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Muriel
08.01.2017, 20:09
Also, bin jetz mit der "Geschichte der Baltimores" durch, war wieder ein schön zu lesendes Buch von Joel Dicker, nicht ganz so gut wie sein Erstling, aber gefallen hat es mir. Jetzt liegt hier "Der Krieg der Enzyklopädisten" rum, wurde ja hochgelobt, mal schauen, ob ich reinkomme.
Parallel höre ich noch meinen ersten Krimi von Arne Dahl. Kennt jemand was von ihm und kann berichten?
Ich lese die Reihe von Arno Dahl. Es ist nett, kommt aber nicht an andere Skandinavier heran. Manches ist mir zu prosaisch irgendwie (kann es nicht besser ausdrücken), aber ich mag die Bücher dennoch ganz gerne und sie passen derzeit einfach gut in die begrenzte Lese- und Aufmerksamkeitspanne ;-)

Muriel
08.01.2017, 20:09
Also, bin jetz mit der "Geschichte der Baltimores" durch, war wieder ein schön zu lesendes Buch von Joel Dicker, nicht ganz so gut wie sein Erstling, aber gefallen hat es mir. Jetzt liegt hier "Der Krieg der Enzyklopädisten" rum, wurde ja hochgelobt, mal schauen, ob ich reinkomme.
Parallel höre ich noch meinen ersten Krimi von Arne Dahl. Kennt jemand was von ihm und kann berichten?
Ich lese die Reihe von Arno Dahl. Es ist nett, kommt aber nicht an andere Skandinavier heran. Manches ist mir zu prosaisch irgendwie (kann es nicht besser ausdrücken), aber ich mag die Bücher dennoch ganz gerne und sie passen derzeit einfach gut in die begrenzte Lese- und Aufmerksamkeitspanne ;-)

Nurse4U
09.01.2017, 16:55
Heute mal: Duale Reihe - Biochemie :-nix

Reflex
09.01.2017, 19:55
30377

Rezension: Kazuo Ishiguro - Der begrabene Riese

Britannien im 5. Jahrhundert: Wo man nun nach „Was vom Tage übrig blieb“ einen rein historischen Roman erwarten würde, lässt Kazuo Ishiguro einen in eine Welt der Fantasie und Legenden abtauchen. Diese ist voll von Kobolden, Menschenfresser und Drachen, die dort ihr Unwesen treiben. König Arthus und seine Ritter der Tafelrunde sind ebenso ein lebhafter Bestandteil dieser Welt, wie der Konflikt zwischen Britanniern und Sachsen, der immer noch zwischen den Bevölkerungsgruppen schwelt.

In dieser düsteren Welt will das alte Ehepaar Axl und Beatrice ihren tristen Leben unter dem Nebel eines nie enden wollenden Vergessens entfliehen. Eigentlich begeben sie sich erst nur auf die Suche nach ihrem Sohn, den sie schmerzlich vermissen. Ihre Odyssee durch das vom Krieg gebeutelte Land lässt aber vieles klarer erscheinen und legt langsam den Nebel. Auf ihrer Reise machen sie dadurch viele interessante Begegnungen und Erfahrungen und geraten nicht zuletzt in eine Zweckgemeinschaft mit einem Ritter, einem Krieger und einem verfolgten Jungen, in der jeder seine ganz eigenen mehr oder weniger höhere Ziele und Questen verfolgt.

Ohne dass sie sich dessen bewusst sind, stoßen sie dennoch auf den Kern des Problems und müssen erkennen, dass auch sie dort ihren Anteil daran haben, was auch nicht zuletzt die Beziehung der beiden Protagonisten in Frage stellt.

