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][truba][
24.07.2016, 18:28
Und wie lange hat es bei dir gedauert?
Bei mir sind jetzt genau 3 Wochen rum und ich kann es im Alltag relativ schmerzfrei bewegen.
Es ist manchmal noch etwas geschwollen aber Dorsalextension tut echt noch sehr weh und abstützen geht auch nicht wirklich.
Weißt du das noch ungefähr?
Heerestorte
24.07.2016, 19:02
@Seb: Sobald das Physikum rum ist, hole ich mir auch die Uhr :D
Dann ist es nämlich auch gleichzeitig kühler und ich kann wieder laufen gehen.
Es ist echt nicht mehr normal wie ich die Hitze nicht leiden kann.
Ich sitze einfach nur da und schwitze wie verrückt, weil die Luft so schwül ist und mein Zimmer bis Sonnenuntergang volle Breitseite Sonne abbekommt und diese dann nachts abgegeben wird. Ich werde konstant per Niedriggar-Methode gegart :-))
Winter, wo bist du???
*milkakuh*
25.07.2016, 19:41
@Nessi: Schön, dass du dich angemeldet hast! Leider sehe ich dich in unserer Gruppe noch nicht. Bist du schon beigetreten?
Hast du schonmal die BlackRoll probiert,milka? :-)
Ja, die habe ich schonmal im Fitnessstudio ausprobiert. Fand es ziemlich gut, vielleicht gönne ich mir demnächst auch mal eine eigene. :-)
Ich glaube wegen dem HM musst du dir nicht all zu viele Sorgen machen wenn du weiterhin so trainierst. Wenn du den HM langsam und ohne Zeitvorgabe angehst kommst du bestimmt ganz gut ins Ziel.
Meine Muskulatur ist wieder in Ordnung und ich konnte heute schon wieder laufen. 7km @ 7:08 min/km; 113 HM. Leider ist meine HF bei der ersten Steigung sofort ziemlich hoch und geht dann leider nicht mehr runter. Habe hier irgendwie keine Chance unter 160 bpm zu laufen (egal bei welcher Geschwindigkeit...). Ich hoffe, dass das mit mehr Training auch noch besser wird.
Nessiemoo
25.07.2016, 19:48
Irgendwie muss ich noch freigeschaltet werden? Habe ich auch gerade gesehen, dass ich gar nicht drin bin...
Sebastian1
25.07.2016, 20:27
Ich hab leider nach wie vor Probleme mit den Knien, wobei re>>>li. Nach jeder Ausdauerbelastung merke ich das deutlich, wobei es sich um eine reine Reizung des proximalen Patellarsehnenansatzes handelt, nix im Gelenk selbst zum Glück. Aber ist nervig und ich würd's gern loswerden. ich fürchte, wenn das bleibt, wird mir vermutlich nix anderes übrig bleiben als ein paar Wochen ausschliesslich auf Schwimmen umzusteigen (was mir zwar Spaß macht, aber ich mag die Abwechslung). Selbst heute im Fitnesstudio war das deutlich zu spüren und einen Kurs musste ich dann deswegen heute abbrechen, weil ich gemerkt habe, dass es zu sehr strapaziert. Blöd! :-dagegen
[truba][;1942362']Und wie lange hat es bei dir gedauert?
Bei mir sind jetzt genau 3 Wochen rum und ich kann es im Alltag relativ schmerzfrei bewegen.
Es ist manchmal noch etwas geschwollen aber Dorsalextension tut echt noch sehr weh und abstützen geht auch nicht wirklich.
Weißt du das noch ungefähr?
Hab ich gestern schonmal drüber nachgedacht, ist aber auch schon 10 Jahre her...
