Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der große Coronathread
Christoph_A
12.02.2021, 09:54
Seh ich in der Woche ungefähr 5 bis 10 Mal in der Praxis. Reicht zu allermeist ein freundlicher Hinweis und manchmal etwas erklären und schwupp, ist die Maske da wo sie hingehört.
So wies aussieht werden wir eh bis zum Sommer im Lockdown leben. Und danach wird man wenn alle die wollen geimpft sind eh die Schutzmaßnahmen weitestgehend aufheben müssen. Also was macht es noch für einen Unterschied? Die krankenhäuser werden bis dahin nicht überlastet werden.
Denke auch, dass es Sommer wird. Bis dahin wird man uns im drei-Wochen-Takt verkaufen, dass der zuletzt festgelegte Richtwert nicht mehr gilt, und wird die Zielvorgabe langsam auf 20, dann auf 10 setzen und uns schließlich sagen, dass "man das Erreichte nun nicht gefährden" dürfe. Vielleicht zieht man irgendeinen anderen Parameter aus dem Hut, neulich war ja wohl wieder der R-Wert im Gespräch. Vielleicht wird der Druck im Sommer so groß, dass man für ein paar Monate wieder alles öffnet, aber spätestens im Oktober geht der Zirkus von vorne los. Es gibt, außer leeren Politikerversprechen, momentan keinen Grund zur Annahme, dass das mit der Impfung bis dahin hinhaut - wir haben schon Mitte Februar und man schafft hierzulande kaum mehr als 100.000 Impfungen pro Tag...wenn die Impfungen überhaupt wirksam bleiben.
Rechnen wir mal eher mit 2022, 2023, bis es soweit wieder normal wird. Und für danach gilt, dass der Geist der langzeitigen Grundrechtsbeschneidung aus der Flasche ist. Dann kommen eben die Lockdowns bei schweren Grippewellen oder eben für das Klima, wie Lauterbach es ja schon gefordert hat.
Feuerblick
12.02.2021, 11:02
Genau. Wir werden NIENIENIENIE wieder vor die Tür dürfen. Durften wir im Sommer nach dem ersten (langen!) Lockdown auch nicht. Neee, die Regierung will uns alle einsperren. Einfach weils Spaß macht. Ganz bestimmt! :-wand
Genau. Wir werden NIENIENIENIE wieder vor die Tür dürfen. Durften wir im Sommer nach dem ersten (langen!) Lockdown auch nicht. Neee, die Regierung will uns alle einsperren. Einfach weils Spaß macht. Ganz bestimmt! :-wand
Bisher scheint sich die Regierung nicht zu sehr darum zu bemühen, uns wieder vor die Tür zu lassen. Über die Gründe dahinter kann man nur spekulieren, ich denke, es ist vor allem die Weigerung, der Öffentlichkeit einzugestehen, dass der bisherige Weg ein Holzweg und die entstandenen Schäden umsonst waren. Über Lockdowns gewinnt man immer nur Zeit, wenn man nicht gerade ein Inselstaat ist. Wenn man Regierungsvertreter (Lauterbach) hört, bekommt man aber den Eindruck, jede einzelne Infektion müsse verhindert werden. Außerdem scheint es durch eine Häufung von Mutationen eben doch zu einem zunehmenden Immune Escpape trotz Impfung zu kommen. Also: Was ist dann also die Schlussfolgerung?
Im Oktober war man auch noch Verschwörungstheoriker, wenn man auf den Lockdown bis Ostern spekuliert hat.
Feuerblick
12.02.2021, 13:28
Das ist man heute auch noch. Die Gründe sind klar: Inzidenz unter 35 und Frühling. Wer spekuliert, der sitzt Verschwörungstheorien auf.
Btw. Die erste größere Stadt liegt bereits bei einer Inzidenz unter 35, andere liegen schon gut unter 50.
Aber du hast natürlich recht: Da auch die Politiker keine Lust auf Shoppen, Biergarten, Restaurant oder Urlaubsreisen haben, werden sie selbstverständlich alles weiterhin geschlossen lassen. Macht total Sinn! :-wand
Inzwischen habe ich von einem Kollegen die Information erhalten, dass Personen, denen zweimal der Impfstoff aus einem "geschüttelten" Vial appliziert wurde, innerhalb von 21 Tagen eine weitere Impfung erhalten sollen.
