Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der große Coronathread
WackenDoc
27.03.2020, 20:02
Kannst du dich irgendwo ohne Internet einsperren?
Bombenbauer
27.03.2020, 20:02
1) Weiss der Geier wie dein Immunsystem auf Corona reagiert, sterben tun auch unter 20jährige. Ich fahre aktuell keine Öffis
2) Wenn es die Exekutive anhand sinkender Fallzahlen/Impfstoff/Therapie wieder erlaubt
3) Wenn Ostern auf Weihnachten und neujahr fällt, außer du arbeitest im Supermarkt die kriegen was
Jetzt hast du mir angst gemacht. Ich sperre mich ein. Öffis muss ich fahren.
Kannst du dich irgendwo ohne Internet einsperren?
niemals. sonst begehe ich suizid.
Rettungshase
27.03.2020, 20:05
Deine Kommentare sind weder geschmackvoll, noch besonders qualifiziert.
Liebe Moderatoren, würdet ihr bitte eures Amtes walten?
Macht es Sinn sich zu schützen wenn man unter 30 ist ? Falls ja, macht es Sinn Einweghandschueh zu tragen wenn man mit den Öffis fährt `?
Kann mir jemand sagen wann die Gyms wieder aufmachen?
Gabs eigentlich ne Gehaltserhöung oder wird eine geplant ?
Das einzige was nachweislich schützt ist ein mit Adamantium verstärkter Aluhut der bei einem entsprechenden Vollmond mit dem Blut eines bereits geheilten geschmiedet wird.
Die Schattenregierung der Echsenoverlords (Verterter Mark Zuckerberg) tut aber alles damit dieses wichtige Wissen unterdrückt wird!!!!
Da sie immun gegen Technologie sind(haben sie ja auch erfunden) ist Muskelkraft die einzige Chance gegen sie. Deswegen ist die Schließung der lokalen Trainingshallen der erste Schritt zur vernichtenden Invasion Ende des 2022.
Gehaltserhöhung wird es vllt geben, die drucken das GEld doch eh unbegrenzt, das ist sozusagen Bestechung um die Schäfchen ruhig zu halten!!!!
Bombenbauer
27.03.2020, 20:09
Das einzige was nachweislich schützt ist ein mit Adamantium verstärkter Aluhut der bei einem entsprechenden Vollmond mit dem Blut eines bereits geheilten geschmiedet wird.
Die Schattenregierung der Echsenoverlords (Verterter Mark Zuckerberg) tut aber alles damit dieses wichtige Wissen unterdrückt wird!!!!
Ich bevorzuge den sprechenden Hut aus Hogwarts.
Ich bevorzuge den sprechenden Hut aus Hogwarts.
Der ist aber erfunden und existiert nicht wirklich.
Bombenbauer
27.03.2020, 20:19
täusch dich mal nicht so schnell.
Bonnerin
27.03.2020, 20:22
täusch dich mal nicht so schnell.
Lern doch einfach ein bisschen für deinen anstehenden Med-AT, wenn du dich nicht zu beschäftigen weißt in der momentanen Situation.
Guck mal hier, am 18. erstellt und gestern aktualisiert https://www.marburger-bund.de/sites/default/files/files/2020-03/2020-03-26%20FAQs%20Corona.pdf
Siehst Du, das meine ich. Es geht nicht um irgendwelche FAQ und (noch schlimmer) eine Anleitung zum Schutzkittel an/ausziehen wie auf der Startseite der homepage (hält man seine Mitglieder für doof?), sondern ich erwarte eine KLARE Positionierung seitens der Führungsriege, was einen angeordneten Einsatz ohne geeignete Schutzkleidung angeht.
Und zwar nicht verklausuliert irgendwo in irgendwelchen pdf, sondern am besten um 20h in der Tagesschau.
In dem oben verlinkten pdf. kommt die Thematik fast an letzter Stelle nach Urlaubsabbruch und Kinderbetreuung, und selbst da traut man sich keine eigene Meinung zu, sondern schwafelt rum und verweist aufs RKI.
Eine Gewerkschaft darf doch eine eigene Meinung haben und dazu aufrufen, irgendwas zu tun, oder nicht zu tun. Stattdessen stellt man fest, daß es "rechtliche Probleme" aufwerfen kann. Das diskutieren wir hier seit ca. 2 Wochen. Und man empfiehlt eine "rechtliche Einzelfallprüfung". Super. Am besten, wenn die MB-Juristen wieder da sind, denn die Geschäftsstellen haben auch geschlossen.