Ist auf jeden Fall am Wochenende vor den Sommerferien passiert und nach den Sommerferien war ich ganz sicher wieder beschwerdefrei. Wann in den 6 Wochen die Beschwerden jetzt weg waren, weiß ich allerdings nicht mehr genau... Ich stelle gerade "entsetzt" fest, dass ich mich nicht mal dran errinern kann, was ich in diesen Sommerferien so gemacht habe :-((
Nessiemoo
27.07.2016, 21:42
Heute dann mal kein Sport, kam erst um 6 ausm Krankenhaus raus nach zwei langen OP's..war müde und es war spät und habe immer noch ziemlich viel Muskelkater von Sonntag (Bulgarian split squats mit 14-16kg zusätzlich) und Wohnung im Chaos und Hunger und Hitze und alle anderen Entschuldigungen die man so hat...
es ist aber eine längere Yoga-Übung geworden, das tut den Muskeln richtig gut :) (V.a nach dem ganzen Hakenhalten)
][truba][
27.07.2016, 21:50
Ich war nur bis 17 Uhr und hab mich (zum Glück) noch hingequält (wie eigentlich fast jeden Tag).
Aber mit einer Hand ist es halt einfach öde hoch 3.
Naja, Yoga ist doch auch Sport und ziemlich gut für die Muskulatur! :-top
Etwas verspätet vermelde ich hiermit mein 3. Finish beim Challenge Roth. Es war ein unvergesslicher Tag mit vielen kleinen und großen Highlights, mit dem ich - insbesondere in Relation zu meinem diesjährigen Trainingsaufwand - sehr zufrieden bin. Ich versuche, mich möglichst kurz zu fassen, nachdem es in der Vergangenheit ja schon ausführlichste Berichte gab. :-D Wenn es jemanden genauer interessiert, kann er gerne nachfragen. Ich versuche mal einen Eindruck von den Abläufen zu geben, wie sie für den Athleten sind...
Eines vorweg: Roth muss man erlebt haben (zumindest als Zuschauer oder Helfer), um zu verstehen, was da abgeht...
Race-Week:
Donnerstag vor dem Rennen gab es noch ein letztes kurzes Koppeltraining (1 h Rad + 30 min Lauf), bei dem ich mich sehr gut gefühlt habe. Danach ging es ans Packen.
Freitag ging es dann um ca. 5:15 früh morgens mit Sack und Pack (man glaubt gar nicht, wie viel Zeug man da braucht!) los, direkt nach Hilpoltstein zur Schwimmstrecke. Dort kann man nämlich immer am Freitag und Samstag vor dem Wettkampf die Originalschwimmstrecke testen. Es lief soweit gut, nur am Finger habe ich mich ein bisschen verletzt (beim Einstieg auf einen Fels geschlagen - Fingernagel gespalten und kleine Wunde darunter, ekelhaft schmerzhaft, aber nicht weiter dramatisch). Danach ging es weiter nach Roth zur Abholung der Startunterlagen. Außerdem sind wir (Begleitung und ich) noch ein bisschen über die Triathlonmesse geschlendert und ich habe noch ein zum Vereinstrikot passendes Cap für den Laufpart erstanden. Danach ging es weiter in meine neue Heimat, wo ich - im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren - noch wenigstens die vorletzte Nacht im eigenen Bett verbringen wollte. Das eigentlich Packen und Verteilen der Utensilien auf die verschiedenen Beutel (2 Wechselbeutel und 1 After-Race-Beutel) sowie auf eine Schwimm-/Pre-Racetasche hat einige Stunden gedauert - man muss ja schließlich alles doppelt und dreifach checken...:-D
Nach einer unruhigen Nacht ging es dann am Samstag zu einer zivilisierteren Zeit wieder zurück nach Hilpoltstein. Dort habe ich das Triarad ausgeladen und montiert und es gab als Materialtest/Abschlusstraining nochmal etwas über 30 min Radausfahrt auf der Originalstrecke. Danach Rad-Check-In mit Helm, der über Nacht bereits am Rad verbleiben muss. Im Anschluss bin ich noch 15 min am Kanal entlanggejoggt, dann mussten die Laufutensilien endgültig im Beutelchen verschwinden und abgegeben werden - der LKW hat die Beutel noch am Samstag zur Wechselzone 2 gebracht. Weiter ging es nach Roth zum Triathlonpark, wo die furchtbare Wettkampfbesprechung Deutsch/Englisch in einem unerträglich heißen und stickigen Zelt stattfand (Dauer: über 1 Stunde!). Danach war ich völlig platt, konnte kaum noch geradeaus schauen - musste zum Glück nicht fahren. Weiter ging es nach Greding zu unserer "Gastfamilie", bei der wir seit drei Jahren unterkommen (Quartiere in und um Roth sind meist schon vor der Anmeldung über 1 Jahr vorher komplett ausgebucht!!!). Dort ein kurzes Anstandsschätzchen, dann ab nach oben, letzter Check der Beutel, noch was zu essen runtergewürgt und dann - wie immer viel zu spät - ins Bett.
