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Herzlichen Glückwunsch Fr. Pelz!
WackenDoc
10.04.2019, 20:37
Die Uhr verhindert eigentlich, dass du zu schnell los läufst.
Ihr Kraftsportmachenden, wie sahen eure Anfänge aus? Was hat euch zum Anfangen bewegt und wie seid ihr drangeblieben? Habt ihr direkt einen Plan befolgt? Trainiert ihr mit jemandem zusammen oder macht ihr das alleine?
Ich möchte unbedingt damit anfangen, aber weiß ich nicht, wie ich das Unterfangen angehe - als würde ich seit Wochen eine besonders tückische Tesarolle nach dem Anfang absuchen. Fitnessstudiomitgliedschaft und ein halbwegs ordentlicher Trainingszustand (allerdings Beine >> Arme, mein Leben war bislang ein einziger Leg Day) sind vorhanden, an diesen Dingen scheitert es also nicht.
ich hab eine ganze Zeit lang regelmäßig Kraftsport gemacht, hänge gerade allerdings motivationstechnisch in den Seilen, deswegen habe ich mich zuletzt mit den gleichen Gedanken auseinander gesetzt.
Angefangen habe ich, indem ich bei Freunden in deren Training eingestiegen bin. Durch schwache Bänder und genereller Überbeweglichkeit brauche ich ein stabiles Muskelgerüst um ein paar Schwachstellen zu kompensieren und mir macht Krafttraining auch einfach deutlich mehr Spaß als Aerobic-Rumgehüpfe und nur Yoga beispielsweise lastet mich nicht aus. Meine Rechnung ist da einfach: je mehr Krafttraining, desto weniger Rückenschmerzen :D
Zu Anfang hab ich nach einem (nicht fest vorgegebenen) Ganzkörperplan trainiert, v.a. mit Grundübungen wie Bankdrücken, Klimmzüge, Kniebeuge. An Kreuzheben habe ich mich wegen einem starken Hohlkreuz und zu wenig Spiegelkontrollmöglichkeiten in meinem Studio lange nicht heran getraut, stattdessen ersetzt durch pull through am Kabelzug. Außerdem reichlich Übungen für meine Schwachstelle Rücken (Latzug, rudern in verschiedenen Ausführungen, reverse Butterfly, Extension, Bauchübungen...). Je nach Trainingszustand und Anzahl der Studiobesuche pro Woche bin ich dann irgendwann auf einen 2er Split (am ehesten Oberkörper/Unterkörper) gekommen, bzw. wenn ich es selten schaffe dann eben nach GK-Plan. Jetzt hat sich meine Trainingsgruppe orts- und zeitbedingt leider mehr oder weniger aufgelöst, was meine Motivation stark negativ beeinflusst hat. Alleine macht's mir einfach deutlich weniger Spaß. Um jetzt wieder mehr rein zu kommen, bzw. mal wieder neuen Input zu bekommen, habe ich mich über den Hochschulsport zu einem Krafttraining in der Uni-Kraftsporthalle angemeldet, wo man anscheinend eher personalisiert vorgeht und sich dort zusammen mit dem Trainer einen Plan erarbeitet bzw. gezielte Themen bearbeiten kann, ich hab mir z.B. das Kreuzheben vorgenommen. Vielleicht gibt es sowas in der Art auch bei dir? Je nach Fitnessstudio kann man da auch Trainereinheiten buchen, in meinem örtlichen McFit traue ich denen allerdings nicht so recht über den Weg.
Chamomilla10
14.04.2019, 15:39
Mein Lauf (Viertelmarathon) ist ja am Sonntag und ich bin schon etwas nervös. Konnte mich leider nicht so vorbereiten wie geplant, aber hoffe, dass ich dennoch um die 60 min. schaffe..
Wow es war soo cool, mega Stimmung! Obwohl ich kaum trainiert hab und die ersten 2-3 km etwas mühsam waren (>7000 Läufer allein beim Viertelmarathon), bin ich 53 Minuten gelaufen. Bin richtig glücklich, dass ich mitgemacht hab und bin jetzt komplett angesteckt vom Marathon-Fieber. Zeitmäßig ist noch Einiges drin- hab für Herbst auch schon den nächsten Lauf im Visier. :-love :-music
WackenDoc
16.04.2019, 18:00
Herzlichen Glückwunsch! DAS ist eine echt gute Zeit auf die Distanz.
