Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der große Coronathread
urinbeutel
21.12.2020, 20:04
Hmm... wahrscheinlcih hst du recht. Mir ist der Gedanke erst heute gekommen, weil ich erst seit heute zuständig bin :(
Dachte vielleicht mit FFP2 ist das Risiko überschaubar
Rettungshase
21.12.2020, 21:07
Die Diskussion gab es in den vergangenen Tagen auch im Assistenzärzte-Thread ausführlichst.
Letzten Endes entscheidest du mit deinen Lieben, ob du unbedingt jetzt die Familie sehen musst - oder ob vielleicht ein Telefonat und ein umso herzlicheres Treffen im Frühjahr/Sommer nicht besser ist.
Man kann da auch wurschteln, um sich das Gefühl von Sicherheit zu geben (Lüftungskonzepte, Schnelltests, Masken uswusf.), aber es ist natürlich nie so gut wie einfach nicht zu gehen.
Ja, auch wenn es nichts wert ist wird es zumindest mengenmäßig immer genug Geld geben ; - )
Hab übrigens noch eine Bitte. Hat irgendwer von euch Links/Daten bezüglich RNA-Impfstoffen? Hatte neulich eine Diskussion in der jemand behauptet hat die seien völlig unbedenklich und seien schon am Menschen eingesetzt worden - meines Wissens nach ist das aber nicht der Fall, ich dachte immer der jetzige Impfstoff sei der erste der auf diesem Mechanismus basiert und an einer größeren Zahl an Menschen angewendet werden darf.
Relaxometrie
21.12.2020, 21:48
ich dachte immer der jetzige Impfstoff sei der erste der auf diesem Mechanismus basiert und an einer größeren Zahl an Menschen angewendet werden darf.
Ein mRNA-Impfstoff war in der Humanmedizin bisher nicht zugelassen:
Unter der Überschrift "Sind bereits humane mRNA-Impfstoffe zugelassen?" (etwas weiter unten in der Liste) steht die Antwort. (https://www.pei.de/DE/service/faq/faq-coronavirus-inhalt.html)
Laborwichtel88
28.12.2020, 09:22
Zum Jahresende ein paar gute Nachrichten. Dr. Andrew Hill von der Universität Liverpool führt zu Zeit mit Unterstützung des ACT Accelerator Programs der WHO eine Untersuchung zur Wirksamkeit von Ivermectin bei COVID-19 durch. Die ersten Ergebnisse aus einen Workshop vom 16. Dezember sehen sehr gut aus. Im Januar soll da noch mehr kommen.
Link zur Präsentation von Dr. Andrew Hill (https://www.youtube.com/watch?v=yOAh7GtvcOs)
Wenn es jetzt einen vernünftig definierten primären Endpunkt gäbe und nicht viele Endpunkte als gleichwertig angesehen würden, wäre ich froh.
Wie relevant ist time to PCR clearence denn Patienten bezogen? Man kann früher aus der Quarantäne, aber was bringt das tatsächlich biologisch?
Und ich finde es echt gut, dass es eine Untersuchung mit vernünftiger Kontrollgruppe geben soll und nicht mit HCQ+AZT als Kontrolle, könnte ja die Evidenz gegen die Kontrolle schieben, wenn HCQ einige UAW hat.
roxolana
28.12.2020, 12:24
Diese ganzen weichgespülten Endpunkte sind meiner Meinung nach schwachsinnig. Es gibt im Bereich Covid-19 verschiedene Endpunkte, die tatsächlich patientenrelevant sind: Mortalität, Hospitalisierungsrate und -dauer, Beatmungsnotwendigkeit. Alles andere, insbesondere irgendwelche Surrogatendpunkte wie time to PCR clearance, sind letztlich nur Augenwischerei.
Laborwichtel88
28.12.2020, 12:44
Diese ganzen weichgespülten Endpunkte sind meiner Meinung nach schwachsinnig. Es gibt im Bereich Covid-19 verschiedene Endpunkte, die tatsächlich patientenrelevant sind: Mortalität, Hospitalisierungsrate und -dauer, Beatmungsnotwendigkeit. Alles andere, insbesondere irgendwelche Surrogatendpunkte wie time to PCR clearance, sind letztlich nur Augenwischerei.
Haben sie sich die Präsentation überhaupt angesehen?? In 4 Studien wurden Mortalität in 6 Studien wurde die Hospitalisierungsdauer untersucht.
Naja kann sich ja jeder selbst anschauen und überzeugen, welche Argumente und Aussagen in den Kommentaren nun stimmen. Sind nur 12 Minuten Präsentation von Dr. Andrew Hill einen Berater für die WHO, der auch an antiviralen Mitteln zu HIV forscht.