Pre-Race:
Um 2:45 Uhr kam das unvermeidliche Weckerklingeln - schnell frisch machen, Kaffee kochen, Kartoffel runterwürgen, Startnummerntatoos auf die Oberarme kleben, letzter Beutelcheck, alles ins Auto laden.
4:15 Uhr Abfahrt Richtung Schwimmstart in Hilpoltstein. Ankunft dort oberhalb des abgesperrten Gebietes gegen 4:45 Uhr, Marsch zum eigentlichen Schwimmstart/Wechselzone 1. Ab 5.00 Uhr hat man dann Zugang zu den Rädern - Wasserflaschen füllen, Notfallernährung am Rahmen festkleben, Startnummer, Schuhe, Brille usw. platzieren, Reifen aufpumpen. Mein persönliches Highlight: Eine Mitstreiterin, vier Startnummernplätze von mir entfernt, die mich schon am Tag zuvor angesprochen hatte, fragt mich, ob ich ihr Rad aufpumpen könne. Nein, meine Pumpe wolle sie nicht ausleihen, ob ich das nicht machen könne, weil sie es NOCH NIE GEMACHT habe. Ich musste mich bemühen, ein neutrales Gesicht zu wahren und hab ihr Rad sorgfältig aufgepumpt...:-))
Dann musste der Radwechselbeutel zwischen Schwimmaustieg und Wechselzelt platziert werden. Auf dem Weg noch Vereinkameraden getroffen, einen von ihnen im extra etwas abgesetzten Profibereich - er hatte sich schon letztes Jahr mitten im Profifeld platziert, war unter 9 Stunden geblieben und durfte daher auch mit Frodeno und Co. in der ersten Startgruppe starten. Letzteren habe ich dann, wie auch die anderen Profis noch bei ihren letzten Vorbereitungen am Rad gesehen und musste mich ganz schön durch die Reporter und Kameraleute kämpfen. War aber schon beeindruckend, so einen Olympiasieger live und in Farbe bei seinen letzten Rennvorbereitungen zu sehen... Yvonne van Vlerken, die letztjährige Siegerin habe ich auch kurz getroffen und viel Glück gewünscht - meine Pumpe hat sie sich diesmal nicht ausgeliehen (letztes Jahr hat sie danach gewonnen, diesmal war es der 3. Platz - merkt ihr was? :-D). Dann noch schnell den After-Race-Beutel in den LKW geschmissen und langsam wurde es (neben vielen Toilettengängen) auch Zeit, sich in Schale bzw. Neo zu werfen. Damit war ich noch beschäftigt, als die Profis und mein Vereinskollege um 6:30 Uhr gestartet sind. Schnell eine Banane reingezwungen, paar Schlückchen Wasser hinterher, von der Begleitung verabschiedet und schon wurde es ernst.
