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h3nni
27.03.2021, 19:39
Naja, letztes Jahr war ja auch alles zu, wechselschichten in Büros usw. Damit hat man bisschen was hingekriegt, will man jetzt nicht mehr, klappt also nicht. Hätte man mal bedacht, was die "mit dem Virus leben lernen" (und sei es nur in der Zeit bis zur Durchimpfung) angeregt haben...

Die Impfabstände sehe ich kritisch, auch hinsichtlich potentieller Selektion usw. Es gibt Zulassungsstelle, ich weiß nicht, wer da wieso guten Gewissens abweichen sollte

WiWi18
27.03.2021, 21:35
https://www.bloomberg.com/opinion/articles/2021-03-24/when-will-covid-end-we-must-start-planning-for-a-permanent-pandemic



If this is the evolutionary trajectory of SARS-CoV-2, we’re in for seemingly endless cycles of outbreaks and remissions, social restrictions and relaxations, lockdowns and reopenings. At least in rich countries, we will probably get vaccinated a couple of times a year, against the latest variant in circulation, but never fast or comprehensively enough to achieve herd immunity.

I’m not arguing for defeatism here. In the grand sweep of history, Covid-19 is still a relatively mild pandemic. Smallpox killed nine out of 10 Native Americans after the Spanish brought it to the Americas in the 16th century. The Black Death carried off about half of the Mediterranean population when it first came to Europe in the sixth century. Worldwide, the coronavirus has killed fewer than four in 10,000 so far. And with our science and technology, we’re armed as our ancestors never were.

But we must also be realistic. Resilience demands that we include this new scenario into our planning. The good news is that we keep getting better at responding. In each lockdown, for example, we damage the economy less than in the previous one. And we may achieve scientific breakthroughs that will eventually make life better. Our Brave New World needn’t be dystopian. But it won’t look anything like the old world.

Wir werden in unserem gesamten Leben nie wieder frei. Besser, man findet sich so langsam damit ab.

Feuerblick
27.03.2021, 21:49
Nie wieder! Geknechtet und eingesperrt. Hast du inzwischen mal darüber nachgedacht, dir helfen zu lassen?

WiWi18
27.03.2021, 21:58
Nie wieder! Geknechtet und eingesperrt. Hast du inzwischen mal darüber nachgedacht, dir helfen zu lassen?

Und du gehörst immer noch zu denen, die dauerhafte Einschränkungen frenetisch bejubeln? "Alles andere als Leben ist Luxus".

P.S.: Google mal "Covid will never end". Du findest genug Material aus seriösen Quellen.

Aber ist ja alles paranoide Nazi-Verschwörungstheorie...

GelbeKlamotten
27.03.2021, 22:14
Nie wieder! Geknechtet und eingesperrt. Hast du inzwischen mal darüber nachgedacht, dir helfen zu lassen?

Hast du dich nicht kürzlich noch über den schlechten Umgangston beschwert? Dafür reagierst du hier ganz schön unsachlich und persönlich.

Wenn der derzeitige Umgang mit der Pandemie so fortgesetzt wird, dann ist es durchaus möglich, dass wir noch für sehr lange Zeit stark in unserer Freiheit eingeschränkt sein werden.

Das hat sich ja in den vergangenen Monaten auch Stück für Stück entwickelt. Anfangs hat man auf den Lockdown in Wuhan geschaut und alles sagten "Krass, dass die Chinesen das durchziehen. Das wäre bei uns NIEMALS möglich." Dann die ersten Einschränkungen bei uns. Die ersten Lockdowns. Wer damals gesagt hätte, dass wir noch bis Mitte 2021 überwiegend im Lockdown leben würde, den hätte keiner ernst genommen. Und doch ist es so gekommen. Ein Ende ist nicht in Sicht. Es gibt schon jetzt Varianten, die von den Impfungen deutlich schlechter erfasst werden.

Jetzt stellt jemand zur Debatte, dass sich das ganze noch über sehr lange Zeit - vielleicht 10 Jahre, vielleicht ein ganzes Menschenleben - hinziehen könnte. Und er bekommt wieder Spott ab. Die Vergangenheit müsste zeigen, dass das keine angemessene Reaktion ist.

