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Ich lese gerade den 9. Band von Game of Thrones bzw. Das Lied von Eis und Feuer.
altalena
26.11.2016, 00:20
Ich lese auch gerade Fitzek. "Passagier 23".
altalena
29.11.2016, 12:41
So, fertig. Fazit: ging so. Relativ konstruiert, fand ich irgendwie blöd. Hat sich aber immerhin flüssig gelesen :-))
Hab noch einige auf meiner "to read" Liste, aber die sind immer ausgeliehen in der Bib. Und kaufen will ich sie mir nicht alle .... :-nix
Beare1990
29.11.2016, 14:05
Power of Now und Ego is the Enemy von ryan holiday, dabei höre ich knixx.fm, ein guter tag :)
Han Kang - Die Vegetarierin
Rhiannon
29.11.2016, 15:40
Len Deighton - SS-GB (Alternative History gepaart mit Krimi und das Ganze von nem sehr sachkundigen Militärhistoriker - gefällt mir gut)
Gast26092018
02.12.2016, 20:28
Ich würde gerne ein Buch über die Romanows, die Zarenfamilie lesen. So eine Art Biographie...
Moorhühnchen
03.12.2016, 10:14
Ich bräuchte mal dringend Hilfe:
Ich habe mir aus der Hotelbücherei "Die Chirurgin" von Tess Gerritsen ausgeliehen.
Leider fehlen die Seiten 145-150..... könnte mal einer schauen, ob er das Buch hat und mir evtl. die Seiten zukommen lassen könnte? :-))
Ich mache gerade extra Lesepause, obwohl es soooo spannend ist (gerade wurde ein weiteres Opfer gefunden, welches den "Eingriff" überlebt hat und eine Ärztin wird befragt), vielleicht hat das Buch ja einer zufällig.
Viele Dank schonmal fürs schauen!
kekskruemel
03.12.2016, 11:36
Ich habe das Buch nicht ... Aber: Wie gemein ist das denn, einfach Seiten aus einem Buch zu klauen?!? :-wow:D
Rezension: Han Kang - Die Vegetarierin
30296
„Bevor meine Frau zur Vegetarierin wurde, hielt ich sie in jeder Hinsicht für völlig unscheinbar.“ Bücher, die auf diese Weise beginnen, suggerieren einem, dass es um eine gesellschaftskritische Rebellion gehen könnte. Das ist aber weit gefehlt. Denn auch meine Erwartungshaltung hat sich diesbezüglich nicht bewahrheitet, als ich vor kurzen das Buch kaufte. Es geht eben genau nicht darum, dass durch eine Änderung des Essverhalten eine Revolution angezettelt wird. Was in Zeiten, wo Ernährung immer mehr religiöse Züge annimmt, eigentlich als Thema für ein Buch nicht ungewöhnlich wäre.
Der Roman einer koreanischen Autorin ist aber viel mehr die Quintessenz eines Werdeganges einer labilen Frau, die an einer seelischen Erkrankung leidet und deren Gedankenwelt sich auf verstörende Art und Weise nur marginal erfassen lässt. Was den Roman so interessant macht, ist, dass man nie einen genauen Einblick in die Dinge bekommt, die die Protagonistin antreiben. Denn die Geschichte wird aus der Perspektive dreier Familienmitglieder geschildert, die sie begleiten und in ihrem Versuch sie zu erfassen und zu verstehen, letztendlich selber daran scheitern. Nicht zuletzt, weil durch die Erkrankung auch ihr Leben in Scherben liegt. Vor dem Hintergrund der südkoreanischen Gesellschaft, in der seelische Erkrankungen eine wesentlich größere Stigmatisierung zu haben scheinen und Familienbande eine stärkere Bindung besitzen, macht es das Thema noch beklemmender. Um den Roman zu mögen, muss man wirklich hart gesotten sein. Wobei auch eine Art Katastrophentourismus in einem geweckt wird, dass es einem schwer gemacht wird, weg zu schauen respektive auf zu hören es zu lesen.
Methodisch habe ich nichts zu bemängeln. Die Sprache ist feinfühlig und detailliert sowie den Charakteren und ihren Eigenarten und Persönlichkeitsprofilen angepasst. Die Kürze des Buches ist der Geschichte angemessen gewählt. Die Rückblenden und Gedankensprünge der einzelnen Protagonisten fügen sich logisch in den Kontext ein und erzeugen passende Spannungsbögen. Der Stil der Autorin gibt der Kuriosität der Geschichte einen adäquaten Rahmen und erzeugt durch aus gewollt schockierende und provokante Effekte.
Unterm Strich kann ich den Roman empfehlen, aber man sollte ein Gespür bzw. Interesse für Grenzgänger mitbringen, die mit ihrem Verhalten jenseits gesellschaftlicher Normen stehen. Sonst könnte man sich mit der Geschichte vermutlich eher schwer tun.