Schwimmen:
Diesmal habe ich mich, nach den Erfahrungen der letzten beiden Jahre, rechtzeitig angestellt und es tatsächlich geschafft, in den 5 min Check-in-Zeit (genau die Zeit zwischen den Starts der einzelnen Gruppen) ins Wasser zukommen und sogar die 50 min bis zur Startleine zurückzulegen. Das Wasser hat sich sehr kalt angefühlt, insofern war es gut, sich noch 2-3 min daran gewöhnen und den Neo gut "fluten" zu können.
6:55 Uhr kam er dann endlich, der ohrenbetäubende Startschuss meiner Gruppe. Die Schlägereien am Anfang konnte ich ganz gut umgehen, hatte einen günstigen Platz erwischt. Es lief gut an, anfangs hatte sich ein paar Mal der Kragen des Neos an einer empflindlichen Stelle verschoben, so dass ich mich ein paar Mal auf den Rücken drehen musste, aber es ging einigermaßen. Auf der zweiten Hälfte hat sich meine Schulter gemeldet, die schon seit ein paar Wochen bei längeren Einheiten immer mal wieder gezickt hatte. Aber okay, Zähne zusammengebissen und weiter. Unschön war immer, wenn man von schnelleren Schwimmern der folgenden Startgruppen überschwommen wurde - und das ist teilweise durchaus wörtlich zu nehmen. Aber so ist das eben. Leider hat mich kurz vor dem Ausstieg einer voll am Kopf erwischt, so dass ich die letzten 300 m leicht benommen zurücklegen musste. Aber es hat mich zum Glück später nicht weiter beeinträchtigt. Die Zeit lag letztlich im Bereich von 1:25 h. Damit war ich, nachdem ich in der Vorbereitung fast nur halb so viel wie in den Vorjahren geschwommen war, durchaus zufrieden.
Radfahren:
Mit der Unterstützung eines netten Helfers wurde ich im Wechselzelt schnell meinen Neo los, hab mich in Radtrikot und Weste (war zu dem Zeitpunkt noch recht kalt!) gezwängt (nicht so einfach im nassen Zustand), Werkzeug, Ersatzschläuche und Co. verstaut, Schwimmzeug in den Beutel gestopft und weiter ging es zum Rad ganz am anderen Ende der Wechselzone. Dort schnell in die Schuhe, Helm auf, Brille auf, Startnummer an - und los ging es.
Auf dem Rad habe ich mich eigentlich zu jeder Zeit sehr wohl gefühlt, das Tempo war in Ordnung, die Energie habe ich mit "Chews" (die sind echt cool, das einzige was ich von diesem Energiezeugs vertrage) aufrechterhalten und immer versucht, genügend Flüssigkeit aufzunehmen. Das Wetter war für mich sehr angenehm, ein klitzekleiner Regenschauer (nicht der Rede wert, hat aber bei Frodeno mit seinen Hochgeschwindigkeitsreifen einen Sturz in der Abfahrt verursacht), aber sonst optimal. Zwischendurch kam eine leichte Müdigkeit/Benommenheit auf, die aber mit Chews und etwas Koffein schnell wieder verflogen war. Das mildere Wetter im Vergleich zu den letzten Jahren mag da auch eine große Rolle gespielt haben. Jedenfalls konnte ich nach etwas mehr als 6 1/4 Stunden (deutlich schneller als letztes Jahr) zufrieden und mit gutem Gefühl vom Rad steigen.