Nachdem Benedict Wells von der Erzählkunst Ishiguros schwärmte, machte mich der Roman neugierig und ich wurde nicht enttäuscht. Kazuo Ishiguro ist nach wie vor ein Meister der leisen Töne und Andeutungen. Er konzipierte trotz, dass es um einen Fantasieroman handelt, sehr komplexe Charaktere und lässt einen in die Tiefen der Psyche dieser manchmal auch widersprüchlichen Figuren abtauchen. Die endscheidende Frage, ob es wirklich immer gut ist, sich zu erinnern, oder ob Vergessen nicht auch eine Heilung sein kann, ist der eigentliche Dreh- und Angelpunkt der Geschichte und muss ein jeder für sich selber entscheiden. Die fantastische Geschichte ist dennoch spannend erzählt und fesselt einem bis zum Ende.

Reflex
25.01.2017, 21:08
30452

Rezension - Lucie Flebbe - Am Boden

Laut der Autorin sollte dieser Roman eigentlich das letzte Buch um die Privatdetektivin Lila Ziegler und ihren Partner Ben Danner sein. Das lässt hoffen und macht wehmütig zu gleich. Denn nach acht spannenden Kriminalromanen werde ich diese Protagonisten wirklich vermissen. Auch wenn es sich hierbei um eine Buchreihe handelt, ist jeder Roman soweit abgeschlossen, dass man sie jeweils auch ohne Vorwissen alleine lesen könnte. Deshalb rezensiere ich auch dieses Buch eigenständig und fange nicht direkt mit dem ersten Band an.

Die Geschichte spielt wie auch die anderen Romanen tief im Westen, genauer gesagt in Bochum, wo bereits im ersten Roman Lila unfreiwillig gestrandet war. Lila und Ben ermitteln in einem Fall, in dem ein Student bezichtigt wird beim „Roofing“ einen Freund von einem Kran gestoßen zu haben. Beim Roofing handelt es sich um einen zweifelhaften Trendsport bei dem es darum geht sich beim Klettern in schwindelerregender Höhe filmen zu lassen. Aufgrund persönlicher Verstrickungen geht dieser letzte Fall ihnen besonders nahe. Zeitgleich erklärt Lila ihrem Vater den Krieg und stellt sich damit ihrer eigenen Vergangenheit, was einige verstörende Erkenntnisse herauf beschwört.

Der Krimi war von der ersten bis zur letzten Zeile spannend und sehr kurzweilig zu lesen. Die Autorin schafft es packend und schonungslos die Geschichte zu erzählen ohne Langeweile aufkommen zu lassen und reizt dabei die Spannungsbögen perfekt aus. Ich habe an vielen Stellen bedauert den Roman nicht am Stück durchlesen zu können. Weiterhin schafft es Lucie Flebbe die typische Mentalität des Ruhrgebiets und insbesondere Bochums und des Studentenleben an der Ruhr Universität einzufangen. Ich als jemand der einige Jahre in Bochum gewohnt und studiert hat, habe mich in den detailverliebten Ortsbeschreibungen sofort wieder gefunden. Einziges Manko ist die manchmal fehlende chronologische Plausibilität. Der erste Roman begann spürbar 2008. In der fiktiven Storyline spielt der letzte Roman aber nur wenige Monate später. Dennoch tauchen immer wieder technische Neuerungen, die es vor 8 Jahren in dieser Präsenz noch nicht gab.

Nichts desto trotz vielleicht soll man wirklich aufhören, wenn es am schönsten ist. Die Autorin selbst drückte sich da ein wenig vage aus und lässt die Hoffnung aufkommen, dass das traumatische Ende doch nicht ein endgültiges Ende sondern nur ein hundsgemeiner Cliffhanger ist...
Denn sonst lässt diese Geschichte nach allen Höhen und Tiefen den Leser wirklich wie prophezeit sprachlos zurück...