Im Gegenteil, man sollte sich der Möglichkeit eines solchen Szenarios durchaus bewusst sein. Und es macht durchaus sinn, darüber nachzudenken, ob man das in dem Falle einfach hinnehmen möchte oder nicht.

WiWi18
27.03.2021, 22:24
Hast du dich nicht kürzlich noch über den schlechten Umgangston beschwert? Dafür reagierst du hier ganz schön unsachlich und persönlich.

Wenn der derzeitige Umgang mit der Pandemie so fortgesetzt wird, dann ist es durchaus möglich, dass wir noch für sehr lange Zeit stark in unserer Freiheit eingeschränkt sein werden.

Das hat sich ja in den vergangenen Monaten auch Stück für Stück entwickelt. Anfangs hat man auf den Lockdown in Wuhan geschaut und alles sagten "Krass, dass die Chinesen das durchziehen. Das wäre bei uns NIEMALS möglich." Dann die ersten Einschränkungen bei uns. Die ersten Lockdowns. Wer damals gesagt hätte, dass wir noch bis Mitte 2021 überwiegend im Lockdown leben würde, den hätte keiner ernst genommen. Und doch ist es so gekommen. Ein Ende ist nicht in Sicht. Es gibt schon jetzt Varianten, die von den Impfungen deutlich schlechter erfasst werden.

Jetzt stellt jemand zur Debatte, dass sich das ganze noch über sehr lange Zeit - vielleicht 10 Jahre, vielleicht ein ganzes Menschenleben - hinziehen könnte. Und er bekommt wieder Spott ab. Die Vergangenheit müsste zeigen, dass das keine angemessene Reaktion ist.

Im Gegenteil, man sollte sich der Möglichkeit eines solchen Szenarios durchaus bewusst sein. Und es macht durchaus sinn, darüber nachzudenken, ob man das in dem Falle einfach hinnehmen möchte oder nicht.

Feuerblick gehört doch zu den Guten, die dürfen das.

Ansonsten kann ich deinen Beitrag nur unterschreiben. Man muss sich langsam mit der Tatsache abfinden, dass Corona nie verschwinden und gleichzeitig, trotz Impfung, auch immer in einer Weise zirkulieren wird, die Menschenleben kosten wird. Dann wird der Ausnahmezustand permanent.

Aber wenn man das ausspricht oder auch nur zur Diskussion stellt wird man für psychisch krank erklärt (finde es übrigens völlig daneben, dass Ärzte das tun) und verspottet.

h3nni
27.03.2021, 22:28
Mal langsam. Der Artikel sagt ja selbst, "falls" das das Muster von sarscov2 ist. Das Virus scheint ja relativ jung zu sein, vielleicht wirds aggressiver und besser einzudämmen, vielleicht wirds ein langweiliges Corona-Schnupfenvirus.

Das ist ein ganz entscheidender Punkt finde ich, es ist nicht garantiert, dass es noch 5 Jahre Pandemie gibt. Und falls doch, ob man 5 Jahre lang Lockdowns macht oder was anderes überlegt.

daCapo
27.03.2021, 22:32
Jetzt stellt jemand zur Debatte, dass sich das ganze noch über sehr lange Zeit - vielleicht 10 Jahre, vielleicht ein ganzes Menschenleben - hinziehen könnte. Und er bekommt wieder Spott ab. Die Vergangenheit müsste zeigen, dass das keine angemessene Reaktion ist.

Im Gegenteil, man sollte sich der Möglichkeit eines solchen Szenarios durchaus bewusst sein. Und es macht durchaus sinn, darüber nachzudenken, ob man das in dem Falle einfach hinnehmen möchte oder nicht.

Glaube ich nicht. Wenn endlich mal jeder ein Impfangebote gehabt hat, dann ist es eigentlich vorbei. Was soll man denn noch mehr tun?
Dann wird die Geduld vieler (auch meine) am Ende sein.

Bei der spanischen Grippe ist es auch irgendwann mal ohne Tests und Impfung zu Ende gegangen. Es gab nichtmal Einschränkungen.