Mit einem Aufruf, die Arbeit ohne Schutzkleidung niederzulegen, würde man auch Druck aufbauen. Und zwar gewaltigen Druck.
DAS sollte eine Gewerkschaft doch wissen.
Aber wenn es auch ohne Masken geht, dann zaudert die Regierung bei der Maskenbeschaffung und Verteilung und läßt sich z.B. von dem stabilen Genie auf der anderen Atlantikseite alles auf dem Weltmarkt wegkaufen. Oder die schon vorhandenen Masken gehen zunächst an die, die mit Arbeitsniederlegung gedroht haben, wie z.B. die Hartmannbundmitglieder.
Und mal so als Vergleich: die EASA hat klare Regelungen mit Gesetzescharakter erlassen, daß keine Flugzeugbesatzungen OHNE entsprechende Schutzausrüstung (abgestellt wird auf FFP 3) in Risikogebiete fliegen sollen. Empfohlenes Wechselintervall 4h. Zu den Risikogebieten gehört auch Deutschland.
https://www.easa.europa.eu/sites/default/files/dfu/EASA-COVID-19_Interim%20Guidance%20on%20Management%20of%20Cre w%20Members%20final.pdf
Danke tarumo, mal wieder.
ehem-user-02-08-2021-1033
28.03.2020, 09:55
Die grosse Bildserie - "Doktor Tod" - wie aus Ärzten Mörder werden -
Teil 1 mit dem Interview mit Bundeskanzler Spahn: "wie konnte es bloss soweit kommen?"
Teil 2 mit einem Arzt der anonym bleiben möchte: "ich habe für ein Leben ein Leben geopfert und bin psychisch am Ende"
Teil 3 mit Montgomery: "mit diesen Ärzten wollen wir nichts zu tun haben"
Weitere Teile ergeben sich nach dem Maischberger-Talk und Hard-aber-unfair, je nach Publikumsreaktion.
Jetzt mal ganz ernst gemeint:
Wenn die ganze Sch*iße vorbei ist, wandere ich aus.
Matzexc1
28.03.2020, 10:01
Jetzt mal ganz ernst gemeint:
Wenn die ganze Sch*iße vorbei ist, wandere ich aus.
Plane ich für spätestens 2025.
Wir hatten vor Jahren eine Unternehmensberatung zum Thema Patientensicherheit in unserer Klinik - jeder musste an der 8h Schulung teilnehmen vom GF, CA bis zum Azubi. Das waren Piloten und die wollten das Sicherheitskonzept der Luftfahrtindustrie auf das Krankenhaus übertragen - geht ja schließlich um Menschenleben.
Quintessenz: Die Sicherheit in der Luftfahrt kommt durch Redundanz und Checklisten. Ein Flugzeug fliegt auch alleine trotzdem gibt es 2 Piloten, Großzügige Ruhezeiten, regelmäßiges Training und Checkups, Altersobergrenze und wirtschaftliche Unabhängigkeit also Gehalt entsprechend der Verantwortung. also wollten wir auch zumindest mehr Personal und einhalten des Arbeitszeitgesetz. Die GF hat uns eine DINA5 Karte laminiert à la ABCDE Schema, damit wir wissen wann es einen Patienten schlecht geht und wir reagieren müssen, Personal zusammengestrichen, Fallzahlen erhöht um die Schulungskosten im hohen einstelligen Millionenbereich wieder einzuspielen.
Die Lösung wäre über eine Initiative auf der unteren Ärzte- und Pflegeebene die Druck nach oben auslöst. Aber irgendwann wird diese Initiative auch nur zum Papiertiger wie Ärztekammer, MB etc
Kackbratze
28.03.2020, 10:46
Wenn von oben kein Geld nachkommt für mehr Personal, wird das nix. Da kann man 1000 Initiativen von unten starten.
Das waren Piloten und die wollten das Sicherheitskonzept der Luftfahrtindustrie auf das Krankenhaus übertragen - geht ja schließlich um Menschenleben.
Das Vergnügen hatte ich auch mal. War anscheinend mal in Mode. Der betreffende Pilot hat mir auf Nachfrage hinterher verraten, daß er selbstverständlich eine Vergütung durch die Lufthansa erhalten hat- alle anderen Referenten (süddeutsche "Elite"Uni) und das Auditorium waren selbstverständlich in ihrer unbezahlten Freizeit da- es war samstags.
