Sie als Pathologe Ihre Kompetenzen derart überschritten?"
Klar, der Hintergrund-OA wird nicht begeistert sein, kann einem aber auch relativ egal sein, denn er ist ja nicht der reguläre Vorgesetzte. Es ist nicht die Aufgabe eines fachfremden Assistenzarztes, den Krankenstand auf eigenes Risiko fahrlässig auszugleichen.
Hallo liebe Kollegen,
ich arbeite in einem mittelgroßen Kreiskrankenhaus in einem Hotspot. Derzeit betreuen wir um die 60 COVID-Patienten auf Normalstationen und einige auf den Intensivstationen. Das Virus hat sich auch auf die Ärzteschaft ausgebreitet, wir haben aktuell einen Krankenstand im Haus von 40%.
Nun, die COVID-Stationen müssen ab sofort von Assistenzärzten aller Fachrichtungen von 16-08:00 Uhr besetzt werden, inklusive Neuaufnahmen. Mein Problem: ich bin seit vier Jahren in der Pathologie, habe also seit Ewigkeiten keinen (lebenden) Patienten mehr gesehen und mein Innere-Tertial war auch grauenhaft. Nadeln legen, Blutentnahmen trau ich mir ja noch zu, aber viel Inneres-Wissen ist natürlich verloren gegangen, vor allem Dosierungen und die „einfachen“ Dinge, wie symptomatische Therapien.
Heute wurde mir mitgeteilt, dass ich übermorgen Dienst machen muss, da der geplante Arzt erkrankt ist. Habe mich natürlich schon im Vorfeld mit dem Krankheitsbild auseinandergesetzt, allerdings stellen sich ganz praktische Fragen, wo mir hier vielleicht geholfen werden kann … So langsam steigt die Panik in mir auf :/
- Was tu ich bei akuter Dyspnoe? Lorazepam? Morphin? Inhalation? Gut zureden und auf die BGA schauen?
- Jedem Patienten erstmal Flüssigkeit geben? Hab etwas Sorge bei Omis mit Herzinsuffizienz …
- Paracetamol zur Fiebersenkung ab wann? Wieviel? Überhaupt notwendig?
- Antikoagulation mit Clexane (Dosierung gewichtsadaptiert?)?
Ich weiß, für klinisch tätige Ärzte ist das sicherlich banal, ich bitte dennoch um Verständnis für meine blöden Fragen … Ja, ich habe auch Medizin studiert, aber vieles ist einfach weg. Natürlich habe ich auch einen Hintergrund (der wird sich schon mal auf eine unruhige Nacht gefasst machen müssen…), aber bei jeder Kleinigkeit will ich ihn auch nicht rausklingeln.
Oder vielleicht habt ihr einen Tipp, wo man solche Infos herbekommen kann – wir werden quasi allein gelassen mit all dem und ich wünsche niemanden ins KH eingeliefert zu werden mit COVID und von einem Pathologen behandelt zu werden…
Danke im Voraus!
Ich würde den Dienst an deiner Stelle nicht machen, wenn kein Vordergrund verfügbar ist. Die klinische Einschätzung kann man nicht aus Leitlinien oder irgendwelchen Büchern lernen. Wenn ein Vordergunddienst verfügbar ist, dem du Zuarbeiten kannst ist es etwas anderes. Aber ganz allein ohne Warmlaufen im Tagdienst ist meiner Meinung nach mehr als fahrlässig. Die Patienten werden ja auch noch andere Probleme haben, die man in der Nacht lösen muss.
Ich kann genauso wenig etwas in der Pathologie, Labormedizin, Radiologie etc. alleine entscheiden
kombinat100
07.12.2020, 16:46
Bei uns bekommt jeder mit positivem Covid-Ergebnis die BE um Trop/D-Dimere/CK/CK--MB/LDH/Procalcitonin ergänzt. Wir haben hausinterne Leitlinien ab welchen D-Dimer-Wert (immer in Korrelation mit Klinik) ein CT (Pulmonalaterien + Lunge) und welche Monoembolex-Doesierung verabreicht werden soll, bei erhöhtem Trop wird immer der kardiologische Hintergrund angerufen und über den Patienten informiert und zusammen in Zusammenschau des Gesamtblutbildes + Klinik entschieden ob als NSTEMI gewertet wird (oder im Rahmen der Covid-Erkrankung) oder nicht (bei initial blandem EKG) bei positivem Procalcitonin kommt n Antibiose mit rein. Bei O2-Werten unter 92% bei 8L, LDH >400, sowie deutlich klinisch schlechtem Bild (AF> 30/min) wird auf Intensiv verlegt.Mit Morphin und hohen Mengen an Flüssigkeitsgabe wäre ich initial vorsichtig.... Schau mal nach ob es bei dir im Haus ebenfalls solche "Leitlinien" gibt, und immer im Zweifel den Hintergrund anrufen!
GelbeKlamotten
07.12.2020, 16:48
Ich weiß nicht, ob hier "nur Mut" die richtige Botschaft ist. Ich würde vielleicht eher sagen "nur nicht zu viel Mut".