Jetzt sollen sogar die Modellversuche zurückgenommen werden. Finde das unpassend.
Man weiß doch garnicht, ob das Konzept "Aktueller Test +-Impfung+Abstandsregeln" nicht funktioniert.

WiWi18
27.03.2021, 22:34
Mal langsam. Der Artikel sagt ja selbst, "falls" das das Muster von sarscov2 ist. Das Virus scheint ja relativ jung zu sein, vielleicht wirds aggressiver und besser einzudämmen, vielleicht wirds ein langweiliges Corona-Schnupfenvirus.

Das ist ein ganz entscheidender Punkt finde ich, es ist nicht garantiert, dass es noch 5 Jahre Pandemie gibt. Und falls doch, ob man 5 Jahre lang Lockdowns macht oder was anderes überlegt.

Es ist nicht garantiert, aber es ist eine reale und gar nicht mal so unwahrscheinliche Möglichkeit. Und da muss man schon die Frage stellen, wie lange man das so durchziehen will.

Mein Eingangspost war bewusst etwas provokant gehalten. Aber dass es für sehr, sehr lange Zeit so weitergehen wird wie aktuell ist inzwischen ein völlig realistische Möglichkeit. Und das nicht nur wegen der Erkrankung selbst, sondern eben auch wegen dem Umgang mit ihr.

WiWi18
27.03.2021, 22:38
Glaube ich nicht. Wenn endlich mal jeder ein Impfangebote gehabt hat, dann ist es eigentlich vorbei. Was soll man denn noch mehr tun?
Dann wird die Geduld vieler (auch meine) am Ende sein.

Bei der spanischen Grippe ist es auch irgendwann mal ohne Tests und Impfung zu Ende gegangen. Es gab nichtmal Einschränkungen.


Jetzt sollen sogar die Modellversuche zurückgenommen werden. Finde das unpassend.
Man weiß doch garnicht, ob das Konzept "Aktueller Test +-Impfung+Abstandsregeln" nicht funktioniert.

Und wenn die Impfung nicht mehr hinreichend gegen die Varianten wirkt? Dann ist die Argumentation weiter diesselbe wie jetzt und es wird alles dicht gemacht, während du nach 21 Uhr nicht mehr aus dem Haus darfst (aber "eingesperrt" ist man natürlich nicht, gell Feuerblick?).

Und was tust du konkret, wenn deine Geduld am Ende ist? Du wirst dich weiter an alles halten müssen, weil du sonst die volle Wucht der Staatsgewalt abbekommst.

Feuerblick
27.03.2021, 22:45
Du hast recht, Wiwi, ich fühle mich nach wie vor weder eingesperrt noch unangemessen belastet. Im Gegenteil. Mir geht es gut, ich bin gesund und genieße mein Leben. :-)

Ich finde es schade, dass du dich so in deine Ansicht, dass alles furchtbar ist und nie wieder enden wird, hineinsteigerst. Das macht mir Sorgen, denn damit ziehst du dich selbst runter.

WiWi18
27.03.2021, 22:47
Du hast recht, Wiwi, ich fühle mich nach wie vor weder eingesperrt noch unangemessen belastet. Im Gegenteil. Mir geht es gut, ich bin gesund und genieße mein Leben. :-)

Gab auch Leute, die das Leben in der DDR super fanden. Ich kann darüber nur den Kopf schütteln.

Und übrigens: Nur weil dir deine Freiheit nichts bedeutet kannst du diesbezüglich nicht so einfach auf andere schließen. Und auch das Zugriffsrecht der Gesellschaft auf das Individuum hat seine Grenzen, egal, wie groß die gesellschaftliche Mehrheit ist. Aber das sind ja alles Dinge der Welt von gestern...

ehem-user-02-08-2021-1033
27.03.2021, 23:23
Das wirklich absurde ist unsere Zeitgeschichte... In Zeiten der Bonner Republik waren wir Deutschen durch die Gefahr des nuklearen Overkills geprägt. Permanent hätte sich die Menschheit selbst komplett auslöschen können. Die Menschen schafften es allerdings persönlich relativ gut mit diesem Risiko umzugehen.
Heute dekompensieren wir psychisch bei der Vorstellung an Corona.
Gleichzeitig schränken wir Grundrechte in einer Form ein, die in den 1980ern mit der Bevölkerung sicher nicht möglich gewesen wären... Stichworte von damals maschinenlesbarer Personalausweis oder Volkszählung...
Was ich spannend fände, wäre ob es an der Form der Bedrohung liegt oder am Zeitgeist.