Bei Personen mit nur einer Dosis soll nichts weiter unternommen werden.
Wieviele Personen betroffen sind, wird gerade ermittelt.
Oh man ^^
Arbeitet die betreffende Person noch im Impfzentrum ?
Colourful
12.02.2021, 14:00
@Feuerblick
Wir haben schon fast eine Inzidenz von 50 geschafft, das finde ich wirklich cool. Sehr das so wie du.
Feuerblick
12.02.2021, 14:03
@Feuerblick
Wir haben schon fast eine Inzidenz von 50 geschafft, das finde ich wirklich cool. Sehr das so wie du.
Wir auch so gut wie :-)
habichnicht
12.02.2021, 14:31
...........Wenn man Regierungsvertreter (Lauterbach) hört, .......... . Lauterbach ist weder Regierungsmitglied noch "Regierungsvertreter" ;-)
Das ist man heute auch noch. Die Gründe sind klar: Inzidenz unter 35 und Frühling. Wer spekuliert, der sitzt Verschwörungstheorien auf.
Btw. Die erste größere Stadt liegt bereits bei einer Inzidenz unter 35, andere liegen schon gut unter 50.
Aber du hast natürlich recht: Da auch die Politiker keine Lust auf Shoppen, Biergarten, Restaurant oder Urlaubsreisen haben, werden sie selbstverständlich alles weiterhin geschlossen lassen. Macht total Sinn! :-wand
Vor ein paar Tagen waren aber 50 die magische Grenze, nun plötzlich 35. Bezeichnend finde ich, wenn man Misstrauen in die Politik gleich in die Schublade der Verschwörungstheorien steckt - das ist wohl eine sehr speziell deutsche Mentalität. Verschwörungstheoretiker ist man, wenn man konkrete Fantasien zur Welterklärung zur Doktrin erhebt. Nicht, wenn man sich im Wochentakt ändernde Versprechungen der Politik irgendwann nicht mehr für bare Münze nimmt und "spekuliert", was wohl stattdessen als nächstes kommt.
Lauterbach ist weder Regierungsmitglied noch "Regierungsvertreter" ;-)
Nein, aber Mitglied einer der Regierungsparteien, Bundestagsabgeordneter und Gesundheitspolitiker. Und mir ist nicht bekannt, dass er mal irgendwie Contra bekommen hätte von Seiten von offziellen Regierungsvertretern.
"'Die Infektionszahlen sinken ermutigend stark, aber sie sind noch nicht genug gesunken, um Beschränkungen zu lockern", so Spahn weiter. "Wenn wir jetzt öffnen, verspielen wir den Erfolg, den wir uns durch Verzicht erarbeitet haben.'"
https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-news-rki-spahn-wieler-1.5199212
Jens Spahn.
Dieses Argument lässt sich bei jeder Inzidenz anbringen - so lange nur ein einziger unentdeckter ansteckender Corona-Infizierter frei rumläuft läuft man Gefahr, dass alles von vorne beginnt. Und wie gesagt: Es gibt sehr konkrete Hinweise auf einen Verlust der Impfwirkung. Und selbst wenn - bis hierzulande genug geimpft wären ist es sowieso 2022.
Sagt mir mal, auf dieser Basis, warum es NICHT wahrscheinlich sein soll, dass wir bis Sommer im aktuellen Lockdown hängen und im Oktober ein neuer kommt.
Feuerblick
12.02.2021, 14:52
„Fantasien“ ist das richtige Stichwort.
Der Lockdown wird dann (wie im letzten Sommer) nicht mehr notwendig sein, wenn das Geschehen nicht mehr diffus sondern deutlich abgrenzbar ist. Wenn Infektionsketten nachweisbar sind und die Leute sinnvoll isoliert werden können. Daher auch die 35, weil die 50 dafür gerade so reichen würde. Wenn du mal zuhören und verstehend lesen würdest, wüsstest du all das.
Auf Grundlage des Rückgangs der aktuellen Zahlen ist es schlichtweg nicht wahrscheinlich, dass man einen Dauer-Lockdown fährt. Man schaue mal auf andere Länder dazu. Es kann aber (je nach Impfgeschwindigkeit) durchaus im Herbst wieder losgehen.
Aber was nutzt nun das Gemecker und Gejammer? Nix! Weil dem Virus und seiner Pandemie Gemecker und Gejammer und deine Phantasien einfach sowas von komplett egal sind.