Präsentation von Dr. Andrew Hill. (https://www.youtube.com/watch?v=yOAh7GtvcOs)
habichnicht
28.12.2020, 14:45
In Stralsund sollen acht Mitarbeiter eines Pflegeheims versehentlich das Fünffache der üblichen Impfstoffdosis erhalten haben:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/fehler-bei-corona-impfung-mitarbeiter-erhalten-zu-hohe-impfdosis-17121298.html
Grund soll ein Fehler bei der Aufbereitung des Impfstoffs gewesen sein.
Aus dieser Formulierung des Herstellers kann man folgern, dass es eine Panne beim Verdünnen (Verdünnen vergessen worden?) gegeben hat:
Die übliche Impfdosis liege bei 30 Mikrogramm. Sie [Sprecherin von Biontec] verwies auf die ausführliche Produktinformation ihres Unternehmens. Der erste Satz laute: „Dies ist eine Mehrdosendurchstechflasche, deren Inhalt vor der Verwendung verdünnt werden muss.“
Feuerblick
28.12.2020, 15:23
Manchmal hilft es halt, den Waschzettel zu lesen... Meines Wissens enthält eine Durchstechflasche incl. Verdünnung fünf Impfstoffdosen.
habichnicht
28.12.2020, 15:31
Auf den Flaschen, die in dem FAZ-Artikel abgebildet sind, steht:
https://media1.faz.net/ppmedia/aktuell/4235193674/1.7121301/format_top1_breit/am-sonntag-haben-die-corona.jpg
"After dilution, vial contains 5 Doses of 0,3 ml."
Und in Großbuchstaben: "DILUTE BEFORE USE"
Und weiter unten:
"Dilution Date and Time":
Da sollte eigentlich nichts schiefgehen.
Richtig. Steht ja auf jeder Ampulle drauf. Muss man eigentlich nur lesen :-))
Ungewöhnlich ist es dennoch, und vielleicht nicht optimal vom Handling her. Das dachte ich mir schon vor zehn Tagen, als ich zum ersten Mal ein Foto einer Ampulle gesehen habe.
Auf den Flaschen, die in dem FAZ-Artikel abgebildet sind, steht:
https://media1.faz.net/ppmedia/aktuell/4235193674/1.7121301/format_top1_breit/am-sonntag-haben-die-corona.jpg
"After dilution, vial contains 5 Doses of 0,3 mL."
Und in Großbuchstaben: "DILUTE BEFORE USE"
Und weiter unten:
"Dilution Date an Time":
Da sollte eigentlich nichts schiefgehen.
Hätten sie mal lieber irgendeinen Hinweis drauf geschrieben, dass es verdünnt werden soll statt immer wieder diese Diulte-Irgendwas :D
Das spricht ja für eine optimale Vorbereitung für diese hochkomplexe Aufgabe.
Feuerblick
28.12.2020, 15:43
Wer lesen kann ist halt wie immer klar im Vorteil :-))
habichnicht
28.12.2020, 15:54
Unter dem "Dilution date and time:" scheint Platz zum Eintragen der Werte zu sein. Das muss ja auch auf jeder Flasche vermerkt werden, weil der Inhalt sechs Stunden nach dem Verdünnen verworfen werden muss. Damit muss man auch überprüfen können, ob verdünnt wurde oder nicht.
Andererseits: 0,3 ml pro Dosis sind ein sehr kleines Volumen. Was ist, wenn man sich da bei der Spritze vertut und versehentlich 1,5 ml aufzieht?
Feuerblick
28.12.2020, 16:00
Naja, so grobmotorisch sollte man nun nicht sein...
WackenDoc
28.12.2020, 16:09
Wer weiss, was für super Fachpersonal man dafür genommen hat.
habichnicht
28.12.2020, 16:09
Bin gespannt, ob man noch erfahren wird, worin der Fehler nun bestanden hat.
Andererseits: 0,3 ml pro Dosis sind ein sehr kleines Volumen. Was ist, wenn man sich da bei der Spritze vertut und versehentlich 1,5 ml aufzieht?
Ach Quatsch. Bei Insulin konnte man ja auch jahrzehntelang problemlos 1/40ml = 0,025ml aufziehen. Dann wird man es wohl auch schaffen, mit einer dafür geeigneten Spritze 0,3ml aufzuziehen.
Bin gespannt, ob man noch erfahren wird, worin der Fehler nun bestanden hat.
Das hat man ja bereits erfahren. Oder? Die ganze Ampulle enthält vor der Verdünnung nur 0,45ml, d.h. ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass man tatsächlich das Verdünnen vergessen hat. Denn für fünf Dosen hätte man dann ja 50% mehr aufziehen müssen, als man von der verdünnten Lösung aufziehen hätte müssen. Viel wahrscheinlicher ist deshalb IMHO, dass man nicht kapiert hat, dass in einer Ampulle fünf Dosen sind.
(Anm.: Lt. FDA Fact Sheet sind tatsächlich bis zu sechs Dosen in einer Ampulle, auch wenn fünf auf der Ampulle draufsteht.)
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