Wenn von oben kein Geld nachkommt für mehr Personal, wird das nix. Da kann man 1000 Initiativen von unten starten.
Es ist nun in der Luftfahrt auch nicht gerade so, daß Geld im Überfluss vorhanden wäre (und demnächst noch viel weniger). Der Kostendruck und die Konkurrenz ist schon gewaltig...Der hohe Standard (in Deutschland) kommt durch den hohen Zusammenhalt des Personals (sprich Erkämpfung durch Streikmaßnahmen) und durch Kontrolle bzw. tatsächliche Sanktionierung von Verstößen durch außen zustande.
Man wirft mir immer vor, daß ich nur kritisiere, aber keine Lösungsvorschläge unterbreite. Abgesehen davon, daß das nicht meine Aufgabe ist und mir diese "20-Millionen-Bundestrainer" Attitüde auch zuwieder ist, mache ich hier mal ganz konkrete Vorschläge für das MB-Problem. Ich sehe genau zwei Möglichkeiten, sich im Interesse der Mitglieder zu positionieren:
1) der MB ruft flächendeckend zu Arbeitsniederlegungen auf, sofern keine geeignete Schutzkleidung zur Verfügung gestellt wird. Kann man sehr gut mit epidemischen, berufs- und arbeitsrechtlichen wie auch gesellschaftlichen Aspekten begründen. Soll das Personal in zwei Wochen selbst krank sein, dann gibt es noch weniger davon etc...
2) der MB sagt "OK, IHR (WIR) habt/en es verbockt. Es ist bedauerlich, daß unsere ÄrztInnen nicht geschützt sind. Wir FORDERN ab sofort für jedes erkrankte ärztliche Personal, das Kontakt zu Coronapatienten hatte:
-Lohnfortzahlung unbegrenzt in Höhe X
-Im Todesfall Absicherung in Höhe Y
-und für den Falle einer (Teil)-Berufsunfähigkeit durch postpneumonische Fibrose etc. den monatlichen Betrag Z
(die eifrigsten MB-Jünger sind ja hier im Forum auch die "beschütze-Werkstatt-Nanny-ÄrztInnen", die eine BUV vehement ablehnen. Eine BG tritt nicht ein- das hatten wir auch geklärt)
Ferner FORDERN wir ab sofort eine Gefahrenzulage von xxx EUR/Mo, zu zahlen an alle in der unmittelbaren Patientenversorgung vom Reinigungspersonal aufwärts. Und dafür, daß die vermeintlichen Verbesserungen der Arbeitszeiten jetzt nicht mehr (und nächstes Jahr natürlich auch nicht- gnihi) umzusetzen sind, entschuldigen wir uns, und werden in der nächsten Tarifrunde einen mehr als angemessenen Ausgleich verlangen.
Die finanziellen Mittel möge man aus einer 50%igen Arbeitszeitreduktion der > 250.0000 GKV-Sachbearbeiter nehmen, die bereits jetzt ihren Geschäftsstellen wg. "Ansteckungsgefahr" fernbleiben, ohne daß es irgendwo zu relevanten Störungen in der Krankenversorgung kommt.
Kommt man diesen Forderungen innerhalb der nächsten xx Werktage nicht nach, dann werden wir wiederum zur Arbeitsniederlegung in den betreffenden Bereichen aufrufen"
DAS wäre mal eine Ansage, oder? Leider wird es ein Traum bleiben.
Ich setze sogar noch einen drauf: Falls es zu "Zwangsrekrutierungen" kommen *sollte*, wird das ganze über die Ärztekammer laufen (und auch von dort sanktioniert werden). Analog zur KV-Dienstverpflichtung für Privatärzte in machen Bundesländern, die auch über den "Kniff" mit der Berufsordnung laufen. Außerdem hat nur die Ärztekammer die vollständigen und aktualisierten Adressen, Daten etc...
Heißt konkret, die "Einberufungsbescheide" werden in diesem Fall über den Schreibtisch der MB-Spitzen und gleichzeitigen ÄK-Spitzen wie Henke, Johna, v. Botzlar usw. gehen- möglicherweise auch von denen unterschrieben. Das sind natürlich tolle Aussichten, wenn man von seinen "Gewerkschafts-Bossen" zwangsverpflichtet wird, ohne Schutzkleidung ins Rennen zu gehen, und sich dann auch noch auf die hauseigene "Rechtsberatung" verlassen zu müssen.