Und wenn die Impfwirkung nachlässt, muss man erneut impfen. Womöglich jährlich. Ist sogar wahrscheinlich. Was genau ändert das nun? Und was ist daran neu?
Aber es wird halt auch gerne mit zweierlei Maß gemessen.
Als wir im Herbst in den ersten Landkreisen eine Inzidenz von 50/100.000 erreicht haben, wurde schreiend im Kreis gelaufen, „Lockdown” gerufen und (zu Recht) besorgt der zweiten Welle entgegengeblickt. Aber im Herbst wurden ja auch noch Zahlen unbeeindruckt hingenommen, die deutlich über den höchsten Zahlen des Frühjahr lagen. Und sogar die Zahlen übertrafen, die wir im Frühjahr in Italien als „sowas darf in Deutschland auf gar keinen Fall passieren” beobachtet haben.
Man muss das Volk halt bei Laune halten und wenn das Volk halt einen guten Haarschnitt will dann muss man ihm dieses Zuckerstück hinwerfen.
Und ja, ich will auch in Urlaub, ich will in Kneipen, ich will in Restaurants essen und Dinge einfach im Geschäft kaufen wenn ich sie brauche. Ich will meine Freunde ohne Einschränkungen treffen und ohne komischen Bauchgefühl zu meiner Familie fahren. Mich kotzt das auch an, dass ich hier alleine in meiner Wohnung sitze, den Fernseher leerglotze und zwischendurch die abgetretenen Spazierpfade im Kreis laufe. Aber es ist eben aktuell neunmal so und bockig aufstampfen wie ein kleines Kind und „jetzt ist aber mal genug, das Volk will leben!” schreien, bringt halt auch keinen weiter.
Und ich habe diesen Winter in der Akutversorgung gearbeitet. Die letzten zwei Monaten waren mit Abstand die schlimmsten, die ich in mittlerweile 11 Wintern im medizinischen Bereich jemals erlebt habe und ich will sowas nie wieder mitmachen.
„Fantasien“ ist das richtige Stichwort.
Der Lockdown wird dann (wie im letzten Sommer) nicht mehr notwendig sein, wenn das Geschehen nicht mehr diffus sondern deutlich abgrenzbar ist. Wenn Infektionsketten nachweisbar sind und die Leute sinnvoll isoliert werden können. Daher auch die 35, weil die 50 dafür gerade so reichen würde. Wenn du mal zuhören und verstehend lesen würdest, wüsstest du all das.
Auf Grundlage des Rückgangs der aktuellen Zahlen ist es schlichtweg nicht wahrscheinlich, dass man einen Dauer-Lockdown fährt. Man schaue mal auf andere Länder dazu. Es kann aber (je nach Impfgeschwindigkeit) durchaus im Herbst wieder losgehen.
Aber was nutzt nun das Gemecker und Gejammer? Nix! Weil dem Virus und seiner Pandemie Gemecker und Gejammer und deine Phantasien einfach sowas von komplett egal sind.
Und wenn die Impfwirkung nachlässt, muss man erneut impfen. Womöglich jährlich. Ist sogar wahrscheinlich. Was genau ändert das nun? Und was ist daran neu?
Sowohl 50 als auch 35 sind willkürlich gewählt. Viele Gesundheitsämter haben erklärt, dass sie auch unter 50 schon in der Lage sind, die Infektionsketten nachzuverfolgen - wobei, zu 100% sind die ohnehin nie nachvollziehbar, jedenfalls nicht mit den Methoden, die Deutschland nutzt. Aber Regierungskritik ist Verschwörungstheorie ;) Die Grenzwerte sind völlig willkürlich gewählt. Ich bin auch nicht der einzige, der das so sieht:
https://www.merkur.de/lokales/region-miesbach/miesbach-ort29062/corona-arzt-kritik-35-inzidenz-merkel-soeder-willkuerlich-impfungen-90200606.html
Lange war auch davon die Rede, die Pandemie so zu strecken, dass man das Gesundheitssystem nicht überlastet. Davon ist nicht mehr die Rede, nun ist jede Infektion eine zu viel.
