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Anne Holt -Das achte Gebot (läuft im Moment auch sehr schleppend, vielleicht packt es mich noch, bin erst auf Seite 100 :-nix)
Prostacyclinsynthase
02.06.2006, 14:21
Leon de Winter: Sokolows Universum
gutes Buch, hat aber einen bitteren Nachgeschmack... :-?
LaraNotsil
02.06.2006, 15:29
Karen Traviss - Republic Commando 2 - Triple Zero
Mal wieder ein neues Star Wars Buch. Ach, wat freu ich mich :-))
hypnotel
02.06.2006, 16:13
Klaus Theweleit - Objektwahl
aus aktuellem Anlaß etwas strukturelle Gesellschaftskunde :-))
erzaehl mal ein wenig - worum geht's da?
hypnotel
02.06.2006, 16:21
erzaehl mal ein wenig - worum geht's da?Das Werk datiert von 1990 und liest sich für einen Text soziologischen Hintergrunds schön locker. Es geht um eine Analyse des zwischenmenschlichen Realzustands und die Unterbreitung progressiverer Partnerschaftsmodelle in der postindustriellen Gesellschaft.
Gleichzeitig wird Freuds Biografie ein wenig beleuchtet und sein Gesamtwerk nicht ganz unkomisch kritisiert. Das ist neben den schönen Songzitaten einer der Hauptgründe für mich es ein zweites Mal zu lesen. ;-)
Craig Thompson - Tagebuch einer Reise :-top
Ich les gerade Oracle Night von Paul Auster. Mal wieder was richtig anspruchsvolles, ein Buch, das ich in der 13. im Englisch-LK am Ende nicht mehr gelesen habe. Ist aber wirklich ein tolles Buch. :-meinung
"Baudolino" von Umberto Eco :-top
Schädelspalter
03.06.2006, 14:48
Barbara Tuchman: "Der Ferne Spiegel" (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423300817/qid=1149342469/sr=2-1/ref=sr_2_11_1/302-1864942-3836037)
Sidewinder
03.06.2006, 22:37
Ich habe Gestern und Heute "Im Westen Nichts Neues" von Remarque gelesen und fand das Buch nicht so überzeugend, wie erwartet. Die erste Hälfte des Buches, bis zum Heimaturlaub des "Ich-Erzählers", finde ich hochklassig, das Kriegsgeschehen und vor allem die Grausamkeit und Entmenschlichung an der Front treffend beschreibend. Die zweite Hälfte hingegen wirkt eher wie ein Aufguß der ersten mit einem sehr großen Anteil sich ziehender philosophischer Floskeln, was meiner Meinung nach dem Buch einen großen Teil seiner Dringlichkeit und Eindrücklichkeit nimmt.
Alles in allem würde ich es aber schon empfehlen, einfach weil es einen wichtigen Teil der Literatur darstellt, die sich kritisch mit dem Krieg auseinandersetzt, und außerdem ein für die Zeit seiner Veröffentlichung (1929) sehr mutiges und aufrüttelndes Buch war!
Habe heute mit "Fatherland" von Robert Harris angefangen.
dieser schoene Thread droht ja abzusterben :-((
"Fatherland" habe ich fast in einem Wisch durchgelesen - klasse Buch
Ich habe vor zwei Tagen "Es geht uns gut" von Arno Geiger angefangen -
jemand hier im Forum, der es gelesen hat? :-lesen
Hoppla-Daisy
20.06.2006, 23:12
Ich habe Gestern und Heute "Im Westen Nichts Neues" von Remarque gelesen und fand das Buch nicht so überzeugend, wie erwartet. Die erste Hälfte des Buches, bis zum Heimaturlaub des "Ich-Erzählers", finde ich hochklassig, das Kriegsgeschehen und vor allem die Grausamkeit und Entmenschlichung an der Front treffend beschreibend. Die zweite Hälfte hingegen wirkt eher wie ein Aufguß der ersten mit einem sehr großen Anteil sich ziehender philosophischer Floskeln, was meiner Meinung nach dem Buch einen großen Teil seiner Dringlichkeit und Eindrücklichkeit nimmt.
Alles in allem würde ich es aber schon empfehlen, einfach weil es einen wichtigen Teil der Literatur darstellt, die sich kritisch mit dem Krieg auseinandersetzt, und außerdem ein für die Zeit seiner Veröffentlichung (1929) sehr mutiges und aufrüttelndes Buch war!
Hm, sollte ich mal wieder rauskramen. Haben wir damals in der 8. Klasse gelesen. Und es hatte mich sehr beeindruckt.
Ich habe gerade angefangen (nach erstmaliger Lektüre vor zig Jahren): The Jungle von Upton Sinclair
Sehr bedrückendes Buch über eine Einwandererfamilie, die an der Arbeit in den Schlachthöfen Chicagos um 1900 kaputt geht. Die Ausbeutung der Arbeiter sowie die Details der Massenproduktion in Schlachtbetrieben zu dieser Zeit werden schonungslos beschrieben. Ich habe bei der Erstlektüre echt mitgelitten (war noch sehr jung, als ich das damals las. Ich glaube, ich war damals 15 oder so)
Sidewinder
20.06.2006, 23:18
From A Buick 8 von Stephen King
Hab ich zwar schon gelesen, aber irgendwie gehört das zu den Büchern, die ich immer wieder mal rauskram!
Eigentlich lese ich ja derzeit die Perry Rhodan Reihe durch, falls das jemandem was sagt, ich sammel da die "Silberbände", allerdings habe ich im Moment einfach kein Geld übrig, um mir einen neuen zu kaufen, erst kommenden Monat wieder - bis dahin wird das Altbackene herausgekramt!
Sehr zu empfehlen auch "Narziß und Goldmund", sowie "Unterm Rad" von Hesse, nicht sehr zu empfehlen "Der Steppenwolf", das ist entweder langweilig oder ich habe es nicht verstanden!
Zitat von Sidewinder
nicht sehr zu empfehlen "Der Steppenwolf", das ist entweder langweilig oder ich habe es nicht verstanden!
Aargh! Das ist mein Lieblingsbuch und meiner Meinung nach das beste von Hesse! Gefolgt übrigens von "Demian". Geschmäcker sind selbstverständlich verschieden, aber ich habe noch nie ein so ausgereiftes Buch gesehen, was mich auf Dauer so tief beeindruckt hat. Kannst dem Steppenwolf ja nocheinmal eine zweite Chance geben ;-)
Sidewinder
20.06.2006, 23:24
Ich fürchte, das überlebe ich nicht; ich bin wirklich ein großer Hesse Fan, aber dieses Buch ist das einzige, welches mich nichtmal im Ansatz beeindruckt hat. Ich fand es einfach nervig und war froh, als ich damit durch war!
Ich weiß nicht, woran es lag, aber wenn ich das mit den wunderschönen Beschreibungen von "Narziß und Goldmund" vergleiche, dann finde ich da einfach nichts von dem wieder, weswegen ich Hesse eigentlich lese!
Hoppla-Daisy
20.06.2006, 23:24
Narziss und Goldmund habe ich auch geliebt :-top
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