Highlights auf der Radstrecke waren natürlich der Solarer Berg (einfach mal nach Bildern/Videos googeln - die Stimmung bei der Tour ist nichts dagegen!), die Eckersmühler Biermeile, wo ich persönlich vom Moderator begrüßt wurde, der die Zuschauer über meinen Beruf informierte und das entsprechend kommentierte (:-D) und wo sich entsprechend die Leute gegenseitig angestoßen haben mit den Worten: "Schau mal, das ist die Ärztin...", aber das allergrößte Highlight war für mich der Kränzleinsberg auf der ersten Runde. Der kommt kurz vor dem Solarer und die Leute dort versuchen wirklich, eine ernsthafte Konkurrenz zu werden (insgeheim von vielen "Little Solar" genannt). Die Stimmung war schon vorher bombastisch, aber als ich gerade in den Anstieg gefahren bin, waren hinter mir Hupen und Siren zu hören. Im ersten Moment bin ich ziemlich erschrocken, aber dann ist ein Auto mit riesiger digitaler Zeitanzeige an mir vorbeigefahren und danach nach unzählige Motorräder. Da wusste ich schon, was Sache ist - der Führende musste wohl im Anmarsch sein. Und es war - wie zu erwarten und gehofft - Jan Frodeno, der den Berg hochfuhr, als wäre es gar nichts. Aber ich hatte wirklich das große Glück, direkt im steilsten Stück von ihm überrundet zu werden - und so durfte ich einige Meter neben dem Olympiasieger und Langdistanz-Weltmeister herfahren. Das war der Wahnsinn, die Leute sind explodiert und ich bin es auch fast...
Laufen:
In Wechselzone 2 kam ich, wie oben beschrieben, in ganz guter Verfassung an, habe mich deswegen gar nicht lange aufgehalten, sondern nur schnell den Helm und die Weste runtergerissen, Schuhe gewechselt und los ging es auf die Laufstrecke. Anfangs mein typisches Problem: schnelles Loslaufen nach dem schnellen Gefühl vom Radeln. Ist bei mir so, wie wenn man von der Autobahn abfährt und einem plötzlich alles wie Schneckentempo vorkommt...
Nach etwa 1-1,5 km habe ich dann aber meinen Rhythmus gefunden, noch die Frauenplätze 1-3 (Yvonne auf 3, hab ihr noch Anfeuerungen zugeschrien, aber das Käse war gegessen...) und meinen Mannschaftskollegen (den richtig guten) gesehen auf ihren letzten Kilometern und angefeuert. Da wusste ich schon, dass er eine Wahnsinnszeit machen würde und er ist dann tatsächlich deutlich unter 8:45 geblieben. Unvorstellbar...
Bei mir war aber muskulär nach ca. 5-6 km Schluss. Das war zu erwarten. Ich hatte wenig lange Läufe in der Vorbereitung (der längste 24 km vor etlichen Wochen) und vor allem auch kaum vernünftige Koppeltrainings. Das erste Assistentenjahr hat eben seinen Tribut gefordert. Trotzdem war ich guter Dinge, lag ja vernümftig in der Zeit und wusste, dass ich auch einen Wandertag überstehen konnte. So in etwa ist es dann auch geworden - viel wandern, wenig laufen. Einige nette Menschen getroffen und gemeinsam gelitten, entgegenkommende Mannschaftkollegen angefeuert, wiedermal mit einem Australier angefreundet. :-)
Die Stimmung und Unterstützung durch die Leute an der Strecke war beispiellos. Immer wieder haben sie einen dazu gebracht, doch nochmal langsam zu joggen statt nur dahinzuschlurfen. So was gibt es einfach kein zweites Mal. Wenn sich dann zwanzug Leute entschließen, im lauten Chor zu schreien: "Abi lauf, Abi lauf, Abi lauf...", dann hat man keine Wahl mehr, zumindest bis zur nächsten Kurve außer Sichtweite...;-)
Letztlich war ich froh, den Laufsplit deutlich unter 6 Stunden halten zu können und mit einer Gesamtzeit von unter 13:45 h ins Ziel zu kommen. Keine tolle Zeit für die Allgmeinheit, nicht meine persönliche Bestzeit, aber auch nicht meine schlechteste (letztes Jahr über 14 h) und in Anbetracht der deutlich eingeschränkten Vorbereitung aus beruflichen Grüden für mich absolut zufriedenstellend.
After-Race:
Unvergesslich und unvergleichlich wie immer das abschließende Feuerwerk - sehenswert. Man sollte schon deswegen kommen, selbst wenn man mit Sport/Triathlon nichts am Hut hat.