GelbeKlamotten
27.03.2021, 23:39
Du hast recht, Wiwi, ich fühle mich nach wie vor weder eingesperrt noch unangemessen belastet. Im Gegenteil. Mir geht es gut, ich bin gesund und genieße mein Leben. :-)

Ich finde es schade, dass du dich so in deine Ansicht, dass alles furchtbar ist und nie wieder enden wird, hineinsteigerst. Das macht mir Sorgen, denn damit ziehst du dich selbst runter.


Jeder Mensch lebt anders und hat andere Dinge, die ihn glücklich machen. Es ist gut für dich, wenn dich die Einschränkungen in deiner persönlichen Lebensgestaltung nicht wesentlich stören, Feuerblick. Aber bei anderen kann da anders aussehen und auch das ist legitim und man kann es nicht einfach als "Hineinsteigern" abtun. Reale soziale Kontakte sind durchaus für viele Menschen ein Grundbedürfnis. Undzwar auch mal mit mehr als nur einer anderen Person.

Da sind wir als Ärztinnen sogar noch in gewisser Weise privilegiert, denn wir sehen zumindest auf der Arbeit noch andere Menschen. Andere sitzen jeden Tag im Home Office. Die haben zum Teil seit Monaten keinen anderen Menschen oder nur ihren Partner live getroffen, abgesehen von vorbeilaufenden Menschen beim Einkaufen. Wenn das für jemanden keine Einschränkung der Lebensqualität bedeutet, dann ist das schon eher etwas ungewöhnlich.

Für mich sind z.B. Fitnessstudios, das Treffen von Freundinnen und Männern und auch das Reisen sehr zentrale Dinge im Leben. Wenn jetzt der Frühling kommt und man sich nicht mal zum Grillen treffen kann, nicht abends mal in einer Gruppe an den See gehen kann, nicht auch mal mit zwei Männern am Seeufer Sex haben kann, und man in den wenigen Wochen Urlaub die man hat weiterhin nur zu Hause auf der Couch sitzen kann, dann ist das für mich definitiv eine Einschränkung und zwar eine ziemlich große. Es ist für mich wie geklaute Lebenszeit. Und das Ausmaß an Lebenszeit, dass ich mir freiwillig klauen lassen möchte, ist begrenzt.

Es wäre super, wenn die Einschränkungen Ende des Jahres bereits weitgehend aufgehoben sein werden. Möglich ist es. Aber für wahrscheinlich halte ich es nicht. Dass es noch 10 Jahre dauert glaube und hoffe ich ebenfalls nicht. Aber kann man es ausschließen? Nein, das kann man nicht.

daCapo
27.03.2021, 23:43
Und wenn die Impfung nicht mehr hinreichend gegen die Varianten wirkt? Dann ist die Argumentation weiter diesselbe wie jetzt und es wird alles dicht gemacht, während du nach 21 Uhr nicht mehr aus dem Haus darfst (aber "eingesperrt" ist man natürlich nicht, gell Feuerblick?).

Und was tust du konkret, wenn deine Geduld am Ende ist? Du wirst dich weiter an alles halten müssen, weil du sonst die volle Wucht der Staatsgewalt abbekommst.

Mit wem unterhalten wir uns eigentlich? GelbeKlamotten, Feuerblick und andere kenne ich aus anderen Diskussionen. Bist du Pensionär, wenn du dich an die Bonner Republik so gut erinnerst und nostalgisch schwelgst?
Also ich darf nach 21 aus dem Haus...keine Ahnung wo du lebst?

Ja hätte hätte Fahrradkette. Die Impfstoffe wirken dagegen. Ist bei der Grippeimpfung ein ähnlicher Mechanismus.
Nee ich mache das nicht jahrelang mit diesem Lockdown.

