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roxolana
08.06.2020, 20:51
Es kommt ja auch auf deine Maximalfrequenz an. Wenn die bei 170 liegt, dann ist 160 deutlich anstrengender als für jemanden mit ner Maximalfrequenz von 210...
WackenDoc
09.06.2020, 20:54
Boah wie schwer kann das sein sich als 8-köpfige Walkinggruppe auf einer mehrere Meter breiten geteerten Fahrstraße so zu sortieren, dass ein Läufer nach mehrfachen lauten "Tschulligung"-Rufen mit etwas Corona-Anstands-Abstand passieren kann???
Ich habe alle 5-10 Minuten manuell gemessen und das hat gepasst.
Sorry, das hatte ich oben vergessen zu erwähnen.
Aber wenn man beim Laufen versucht, seine HF zu messen ist das doch auch ziemlich fehleranfällig. Bleibst du dafür stehen?
Meine durchschnittliche HF bei einem mittelgradig anstrengenden Lauf ist auch mal 170, aber das ist ja auch abhängig von Temperatur, Hydratationszustand etc. Ich laufe jetzt tatsächlich weniger nach HF als noch vor 2 Jahren, auch weil ich eben nie weiß, ob die Messung wirklich korrekt ist. Bei den langen langsamen Läufen sollte man eben wirklich versuchen, die HF unten zu halten, das ist dann eine gute Übung, seeehr langsam zu laufen.
Ich lese gerade "Born to run", das ist ganz spannend und jetzt informiere ich mich mal in Richtung Natural running, Barfußlaufen etc. Vielleicht buche ich mal ein Webinar von Flugphase.ch, die sollen ja sehr gut sein.
Heute ist eigentlich Stabi-Training-Tag, das hab ich auch gemacht und dann bin ich mal probeweise 10min barfuß gelaufen. Nur so kurz, um die Gelenke und Fußmuskeln nicht zu überlasten, ich habe ja diverse Fußfehlstellungen und brauche eigentlich Dämpfung und Pronationsstütze.
Das verändert schonmal ganz automatisch den Laufstil, man setzt nicht mehr mit der Ferse auf, weil das nämlich ohne Dämpfung recht schnell weh tut.
Heerestorte
11.06.2020, 19:39
Aber wenn man beim Laufen versucht, seine HF zu messen ist das doch auch ziemlich fehleranfällig. Bleibst du dafür stehen?
Meine durchschnittliche HF bei einem mittelgradig anstrengenden Lauf ist auch mal 170, aber das ist ja auch abhängig von Temperatur, Hydratationszustand etc. Ich laufe jetzt tatsächlich weniger nach HF als noch vor 2 Jahren, auch weil ich eben nie weiß, ob die Messung wirklich korrekt ist. Bei den langen langsamen Läufen sollte man eben wirklich versuchen, die HF unten zu halten, das ist dann eine gute Übung, seeehr langsam zu laufen.
Ja, bleib dafür stehen. Die 15 Sekunden reißen da ja jetzt nicht so aus dem Rhythmus raus, alsdass das schlimm wäre.
Naja auch mal 170 oder fast konstant über 150 und knapp unter 170 ist schon n Unterschied.
Choranaptyxis
11.06.2020, 19:43
Ich bin vlt kein guter Maßstab dank Sinustachykardie, aber ich würde auch mehr nach Gefühl laufen. Ich laufe zwar mit Pulsuhr und Gurt, aber so einer wirklich einfachen, die nichts kann außer messen und 1 Lauf speichern (Zeit, Durchschnitt HF, Maximal HF), stimmt aber beim manuellen Nachmessen sehr genau. Tatsächlich sehe ich kaum einen Unterschied zwischen "war anstrengend" und "ging echt gut". Ich kann nur meine Kondition etwas kontrollieren, weil ich dann tatsächlich niedriger im Durchschnitt bin mit der Zeit. Und ich laufe im Schnitt bei 188-189 mit Spitzen in die Mitte 190, ist halt so, kenne ich nicht anders (außer dass ich vor 10 Jahren halt auch immer mal die 200 hatte). Deswegen würde ich mich da nicht zu verrückt machen lassen.