Rezension: Han Kang - Die Vegetarierin
„Bevor meine Frau zur Vegetarierin wurde, hielt ich sie in jeder Hinsicht für völlig unscheinbar.“ Bücher, die auf diese Weise beginnen, suggerieren einem, dass es um eine gesellschaftskritische Rebellion gehen könnte. Das ist aber weit gefehlt. Denn auch meine Erwartungshaltung hat sich diesbezüglich nicht bewahrheitet, als ich vor kurzen das Buch kaufte. Es geht eben genau nicht darum, dass durch eine Änderung des Essverhalten eine Revolution angezettelt wird. Was in Zeiten, wo Ernährung immer mehr religiöse Züge annimmt, eigentlich als Thema für ein Buch nicht ungewöhnlich wäre.
Der Roman einer koreanischen Autorin ist aber viel mehr die Quintessenz eines Werdeganges einer labilen Frau, die an einer seelischen Erkrankung leidet und deren Gedankenwelt sich auf verstörende Art und Weise nur marginal erfassen lässt. Was den Roman so interessant macht, ist, dass man nie einen genauen Einblick in die Dinge bekommt, die die Protagonistin antreiben. Denn die Geschichte wird aus der Perspektive dreier Familienmitglieder geschildert, die sie begleiten und in ihrem Versuch sie zu erfassen und zu verstehen, letztendlich selber daran scheitern. Nicht zuletzt, weil durch die Erkrankung auch ihr Leben in Scherben liegt. Vor dem Hintergrund der südkoreanischen Gesellschaft, in der seelische Erkrankungen eine wesentlich größere Stigmatisierung zu haben scheinen und Familienbande eine stärkere Bindung besitzen, macht es das Thema noch beklemmender. Um den Roman zu mögen, muss man wirklich hart gesotten sein. Wobei auch eine Art Katastrophentourismus in einem geweckt wird, dass es einem schwer gemacht wird, weg zu schauen respektive auf zu hören es zu lesen.
Methodisch habe ich nichts zu bemängeln. Die Sprache ist feinfühlig und detailliert sowie den Charakteren und ihren Eigenarten und Persönlichkeitsprofilen angepasst. Die Kürze des Buches ist der Geschichte angemessen gewählt. Die Rückblenden und Gedankensprünge der einzelnen Protagonisten fügen sich logisch in den Kontext ein und erzeugen passende Spannungsbögen. Der Stil der Autorin gibt der Kuriosität der Geschichte einen adäquaten Rahmen und erzeugt durch aus gewollt schockierende und provokante Effekte.
Unterm Strich kann ich den Roman empfehlen, aber man sollte ein Gespür bzw. Interesse für Grenzgänger mitbringen, die mit ihrem Verhalten jenseits gesellschaftlicher Normen stehen. Sonst könnte man sich mit der Geschichte vermutlich eher schwer tun.
Moorhühnchen
08.12.2016, 16:50
Habe "Die Chirurgin" auch ohne die fehlenden Seiten zuende lesen können. ;-)
Gast26092018
09.12.2016, 14:45
Die Romanows, Glanz und Untergang der Zarendynastie 1613-1918 von Simon Sebag Montefiore
Asystolie
18.12.2016, 19:58
Die Menschen die es nicht verdienen - Hjorth und Rosenfeldt
Ich mag die Bergmann-Reihe ja aber so langsam wird es irgendwie langweilig. Klar haben sich die beiden da nochmal was spektakuläres ausgedacht aber das Grundmuster bleibt halt immer gleich. Die beiden erfinden sich da in keinem Fall neu aber das Buch ist schon lesenswert
KalleTheDog
18.12.2016, 20:56
Gerade zu Ende gelesen, nachdem es eeeeewig im Regal stand: Der Hobbit!!!! JETZT bin ich endlich bereit für die Filme!
Heerestorte
18.12.2016, 23:06
@Asystolie:
Warte bis du zu Ende gelesen hast. Dann willst du garantiert den nächsten Band lesen :D
tragezwerg
19.12.2016, 04:43
"The Burning Page" von Genevieve Cogman. Wie auch die beiden Vorgänger ("The Invisible Library" und "The Masked City") einfach gut.
altalena
08.01.2017, 09:39
Also, bin jetz mit der "Geschichte der Baltimores" durch, war wieder ein schön zu lesendes Buch von Joel Dicker, nicht ganz so gut wie sein Erstling, aber gefallen hat es mir. Jetzt liegt hier "Der Krieg der Enzyklopädisten" rum, wurde ja hochgelobt, mal schauen, ob ich reinkomme.
Parallel höre ich noch meinen ersten Krimi von Arne Dahl. Kennt jemand was von ihm und kann berichten?
Julian Fellowes "Belgravia". Bisher toll zu lesen!
"Das Lied von Eis und Feuer" - Band 9
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