Ich habe jahrelang geschrieben, Multifunktionäre und Postensammler mit Interessenkonflikten an der "Spitze" sind gefährlich. Daß es dann auch mal mehr als abstrakt lebensgefährlich werden würde, habe ich nicht geahnt. Zum Glück "not in my name" und nicht mehr mit meinem Geld.
Im übrigen haben wir schon den ersten toten Arzt, ein "Freiwilliger" Volkssturm-Arzt ist im Coronazelt in Herford tot umgekippt. Ob er noch leben würde, wenn er stressfrei als Risikogruppe daheim geblieben wäre, darüber kann man streiten.
Von einer Dankesbekundung seitens BMI, KV etc... habe ich noch nichts gehört.
Gerade jetzt fehlt eine unabhängige Gewerkschaft, die nur das Wohl der Ärzte im Sinn hat. Das Problem ist aber wohl der Zusammenhalt unter der Ärzteschaft; AÄ vs OÄ vs CÄ, Klinik vs Praxis... Hinzu kommen die kirchlich Angestellten, die nicht streiken dürfen?!
Eine einzige unabhängige Gewerkschaft ohne Interessenskonflikte und die alle Interessenten unter einen Hut bringt, ähnlich wie Vereinigung Cockpit oder GDL, das wäre mal ein Meilenstein. Es ist einfach lächerlich, dass der Marburger Bund es seit Jahren nicht hinbekommt, z.B. eine verbindliche Lösung für die Arbeitszeiterfassung zu finden.
Eine solche Gewerkschaft bleibt allerdings nur dann unabhängig, wenn die Beteiligten entweder hauptberuflich in der Gewerkschaft tätig sind oder keine leitenden/entscheidenden Positionen als Arzt/Politiker/Entscheidungsträger haben.
Wird Zeit für den "Facharzt für Gewerkschaftstätigkeiten" 😅
Es ist einfach lächerlich, dass der Marburger Bund es seit Jahren nicht hinbekommt, z.B. eine verbindliche Lösung für die Arbeitszeiterfassung zu finden.
"Nichtkönnen wohnt in der Nichtwollen-Straße" (Stromberg). Welche Motivation sollte ein MB-Funktionär und CDU-Bundespolitiker (Henke), ein hochrangiger KH-Geschäftsführer (Hammerschlag) oder ein Krankenversicherungslobbyist (Montgomery) haben, die Personalkosten im Gesundheitswesen hochzutreiben?
Solange die Basis nicht aufmuckt, läuft es doch prima für die Schnittchenesser.
Mit dem Schweigen bezüglich Schutzkleidung wird es halt aber ganz konkret gefährlich.
Manipulationssichere und verbindliche Arbeitszeiterfassung ist ja auch nicht schwer zu erreichen. Wenn man so etwas einfaches nicht schafft, dann ist es natürlich berechtigt zu behaupten, dass der MB da Interessenskonflikte hat.
Wenn niemand etwas gegen die Forderung tut, ohne Schutzausrüstung zu arbeiten, dann wird sich auch nichts ändern. Zumindest eine Gefahrenzulage hätte man ja noch zahlen können.
Autolyse
28.03.2020, 13:28
[...]
(die eifrigsten MB-Jünger sind ja hier im Forum auch die "beschütze-Werkstatt-Nanny-ÄrztInnen", die eine BUV vehement ablehnen. Eine BG tritt nicht ein- das hatten wir auch geklärt)[...]
Die BG haftet wegen § 104 I SGB VII und erklärt das auch genau so. (https://www.bgw-online.de/DE/Home/Branchen/News/Coronavirus.html;jsessionid=995693701602403E65FA1A C04B87FEFE#doc632104bodyText2) Der Vorteil für den Arbeitnehmer ist insbesondere der Insolenzschutz. Selbst wenn die BG die Haftung nicht übernehmen würde, dann griffe der Anspruch nach § 618 I, III BGB durch, weil man nur beweisen müsste (Zeugenbeweis ist einfach zu führen), dass der Arbeitgeber nicht ausreichende Schutzkleidung bereitgestellt hat.
Neben der Sache: Möglicherweise bietet sich nächste Woche die Gelegenheit Rechtsprechung zu der Frage der Schutzkleidung herbeizuführen.
Moorhühnchen
28.03.2020, 13:34
Neben der Sache: Möglicherweise bietet sich nächste Woche die Gelegenheit Rechtsprechung zu der Frage der Schutzkleidung herbeizuführen.Wie das?
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