Ich bin das erste Mal seit ner gefühlten Ewigkeit ein paar kurze Strecken beim Walken gejogged. Endlich mal wieder ohne Schmerzen zu Fuss unterwegs!
WackenDoc
21.04.2019, 17:42
48 km. Gut 2 1/2 Stundne unterwegs. Nur kurze Trinkpausen und dann sagt meine Uhr 1100 kcal.
Bist du das mit dem Rad gefahren?
WackenDoc
21.04.2019, 19:50
Achso- ja. Sowas lauf ich im Leben nicht und schon gar nicht in der Zeit.
Ist doch super Wacken!
Und ordentlich Kalorien verbrannt! Was macht dein Sprunggelenk?
WackenDoc
22.04.2019, 11:45
Das ist soweit ok, solange ich vorsichtig bin mit dem Joggen. Aber Knie ist halt blau. Scheint aber nur nen oberflächlicher Bluterguss zu sein. Strukturell soweit alles in Ordnung.
Meh ich bin gerade etwas angeschlagen (nicht wirklich krank, aber auch nicht wirklich fit) und kriege sportlich nichts hin. Und dann konnte leider mein Wunschfrei beim Dienstplan nicht berücksichtigt werden, sodass ich den Megamarsch nicht mitlaufen kann. Da in letzter Zeit meine Knie auch ein bisschen wehtun, ist das wohl ok. Mache gerade wieder FOG und die einbeinigen Kniebeugen muss ich definitiv weglassen. Dafür wieder mehr Planken, denn passend zu 3 zusätzlichen Oster-Kilos ist meine Rektusdiastase ausgeleierter und der Bauch sieht immer kugelig aus. Naja.
Also falls jemand am 25/26.5 100km durchs Weserbergland marschieren will: PN an mich. Zurückgeben kann man die Tickets leider nicht.
Och, ich feier da lieber Geburtstag mit K2 ;-)
@Fr. Pelz
Schade, dass der Marsch mit dem Dienstplan kollidiert. Vielleicht ist es aber auch besser so, wenn du eh gerade mit dem Knie Probleme hast.
Gestern war ich beim Staffelmarathon in Hamburg. Das war schön, auch wenn ich aus der Truppe nur meinen OA kannte. Wir sind zusammen im Trupp zu den Wechselstellen gefahren. Dabei auch immer wieder an der Strecke entlang, so dass man von der Atmosphäre etwas mitbekommt. Ich habe für mich eine gute Zeit rausgeholt. Besser als im Training. Hatte keine Schmerzen während des Laufens. Durften noch gemeinsam das Ziel überqueren.
Abends waren wir noch essen. Auf dem Heimweg zur U - Bahn haben alle Läufer gleichzeitig geächzt auf den Treppen nach unten. Herrlich, wir mussten so lachen.
Hihi jw, hab mal in Berlin miterlebt wie die Läufer nach dem Marathon kollektiv an den Ubahn-Treppen gescheitert sind :-D
Staffelmarathon hört sich gut an, das würde ich auch gern mit dem Kollegium auf die Beine stellen, aber mein Lieblingslauf-und Radfahrkollege meinte, die wären alle zu unzuverlässig. Immerhin ist wohl der Tough Mudder tradition, aber da würden auch immer viele absagen. Auf den habe ich auch nicht so große Lust, weil ich ja eher grobmotorisch ungeschickt bin.
Morgen haben der Kollege und ich gemeinsam Dienst und ich habe vorgeschlagen, dass wir zusammen im Auto ins Klinikum fahren und übermorgen die 16km zurück laufen. Er fand die Idee doof und schlug vor, auch die Hinfahrt zu laufen. Ich werde fluchen, aber wir machen es so. 16km hinlaufen, 24h Dienst, 16km zurück laufen.
