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Michael72
19.08.2009, 05:24
Ich habe gestern mit dem Buch "Dem Tod auf der Spur: Zwölf spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin" von Michael Tsokos angefangen und kann es sehr empfehlen. Herr Tsokos ist Leiter des rechtsmedizinischen Instituts der Charité und schildert die Realität der Rechtsmedizin, die mit CSI, Jordan oder Quincy wenig zu tun hat. Er hat sich 12 wirklich interessante Fälle rausgesucht und beschreibt daran die alltägliche Arbeit des Rechtsmediziners. Dabei räumt er mit vielen Vorurteilen und falschen Vorstellungen auf. Sehr empfehlenswert!
Davor habe ich "Fucking Berlin" von Sonia Rossi gelesen. Das ist die Autobiographie einer Mathematikstudentin, die anschaffen ging um sich das Studium zu finanzieren. Sehr lesenswert!
das Lesekreisbuch (Jörg Maurer, "Föhnlage")!
Wundert mich, dass das noch niemand geschrieben hat :-)
Dafür haben wir doch einen eigenen Thread ;-)
Diese Phase habe ich auch durch, aber nach wie vor finde ich die Dame recht unterhaltsam und ihre Werke gut zu lesen. "Die Wahrheit der letzten Stunde" war ebenso gut wie "Beim Leben meiner Schwester". Ich habe auch ein drittes von ihr gelesen, dessen Name mir jedoch nicht einfällt... :-/
Ich fand bisher "Beim Leben meiner Schwester" am Besten und auch am Bewegendsten. Mal schauen, wie es weiter geht. :-)
LG,
Ally
ehemalige Userin 24092013
20.08.2009, 22:03
Arnon Grünberg: *Phantomschmerz*
Erst liesst es sich recht mässig aber dann......alter Finne, ab Seite 180 haben die plötzlich eine ganz merkwürde Wortwahl.:-blush
Das hier (http://www.spiegel.de/reise/deutschland/0,1518,641110,00.html) wäre doch was für unser Fräulein :-)
Hoppla-Daisy
21.08.2009, 12:26
Nicht nur für unsere Miss, sondern auch für die Mrs ;-)
Bode Miller: Wie ich allen davonfuhr.
Sehr interessant zu lesen....und macht Lust, wieder mal das eine oder andere Rennen zu fahren.
Hab mal 3 schöne Frauenromane gelesen :-) Jennifer Crusie, Jennifer Crusie, Silke Neumayer...wat schön!
Jetzt gibts 'Neu Erscheinung' von Michael Gantenberg
Hatte Jesus von Nazareth Brüder oder Schwestern? Diese Frage stellen sich seit Jahrhunderten christliche und nichtchristliche Bibelleser. In seinem Erstlingswerk Neuerscheinung gibt Michael Gantenberg die erlösende Antwort: Ja, er hatte sogar eine Zwillingsschwester, Hannah, DIE MESSIAS.
Ausgedacht hat sich die Figur Paul Elmar Litten, der Protagonist der Geschichte. Als Lokalredakteur der Kreiszeitung von Muenden in Ostwestfalen will er endlich zeigen, dass er mehr kann, als von den Sitzungen des örtlichen Bauausschusses zu berichten. Sein Fortsetzungsroman sorgt jeden Morgen für Diskussionen in Büros und an Frühstückstischen und teilt die Leser in zwei Lager. Außer dem Chef des Blattes weiß niemand, wer hinter dem Pseudonym Bella Gabor steckt, nicht einmal Littens Frau Bettina.
Ist gar nicht so schlecht, sogar ziemlich nett -ich war reichlich skeptisch.
außerdem:
Schmitz Katze - Ralf Schmitz -> besonders für alle Katzenfreunde
Vermisst - Meg Gardiner -> guter Thriller, leider les ich die Teile in der völlig falschen Reihenfolge
'Föhnlage' gibts dann wohl leider erst ab Dienstag, kommt drauf an, wie schnell ich den anderen Kram schaffe :-lesen
Das hier (http://www.spiegel.de/reise/deutschland/0,1518,641110,00.html) wäre doch was für unser Fräulein :-)
Ich würd aber verrückt werden, weil ich eben doch nicht alle Bücher dort lesen könnte :-blush und würde wahrscheinlich meine ganze Reisetasche voller Bücher packen, weil ich ja kein interessantes, noch unbekanntes einfach da lassen könnte...:-oopss besser nicht...