*milkakuh*
11.06.2020, 19:49
Ich bin heute auch seit langem mal wieder mit Pulsgurt gelaufen. Es ist echt Wahnsinn, wie viel regelmäßiges Training ausmacht. Ich war im letzten Jahr nur sehr sporadisch laufen und wenn auch eher nur so 5 km. Heute dann 10 km mit durchschnittlich 167 bpm. Weniger ging nicht. 8:30 min/km. Aber egal. Hauptsache 90 Minuten durchgelaufen. Bin mir auch recht sicher, dass mit kontinuierlichem Training das Tempo schnell wieder besser wird. Kurz vor meinem Halbmarathon in 2017 hatte ich bei einem Tempo von 6:30 min/km eine durchschnittliche Frequenz von 158.
WackenDoc
14.06.2020, 15:19
Ich bin heute 10km im Rahmen des virtuellen Gorch-Fock-Laufes gelaufen.
Mit der Zeit bin ich sehr zufrieden: 1:08h und das bei schwül-warmem Wetter. Wenn das Gewicht noch weiter runter geht (hängt zur Zeit) sind die sub60 wieder realistisch.
Und jetzt ist erstmal Wanderurlaub angesagt.
Edit: Ich will euch auch noch etwas Mut machen: Man kann auch Laufen, wenn man ne Körperform wie Yoda hat. Man muss dann nur sehr vorsichtig anfangen und langsam steigern. Ich lauf zwar mit Pulsuhr- aber nicht für den Puls, sondern für Zeit und GPS (und weil es Spass macht danach die Aktivitäten zu sehen- ist mehr ne Spielerei, und das zeigt auch Kalorien an, aber nur halbwegs genau). Die Laufgeschwindigkeit passe ich nach Pace und Gefühl an.
Eine Mischung aus Aktivitäten ist auch gut. Radfahren scheint auch eine gute Vorbereitung zum Laufen zu sein- mit den Muskeln hab ich wenig Probleme.
Mein Rücken ist sehr friedlich. Und mein kaputtes Sprunggelenk verträgt das Laufen auch gut, solange ich nicht übertreibe.
Hihi ich hab heute mal wieder meinen Vater rausgescheucht, der ist noch nicht gut zum Trainieren gekommen dieses Jahr, nach 10km war er etwas fertig und ich hab 17 gemacht. Habe vor allem beim allein Laufen dann sehr versucht auf die Technik zu achten und mein Knie hat gut mitgemacht. Nächstes WE dann 19km.
roxolana
14.06.2020, 20:53
Ich war heute knapp 13 km laufen. Fuß wurde taub, habe kurz pausiert für Yoga und Dehnübungen und danach ging es wieder.
Zum Thema Barfußlaufen: Ich experimentiere seit Jahren damit. Hatte zuerst Vivobarefoot Schuhe (ging so), dann Xero Sandalen (doof) und jetzt seit 2 Jahren Vibram Fivefingers und bin mit ihnen sehr zufrieden. Mega Laufgefühl. Man muss nur aufpassen, dass man sehr vorsichtig anfängt und steigert, weil der Fuß und Unterschenkel ganz anders belastet wird. Bin auch mal komplett ohne Schuhe gelaufen, aber das macht hier in der Innenstadt keinen Spaß. Musste mir regelmäßig Glasscherben aus dem Fuß popeln.
Hat jemand einen Tip für einen guten Laufrucksack oder Gurt? Ich will demnächst einen virtuellen HM laufen und will mindestens 500, besser 700 ml oder 1000 ml Wasser mitführen. Der Gurt, den ich jetzt habe, ist ganz praktisch, aber in die Flaschen passen nur 340 ml.
Ich war ja lange sehr faul. Jetzt seit drei Wochen wenigstens wieder einmal pro Woche 60 Minuten Muscle Pump. Nach dem ersten Mal konnte ich mich drei Tage lang fast nicht mehr bewegen. Obwohl ich viel weniger Gewicht genommen hatte als im März. Mal sehen, wie es mir morgen gehen wird. Und Samstag sind die Kinder versorgt. Da werde ich endlich mal wieder schwimmen gehen. Mehr als ein Kilometer wird aber kaum drin liegen befürchte ich...
Roxolana: ich hab den mit trinkblase und bin sehr zufrieden. https://www.decathlon.de/p/trailrucksack-running-10-liter/_/R-p-168332?mc=8488292&c=GRAU
Heerestorte
15.06.2020, 20:50
6,6 Km in 45 Min gelaufen. Etwas besserer Pace als das letzte Mal :)
Es ist immer wieder erschreckend, wie man abbaut. Im Winter bin ich problemlos 1,5-2km geschwommen. Heute war ich das erste mal nach drei Monaten wieder und hatte nach 800 Metern das Gefühl, dass ich bald untergehe und nach einem Kilometer habe ich aufgegeben...
pineapple
18.06.2020, 16:50
Das macht doch nichts.