Nach dem Marathon darf man auch mal an den Treppen scheitern :jo:
Es ist wirklich nicht ganz einfach eine Truppe für einen gemeinsamen Lauf zusammenzustellen. Wenn dann macht es aber richtig Spaß!
Im Herbst laufen wir mit unserer Abteilung einen Staffelauf zu zehnt. Wir haben meist noch 6-8Ersatzläufer, dann passt das.
Tough mudder wäre nun auch nichts für mich.
16 km hin und zurück. Das ist ein Wort! Viel Spaß!
Also, es waren auf dem Hinweg 17km, die schon sehr schön waren. Mein Knie hat etwas geziept, aber wir haben es sehr locker geschafft. Mein Kollege hatte dann die Idee, auf dem Rückweg über das „Gebirge“ zu laufen, das wir hier haben. Fand ich klasse. Der Dienst war dann leider recht arbeitsträchtig, bis 22 Uhr war ich auf den Beinen. Dann war heute morgen ein bisschen Chaos wegen Rotation und Urlaub, jedenfalls mussten wir beide noch 1,5 Überstunden dranhängen. Dann ging es endlich ins Gebirge und das war sehr schön! 220 Höhenmeter, grüne Natur, tolle Aussicht! Und die Strecke ist so sogar etwas kürzer als über den Radweg, leider nicht alltagstauglich, da es unbefestigte Waldwege sind, zt matschig. Leider fand mein Knie das gar nicht gut, vor allem die Abwärtsstrecke, sodass wir insgesamt 13,5 km gelaufen sind bis zu unserer Trennung und die restlichen 2km nach Hause musste ich tatsächlich gehen. Keine Ahnung, was das ist, vielleicht eine Baker-Zyste. Jedenfalls haben wir uns vorgenommen, das zu wiederholen, wenn mein Knie wieder ok ist. Muskulär und von der Kondition her war es nämlich kein Problem.
Also es war keine Baker-Zyste, eher nur Überbeanspruchung. Mittlerweile ist es fast weg, Laufen traue ich mich aber noch nicht wieder, also war ich mit meinem sportlichen Kollegen schon zweimal schwimmen und er hat mir das Kraulen näher gebracht. Heute ging das aber wegen HWI auch nicht, also hab ich über den Tag verteilt insgesamt 52 Klimmzüge gemacht. Das ist mal eine andere Art von Training und so ein bisschen Abwechslung ist sicher nicht schlecht für die Muskulatur.
Morgen wird dann das Knie wieder ein klein bisschen beansprucht, wir gehen wandern ins "Gebirge", allerdings mit den Kids, also wird es recht locker. Abends dann wieder ins Schwimmbad, sollte der Infekt dann weg sein :-) Hach, mir macht aber alles gerade Spaß.
Chamomilla10
12.05.2019, 17:52
Fr.Pelz: Ohje, das kommt mir bekannt vor! Ich hab auch ein Knie, das bei zu vielen km innerhalb kurzer Zeit zickt.. Zum Glück gibt es für solche Phasen ja noch Alternativen- 52 Klimmzüge ist auch stark!
Ich mach zur Zeit alle paar Tage ein Bein-Po-Workout, von dem ich danach immer 2 Tage Muskelkater hab :-)) Das macht aber auch richtig Spaß! Dazwischen ab und zu auch Oberkörper-Workouts oder mal laufen. Letzteres gerade eher weniger, aber sobald sich ein stabiles Hoch einstellt muss ich mich dann vermutlich eher bremsen..
Pampelmuse
19.05.2019, 10:58
Ich bin gerade "gezwungen", wieder regelmäßig zu joggen. Wir starten von der Arbeit aus (mehrere Kollegen aus UCH, VCH und Anästhesie) bei einem Stadtlauf in einigen Wochen.
WackenDoc
19.05.2019, 14:24
Alles vorbereitet für die Radtour, Strecke downgeloadet, Reifen aufgepumpt, mit Sonnencreme eingeschmiert und kurz vorm Losfahren kamen die Wolken auf und jetzt donnert es ordentlich.
Wird dann wohl das Ergometer.
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