Man sollte sich halt irgendwann die Frage stellen, ob es das alles "wert" ist. Darf man im Zweifel wegen der Pandemie dauerhaft (d.h. für mehrere Jahre) die freie Gesellschaft und die Grundrechte aufgeben? Wie lange darf man wie viele Menschen ihrer Grundrechte berauben, um wie viele andere Menschen zu "retten" ? - Das heißt, deren Leben zu verlängern, wobei es sich bei vielen der Coronatoten um Monate, bestensfalls um wenige Jahre handeln dürfte.
Ich frag mich tatsächlich wie und warum die 50 zustande gekommen sind. Heute meinte in der Zeitung die Leiterin des Nürnberger Gesundheitsamtes, die 50 sei eine politische Zahl, mittlerweile käme man auch mit den aktuellen 68 zurecht.
andererseits ist natürlich die Frage, wieso man eine 50 angesetzt hat und keine 40 und als "Warnwert" 25. Die Zahlen waren einfach da, ohne Begründung.
Ich frag mich tatsächlich wie und warum die 50 zustande gekommen sind. Heute meinte in der Zeitung die Leiterin des Nürnberger Gesundheitsamtes, die 50 sei eine politische Zahl, mittlerweile käme man auch mit den aktuellen 68 zurecht.
andererseits ist natürlich die Frage, wieso man eine 50 angesetzt hat und keine 40 und als "Warnwert" 25. Die Zahlen waren einfach da, ohne Begründung.
Verschwörungstheoretikerin! Du bist nur zu blöd, die Politik zu verstehen! Merk dir das!
Natürlich sind diese Zahlen willkürlich. Es gibt halt ein großes Bedürfnis der Presse, der Politik, der Wähler nach einfachen Zahlen und einfachen Regeln. Deshalb diese Fixierung auf bestimmte Grenzwerte.
Diese Grenzwerte sind für sich genommen natürlich nur extrem grobe Näherungen. Denn in Wahrheit geht es ja um andere Dinge - vor allem um die Intensivkapazität, um die Beatmungsbetten, aber außerdem auch um die Bettenbelegung insgesamt, um die Todesfälle, um die Langzeitfolgen. Natürlich ist es unsinnig, Entscheidungen nur aufgrund der Inzidenz zu treffen. Vor allem da die Inzidenz ja auch von der Zahl an Tests abhängt.
Ich würde mich davon aber nicht zu sehr verunsichern lassen. In der Entscheidungsfindung werden eh auch die anderen oben genannten Zahlen berücksichtigt. Aber Presse und Politik haben halt die Tendenz, alles möglichst idiotensicher zu erklären, auch wenn das oft dazu führt, dass das Ergebnis so krude ist, dass es eigentlich gar nicht mehr stimmt.
WiWi, ich versteh nicht ganz, warum du dich da so reinsteigerst... offenbar wird dir das alles zu viel.
Zur Burden of Disease insgesamt: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/121118/Verlorene-Lebenszeit-durch-COVID-19-Schaetzung-zu-Folgen-der-Pandemie Ich gehe davon aus, dass sich die DALYs noch als deutlich größer herausstellen werden als man zur Zeit glaubt, siehe Long Covid.
Feuerblick
12.02.2021, 15:15
Aber davo... wie kannst du nur so politikgläubig sein? :-))
Ich bin schlichtweg der Meinung, dass eine beschissene Situation durch Verschwörungstheorien und seltsame Kritik nicht besser wird. Ausheulen - meinetwegen. Aber ständig diese Stimmungsmache gegen Politik und Maßnahmen - das nervt und macht eine beschissene Situation eher schlechter.
Nein, die Gesundheitsämter in vielen Städten und Gemeinden waren im Herbst bei Inzidenzen um die 50 nicht im geringsten in der Lage, Infektionsketten nachzuverfolgen. Werden sie auch jetzt nicht sein.
Wie schrieb ein anderer User des Forums mal an anderer Stelle? „Vielleicht einfach mal den gesunden Menschenverstand benutzen und schauen, was sinnvoll ist und nicht, was erlaubt ist.“
Natürlich sind diese Zahlen willkürlich. Es gibt halt ein großes Bedürfnis der Presse, der Politik, der Wähler nach einfachen Zahlen und einfachen Regeln. Deshalb diese Fixierung auf bestimmte Grenzwerte.