Viel erstaunlicher ist es, wie schnell du wieder fit wirst und über dieses Level gehen wirst nach einer Sportpause :) was man sich über Jahre antrainiert hat, verschwindet nicht nach 4 Monaten Pause.
Naja. Ich bin ja nie wirklich sportlich gewesen... Immer nur so ein bisschen was getan... Aber jetzt sollte ich wenigstens wieder ab und an schwimmen gehen. Das taugt mir halbwegs. Joggen kann ich zum Beispiel eben nicht...
teletubs
18.06.2020, 21:21
@Eili...hey aber immerhin 800m!!! Ich würde da gerade wahrscheinlich auch vorher absaufen!
Ich versuche momentan irgendwie regelmässig zu laufen, Tennis zu spielen und radeln tu ich ja sowieso!
Choranaptyxis
18.06.2020, 22:00
Heute fast 2h Tennis gespielt :) dachte ja zwischenzeitlich, gleich kann ich nicht mehr rennen, aber iwie ging es immer noch weiter :)
Hoppla-Daisy
18.06.2020, 22:06
Morgen geht's wieder Joggen nach längerer Abstinenz. Mal schauen, ob ich die 4 km ohne zu sterben durchhalte. Kann mich im Moment zu gar nichts aufraffen. Alles nur noch Krampf und Kampf. Selbst Yoga macht mir gerade keinen Spaß und ich zwinge mich dahin. Ich hoffe, das wird bald mal wieder besser.
EDIT: Nach etwas über 1 km musste ich zum Walking (ohne Stöcke) wechseln .... frustrierend, einfach nur frustrierend.
Daisy, solche Phasen gibts leider. Meine anfängliche Yoga-Begeisterung hat auch wieder stark nachgelassen... Es kommt eben auch immer darauf an, ob man es schafft, Kraft aus dem Sport zu ziehen oder ihn nur als notwendige Pflicht ansieht.
Mir macht das Laufen gerade wieder viel Spaß, auch mit immer mehr Wissen über die theoretischen Grundlagen über den Mittelfußlauf. Mittlerweile glaube ich, dass mein Knie wirklich nur funktionelle Problemchen hat und nichts wirklich Schlimmes. Zur Sicherheit hab ich nächste Woche mal einen Termin beim Sportarzt/Orthopäden.
Aber ich konnte mich jetzt langsam in den Distanzen steigern, jede Woche 2Wochenkilometer auf 3Läufe mehr, sodass ich morgen etwas ziemlich cooles machen werde: Ein Läufer hier aus dem Ort hat mich auf facebook angeschrieben, sie sind so eine lockere Gruppe von einer Handvoll Läufern ohne Verein, die sich auf Absprache treffen, ich könne gern mal dazustoßen. Morgen würden sie einen Lauf zur Sommersonnenwende laufen, Halbmarathondistanz, startend zu Sonnenaufgang um 5.13 Uhr. Ich wurde schon nett in der whatsapp-Gruppe aufgenommen und so lauf ich morgen mit ein paar fremden Menschen zu Sonnenaufgang Halbmarathon :-) Freue mich schon total.
Hoppla-Daisy
19.06.2020, 19:34
Das Laufen ist für mich tatsächlich sowas wie ne lästige "Pflicht". Keiner zwingt mich dazu, es zu tun. Aber irgendwie tu ich damit mehr für meine Fitness als beim Walking, schätze ich. Und das treibt mich ein wenig an.
Was das Yoga angeht, so bin ich noch immer mit Begeisterung dabei. Allerdings kann ich es mir derzeit finanziell nicht leisten, mehr als einmal wöchentlich ins Studio zu gehen. Und mal ehrlich, in Gemeinschaft macht es einfach deutlich mehr Spaß. Aber das wird sich ja auch wieder ändern, wenn ich etwas flüssiger bin. Zudem habe ich in Erwägung gezogen, eine zweijährige Ausbildung zur Yoga-Lehrerin zu machen. Meine Cousine bietet die Ausbildung in ihrem Studio an. Und das ist etwas, was mich sehr reizt, zumal ich festgestellte habe, dass ich sehr gerne anleite beim Yoga. Aber mal schauen, wird ja auch nicht wenig kosten, fürchte ich.
Ich werde es jetzt angehen, wieder jeden zweiten Tag walken zu gehen, um dann irgendwann erneut den Übergang zum Joggen hin zu bekommen.
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