Hm, ich versuche mich gerade an "Der Turm" von Uwe Tellkamp. Die Geschichte interessiert mich total, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich in meinem geistigen Zustand gerade dem Ganzen intellektuell gewachsen bin ;-) Ich habe mir eine 50 Seitenfrist gesetzt, um dann zu entscheiden, ob ich das durchziehe oder nicht. Bei knapp 1000 Seiten könnte man da auch noch aufhören.
MichaelMacht
24.08.2009, 08:49
Den aktuellen Aldi-Prospekt :-dafür
Jetzt gibts 'Neu Erscheinung' von Michael Gantenberg
Der Anfang war nett, dann ist es selten dämlich...nicht so mein Ding.
Hab gestern schon mal die ersten Kapitel von 'Föhnlage' gelesen, bisher ganz gut. Könnte auch was für meinen Dad sein, der wohnt in der Gegend.
Der Gantenberg ist doch ein glückloser Ex-1live-Moderator... würd mich wundern, wenn der was Gutes zustandebringt ;-)
Miss, ich wohn ja fast am Tatort von "Föhnlage", und ich finde es erschreckend, wie gut die Situation hier beschrieben wird... ist vielleicht doch ein Tatsachenroman :-D
Hm, ich versuche mich gerade an "Der Turm" von Uwe Tellkamp. Die Geschichte interessiert mich total, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich in meinem geistigen Zustand gerade dem Ganzen intellektuell gewachsen bin ;-) Ich habe mir eine 50 Seitenfrist gesetzt, um dann zu entscheiden, ob ich das durchziehe oder nicht. Bei knapp 1000 Seiten könnte man da auch noch aufhören.
Ich glaube, ich habe nach ungefähr 20 Seiten aufgegeben :-D
Ich knabbere übrigens immer noch an 2012. Bin jetzt irgendwo zwischen Seite 300 und 400, schätze ich. Kann mir schon vorstellen, dass das Buch nicht jedermanns Sache ist, aber ich möchte es gern weiter lesen, ich finde es unterhaltsam :-)
trina1081
26.08.2009, 17:17
Ich hab mir heute "Grabkammer" von Tess Gerittsen und "Der Fotograph" von John Katzenbach gekauft. Muss morgen 4 Stunden Zug fahren und werd mit dem Buch von Tess Gerritsen anfangen. Mal sehen, 400 Seiten müssten doch zu schaffen sein in 4 Stunden, oder? :-D
Pampelmuse
29.08.2009, 18:51
Habe gerade "Die Selbstmordschwestern" beendet.
Hatte das Buch auch beim Arbeiten dabei. Die Mädels aus der Pflege fanden´s makaber, dass ich sowas lese, während wir mehrere Patienten nach Suizidversuch auf Station haben... :-blush
Hoppla-Daisy
30.08.2009, 09:38
Viva Polonia - sehr geil! :-top
Der "Spiegel" sagte hierzu: "Was sie schon immer über Polen wissen wollten: humorvolll geschilderte Erfahrungen eines deutschen Auswanderers."
Der Autor, Steffen Möller, hatte mal aus Spaß einen überaus günstigen Polnisch-Sprachkurs in Krakau gebucht, einfach aus der Laune heraus, mal was anderes als italienisch oder französisch zu lernen - und dann auch noch soooo günstig! Tja, er ist hängengeblieben - und ist heute der zweitbekannteste Deutsche in Polen nach dem (amtierenden) Papst.
Sehr nett zu lesen, ich hab Spaß und lerne nebenbei noch Einiges über die sympathischen Eigenheiten meiner ehemaligen, polnischen Kolleginnen ;-).
Danke für den Tipp, Muri :-winky (hast du überhaupt schon zu lesen angefangen??????)
Schmitz Katze - Ralf Schmitz naja, war ganz nett-amüsant, deswegen werd ich mir wohl keine Katze zulegen, hatte ich aber auch erstmal nicht vor, die Hoppels haben Platzrecht :-) -> vielleicht besser, wenn man selbst ne Katze besitzt???
Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal, so der treffende Untertitel des Buches. Und jeder Katzenbesitzer weiß genau, wovon die Rede ist. Ralf Schmitz, der als Comedian mit der preisgekrönten "Schillerstraße" deutschlandweit populär wurde, hat mit Schmitz' Katze seinen WG-Alltag mit Katze Minka dokumentiert. Länger als so manche Ehe hält diese Beziehung inzwischen und gab bzw. gibt offensichtlich haufenweise Anlass für Anekdoten und Geschichten rund um die Katz'. Wenn das interessiert? Katzenfans und Schmitz-Fans, und davon gibt es ziemlich viele.