Bevor ich Gefahr laufe einen Patienten mit Atemnot unklarer Ursache mit Morphin und NaCl-Infusionen umzubringen, würde ich bei JEDER unklaren Situation sehr niederschwellig den Hintergrund anrufen. Im Zweifelsfall muss der halt dann dauerhaft da sein. Wenn man einfach mal drauflosarbeitet, steht man schneller vor Gericht als einem lieb ist. Und dann heißt es ganz sicher nicht "Kein Problem, das konnten Sie als Pathologe ja nicht wissen.", sondern dann heißt es "Sie hätten doch jederzeit Ihren Hintergrund anrufen können, warum haben Sie als Pathologe Ihre Kompetenzen derart überschritten?"
Klar, der Hintergrund-OA wird nicht begeistert sein, kann einem aber auch relativ egal sein, denn er ist ja nicht der reguläre Vorgesetzte. Es ist nicht die Aufgabe eines fachfremden Assistenzarztes, den Krankenstand auf eigenes Risiko fahrlässig auszugleichen.
Genau so sehe ich das auch. Ist ja nicht so, als könnte man als Pathologe, Radiologe oder Augenarzt prinzipiell auch schwere internistische Erkrankungen behandeln, wenn man das eigene Wissen mal kurz wieder auffrischt. Wenn man ehrlich ist, ohne da jetzt jemandem zu nahe treten zu wollen, hat man das nie gelernt und kann es auch nicht kurz mal nachlesen.
Ich würde da auch überhaupt kein Risiko eingehen und zur not auch nachts alle 15 Minuten den OA anrufen. Was soll denn passieren? „Schlimmstenfalls“ lassen sie dich dann keine weiteren solchen Dienste mehr machen. Warum solltest du deine Approbation und mehr riskieren?
SARS-CoV-2 positiv; 40 Jahre, keine Risikokonstellation, 28 Beatmungstage, dann neurolog. Reha.
Wir haben unter 30 jährige an der ECMO. Ohne relevante Vorerkrankungen.
Hallo liebe Kollegen,
ich arbeite in einem mittelgroßen Kreiskrankenhaus in einem Hotspot. Derzeit betreuen wir um die 60 COVID-Patienten auf Normalstationen und einige auf den Intensivstationen. Das Virus hat sich auch auf die Ärzteschaft ausgebreitet, wir haben aktuell einen Krankenstand im Haus von 40%.
Nun, die COVID-Stationen müssen ab sofort von Assistenzärzten aller Fachrichtungen von 16-08:00 Uhr besetzt werden, inklusive Neuaufnahmen. Mein Problem: ich bin seit vier Jahren in der Pathologie, habe also seit Ewigkeiten keinen (lebenden) Patienten mehr gesehen und mein Innere-Tertial war auch grauenhaft. Nadeln legen, Blutentnahmen trau ich mir ja noch zu, aber viel Inneres-Wissen ist natürlich verloren gegangen, vor allem Dosierungen und die „einfachen“ Dinge, wie symptomatische Therapien.
Heute wurde mir mitgeteilt, dass ich übermorgen Dienst machen muss, da der geplante Arzt erkrankt ist. Habe mich natürlich schon im Vorfeld mit dem Krankheitsbild auseinandergesetzt, allerdings stellen sich ganz praktische Fragen, wo mir hier vielleicht geholfen werden kann … So langsam steigt die Panik in mir auf :/
- Was tu ich bei akuter Dyspnoe? Lorazepam? Morphin? Inhalation? Gut zureden und auf die BGA schauen?
- Jedem Patienten erstmal Flüssigkeit geben? Hab etwas Sorge bei Omis mit Herzinsuffizienz …
- Paracetamol zur Fiebersenkung ab wann? Wieviel? Überhaupt notwendig?
- Antikoagulation mit Clexane (Dosierung gewichtsadaptiert?)?
Ich weiß, für klinisch tätige Ärzte ist das sicherlich banal, ich bitte dennoch um Verständnis für meine blöden Fragen … Ja, ich habe auch Medizin studiert, aber vieles ist einfach weg. Natürlich habe ich auch einen Hintergrund (der wird sich schon mal auf eine unruhige Nacht gefasst machen müssen…), aber bei jeder Kleinigkeit will ich ihn auch nicht rausklingeln.
Oder vielleicht habt ihr einen Tipp, wo man solche Infos herbekommen kann – wir werden quasi allein gelassen mit all dem und ich wünsche niemanden ins KH eingeliefert zu werden mit COVID und von einem Pathologen behandelt zu werden…
Danke im Voraus!
Stichwort: Übernahmeverschulden.
Melde dich krank, du hast Husten. Telefonische Krankschreibung für 14 Tage gibts vom HA.
Müssen halt die entsprechende OÄ oder der Chef in den Vordergrund.
Feuerblick
07.12.2020, 17:12
Ich würde das Risiko in der Tat auch nicht eingehen. Als Augenarzt hat man wahrscheinlich zuletzt im PJ internistische Patienten gesehen und entsprechend untersucht. Wenns gut läuft...
Das kann man sich nicht eben mal anlesen und dann machen. Meine Approbation würde ich nicht aufs Spiel setzen, um einen Personalmangel, der nicht erst in diesem Monat entstanden ist, auffangen zu können. :-nix
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