Im Vorfeld hatte ich mit ziemlicher Deutlichkeit gesagt, dass 2017 Langdistanz-Pause sein muss und ich mich KEINESFALLS wieder anmelden darf. Tja, was soll ich sagen...am vergangenen Montag saß ich brav um Punkt 10 Uhr am Rechner und konnte innerhalb von ca. 5 Sekunden mein Ticket für 2017 buchen. Alle Plätze waren nach weniger als 1 min vergeben. Ich muss wahnsinnig sein...
PS: Sorry, dass es doch so lang geworden ist. Und trotzdem bleibt das Gefühl, diesem einzigartigen Tag nicht mal ansatzweise in schriftlicher Form gerecht werden zu können...
][truba][
28.07.2016, 16:24
Haha Abi, super!
War doch klar, dass du dich wieder anmeldest und ich find es gut! :-top
Viel Erfolg weiterhin
Congrats :)
Finde es irre, was Leute sich freiwillig antun :D
Der Frodeno ist witzig, ich habe den ja so oft schon gesehen (trainiert(e?) ja hier in unmittelbarer Nähe zu meiner Uni) das ist immer sehr interessant
Danke euch beiden!
Ja, der Frodo ist schon ein cooler Typ, noch aus seiner Zeit auf der olympischen Distanz (daher sind die angegebenen Zahlen relativ zu sehen) stammt dieses Video, das ich immer gerne mal wieder anschaue: Made of Sport - Triathlon: Ich lebe für die Tage, an denen mich niemand sieht. (https://www.youtube.com/watch?v=xEMML9z-D8E)
Und dann noch Teil 4 von seinen "Project740"-Videos, das den erfolgreichen Abschluss des Projekts (neuer Langdistanz-Weltrekord) beim Challenge Roth zusammenfassend zeigt: Project740, Teil 4 (https://www.youtube.com/watch?v=HFIKj3S9EKo)
Bei mir ist jetzt die Offseason eingeläutet. Seit Roth war ich weder auf dem Rad, noch im Wasser, noch mit den Laufschuhen unterwegs. Dafür habe ich etwas getan, was ich seit 5 Jahren gemieden hatte, wie der Teufel das Weihwasser - ich habe Fußball gespielt. Einmal ganz still und heimlich alleine, um auszuprobieren, ob Schießen, Stoppen und Co. überhaupt noch funktionieren oder ob gleich das Knie protestiert (der Grund für mein damaliges "Karriereende" und der Beginn einer wunderbaren Triathlonzeit), dann mit vielen kleinen Jungs auf dem Bolzplatz (das hat mega Spaß gemacht, aber ich hab mir dabei den Oberschenkel entweder schwer gezerrt oder sogar nen Muskelfaserriss zugezogen - passiert halt, wenn man meint, nach 5 Jahren Pause plötzlich wieder solche Bewegungen machen zu können) und dann zum krönenden Abschluss ein Probetraining bei einer hiesigen Frauenmannschaft. Das hat auch Spaß gemacht, aber der Oberschenkel ging erstens schnell wieder zu und ich konnte kaum noch laufen und vor allem kaum vernünftig schießen) und zweitens war es sehr taktisch geprägt und schwer für mich, mich in das Spielsystem bzw. die Bewegungsabläufe dieser eingespielten Mannschaft einzufinden. Ich hatte kurz überlegt, ob ich in der Offseason bis November einfach die Vorrunde mitspiele, falls das Knie hält, aber davon habe ich nach diesen Erfahrungen wieder Abstand genommen. Es wäre unheimlich aufwendig und schwierig, sich in die Mannschaft reinzuarbeiten und außerdem würde ich alleine in nächster Zeit wegen Diensten und Co. jede zweite Woche beim Training und bei fast jedem zweiten Spiel/Turnier fehlen. Da ist man mit Individualsport eben doch flexibler. Aber der Mannschaftssport fehlt mir eben doch manchmal sehr.