Diese Grenzwerte sind für sich genommen natürlich nur extrem grobe Näherungen. Denn in Wahrheit geht es ja um andere Dinge - vor allem um die Intensivkapazität, um die Beatmungsbetten, aber außerdem auch um die Bettenbelegung insgesamt, um die Todesfälle, um die Langzeitfolgen. Natürlich ist es unsinnig, Entscheidungen nur aufgrund der Inzidenz zu treffen. Vor allem da die Inzidenz ja auch von der Zahl an Tests abhängt.
Ich würde mich davon aber nicht zu sehr verunsichern lassen. In der Entscheidungsfindung werden eh auch die anderen oben genannten Zahlen berücksichtigt. Aber Presse und Politik haben halt die Tendenz, alles möglichst idiotensicher zu erklären, auch wenn das oft dazu führt, dass das Ergebnis so krude ist, dass es eigentlich gar nicht mehr stimmt.
WiWi, ich versteh nicht ganz, warum du dich da so reinsteigerst... offenbar wird dir das alles zu viel.
Ich würde mich ja sehr freuen, wenn du Recht hast. Ich verstehe aber nicht, warum unsere liebe Regierung sich dann nicht einmal die Mühe gibt, derartiges zu kommunizieren. Was stattdessen kommuniziert wird, ist, dass die Regierung überhaupt keine längerfristige Strategie hat ("auf Sicht fahren"). Eine Strategie ist auch kein Fahrplan mit nur einer "Route", sondern enthält Kontigenzszenarien: Was tut man in welchem Fall? Und vor allem: Wie lange ist man im Zweifel bereit, das alles durchzuziehen?
Ich habe den Eindruck, dass man das deshalb nicht tut, weil man eben ahnt, dass eine erhebliche Wahrscheinlichkeit besteht, dass es noch sehr, sehr lange so weitergeht - und man ebenfalls weiß, dass man das der Bevölkerung besser mit Salamitaktik verkauft.
Und ja, mir ist das zu viel. Ich nähme lieber - für mich selbst! - selbst eine hypothetische 10% oder 20%-Chance in Kauf, an Corona zu sterben, als dauerhaft so weiterzuleben. Für ein paar Wochen oder Monate war das ok, aber mittlerweile muss man sich ja darauf einstellen, dass es Jahre werden. Im Kriegsfall würde man ja, dank Wehrpflicht, auch von mir verlangen, mich für die freie Gesellschaft oder fürs Vaterland totschießen zu lassen (Angst vorm Tod ist kein Verweigerungsgrund, nur mal so am Rande).
Aber davo... wie kannst du nur so politikgläubig sein? :-))
Ich bin schlichtweg der Meinung, dass eine beschissene Situation durch Verschwörungstheorien und seltsame Kritik nicht besser wird. Ausheulen - meinetwegen. Aber ständig diese Stimmungsmache gegen Politik und Maßnahmen - das nervt und macht eine beschissene Situation eher schlechter.
Nein, die Gesundheitsämter in vielen Städten und Gemeinden waren im Herbst bei Inzidenzen um die 50 nicht im geringsten in der Lage, Infektionsketten nachzuverfolgen. Werden sie auch jetzt nicht sein.
Wie schrieb ein anderer User des Forums mal an anderer Stelle? „Vielleicht einfach mal den gesunden Menschenverstand benutzen und schauen, was sinnvoll ist und nicht, was erlaubt ist.“
Tut mir Leid, aber alles, was von dir kommt, sind Durchhalteparolen, eine in meinen Augen naive Widergabe der Regierungserklärungen und ein "Kopf-in-den-Stand-Stecken" gegenüber allen Hinweisen, dass die Situation doch nicht so viel Anlass für Optimismus bietet, wie du dir gerne weismachen lässt.
"Keine Kritik, weil das schlechte Stimmung macht" - da fällt mir nichts mehr ein.
DrSkywalker
12.02.2021, 16:01
Wiwi18 ich glaube du bist so wie viele Menschen mittlerweile auch einfach zermürbt, da können die Nerven schon blank die liegen und man entwickelt eine gewisse Aggression gegen die Entscheider.
ich glaube das kann jeder von uns verstehen. man muss allerdings aufpassen dass man in seiner Gedankenblase nicht die Realität verliert.
deine Ausführung lesen sich schon sehr ähnlich zu irgendwelchen Querdenken Gedanken.
Wer ernsthaft einen großen bösen Plan hinter den Maßnahmen vermutet sollte sich einem guten Freund anvertrauen und eventuell einen Arzt aufsuchen
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