Kr?utersalz
06.02.2017, 17:39
The Snowball: Warren Buffett and the Business of Life

von Alice Schroeder

Gast26092018
26.02.2017, 20:19
Die Betriebsanleitung meines VW Polo :-lesen

Nurse4U
01.03.2017, 07:25
Fragenkatalog - Tierzucht & Genetik

Miss
01.03.2017, 07:59
Veronica Roth - Rat der Neun

Zuvor: Insomnia - Jilianne Hoffman (ganz gut, besser als der Vorgänger)
Im Wald - Nele Neuhaus (sehr spannend, wenn auch ein paar Längen)
Rupien, Rupien - Vikas Swarup (schön)
Runterkommen - Katrin Seddig (nicht schlecht, aber sehr deprimierend)
Der Lüge schöner Schein - Reginald Hill (Krimigott :-love)

kara90
01.03.2017, 08:48
Ich arbeite gerade die Jojo Moyes Bücher durch. Bis jetzt haben mir alle sehr gut gefallen :)

Was für mich immer geht: Mein Lieblingsbuch "Seelen" von Stephenie Meyer.

Außerdem: Die Totenfrau-Triologie von Bernhard Aichner. Super spannend!!

Eilika
01.03.2017, 08:57
Im Schwangerschaftsendspurt habe ich keine Nerven für komplexe Literatur und lese gerade "Die Töchter der Tuchvilla". Passt genau zu meiner geistigen Kapazität :-))

altalena
01.03.2017, 17:42
Habe heute in der Bibliothek endlich "Unterleuten" von Juli Zeh ergattert, war sonst immer ausgeliehen :-top
Außerdem mein letztes Hörbuch: "Totenfang" von Simon Beckett.... ging so. Und gelesen : "Der Mann, der das Glück bringt" von Catalin Dorian Florescu, war schön :-)

KalleTheDog
01.03.2017, 20:22
"Blutrote Küsse" von Jeanine Frost

Muriel
10.03.2017, 19:19
Wie gemein, da gehe ich heute in unseren süßen Buchladen hier rein, da lacht mich der neue Rebus an. Tja, offizielles Erscheinungsdatum 13.3. und da ich es als EBook haben möchte muss ich bis Montag warten. Witzigerweise steht wie gesagt die gebundene Ausgabe bei uns im Laden, bei Amazon kann man sie nur vorbestellen ;-)

Heerestorte
10.03.2017, 19:56
Den muss ich mir auch noch holen :-))

Maiko
13.03.2017, 14:26
Ich lese gerade "7 Minuten nach mitternacht", sehr gutes Buch!

Rhiannon
13.03.2017, 15:56
Ben Kane - "Hunting the Eagles"

Mal ein historischer Roman aus der Römerzeit, spielt ein paar Jahre nach der Varusschlacht und das Imperium sucht Rache für eben dieses Massaker und hätte gern die symbolträchtigen Legionsadler zurück.

Kandra
03.04.2017, 16:01
Fredrick Backman - Ein Mann namens Ove

Hat ein paar Kapitel gedauert bis ich mit dem Buch warm wurde, aber dann kann man es fast nicht mehr aus der Hand legen. Liebevoll erzählte Geschichte über einen älteren Mann, der nach einem Trauerfall nochmal an das Schöne im Leben erinnert wird.


Jetzt wollte ich eigentlich "Der Übergang" von Justin Cronin nochmal lesen, da ja letztens der dritte Teil der Trilogie herausgekommen ist, nur leider ist das Buch wohl noch bei meinen Eltern. Hier habe ich nur den zweiten Teil...muss ich wohl morgen nach der Arbeit einen Umweg fahren ^^

MsLifeunderRock
04.04.2017, 22:57
Fredrick Backman - Ein Mann namens Ove

Hat ein paar Kapitel gedauert bis ich mit dem Buch warm wurde, aber dann kann man es fast nicht mehr aus der Hand legen. Liebevoll erzählte Geschichte über einen älteren Mann, der nach einem Trauerfall nochmal an das Schöne im Leben erinnert wird

Ging mir genauso.
"Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" kann ich auch wärmstens empfehlen.

Miss
05.04.2017, 05:02
Ich höre gerade ein sehr gutes Hörbuch von Andreas Föhr, nicht aus der üblichen Reihe, aber sehr empfehlenswert: Eisenberg :-music
:-lesen Veronica Roth - Rat der Neun: Gezeichnet