Ich werde stattdessen sicher das ein oder andere Mal auf den Bolzplatz gehen - mit ein bisschen mehr Vorsicht dürfte das relativ verletzungsarm zu gestalten sein und mit den kleinen Jungs hat es echt Spaß gemacht.
Ansonsten überlege ich, ob ich in der Offseason intensiv an meiner Laufschwäche arbeiten und einen Marathon laufen soll. Frankfurt würde in Frage kommen. Gibt es da hier im Thread vielleicht Mitstreiter?
Absolute Arrhythmie
28.07.2016, 17:08
Zwar nicht Frankfurt, aber ich starte am 2. Oktober in Köln (aber nur zum Halbmarathon ;-) ).
Herzlichen Glückwunsch zu deinem Erfolg!
teletubs
28.07.2016, 19:07
Abi du bist echt`ne Wucht...jaja ich kenne das "Problem"...nur sind`s bei mir die Marathons :-oopss Wobei dieses Jahr dank Bauchbewohner seit 2008 kein Marathon auf dem Plan steht. Dafür bin ich ja letztes Jahr zwei gelaufen ;-)
*milkakuh*
28.07.2016, 19:48
@abi: Respekt! :-) Und Wahnsinn, dass du dich echt wieder angemeldet hast! Ich könnte mir vorstellen in FFM den HM zu laufen. Dann würde mir das Training vielleicht auch etwas leichter fallen...
Hoppla-Daisy
28.07.2016, 20:00
So, gibt ein neues Ziel:
Ich möchte ein Sixpack Light :-)
Zusätzlich zu meinem Programm im Fitnessstudio werden jetzt noch täglich (!) gezielt Bauchübungen gemacht. Das zwiebelt mal ordentlich! Aber ich sag euch.... ich SCHAFF das! :-)
Heerestorte
28.07.2016, 20:06
Und ich sage dir, dass das der falsche Ansatz ist ;)
Gezielte Übungen für den Bauch braucht man nicht.
Einfach den KFA reduzieren und das Sixpack kommt raus :)
Wacken kann da sicherlich noch ein wenig Theorie beisteuern.
Hoppla-Daisy
28.07.2016, 20:07
Den reduziere ich doch eh gerade erheblich ;-). 9 kg sind runter - 9 weitere sollen folgen :-))
@AA/Milka: Na, das wäre auf jeden Fall cool, wenn ihr auch auf zeitlich ähnlich/gleich gelegene Läufe hin trainieren würdet. :-) Und Milka, vielleicht sieht man sich ja dann in FFM. :-)
@tubs: Das ist natürlich ein sehr, sehr guter Grund, sich doch wenigstens einmal nicht hinreißen zu lassen...;-)
Bin jetzt noch 5,5 km locker gelaufen - das geht mit dem Oberschenkel ganz gut. Ich spüre ihn zwar schon, aber richtig weh bzw. dieses steinharte Gefühl kommt vor allem bei ruckartigen Bewegungen (Antritt/Sprint und eben auch beim Torschuss). Danach hab ich noch mein übliches Bauch- und Armkraftprogramm gemacht, Beine und Po habe ich wegen der Verletzung lieber weggelassen. Aber das ist auch eine Erkenntnis von Roth 2016: Stabi/Kraft ist ganz wichtig - die schlimmsten und am längsten dauernden Schmerzen danach waren die in der Stützmuskulatur. Und da lässt sich, denke ich, mit überschaubarem Aufwand einiges verbessern.
Also meine Tendenz zu FFM wird immer stärker. Würde dann aber noch einen Halbmarathon im September zur Vorbereitung einbauen. Mal sehen...:-D
Heerestorte
28.07.2016, 20:16
Den reduziere ich doch eh gerade erheblich ;-). 9 kg sind runter - 9 weitere sollen folgen :-))
Dann ist gut! Sollte ich auch mal wieder in Angriff nehmen :-))
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