Finde es eigentlich wenig hilfreich und aufbauend über unrealistische Zukunftversionen nachzudenken.
Was ist, wenn Trump neuer Bundeskanzler wird oder Karl Lauterbach? Was ist, wenn Ostdeutschland von Rußland annektiert wird? Was wäre, wenn Söder und Kurz ihre Republiken vereinigen? Was ist wenn Niedersachsen an NL geht? Was ist wenn Schleswig Holstein dänisch oder schwedisch wird? Könnte ja alles sein, kann man mal drüber nachdenken...wenn der Lockdown >5 Jahre dauert, könnte ich mir Abspaltungen vorstellen.

h3nni
27.03.2021, 23:59
Also ich darf nach 21 aus dem Haus...keine Ahnung wo du lebst?


Bei uns in Bayern ist es tatsächlich so, dass zwischen 22 und 5 bei Inzidenzen >100 eine Ausgangssperre gilt. War vorher auch mal ab 21 (oder sogar 20?) Uhr.

Und Lauterbach meint ja, VOC-Wachstum sei noch nie ohne Ausgangssperre in den Griff bekommen worden.

GelbeKlamotten
27.03.2021, 23:59
Nee ich mache das nicht jahrelang mit diesem Lockdown.

Wie lange machst du den Lockdown denn noch mit? Wäre interessant, wenn du dich hier festlegst. Dann speichere ich mir den Beitrag und frage dich, wenn es soweit ist und wir immer noch im Lockdown sind, was du für Konsequenzen ziehst.



Finde es eigentlich wenig hilfreich und aufbauend über unrealistische Zukunftversionen nachzudenken.
Für wie realistisch hättest du es vor genau einem Jahr gehalten, dass wir heute (mit kurzen Pausen) immer noch im Lockdown sind?



Was ist, wenn Trump neuer Bundeskanzler wird oder Karl Lauterbach? Was ist, wenn Ostdeutschland von Rußland annektiert wird? Was wäre, wenn Söder und Kurz ihre Republiken vereinigen? Was ist wenn Niedersachsen an NL geht? Was ist wenn Schleswig Holstein dänisch oder schwedisch wird? Könnte ja alles sein, kann man mal drüber nachdenken...wenn der Lockdown >5 Jahre dauert, könnte ich mir Abspaltungen vorstellen.
Nichts davon deutet sich derzeit an. Andere Zukunftsszenarien, die sich genau wie ein Dauerlockdown ebenfalls derzeit in einigen Aspekten andeuten, werden hingegen ebenfalls ausführlichst diskutiert - man denke z.B. an den Klimawandel.

Bonnerin
28.03.2021, 05:43
Und Lauterbach meint ja, VOC-Wachstum sei noch nie ohne Ausgangssperre in den Griff bekommen worden.

Ja, genau, weil SARS-CoV-2-Viren auf Oberflächen ja durch Sonnenlicht deaktiviert werden und man darum nachts gefährdeter ist, sich anzustecken.

Sorry, aber das Risiko, sich anzustecken, wenn man mit dem Hund abends alleine im Wald spazieren geht ist unendlich mal kleiner als das Ansteckungsrisiko morgens mit 80+ Personen im ÖPNV. Oder auf der Arbeit...wobei, nee, stimmt ja, am Arbeitsplatz ist die Ansteckungschance ja auch exponentiell verringert (siehe Schulöffnungen etc.)... [Ironie off]

ehem-user-02-08-2021-1033
28.03.2021, 07:22
Es ist schlicht Symbolpolitik, um allen nochmal den "Ernst der Lage vor Augen" zu führen...Ausgangssperren kannte man vorher nur aus Südamerika...

Bonnerin
28.03.2021, 07:49
Die können sich ihre Symbolpolitik sparen. Ich bin mir sicher, dass die Maßnahmen mit Abstand, OP-Maske und Desinfektion von Anfang an ausreichend gewesen wären, wenn man sie mal kontrolliert hätte. Bei uns laufen Polizisten durch die Innenstadt (überall Maskenpflicht, mehr als ausreichend ausgeschildert) und sagen nix, wenn da 10-20% der Personen die Maske nicht bzw. falsch tragen oder essen etc.

Jetzt mit "Ausgangssperren" als Mittel der Wahl anzukommen ist sorry - schlicht und ergreifend Staatsversagen.