Vermisst - Meg Gardiner -> guter Thriller um Evan Delaney, freu mich schon auf die anderen Teile
Finden. Jagen. Zielen. Töten.
"Ein Selbstmord ohne Leiche? Nicht in der Familie Delaney!" Als das Autowrack von Evan Delaneys Vater geborgen wird, denkt die Polizei zunächst an Suizid, doch von der Leiche fehlt jede Spur. Das FBI schaltet sich ein und vermutet, Phil Delaney könne sich ins Ausland abgesetzt haben, da er an geheimen Waffenentwicklungen arbeitete. Evan macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und gerät bald selbst ins Visier des organisierten Verbrechens.
'Föhnlage' siehe extra Thread :-D
'Schwein gehabt' von Michael Bresser/ Martin Springenberg -> ein Münsterland-Krimi, ich bin mir noch nicht so ganz sicher, ob das geplant so ein Trash-Krimi war oder ob da irgendwas schief gelaufen ist... aber war dennoch ganz unterhaltsam, und kein aalglatter Held
Dieter Nannen, Prokurist aus Essen, erbt überraschend einen Bauernhof im tiefsten Münsterland. Leider sind keine agrarökonomischen Erlöse zu erwarten, da sich der Viehbestand auf ein Schwein und mehrere Kaninchen beschränkt. Womit Geld verdienen? Warum nicht als Privatdetektiv? Nannen wird wider Erwarten auch gleich ein Fall übertragen: Er soll die Tochter des Arztes überwachen, die der Schule fernbleibt und auch dem Drogenkonsum nicht abgeneigt zu sein scheint. Als das Mädchen noch am selben Tag tot aufgefunden wird, ahnt Nannen, dass er besser die Finger von dem Auftrag gelassen hätte ...
Grabtanz - Erwin Kohl: les ich gerade :-lesen Gmeiner aus der Düsseldorf, Wesel, Krefeld Ecke, bisher ganz nett
und
Abgespeist von Thilo Bode: wie wir beim Essen (und im Supermarkt) betrogen werden und was wir dagegen tun können -> ziemlich ernüchternd, but good to know
Und mit Schloss aus Glas von Jeannette Walls bin ich auch fertig, tolles Buch :-top kann ich nur empfehlen
Der innere Konflikt der Autorin, der sie jahrelang schweigen ließ, wird bereits in der Einleitung deutlich. An einem stürmischen Märzabend befindet sich die bekannte Kolumnistin Jeanette Walls auf dem Weg zu einer Party. Ihre Vorfreude weicht schlagartig, als sie vom Taxi aus die zerlumpte alte Frau mit dem verfilzten Haar erblickt, die gerade einen Müllcontainer durchwühlt. Sie erkennt die vertrauten Bewegungen, die Art, wie sie den Kopf schieflegt, um ihren Fund zu begutachten. Schockiert und beschämt kehrt Jeanette Walls in ihr nobles Appartment auf der Park Avenue zurück. „The Party is over!“ -- Die Vergangenheit war zurückgekehrt. Die Pennerin auf der Straße war Jeanette Walls eigene Mutter. Eine Kindheit der etwas anderen Art zieht noch einmal vorüber.
„Wir türmten ständig, meistens mitten in der Nacht!“ -- Ob solche Eltern für Jeanette und ihre beiden Geschwister (ein viertes kam später hinzu), eher Segen oder Fluch darstellten, mag der Leser entscheiden. Mit einer Art Hippie-Philosophie und einem nonkonformistischen Besserwissertum, das zuweilen nervt, ausgestattet, hatten Rex und Rose Mary Walls beschlossen, allem Konsum den Kampf anzusagen. Ein naturhaftes Leben „on the road“ sollte den Kinder „echte Werte“ vermitteln. Ein zwiespältiges Unterfangen bei einem Vater, der in lichten Momenten seinen Kindern die Welt erklärte, Sterne vom Himmel holte und ihnen ein „Schloß aus Glas“ versprach, dann wieder klaute wie ein Rabe, und sich in den finstersten Phasen seiner Trunksucht gar in einen regelrechten Berserker verwandeln konnte.
Miss, eine andere Richtung als Anästhesie wär definitiv nix für Dich ;-)
Ich les grad mal wieder "Der Schatten des Windes", meiner Ansicht nach weitaus besser als der aktuelle Roman von Zafón.
Du weißt, dass das Blödsinn ist...
Ich hab immer schon Zeit zum Lesen gefunden...als wären wir die einzigen, die relativ geregelte Arbeitszeiten hätten...bescheuerter Spruch, ehrlich.
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